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Radikale Orthodoxie ist der Name einer Gruppe von Theologen, die postmodernTheologie Geschäfte machen wollen und auch dem gerecht werden wollen orthodoxe Tradition der frühchristlichen Kirche. Die meisten Theologen der Radikale Orthodoxie sind (oder waren) auf die eine oder andere Weise mit der Universität von Cambridge. Das Radikale Orthodoxie Die Buchreihe wird von drei international angesehenen Theologen herausgegeben: John Milbank, Catherine Pickstock und Graham Ward.
Radikale Orthodoxie hat in der internationalen theologischen Welt viel Staub aufgewirbelt: Mehrere Artikel, Bücher und Sammlungen sind ihr seither gewidmet (siehe Literaturverzeichnis von J.K.A. Schmied).
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Der Name von Radikale Orthodoxie wirft auf den ersten Blick Fragen auf. „Radikal“ wird leicht mit Rigorosität und Fundamentalismus in Verbindung gebracht, „Orthodoxie“ mit Starrheit und Traditionalismus. Das ist nicht die Absicht dieser Theologen. "Orthodoxie" drückt in erster Linie aus, dass man in Verbindung mit dem ursprünglichen Glaubensbekenntnis des Christentums arbeiten möchte, wie es in der ökumenischGlaubensbekenntnisse (das Apostel Glaubensbekenntnis, das Nicene Creed und der Das Glaubensbekenntnis von Athanasius). Diese Zugehörigkeit zur Theologie der Oude Kerk hängt mit ihrer Kritik an der modernen Trennung von Säkularem und Religiösem zusammen, die in der Oude Kerk noch nicht der Fall war. Durch die theologische Betonung der Oude Kerk kann und wird man auch ökumenisch arbeiten.Das Wort 'Radikal' bedeutet, dass man zurück zu den Wurzeln gehen will (Latein: Radikale) des Christentums, gefunden unter frühen christlichen Theologen wie Augustinus von Hippo und mittelalterliche Theologen wie Thomas von Aquin. Dies führt zu einer radikalen Kritik der (Post-)Moderne und einer Neuinterpretation der Tradition mit Hilfe verschiedener Kritiker der christlichen Aufklärung, wie z Johann Georg Hamann, Jacobi, Sören Kierkegaard und Gilbert Keith Chesterton. Kurzum, diese radikale Kritik bedeutet, dass die modernen Wissenschaften ihre Wurzeln leugnen, die nirgendwo anders als in der Theologie liegen.
Zentrales theologisches Konzept: Partizipation
gemäß Radikale Orthodoxie die Welt kann nicht getrennt von Gott gedacht werden und daher steht in ihrem Denken die Idee des Beteiligung zentral. In der Menschwerdung des Sohnes Gottes (vgl. Johannes 1:14[1]) macht Gott endgültig klar, dass er sich in der beobachtbaren, materiellen Realität offenbart. Gott manifestiert sich in der sichtbaren Realität und diese Realität ist ein Teil von Gott. Die Wirklichkeit gründet also nicht in sich selbst (moderne Immanentismus) oder ins Nichts (die Postmoderne Nihilismus), aber in der dreieiniger Gott. Sie nennen dies „Aussetzen des Materials“. Schweben hat zwei Bedeutungen: Einerseits wird die materielle Realität durch den transzendenten Gott unterbrochen, was zu einer gewissen Instabilität und Abhängigkeit führt; auf der anderen Seite wird die materielle Realität gleichsam aufgehoben transzendent Gott. Kurz gesagt, alles ist nur, weil es mehr ist, als es ist.
Radikale Orthodoxie in den Niederlanden
In die Niederlande kommen Radikale Orthodoxie schwer zu visualisieren. Einer der Gründe könnte sein, dass die niederländische Theologie stärker auf Deutschland ausgerichtet ist, während Radikale Orthodoxie ein typisch britisches Phänomen, aber auch deutlich von der französischen Theologie (und Philosophie) beeinflusst. Radikale Orthodoxie lehnt dies entschieden ab Theologie der Aufklärung sowie gegen jene Formen postmoderner Theologie, die dazu neigen, die Radikale Orthodoxie nicht mehr sein als eine Fortsetzung der Modernismus (Mark C. Taylor, Don Cupitt usw.). 's Kritik Radikale Orthodoxie die Moderne führt auch zu Kritik daran Protestantismus, die die niederländische theologische Welt stark geprägt hat. Bis heute in den Zeitschriften Radix, Theologische Debatte und Zeitschrift für Theologie aufgepasst Radikale Orthodoxie.
Literatur
- Derk, Marco. „Frieden mit Unterschied und Wunsch: Graham Ward über den Menschen als Ebenbild Gottes.“ Radix 32, Nr. 3 (2006): 145-166.
- Derk, Marco. „Eine bemerkenswerte Erscheinung: Die geschlechtsspezifische Instabilität des Leibes Christi nach Graham Ward.“ Theologische Debatte 3, Nr. 4 (2006): 55-61.
- Hettema, Theo L. „Gottes Weisheit teilen: John Milbank und radikale Orthodoxie als neue Orientierung in der Theologie.“ Theologische Debatte 3, Nr. 4 (2006): 4-12.
- Huttinga, Walter. „Auf der Suche nach dem Mediator: John Milbanks ‚Radikale Orthodoxie‘.“ Journal of Theology" 50, Nr. 3 (2010): 286-303.
- Jacobs, Tom. „Augustin und die ‚Radikal-Orthodoxen‘: Theologie als romantische Ursprünge.“ Augustine und Noordmans: zwei Denker im Spannungsfeld von Moderne und Postmoderne, Hrsg. A. van der Kooi, G. W. Neven und J.D.Th. Wassenaar, 57-77. Kampen: Kok, 2007. ISBN 978-90-435-1345-6
- Lange, D. Stephen. "Radikale Orthodoxie." In: K. J. Vanhoozer (Hrsg.), Der Cambridge Companion to Postmodern Theology. Cambridge: Cambridge University Press, 2003. ISBN 978-05-217-9395-7
- Milbank, John, Graham Ward, Catherine Pickstock (Hrsg.), Radikale Orthodoxie: eine neue Theologie. (Radikale Orthodoxie, Ser. eds. idem). London usw.: Routledge, 1999. ISBN 978-04-151-19699-4
- Smith, James K. A. Einführung in die radikale Orthodoxie: Kartierung einer postsäkularen Theologie. Grand Rapids: Baker Academic / Bletchley: Paternoster Press, 2004. ISBN 978-08-010-2735-2
- Weise, Martin. „Gott ist im Himmel und wir sind auf Erden: radikaler als die radikale Orthodoxie.“ Theologische Debatte 3, Nr. 4 (2006): 13-21.
Externer Link
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |