WikiDer > Subjektivierung
Subjektivierung oder Subjektivierung ist ein soziologische und philosophisch Konzept, das sich auf die Konstruktion bestimmter Formen von . bezieht Subjektivität oder Identität. Der Begriff wird hauptsächlich innerhalb der kritische Theorie im Hinblick auf das Studium von Individualisierung, manchmal in Kombination mit dem Konzept Interpellation von Louis Althusser. Der Begriff Subjektivierung wurde geprägt von Michel Foucault und spielt eine Rolle bei der Analyse von Leistung und Diskurs. Das Konzept wurde auch weiterentwickelt von Gilles Deleuze und Felix Guattaric im Mille-Plateaus (1980). Es kommt auch mit Gilbert Simondon vor dem.
Überblick
Nach Autoren wie Foucault sind Formen von Identität oder Subjektivität nicht a priori gegeben, sondern sind das Produkt der sozialen oder historischen Strukturen. Foucault spielt hier hauptsächlich mit der Doppelbedeutung des Wortes 'Subjekt', das aus dem lateinischen Begriff von . stammt Betreff (wörtlich: unterstützen). Dies kann sich sowohl auf das Besitzen einer bestimmten Identität als auch auf das Subjektsein beziehen (Unterwerfung) sind mit einem bestimmten Element verknüpft.
Den Status eines Subjekts (zum Beispiel Rechtssubjekt, aber auch so etwas wie Wirtschaftssubjekt) erwerben die Menschen also dadurch, dass sie sich einem Diskurs. Ein solcher Diskurs entscheidet darüber, was gesagt und nicht gesagt (und somit gedacht und nicht gedacht) werden kann. Eine bestimmte Form der Subjektivierung sorgt also auch dafür, dass Menschen sich selbst (und ihre Angehörigen) je nach Diskurs, dem sie ausgesetzt sind, auf eine bestimmte Weise verstehen.
Diese Diskurse sind wiederum mit bestimmten Formen der Leistung: Es sind bestimmte maßgebliche Quellen, die den Diskurs prägen. Foucaults Arbeit konzentriert sich hauptsächlich darauf, wie die Entstehung der Humanwissenschaften mit einer Disziplinierung der Gesellschaft und einem spezifischen Verständnis des Menschseins einherging. der Soziologe, marxistisch, Ökonom, Psychologe oder Psychoanalytiker hat gewissermaßen das letzte Wort darüber, was ein Subjekt im Leben wirklich begehrt. Der Soziologe wird den Menschen als ein Wesen sehen, das nach sozialen Kontakten und Kommunikation strebt; der Marxist als eingebettet in die Klassenkampf; der Ökonom als Quantität Humankapital und homo oeconomicus; der Psychoanalytiker als Wesen, das seine Wünsche ausdrücken will; und so weiter. In der Vergangenheit lag diese Aufgabe in den Händen von Pastoren oder Medizinmännern.
Die Amerikaner FeministJudith Butler verbindet dies mit der Vorstellung von Geschlecht. Die „untergeordnete“ Stellung der Frau in der Gesellschaft ist weitgehend ein Produkt einer spezifischen Subjektivierung. In diesem Sinne wird man nicht als Frau geboren, aber man schafft es performativ wahr, indem sie sich (und andere) als Frauen bezeichnet. Ein weiteres mögliches Beispiel ist Edward Said Anklage gegen die "Orientalismus„: Der dominante westliche Diskurs subjektiviert die Bewohner des ‚Osten‘ auf eine spezifische, einseitige Weise.
Externe Links
- (das) Der Mensch als Untertan - Zum Begriff der Subjektivierung bei Michel Foucault von Robert Lembke
- (das) Die Tücken des Subjekts - Judith Butler über das Subjekt der Unterwerfung von Rolf Löchel