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Finvenkismo ist ein informeller Name für a traditionellideologisch fließen innerhalb der EsperantoBewegung. Der Name leitet sich von dem Begriff ab Fina Venko, "Endsieg", der Moment, in dem alle Bewohner der Welt Esperanto als Zweitsprache sprechen. Laut Finvenkismo wird dann Krieg, Chauvinismus und kulturelle Unterdrückung hat ein Ende.

Finvenkismo steht in der Tradition der Hälfte mystisch, Hälfte rational Ideen des Begründers des Esperanto, Leser Zamenhof. Finvenkismo geht implizit von einer Reihe von Voraussetzungen aus, beispielsweise dass Esperanto die einzige Lösung des "Sprachproblems der Welt" und die einzige Möglichkeit einer gleichberechtigten internationalen Kommunikation ist. Eine weitere Prämisse ist, dass Esperanto "offiziell eingeführt" werden kann, zum Beispiel von nationalen Regierungen oder von den Vereinte Nationen oder der Europäische Union. Infolgedessen nehmen Esperantisten normalerweise eine gesetzestreue Haltung ein. In Ländern, in denen die Esperanto-Bewegung entmutigt oder verboten wurde, wie z SovietunionEsperanto entwickelte sich nicht zu einer Gegenbewegung, aber sie versuchten, sich dem Regime anzupassen.

Finvenkisten legt daher großen Wert auf positive Äußerungen zu Esperanto durch Organisationen oder Prominente, obwohl diese in der Praxis wenig Einfluss auf die Akzeptanz von Esperanto zu haben scheinen. Für finvenkismo ist die Verbreitung von Esperanto sehr wichtig, ein Prozess, der idealerweise stürmisch ablaufen sollte. Da dies in der Regel nicht der Praxis entspricht, neigen Finvenkisten dazu, das Ausmaß und die Bedeutung des Esperanto zu übertreiben. Kritik an Esperanto wird oft als existenzbedrohend empfunden.

Anhänger des Finvenkismo legen großen Wert auf Tradition Esperanto-Symbole als grüner Stern und die Person des Zamenhof.

Finvenkismo wurde Ende der 1970er Jahre von der sogenannten so raŭmismo, eine ideologische Bewegung, die die Esperanto-Bewegung als Sprachwissenschaftlerin sieht Diaspora deren Mitglieder sich nicht auf die Verbreitung der Sprache, sondern auf deren Praxis konzentrieren sollten. Allerdings kann diese Bewegung mittlerweile als ebenso konservativ bezeichnet werden und hat sich in den letzten Jahren etwas isoliert. Finvenkismo wird heute besonders von Leuten wie dem Esperanto-Historiker Ziko Sikosek, der mit einem Buch über die Mythen des Esperanto für Aufsehen gesorgt hat, und Personen, die mit dem Internetmagazin in Verbindung stehen, kritisiert Libera-Folio. Diese neueste Veröffentlichung zeichnet sich durch eine kritische Haltung gegenüber den Weltverband für Esperanto, von denen der Vorsitzende Renato Corsetti, stellt sich explizit in die Tradition des Finvenkismo.