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Passacaglia
Das Thema von Auftakt Nr. 12 aus opus 87 von Schostakowitsch. Diese Arbeit ist eine Passacaglia.

EIN passacaglia (oder Passacalia) ist ein (wahrscheinlich aus dem 16. Spanisch Tanzderivat) Komposition in meist Kompositionen drei stückZeitstempel über einen Basslinie, das meist zuerst allein erklingt und dann mit der Ober- und Mittelstimme a . wiederholt wird kontrapunktisch und harmonisch Beziehung zu dieser Bassmelodie. Die Passacaglia als kompositorisches Meisterwerk entstand im Barock (1600-1750) vom gleichnamigen tanzen. Das Chaconne ist sehr eng mit der Passacaglia verwandt. Einige berühmte Beispiele aus dieser Zeit sind:

Eine Sonderform der Passacaglia ist die lamento - Bass, wobei a chromatisch fallende Basslinie klingt. Auch im Barock wurde es häufig verwendet, zum Beispiel in

Im neunzehnten Jahrhundert wurde die Form nicht mehr verwendet. Felix Mendelssohn Bartholdy die barocken Klangstrukturen wiederentdeckt. Die Bewunderung für Johann Sebastian Bach zeigt sich in Mendelssohns eigener Passacaglia C-Dur für Orgel. Johannes Brahms die sich auch sehr für ältere Musik und Kontrapunkt interessieren Techniken interessiert, verwendet im letzten Teil seines vierten Symphonie in e Opus 98 die Passacaglia-Technik. Dies tat er jedoch so fließend und im Dienste der Geschichte der Musik, dass ein Hörer sie erst richtig wahrnimmt, wenn man ihn darauf aufmerksam macht.

Im 20. Jahrhundert wird die Passacaglia wieder dankbar genutzt Länge in den Kompositionen, die durch die gewachsenen harmonischen und instrumentalen Möglichkeiten immer schwieriger wurden. Berühmt ist die Passacaglia opus 1 für Orchester von Anton Webern, Student von Arnold Schönberg. Als großer Liebhaber von Bachs Orgelwerken Max Reger natürlich auch passacaglias. Der Holländer Rudolf Escher häufig Passacaglias in seine Musik eingearbeitet, wie in seinem zweiten Symphonie. 1938 schrieb er eine meisterhafte Passacagliaglia Organ Solo. Der Utrechter Organist Mees van Huis schrieb zwei Passacaglias für Orgel. Auch geliefert Hendrik Andriessen, Gabriel Verschrägen, Cornelis de Wolf und seine Schülerin George Stam zu diesem (Orgel-)Genre beitragen.

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