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Victoria Hotel | ||||
Das Victoria Hotel an der Ecke des Damrak und der Prinz Hendrikkade 1979. | ||||
| Hotel | ||||
| Ort | Amsterdam | |||
| Adresse | Damrak 1-5 | |||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 518423 | |||
| Hotelkette | Park Plaza | |||
| Architekt | Johann Friedrich Henkenhafi | |||
| Eröffnungsdatum | 19. August1890 | |||
| Webseite | ||||
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Es Victoria Hotel im Amsterdam ist eine der ältesten modernen Hotels in den Niederlanden. Das Hotel ist eng mit der Geschichte Amsterdams verbunden und steht aufgrund des kulturhistorischen Wertes der besonderen Fassadengestaltung und seiner städtebaulichen Bedeutung seit 2001 unter Denkmalschutz. Das Hotel liegt an der Ecke des Damrak und der Prinz Hendrikkade gegenüber der Prinz Hendrikplantsoen.
Geschichte
Am 19. August 1890 wurde das Victoria Hotel am Damrak feierlich eröffnet. Die ersten Pläne zur Eröffnung gegenüber dem damals noch im Bau befindlichen Hauptbahnhof ein modernes Hotel zu bauen, stammen jedoch aus dem Jahr 1882.[1] Initiator war der deutsche Architekt Duitsland Johann Friedrich Henkenhafi. Er wurde nicht nur Direktor der neuen Hotelgesellschaft, sondern lieferte auch den Entwurf für das Gebäude. Henkenhaf hat es auch entworfen Kurhaus Hotel in Scheveningen, das 1885 von ihm eröffnet wurde.
Im Jahr 1889 erschien in der Amsterdamse Courant die Nachricht, dass das Hotel fünf Häuser auf Damrak und drei auf Prins Hendrikkade gekauft hatte. Unter ihnen war das historische Haus-mit-dem-Turm aus dem Jahr 1633, das jahrhundertelang die Ecke von Damrak markiert hatte. Nicht alle Objekte, die das Unternehmen anvisiert hatte, konnten erworben werden. Zwei alte Häuser an der Prins Hendrikkade blieben wegen des zu hohen Kaufpreises unerreichbar. Als die Zeit knapp wurde, beschloss Henkenhaf, um diese Häuser herum zu bauen. Dies erklärt die beiden besonderen Fassaden, die das Hotel verkapselt.
Das Victoria Hotel war das erste Hotel in den Niederlanden, in dem jedes Gästezimmer elektrisch beleuchtet war und beim Öffnen bereits Doppelfenster hatte, um die Lärmbelästigung auf ein Minimum zu reduzieren.[2] Aufgrund seines modernen Designs und der zentralen Lage hat das Hotel bereits viele Gäste begrüßt. So würde Swami Vivekananda (Sept. 1896), Mata Haric, Billy Graham, Louis Armstrong, schwedische Schauspielerin und Sängerin Zarah LeanderBritische Schauspielerin Glenda Jackson und Rock'n'Roll-Legende Fette Domino haben im Hotel übernachtet.[Quelle?]
Nach Kriegsende beherbergte das Hotel eine SS-Einheit, die am 7. Schießen auf dem Damplatz. Dabei kam eine niederländische Marechaussee ums Leben. An der Fassade der Prins Hendrikkade ist a Gedenktafel angewendet.
Nach dem Krieg genoss das Victoria Hotel internationale Bekanntheit durch die großen Modenschauen, die im Hotel abgehalten wurden. Diese Shows wurden jedes Jahr im Frühjahr und Herbst von einem großen Publikum besucht. Mehrere große italienische, englische und Pariser Modehäuser zeigten ihre Kollektionen im Victoria Hotel, darunter Jacques Fatha mit Rita Hayworth als einer seiner treuesten Kunden, Pierre Balmain, Jean Desses, Carving, Elsa Schiaparelli und der einflussreiche französische Modedesigner Pierre Cardin.Zu den jüngsten prominenten Besuchern gehören Katy Perry, Anastacia, Marilyn Manson, Heavy-Metal-Band Eiserne Jungfrau, der Präsident von Mosambik und der ehemalige Premierminister von IsraelEhud Olmert.[Quelle?]
Seit September 1993 gehört das Hotel zum Park Plaza-Hotels-Gruppe.
Literatur
Im Roman Öffentliche Bauarbeiten (1999) des Autors Thomas Rosenboom Die Entstehung des Hotels wird anhand einer weitgehend fiktiven Geschichte beschrieben.[3] Dieses Buch erzählt unter anderem die Geschichte der Bewohner dieser letzten beiden alten Häuser, um die herum das Hotel gebaut wurde. Auch der deutsche Architekt und Direktor des Hotels Johann Friedrich Henkenhaf und sein Partner Friedrich Ebert spielen im Buch eine herausragende Rolle. Der Roman wurde 2015 unter der gleichnamiger Titel.[4]
Monument
Am 13. Juli 2001 wurde das Victoria Hotel vom Niederländischen Nationalen Dienst für Denkmalpflege (heute der Agentur für Kulturerbe) als geschützt gekennzeichnet Monument wegen des kulturhistorischen Wertes der besonderen Fassadengestaltung und der städtebaulichen Bedeutung wegen seiner Lage.
Externer Link
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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