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Agaragar
Agarplatten; Petrischalen mit Agar

Agar-Agar[1] oder agar ist ein weißliches, geschmacks- und geruchloses, unverzweigtes Polysaccharid aus den Zellwänden einiger Arten austreten rote Algen gewonnen wird, hauptsächlich auf Sri Lanka, auf Java und in Japan. Unter anderem ist dieser Stoff Gelidium, Gracilaria und Pterokladien gewonnen. Chemisch gesehen ist Agar a Polymer bestehend aus Zuckeruntereinheiten Galaktose. Sie sind Polygalactane aus aneinandergereihten Agarobiose-Einheiten, die an den -OH-Gruppen mehr oder weniger durch Sulfonat- oder Methylgruppen ersetzt sind.

Das Wort Agar-Agar kommt von der malaiisch und bedeutet Gelee. Agarpolysaccharide sind die primären Stützstrukturen für die Zellenwand von a Alge. In heißem Wasser gelöst und dann abgekühlt, kann Agar-Agar als Gelatine. Die Stabilität der so erhaltenen Gele ist thermoreversibel: Sie schmelzen bei Erwärmung auf 90 °C wieder. Seine Bindekraft ist doppelt so hoch wie die von Gelatine; Darüber hinaus ist Agargel weniger empfindlich gegenüber Veränderungen des Säuregehalts.

Agaragar ist auch bekannt als E406 in dem Liste der E-Nummern.

Anwendungen

Agaragar wird hauptsächlich verwendet für mikrobiologische Arbeit. Agaragar-Fraktionen und Agaragar-Derivate werden in einigen biochemischen Trenntechniken verwendet, einschließlich in Elektrophorese.

Agaragar kann auch verwendet werden als:

In der Industrie dient der Stoff als Ersatz für Gelatine (Puddingpulver, Konfitürenherstellung, Bäckereien), als Verdickungsmittel (z.B. in Anwalt) und für die Ankleiden von Stoffen und Klebepapier. In dem pharmazeutische und in der Kosmetikindustrie findet Agar-Agar als Bindemittel für Salben, Cremes und Tabletten Anwendung.

Siehe auch

Nüsse

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