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Protorenaissance

Im Italien wurde etwas unter dem aktuellen Renaissance verstanden wird, vor dem Protorenaissance. Der Begriff wurde vom Schweizer Kunsthistoriker geprägt Jacob Burckhardt, und bezieht sich allgemein auf die kunsthistorischen Epochen der Duecento (1200s) und die Trecento (1300er) in Italien. Künstlerische Entwicklungen in dieser Zeit waren nicht ganz so Romantik oder gotisch kann aber als Vorläufer der Renaissance selbst angesehen werden.

Im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert ließen sich Künstler und Schriftsteller von radikalen Ansichten über Franz von Assisi wer widersetzte sich dem formellen Scholastik der damaligen christlichen Theologen.[1] Er beschloss, unter die Armen zu gehen und lobte die Schönheit und den spirituellen Wert der Natur. Inspiriert von seinem Beispiel und der von ihm vermittelten Botschaft machten sich auch italienische Dichter und Schriftsteller daran, die irdischeren Werte und die Schönheit in ihren Werken hervorzuheben. Die franziskanische Bewegung, die damals mit dem Ideal der aktiven Nachahmung Christi und durch die Rückkehr zu einem einfachen Leben dem Christentum neue Impulse gab, hatte großen Einfluss auf die Kunst.[2] Nach dem Tod des Heiligen Franziskus im Jahr 1226 wurden Szenen aus seinem Leben auf Tafeln und Wandgemälden dargestellt. In der bildenden Kunst war es Giotto (1266–1337), der zum Wegbereiter einer neuen Malweise wurde, die mit der flächigen Darstellung von Malern wie Cimabue, Ducio und Simone. Auch mit dem Dichter Dante, ein Zeitgenosse von Giotto, sieht man das Streben nach tieferer und psychologischer Einsicht in die menschliche Natur. Petrarca und Boccia beide gehören mit ihrem Lateinstudium und ihren volkssprachlichen Schriften zur Protorenaissance.

Diese Begeisterung und der neue Geist, der in den Kreisen der Humanisten und Künstler entstand, waren schwarzer Tod von 1348 und das 14. Jahrhundert Bürgerkriege jedoch in ihrer Entwicklung erstickt. Die Keime davon Individualismus und Naturalismus wurden im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert verlegt, aber der Geist der Renaissance tauchte erst im 15. Jahrhundert wieder auf.[3] Der Begriff "Protorenaissance" wird von verschiedenen Autoren unterschiedlich verwendet.[4]

Nüsse

  1. Britannica online: "Renaissance-Kunst"
  2. Alice Van Vechten-Brown; William Rankin: Eine kurze Geschichte der italienischen Malerei, „Proto-Renaissance“, S. 9.
  3. Encyclopedia Britannica 15. Auflage: Renaissance Ursprünge und Aufstieg des Humanismus
  4. Einige Texte, wie z Gardners Kunst im Wandel der Zeit, beziehen sich auf die 1200er bis zum frühen 15. Jahrhundert als die Protorenaissance, während andere diesen Zeitraum in 'frühe Renaissance'. Wieder andere Autoren, wie Eva Matthews Sanford, verwenden den Begriff nur für das 12. Jahrhundert.