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Stadt in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Kreis | Unna | ||
| Regierungsbezirk | Arnsberg | ||
| Koordinaten | 51° 41′ N, 7° 29′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 60,34 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 26.011 (431 Einwohner/km²) | ||
| Niederländer(09-05-2011[2]) | 24 (0,09%) | ||
| Höhe | 111 m | ||
| Bürgermeister | Mario Lohr (SPD) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | 26011% | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 59379 | ||
| Vorwahlen | 02592 (Selm und Bork) 02306 (Kappenberg) | ||
| Nummernschild | UN (Alternative: LÜN) | ||
| Stadt | 4 Bezirke: Selm, Beifang, Bork und cappenberg | ||
| Gemeindenummer | 05 9 78 032 | ||
| Webseite | www.selm.de | ||
Lage von Selm in Unna | |||
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Selm ist eine Stadt und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Unna. Die Gemeinde hat 26.011 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 60,34 km². Das Vorherige Prostcappenberg befindet sich in der Gemeinde Selm.
Bezirke

Die Gemeinden von Selm.
Selm besteht offiziell aus vier Stadtteilen (Selm und Beifang werden zusammen gebaut und bilden de facto einen Ort):
- Selm, ursprünglich unterteilt in:
- Dorfbauerschaft
- Ondrup (am östlichen Rand von Selm)
- Ternsche, im Nordwesten
- Westerfelde, an der östlichen(!) Grenze der Gemeinde
- Beifang, ursprünglich (ab ca. 1910) überwiegend aus Wohngebieten für Bergleute
- Bork, mit den dazugehörigen Weilern:
- Altenbork, westlich von Bork
- Hassel, südöstlich von Bork
- Cappenberg, mit dem Weiler:
- Netteberge, zwischen Bork und Cappenberg.
Die Gemeinde hatte im Januar 2019 insgesamt 26.875 Einwohner. Davon waren ca. 44,0 % römisch-katholisch, 27,1 % evangelisch-lutherisch und 28,9 % Angehörige einer anderen Glaubensgemeinschaft oder Atheisten.
Lage, Verkehr, Transport
Der Boden des größten Teils der Gemeinde enthält Gesteine aus dem Kreide, unter denen Mergel. Darunter liegt eine Erdschicht aus dem Karbon, die von Natur aus Kohle enthält. Soweit die Förderung dieser Kohle wirtschaftlich vertretbar war, kann der Kohlevorrat nach dem Stand von Wissenschaft und Technik 2019 als erschöpft gelten. Aber physikalisch ist an manchen Stellen noch Kohle im Boden.
Die Gemeinde liegt, obwohl landschaftlich gesehen, nördlich der Lippe, also im äußersten Süden der ppe Münsterland lügt, offiziell bis zum Ruhrgebiet gezählt. Damit ist die Gemeinde Selm auch in Regionalplanungen und sonstige Entscheidungen von übergeordneten Behörden eingebunden, die speziell auf das Ruhrgebiet ausgerichtet sind.
Nachbargemeinden
Selm grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Lüdinghausen, Nordkirchen (beide im Kreis Coesfeld), Werne, Lünen (beide im Kreis Unna), ebenso gut wie Waltrop und datteln (beide im Kreis Recklinghausen) und schließlich im Westen Olfen (Kreis Coesfeld).
Straßenverkehr
Die Gemeinde befindet sich auf der Bundesstraße 236 das des Nachbarn Olfen durch Dortmund zu u.a. Iserlohn läuft. Eine gut 9 km lange Straße führt von Selm (Stadt) nach Lüdinghausen nordwärts. Biegen Sie dort rechts ab? Bundesstraße 58 auf, dann greift man darüber hinaus Ascheberg nach 14 km Ausfahrt 79 von der Autobahn A1 Ruhrgebiet- Münster - Bremen.Wie auf der B 236 von Selm 13 km oder von Bork 9 km südlich bis Lünen fahren, Ausfahrt 14 der ein paar Kilometer weiter südlich von Lünen . finden Autobahn A2 Ruhrgebiet- Bielefeld.
öffentlicher Verkehr
In der Gemeinde Selm gibt es drei Bahnhöfe, nämlich (von Süden nach Norden) in Bork, Selm-Beifang und am Nordrand von Selm. Hier, an der Bahnstrecke Enschede – Dortmund v.v., hält stündlich ein Nahverkehrszug zwischen den beiden Städten.
Die Regionalbuslinie R19 fährt ab Lüdinghausen über Selm, Bork und Cappenberg zum Busbahnhof te Lünen v.v. Dieser Bus fährt tagsüber stündlich, auch am Wochenende.
Wasserstraßen
Westlich von Selm, in den Gemeinden Olfen und datteln verläuft in Nord-Süd-Richtung Dortmund-Ems-Kanal, die bei Datteln . zwei weitere Kanäle kreuzt Lippe fließt südwestlich und südlich des Kreises Bork. Die Lippe ist nur für Kanus und kleine Sportboote befahrbar. 1 km2 großes Ufergebiet entlang der Lippe bei Bork ist ein Naturschutzgebiet.
Wirtschaft
Das ganz wichtige haltenRethmann AG & Co. KG hat seinen Sitz in Selm. Tochtergesellschaften davon sind die weltweit agierenden Multi-Milliarden-Unternehmen Rhenus zu Holzwickede (Logistik) und Remondis (Abfallverarbeitung und Recycling) te Lünen.
Im Kreis Bork gibt es eine offizielle Landesorganisation Nordrhein-Westfalen eingerichtet, die sich mit der speziellen polizeilichen Ausbildung, der Personalauswahl und ggf Polizei. Das Institut trägt den Namen Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW.
Im Februar 2014 wurde ein über 12 Hektar großes Freiluftlabor mit Teststrecken namens met Forschungs- und Technologiezentrum für Ladungssicherung geöffnet. Es ist für Forschungs- und Fahrversuche mit Lastkraftwagen und anderen Pkw bestimmt, auch zum Testen von Ladungssicherungssystemen auf, an und in Lastkraftwagen und Lieferwagen. Es handelt sich nicht um eine staatliche Einrichtung, sondern um ein Handelsunternehmen, das Autofabriken und dergleichen als Kunden hat.
In der Gemeinde leben relativ viele Menschen, die ihren Arbeitsplatz woanders haben. In der Vergangenheit waren das relativ viele Bergleute aus den Minen Lünen, heute auch als Berufspendler bekannt Dortmund, die mehr als 20 km südlich von Selm liegt.
Schloss cappenberg, und seine Umgebung, sind beliebte Ausflugsziele für Tagesausflügler aus Dortmund und Umgebung. Das Vorhandensein von Einrichtungen für Menschen, die einen mehrtägigen Radurlaub im Münsterland verbringen, machen den Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde.
Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Selm stammt aus 858, aus einem Dokument der Gründung Herford ("Seliheim"). Der heutige Name "Selm" entstand über "Selheim" und "Selhem". Der Ort war ein Dorf, das allgemein zum Herrschaftsgebiet der Fürstbistum Münster oder Vasallen gehörte dazu. Nach dem Napoleonische Zeit es kam, wie ganz Westfalen, in dem Königreich Preußen, und von 1871 in dem Deutsches Kaiserreich sich hinlegen.
Von 1909 bis 1926 befand sich das Kohlebergwerk in Selm-Beifang Zeche Hermann in Betrieb, mit dem lokalen Spitznamen: Zeche Elend (Elend-mine). Viele Häuser in Beifang wurden als Bergarbeiterkolonien gebaut, als diese Mine in Betrieb war. Die Zeche Hermann war eine der tiefsten (800-950 Meter, 1923 mehr als 1050 Meter unter der Erdoberfläche) des gesamten Ruhrgebiets. In dem Erster Weltkrieg Der Personalmangel wurde dadurch gelöst, dass Frauen tagsüber über und unter Tage arbeiten konnten, Bergleute wurden, vor allem aber russische Kriegsgefangene als Zwangsarbeiterinnen im Bergwerk beschäftigten. In den sehr tiefen Stollen war es sehr feucht und fast unerträglich heiß (daher der Spitzname). Im Jahr 1925, kurz vor der Schließung des Bergwerks förderten 3.359 Mitarbeiter 528.991 Tonnen Kohle. Die Mine wurde im Juli des folgenden Jahres geschlossen; Arbeitsbedingungen könnten nicht ohne extrem hohe Kosten verbessert werden. 3.300 Menschen waren sofort arbeitslos. Die Gemeinde Selm wurde von der Bundesregierung zum wirtschaftlichen Katastrophengebiet erklärt. Die damit verbundenen Sonderförderungsmaßnahmen konnten erst in den 1950er Jahren aufgehoben werden.
Im 1977 Selm erhielt das Recht, sich Stadt zu nennen.
Die letzte in Selm betriebene Zeche gehörte dem Bergwerk Ost in Hamm und war 2010 Geschlossen.
Sightseeing, Tourismus, Naturschönheiten
- Das Schloss (ehemaliges Dekanat) von cappenberg mit der dazugehörigen kulturhistorisch bedeutenden Kirche
- Selm kann es immer noch richtig machen Münsterland und liegt an allen Arten von Radfernwegen. Der Bahnhof Beifang (siehe oben) hat spezielle Einrichtungen für Radfahrer.
- Die evangelisch-lutherische Friedenskirche (früher: Fabianus und Sebastiaankerk) in Selm stammt aus dem Jahr 1530. Der Turm stammt jedoch bereits aus dem 11. Jahrhundert. In der Kirche gibt es interessante Deckenmalereien.
- Die 674 ha großen Waldgebiete von Cappenberg Ost und West sind Naturschutzgebiet. Sie können schöne Spaziergänge machen.
- Nordwestlich von Selm liegt der Freizeitsee Ternscher See mit Camping, Strandeinrichtungen, Ferienhäusern etc.
- In einem Fachwerkhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert in Borkk . gelegen [3] Synagoge; gelegentlich zu besuchen, wenn Kunstausstellungen etc. stattfinden.
- Das Landhuis (Burg) Botzlar in Selm-Beifang, im Besitz und Träger der Rethmann AG, beherbergt mehrere städtische Dienststellen sowie ehrenamtliche Organisationen. Einige Räume in diesem ehemaligen Schloss dienen als Ausstellungsräume.
- Das ehemalige Herrenhaus (Amtshaus) in Bork hat in etwa die gleiche Funktion wie Burg Botzlar in Selm.
Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde
Geboren
- Gottfried von Cappenberg (Cappenberg, um 1096/1097 - Ilbenstadt, 13. Januar 1127), Graf und Prämonstratensermönch und Abt
- Godfreys BruderOtto von Cappenberg (um 1100 - Cappenberg, 23.02.1171) war von 1156 bis zu seinem Tod Propst des Klosters Cappenberg und Pate von Kaiser Friedrich I. Barbarossa des Heiligen Römischen Reiches. Siehe auch unter cappenberg.
Verstorben
- Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein, offiziell: Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (Nassau an der Lahn, 26. Oktober 1757 – Schloss Cappenberg, 29. Juni 1831), oft einfach als Baron vom Stein, preußischer Staatsmann und Reformator bezeichnet
- Werner Sanß (* 2. April 1913 in Münster; † 5. Mai 2004 in Selm), Priester und Friedensaktivist (u.a. gegen die Wehrpflicht in Deutschland, die Vietnamkrieg und das nukleare Wettrüsten), jemand, der auf diskriminierte Roma und Sinti, im 1988 erster Träger des Aachener Pommes-Aufstrich.
- Gunter Boas[4](* 15.02.1920 in Dessau; † 14.12.1993 in Selm) Deutsch Jazz- und Bluesmusiker (Pianist und Bluessänger), Pionier und Journalist des Jazz und Konzertveranstalter in Deutschland kurz nach der Zweiter Weltkrieg.
Andere
- Walter Gerhold (Benolpe, 8. Juni 1921 - Lünen, 2. März 2013) Deutscher Soldat in der Marine während der Zweiter Weltkrieg, lebte lange nach dem Krieg in der Gemeinde Selm
- Chris Andrews (Romford, 15. Oktober 1942), britisch-deutscher Sänger, gebürtig aus Selm
- Wolfram Wuttke (* 17. November 1961 in Castrop-Rauxel; † 1. März 2015 in Lünen), deutscher Profifußballer (stürmender Mittelfeldspieler). Zwischen 1979 und 1993 bestritt er 299 Bundesligaspiele und erzielte dabei 66 Tore. In der Zwischenzeit (1991/1992) spielte er mit Espanyol Barcelona (Spanien). Zwischen 1986-1988 war er 15 Mal deutscher Nationalspieler, davon 11 Mal für die deutsche Olympiamannschaft und erzielte dabei 7 Tore, davon 6 für die Olympiamannschaft. Wuttke lebte bis zu seinem Tod in Selm, starb aber in einem Krankenhaus in Lünen.
- Theo Bleckmann (Dortmund, 28. Mai 1966), deutscher Jazzsänger und Komponist, aufgewachsen in Bork
Partnergemeinden
- Walincourt-Selvigny, (Frankreich, seit 29. März 1992)
- Arbeitston, (Vereinigtes Königreich, seit 30.04.1994)
- Iwkowa, Polen, seit 2012
Wissenswertes
- Ein Bahnhalt in Selm-Beifang war ursprünglich nicht geplant. Viele müde Bergleute wollten nach der Arbeit nicht mit dem Zug bis zum Bahnhof Selm ganz im Norden fahren und dann noch eine Stunde oder länger nach Hause laufen. So haben sie in der Nähe von Beifang oft die Notbremse gezogen und sind dann in der Nähe ihres Hauses aus dem Zug ausgestiegen. Auch die häufigen Bußgelder der Bahnpolizei machten dieser Praxis kein Ende. 1946 gab die Bahn nach und es wurde eine eigene Haltestelle namens Beifang eingerichtet, die noch heute im Volksmund bekannt ist. Notbremsstation heiß.
- Im 1997 Selm war Schauplatz eines Protestes der ADAC und ein lokaler Motorsportclub gegen die Massenvermehrung Straßenschilder. Eine Woche lang waren 600 der 1.100 Straßenschilder in Selm mit einem gelben Sack bedeckt. Nach der Beförderung wurden 43 % der Schilder aufgrund von Redundanz entfernt. Diese Aktion gegen den Schilddschungel, das Selmer-Modell wurde seitdem von vielen anderen deutschen Gemeinden nachgeahmt, oft mit ähnlichem Ergebnis wie in Selm.
Bilder

Schloss Cappenberg

Willy-Brandt-Platz

R. K. St. Stevenskerk (Stephanus-Kirche), Bork (1724, Barock)

Amtshaus, Bork

Landhaus Botzlar, Selm-Beifang

Friedenskirche, Selma

R. K. Ludgerikirche, Selm (ca. 1900)

Synagoge

Im Wald bei Cappenberg

Freizeitsee Ternscher See

Bergmannshäuser der Zeche Hermann

Das schlossähnliche Haus Dahl (Privatresidenz)
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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