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Vitte (Deutsche: Weiß, in Dialekten auch genannt: vitte oder passen) war der Name einer Handelskolonie Ende Mittelalter.
Das Hansestädte im Deutschland und Die Niederlande schwebte mit dem Skandinavier Handel mit Fisch, insbesondere Hering. Hering war ein wichtiges Grundnahrungsmittel, vor allem freitags und in der Fastenzeit, im Zusammenhang mit dem römisch-katholischen Verbot des Fleischessens. Um diesen Fisch zu züchten, haben die Hansestädte in Skåne (damals Teil von Dänemark) und anderswo ein Landstrich an der Küste. Diese oft eingezäunte "vitte" wurde von den Hanseaten gemietet oder von der Gemeinde gekauft.
Der Hering ist da Kiefer, weiterverarbeitet und gesalzen. Anschließend wurde der Fisch auf dem Jahresmarkt von verkauft Skanör-Falsterbo in Skåne, das sogenannte Reinigungsmarkt oder Schoonense-Messegehandelt und in die Hansestädte transportiert. Ebenfalls Kämpfen hatte eine solche Vitte, aus der auch die Kaufleute und Skipper kamen Zwolle und Deventer benutzt. Harderwijk nutzte die Vitte von Zutphen (1316).
Auch in Deutschland selbst, bei Hiddensee zum Ostsee, erinnert sich an den Namen eines Ortes Vitte ein weiteres Fischverarbeitungsgebiet.