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Balsemboomstraat | ||||
Balsemboomstraat, gesehen von der Konfijtstraat zur Langestraat | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Lange Straße | |||
| Ende | Kaserne Weste | |||
| Allgemeine Information | ||||
| Benannt nach | Familie Belzebuuc | |||
| Pflaster | Kopfsteinpflaster | |||
| Gebäude | Wohnhäuser | |||
| Markante Gebäude | Rundbogentor | |||
| öffentlicher Verkehr | Buslinien 6 und 16 in Kazernevest und Langestraat | |||
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Das Balsemboomstraat ist eine Straße im historischen Zentrum von Brügge, zwischen den Lange Straße und der Kaserne Weste.Nebenstraßen sind die Essenboomstraat, das Confit-Straße und der Sint-Brunostraat.
Beschreibung
Der Name dieser Straße hat sich im Laufe der Zeit entwickelt.
Ursprünglich war der Name Belzebuucstraat. Es erscheint in Dokumenten wie dem:
- Belzebuucstraetkin 1335,
- Belzebuukstrate im Jahr 1410,
- Belzepit-Straße im Jahr 1414,
- Belzebuck-Straße im Jahr 1580.
gemäß Karel DeFlo dieser Name bezog sich auf eine Familie Belzebuuc. Albert Schouteet dachte an den Namen eines Hauses, das dort stand. Jedenfalls war es ziemlich schwierig, den Namen richtig auszusprechen und zu schreiben. 1792 wurde eine offizielle Straßennamenliste erstellt, die in der Belzebuckstraat verblieb.
Es klang den neuen französischen Herrschern nicht gut, und als es hieß, der Name „Balsemboom“ sei darin zu erkennen, übersetzten sie ihn in „Rue de la Baume“ und etwas später in „Rue du Baumier“. In der späteren Übersetzung ins Niederländische wurde daraus die Balsemboomstraat. Im Volksmund von der . gesprochen Zottenstraat. Von 1809 bis 1830 war es Zothuisstraat sogar der offizielle Name, während die Essenboomstraat damals als . bekannt war Kromme Zothuisstraat, beide Namen beziehen sich auf die Nervenheilanstalt das sich vom 18. Jahrhundert bis zum Umzug in die Balsemboomstraat befand Jakobinessenstraat.
Die Straße bestand hauptsächlich aus bescheidenen Arbeiterhäusern. Der volkstümliche Charakter wurde noch verstärkt, als im 19. Jahrhundert auf dem Innengelände sogenannte "Forts" errichtet wurden: das 'Fort De Blaere', das 'Fort Oud Zothuis' und das 'Fort Het Heestertje'.
Am Ende der Straße stand ein Base die nach dem Ersten Weltkrieg den Namen Rademakerskazerne erhielt.
Wie in den anderen Straßen in der Nähe der Kaserne gab es auch in der Balsemboomstraat Kneipen. Eine Volkszählung von 1881 besagt unter anderem: im Lanzenreiter, Den Baumier und Im fliegenden Vogel, neben einigen 'No-Name-Cafés'.
In den 1970er Jahren verschwanden die Rademakers-Kaserne und das Gerichtsgebäude und a Sozialwohnungsgebiet um die Sint-Brunostraat. Die Häuser in der Balsemboomstraat wurden ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgewertet und für manche eine Anerkennung ihres Kulturerbewertes.
1917
Am 17. Oktober 1917 fielen alliierte Bomben auf die Balsemboomstraat und die Züchterstraße, die für die angrenzenden Kasernen bestimmt waren. Elf Häuser wurden zerstört und 17 Bewohner getötet. Eine Fassadentafel aus dem Jahr 1927 erinnert an sie und nennt Namen und Alter der Opfer.
Literatur
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977, ISBN 9789062675036 .
- Andries VAN DEN ABEELE, Ich komme, um dich um einen Uytsteekbart zu bitten, Brügge, 1983.
- André VANHOUTRYVE, Brügge Gedenksteine und Gedenktafeln, Brügge, 1990.
- Jaak A. RAU, Von "Oud Zothuys" zum Asyl des Heiligen Dominikus in Brügge, in: Brügge Ommeland, 1995
- Jaak A. RAU, Die Behausung des Proletariats im Brügge des 19. Jahrhunderts: die Forten, in: Brügge Ommeland, 1996.
- Bob WARNIER u.a. Garnisonsstadt Brügge, Brügge, 2008
- Chris WEYMEIS, Brügge von Academiestraat bis Zwijnstraat. Geschichte der Straßen der Innenstadt, Band I, A-D, Brügge, 2011, ISBN 9781845886608 .
Externer Link
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