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Steppegras
Ein Steppengras erkennt man an dem großen Pommesberg und der Zitronenscheibe mit Kaviar.

Steppengras ist ein frittiertes und Brasserie-Gericht, das hauptsächlich in Antwerpen und Limburg serviert wird Kempen und in der niederländischen Provinz Nordbrabant steht auf der Speisekarte. Es ist eine Variante von Steak-Fritten Hauptmerkmal ist der große Berg dünner Pommes auf dem Teller.

Der Name „Steppengras“ ist eine geschützte Marke. Der Name wurde 1980 von Jean Ceustermans beim Antwerpener Markenamt Bockstael eingetragen.[1] Um Steppengras verkaufen zu dürfen, müssen Gastronomen eine Lizenz erwerben und das Gericht wie folgt präsentieren: Ein Stück Fleisch mit einer großzügigen Portion Sauce übergießen, das Ganze mit einem großen Berg dünner Pommes frites bedecken und mit einer Zitronenscheibe abschließen mit Kaviar.

In manchen Pommesbuden kann man unter dem Namen Steppegras oder einer Variante davon auch eine „normale“ Packung dünner Pommes bestellen. Aufgrund der Popularität des Gerichts sind einige andere Dinge auf den Zug aufgesprungen. Sie verkaufen Steppengras unter Namen, die das Markenrecht zu umgehen scheinen.[2]

Geschichte

Steppegras wurde Ende der 1960er Jahre im Hotel Quellental (Bielefeld, Deutschland) von Küchenchef Jean Ceustermans, als Variation des belgischen Klassikers Steak and Chips. Da der berühmte russische Clown Oleg Popov gerade zu Gast im Hotel war, taufte er das Gericht „Steppegras van de taiga“.

Richtig erfolgreich wurde das Gericht erst, als Ceustermans 1970 nach Belgien zurückkehrte und dort ein Restaurant eröffnete Leopoldsburg. Wegen der Wehrpflicht liefen viele junge Männer herum, für die das Steppengras die perfekte Trunkenheit vor oder nach dem Ausgehen war.[3]

Als die Wehrpflichtigen nach Hause zurückkehrten, nahmen sie den Namen Steppengras mit, was bedeutet, dass nach dem Prinzip der Markenverdünnung ist ohne Zweifel auch als Synonym für dünne Pommes bekannt geworden.

Rezept

Ein echtes Steppengras besteht aus drei Säulen: dem Fleisch, der Sauce und den Pommes.

  • Die Fleischauswahl ist frei: ein Steak, a Hühnerbrust oder ein Schnitzel.
  • Die Sauce ist leicht scharf und basiert auf Paprika, Essiggurken und Silberzwiebeln. Die genaue Rezeptur der originalen Steppengrassauce bleibt ein streng gehütetes Geheimnis.
  • Die Kartoffeln sollten auf 4 Millimeter geschnitten werden. Dünner sind die Chips und dickere Pommes. Die Pommes sind vorgebraten, bis sie im Mund knusprig sind, aber weich genug, um nicht an der Gabel zu brechen.

Ein echtes Steppengras wird mit einer Zitronenscheibe abgerundet und Kaviar. Um das Gericht bezahlbar zu halten, wird der Kaviar oft durch . ersetzt Seehasen-Eier.