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Docetisme
Bart D. Ehrmans schematischer Überblick über vier frühchristliche Sekten, mit Doketismus als Lehre des marcioniten.

Doketismus (von dem griechisch: , Dock = erscheinen oder leuchten) ist das von den frühen Kirche überführen Leder wer behauptet das Jesus Christus besaß nur eine scheinbare Körperlichkeit. Den Lehrern zufolge war der Leib Christi nur eine Erscheinung, nicht wirklich präsent. Diese Ansicht verrät a gnostisches Denken, der die Materie für unrein hält (vergleiche auch Manichäismus). Folglich konnte die Wahrnehmung der physischen Präsenz Christi nur eine illusionäre Präsenz sein.

Doketische Lehren lassen sich bereits ab dem 1. Jahrhundert nachweisen. Bereits im Neues Testament die Menschlichkeit Jesu wird zum Beispiel im ersten betont Brief von Johannes, iv, 2, Jeder, der glaubt, dass Jesus Christus als Mensch auf die Erde gekommen ist, gehört zu Gott[1]. Aber die Weiterentwicklung des Doketismus erfolgte erst im zweiten Jahrhundert, als die Gnostiker die Unreinheit der Materie zu einem wichtigen Punkt ihrer Lehre machten. Den doketischen Lehren ist von Anfang an gemeinsam, dass sie das Leiden und Sterben Christi während der Kreuzigung ablehnen. Weil das Christentum leidet, stirbt und die Auferstehung von Christus als zentralem Punkt der christlichen Botschaft wurde der Doketismus immer als Ketzerei. Der Umriss, was dazu gehört to Wesen von Christus und die christologische Perichorese gehört, entstand allmählich und weitgehend zwischen den Erstes Konzil von Nicäa (325) und die Konzil von Chalcedon (451).

Ähnliche Ansichten hielten sich jedoch lange Zeit, auch in der Kirche. Zum Beispiel die Katharer (12.-14. Jahrhundert) eine doketische Interpretation der Gegenwart Christi auf Erden am Ende des 16. Jahrhunderts Giordano Bruno vom Kirchengericht unter anderem wegen Doketismus angeklagt und hingerichtet.

Damit verbunden ist die Hindu--theosophisch Lehre von der mayavi-rupa oder Scheinkörper.

Doketismus bezieht sich auf die Adoptianismus, in dem Jesus als von Gott auserwählter Prophet, aber nicht als Sohn Gottes gesehen wird. Auch in der Islam ist letzteres der Fall.

Siehe auch