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Paltserwoud
Pfälzer Wald
Naturschutzgebiet
Pfälzer Wald (Deutschland)
Pfälzer Wald
Ort
LandDeutschland
Koordinaten49° 18′ N, 7° 53′ O
Information
IUCN KategorieUNESCOBiosphärenreservat
Oberfläche1771 km²
Etabliert1998
VerwaltungNaturpark Pfälzerwald e.V.
Fotos
Naturgebiet Pfälzerwald Nordvogesen mit dem Pfälzerwald im Norden

Es Pfälzer Wald (Deutsche: Pfälzer Wald, Pfalz Wald oder manchmal ja Haardtgebirge[1]) ist eine hügelige Region im Südwesten Deutschland, liegt in den Pfalz im Staat Rheinland-Pfalz. Der Wald ist ein eingetragener Naturpark (Deutsch: Naturpark Pfälzerwald) mit einer Größe von 1.771 km². Der höchste Punkt ist der Kalmit (673 m) bei Maikammer. Etwa 90 Prozent der Fläche bestehen aus Wald.

Zusammen mit dem nördlichen Teil des benachbarten Vogesen im Frankreich es bildet die UNESCO-registrierte Pfälzerwald - Biosphärenreservat Nordvogesen[2] eines der größten Waldgebiete Europas.

Erdkunde

Topographie

Zusammen mit den Vogesen südlich der französischen Grenze, von denen er in seiner Form nicht zu unterscheiden ist, ist der Pfälzerwald Teil eines zusammenhängenden Mittelgebirges von etwa 8.000 Quadratkilometern Fläche, das sich vom Börrstädter Becken (eine Linie Winnweiler durch Borrstadt und Gollheim) zum Burgundisches Tor (an der Leitung Glockenturm - Ronchamp - locken) und bildet die westliche Grenze des Oberrheinische Tiefebene. Diese Landschaft ist wiederum der östliche Teil der sehr ausgedehnten Osthänge Frankreichs, die auf deutschem Boden weite Teile des Pfälzerwaldes und der Saarland, bei älteren (z.B. am Donnersberg) und jüngere Schichten (Muschelkalk, zum Beispiel die Westrich-Plateau).

Einschränkungen

Während die nördlichen und östlichen Grenzen klar abgegrenzt sind, erfolgt der Übergang zu angrenzenden Landschaften im Westen und Süden allmählicher.

Das Mittelgebirge des Pfälzer Waldes setzt sich nach Norden durch die weitläufige Hügellandschaft des Nordpfälzer Bergland (Nordpfälzer Bergland), von denen der vulkanische Donnersberg (687 m) der höchste Punkt ist. Dort weichen die typischen Bindungssandsteinformationen anderen Gesteinen aus dem verrotten lügen. Als Ergebnis gibt es eine klare geomorphologische Grenze.

Das östliche Ende des Waldes (Herd) grenzt an die hügelige Landschaft der Weinbaugebiet Pfalz. Hier erstreckt sich die Deutsche Weinstraße erstreckt sich durch das hügelige Gebiet zwischen dem Pfälzer Wald und der Oberrheinischen Tiefebene.

Im Süden geht es weiter durch den nördlichen Teil der Vogesen in Frankreich, um an der (deutschen) Zaberner Steige (französisch) Col de Saverne zu enden, wo die eigentlichen Vogesen beginnen, ohne eine klare geomorphologische Grenze zu bilden.

westlich von Kaiserslautern liegt das sumpfige Flachland von Landstuhl.

Struktur

Der Pfälzer Wald lässt sich in drei Bereiche unterteilen.

  • Es Nordpfälzer Wald, begrenzt von der weitläufigen nordpfälzischen Hügellandschaft und erstreckt sich nach Süden bis zu einer Linie von Kaiserslautern zu Bad Dürkheim.
  • Es Südpfälzer Wald, die sogenannte Wasgau, von der Queich und der Strecke von Pirmasens nach Landau bis zur französischen Grenze im Süden.

Unterteilungen

Der Pfälzerwald ist einer der größeren Naturräume (Stufe 3) in den Bergregionen Pfalz-Saarland (eine Region zweiter Ordnung) und zieht sich nach Süden bis zum Col de Saverne, also weit ins französische Territorium hinein, wo er sich als Kamm der Vogesen fortsetzt. Dies wird aufgrund der Lage der französischen Grenze oft nicht erkannt; Deshalb wird der französische Südteil des Naturschutzgebietes oft fälschlicherweise als Teil der Nordvogesen angesehen.

Die wichtigen Unterteilungen dieser Mischung aus pelzige Sandsteinberge wurden in den 1950er und 1960er Jahren in den Handbuch der Naturräume Deutschlands und Karten der Bundesinstitut für Landeskunde im Maßstab 1:200.000. Trotzdem überwogen einige Abweichungen von den in den Handbüchern verwendeten Namen.

Die wichtigsten Nebenlandschaften sind auf einer Karte aufgeführt; die Karte zeigt nur die Namen sehr bekannter Landschaften und nur die wichtigeren Landschaftsgrenzen.[1][3]

Unterteilung des Pfälzer Waldes

Namen von physischen und natürlichen regionalen Landschaften und Grenzen in Rot, die interessante Landschaften in anderen Farben umgeben.

  • Pfälzer Wald
    • Unterpfälzer Wald (Nordpfälzer Wald)
      • Otterberger Wald (ca. 380 m hoch)
      • Sembacher Plateau
      • Stumpfwoud (nur über 400m an der Südgrenze)
      • Queitersberg (394 m); östlichen Vorort von Kaiserslautern.
    • Mittelpfälzer Wald (nur wichtige, lockere Landschaftsunterteilungen dargestellt)
      • Diemersteiner Forst (bis ca. 450 m Seehöhe)
      • Leininger Sporn (bis 516 m Höhe)
      • Hochpfälzer Wald (Hauptebene der Frankenweide; bis 610 m Höhe)
      • Herd (bis zu einer Höhe von 673 m)
    • Wasgau
      • Westlicher Wasgau (bis 513 m Höhe)
        • Tiefland des Bitche-Walds
        • Dahn-Annweiler Felsenland
          • Stürzelbronn - Schönau Felsenland (bis 581 m Höhe)
          • Dahner Felsenland (bis 577m Höhe)
            • Dahner Felsenland im engeren Sinne
            • Annweiler Felsenland
          • Annweiler-Albersweiler Vorort ("Trifelsland")
        • Ost-Wasgau
          • Oberhalb des Mundater Waldes (bis zu einer Höhe von 562 m)
          • Hochwald (bis 529 m Höhe)
          • Lembacher Graben
        • Südlicher Wasgau (bis 526 m Höhe; Entwässerung zum Moder)

Geschichte

Name

Der Name Pfälzerwald wurde erstmals in . verwendet 1843, von Förstern in der zentral gelegenen Gemeinde Johanniskreuz, als die Pfalz Teil der Königreich Bayern, der damit die Wälder der Pfälzer Pelzsandsteinregion bezeichnete. Die Nutzung wurde 1902 durch die Gründung des Pfälzerwald-Vereins (PWV) weiter verbreitet.[4] Vor allem Fritz Claus, einer der Gründer des PWV, bemühte sich um die Verbreitung des Namens.[5] Eine genauere, wissenschaftlich fundierte Definition des Pfälzerwaldes als eigenständiges Naturschutzgebiet wurde 1911 von introduced eingeführt Daniel Haberle, Geograph und Heimatforscher der Pfalz.[6]

Vor 1850 gab es keine gebräuchliche Bezeichnung für das bunte Sandsteingebirge der Pfalz.[7] Historisch-territoriale Faktoren bestimmten die damaligen Ansichten mehr als geografische. Das Kelten und Römer sah andererseits das gesamte Gebirge westlich des Rheins als eine Einheit und unterschied nicht zwischen den verschiedenen Teilen des Gebiets, das heute aus Pfälzerwald und Vogesen besteht. Die Kette wurde nach dem keltischen Waldgott benannt Vosegus und wird in vielen römischen Handschriften als "silva vosegus" oder "mons vosegus" bezeichnet.[7] Aus dieser sprachlichen Herkunft entstand im Mittelalter im französischsprachigen Raum der Name Vogesen und im deutschsprachigen Raum Wasgen oder Was(i)genwald, später auch Wasgau.

Während der Begriff Wasgau lange Zeit in Mode war, um das gesamte westliche Rheinufer zu bezeichnen, wurde dieser Begriff zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach und nach dem elsässischen Teil des Sandsteingebirges vorbehalten, während der Begriff Pfälzerwald ( „Pfälzer Wald“) wurde zunehmend als Bezeichnung für den Pfälzer Teil verwendet. Dies führte dazu, dass der Pfälzer Wald und die Vogesen als eigenständige und eigenständige Landschaften definiert wurden. In den letzten Jahrzehnten wurde jedoch im Kontext der europäischen Integration (der Schengener Abkommen) gibt es einen zunehmenden Trend, den gesamten Bergkomplex wieder als eine einzige geographische Einheit zu sehen.[8] Beleg für diese veränderte Haltung ist beispielsweise die Gründung des ersten grenzüberschreitenden Biosphärenreservats durch die UNESCO im Jahr 1998: die Pfälzerwald - Biosphärenreservat Nordvogesen.

Gründungsgeschichte

Spuren der Tätigkeit (bis 10. Jahrhundert)

Während in den bewohnbareren Gebieten der heutigen Pfalz Spuren menschlicher Aktivität seit der neolithisch (Neusteinzeit 5500 - 4500 v. Chr.) und besonders zur Zeit der Kelten (800 - 10 v. Chr.) und der Römer (10 v. Chr. bis 450 n. Chr.) sind die Berge am Westufer des Rheins praktisch unbewohnt und mit dichtem Altwald bedeckt bis zum Ende der Große Migration (um 600 n. Chr.).

Abteien, Kolonisation und Entwicklung (7. bis 13. Jahrhundert)

Reichsburg Trifels, das Machtzentrum des Reiches der Salier-Dynastie

Nach dem Franken, während ihrer Eroberungen im frühes Mittelalter (7. bis 10. Jahrhundert), bis an die Grenzen des heutigen Pfälzerwaldes, kam es zu einem zunehmenden Bevölkerungsdruck im volles mittelalter (10. bis 13. Jahrhundert). Vor allem durch Initiativen des Adels und der Kirche, zum Beispiel durch die Gründung von Klöstern wie dem Zisterzienserabteien von Otterberg (1144) und Eußerthal (1148) kam es zu einer Besiedlung und Entwicklung des Gebirges. Ackerbaulich nutzbare Flächen wurden gerodet und bewohnt. Diese Entwicklung erreichte ihren Höhepunkt in der Region zur Zeit der Kaiser von Salier-Dynastie (11. und 12. Jahrhundert) und die Haus Hohenstaufen (12. und 13. Jahrhundert) mit dem Bau von Reichsburg Trifels und andere Burgen in der Umgebung, die sie zeitweise zum Machtzentrum des Reiches machten.[9][10]

Verlassene Dörfer, Ausbeutung und Ausbeutung des Landes (14. - 18. Jahrhundert)

Diese Entwicklung fand im Spätmittelalter (13. bis 15. Jahrhundert) und im Frühe Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert), weil Krankheiten (wie die Schwarzer Tod) und Hungersnot führten zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang. Die Gesamtzahl der Siedlungen ging infolge von Kriegen und wirtschaftlichen Bedingungen stark zurück (wobei verlassene Dörfer verlassen wurden). Während der Besiedlung des Gebirges wurden beispielsweise häufig Flächen gerodet, die wegen der nährstoffarmen Sandböden für die Landwirtschaft ungeeignet waren und aufgrund von Übernutzung und Raubbau. Auch die Nutzung des Waldes zur Gewinnung von Brenn- und Nutzholz entsprach nicht den Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Einerseits die Produktion von Stroh (als Rastplatz für Vieh) und Waldwiesen Schäden an den Böden und Wäldern; andererseits die Herstellung von Eisen, Glas und Pottasche, die viel Holz benötigte, über Jahrhunderte zur Übernutzung und Zerstörung des Waldes und damit zur weiteren Verarmung der Bevölkerung. Vom Wald selbst getragene Berufe, wie z Holzfäller, Holzkohlebrenner, Sparren, Harzbrenner und Aschebrenner nur eine dürftige Existenz.[11]

Einwanderung, neue Armut, die ersten Pendler (spätes 18. bis frühes 20. Jahrhundert)

Das Wasgaudorf Bobenthal: Bauernhöfe nach rheinfränkischer Art[12]

Nach großen Bevölkerungsverlusten während der Dreißigjähriger Krieg, erholte sich die Bevölkerung zunächst und stabilisierte sich gegen Ende des 17. Tirol und Schwaben und die Ansiedlung von Religionsflüchtlingen, Hugenotten und Mennoniten, von Schweiz, Frankreich und Die Niederlande. Von da an bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wuchs die Bevölkerung durch die bessere Gestaltung der Höfe (wie z Frankenhaus) und den Ausbau von Dörfern (Gruppierungsdorf oder Haufendörfer). Diese Entwicklung führte jedoch dazu, dass die natürlichen Ressourcen des Gebirges schnell erschöpft waren und Überbevölkerung und Armut - insbesondere im 19. Neue Welt. Neben der bescheidenen Eisengewinnung und -verarbeitung, der Forstwirtschaft und dem Papierfabrikbetrieb war die Schuhindustrie in der Region Pirmasens die einzige wirkliche Einnahmequelle. Dies führte dazu, dass die Eisenbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (de Pfalz Ludwigsbahn und der Linie Landau-Zweibrücken) brachte eine gewisse Verbesserung der Situation, da es möglich wurde, in Städte außerhalb des Pfälzerwaldes zu pendeln und in einer der aufstrebenden Industrien (z. BASF im Ludwigshafen) außerhalb der Region.

Deindustrialisierung und Tourismus (20. und 21. Jahrhundert)

Das Schuster-Denkmal in Hauenstein

Im 20. Jahrhundert wirkte sich der allgemeine wirtschaftliche Strukturwandel in Deutschland auch auf die Pfälzerwaldregion aus, die zunehmend in globale Wirtschaftssysteme und Verkehrsstrukturen eingebunden wurde. Abgelegene Bauerndörfer im Wald wurden durch den Aufbau von Infrastruktur (z.

Im Gegensatz dazu wurden lokale Industrien in den Bergen seltener oder geschlossen, wie das Beispiel der Schuhindustrie zeigt. Die Globalisierung führte seit ihrer Blütezeit in den 1950er und 1960er Jahren zu einer Verlagerung der Schuhproduktion ins Ausland und damit zum fast vollständigen Zusammenbruch der Branche, der insbesondere in den 1980er und 1990er Jahren durch steigende Arbeitslosigkeit und damit verbundene Abwanderungstendenzen verschärft wurde.[13] Darüber hinaus haben die weitreichenden demografischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte insbesondere in abgelegenen Gemeinden in dünn besiedelten Gebieten durch Bevölkerungsrückgang, Alterung und Migration weitere strukturelle Probleme geschaffen.

Gleichzeitig hat das bewaldete Mittelgebirge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Ort der Erholung und Freizeitgestaltung mit ökologischem Sonderstatus eine zunehmende Bedeutung erlangt. Dies spiegelt sich in verschiedenen touristischen Plänen und Aktivitäten wider, um den indigenen Völkern zusätzliche Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten zu verschaffen und den Strukturwandel zu bewältigen.

Naturpark und Biosphärenreservat

Während der Pfälzerwald früher vor allem als Rohstoff- und Energiequelle gesehen wurde, tritt heute neben seiner Erholungs- und Freizeitfunktion auch seine ökologische Bedeutung als „besonders geschützte Landschaft“ in den Vordergrund. Dieser Mentalitätswandel wurde unter anderem durch die Einrichtung des Naturparks Pfälzerwald und später des Biosphärenreservats Pfälzerwald - Nordvogesen sichtbar.

Naturpark

Der Waldparkplatz Rehberg, von dem verschiedene Wanderungen ausgehen

Der Pfälzer Wald wurde 1958 als dritter Naturpark in Deutschland gegründet. Entsprechend den Anforderungen des Gestalters der Naturparkidee, Alfred Töpfer, sollte der Pfälzer Wald ein Ort der Erholung und Bewegung für die überarbeiteten Büroangestellten der Rheintalstädte sein, die damals schrecklich unter der Luftverschmutzung litten. Das Erweiterungsprogramm des Naturparks sah 95 Parkplätze, 13 Campingplätze, sieben Aussichtstürme und fünf Freibäder vor.

Tatsächlich wurden in den ersten sieben Jahren 62 Waldparkplätze sowie 530 Sitzbänke und ebenso viele Mülltonnen geschaffen. Insgesamt wurden 370 km Wanderwege hinzugefügt bzw. gebaut und 45 beschilderte Wanderwege eingerichtet. Die Leitungsgruppe des Naturparks hat den Pfälzerwaldverein (PWV) übernommen. Die zwanzig im Holzchalet-Stil für Wanderer errichteten offenen Unterstände wurden nach dem Vorstandsvorsitzenden des Pfälzerwaldvereins, Ludwig Fischer, Fischerhütten genannt.

Mitte der 1960er-Jahre kam der PWV zu dem Schluss, dass die notwendigen Arbeiten nicht durch Ehrenamtliche erbracht werden können und übertrug die Verwaltung des Naturparks der Pfälzer Landesregierung. Bis 1974 wurden 3,7 Millionen Euro für die Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten ausgegeben.

Bis 1975 galt der Ausbau der Erholungseinrichtungen als abgeschlossen und die Pflege der Biotope und der Landschaft im Zentrum. Auch die vielen Monokulturen von Nadelbäumen, die infolge von Kriegen, Kriegsreparaturen und Krisenzeiten angepflanzt worden waren, wurden zunehmend durch baumartenreiche Mischwälder ersetzt, die dort wachsen sollten.

Am 20. Juli 1982 wurde der Verein Naturpark Pfälzerwald als Trägerorganisation gegründet. Mitglieder des Vereins sind die Bundesländer und kreisfreien Städte, deren Territorium zum Naturpark gehört, sowie der Pfalz-Landesverband, dem mehrere Wander- und Sportvereine sowie Umweltverbände angehören. In die Arbeit zum Naturpark sind viele zivilgesellschaftliche Organisationen eingebunden, die die Unabhängigkeit von wissenschaftlichen und regionalen Einzelinteressen gewährleisten. Ziel des Vereins ist es, den Naturpark und das gleichnamige Biosphärenreservat gleichermaßen zu entwickeln und seine Einzigartigkeit und Schönheit sowie seinen nationalen Erholungswert zu erhalten. Seit 1997 befindet sich der Sitz des Vereins in Lambrecht.

Biosphärenreservat

Grenzen des Pfälzer Waldes - Biosphärenreservat Nordvogesen
Die Kernzone: Quellgebiet der Wieslauter (Quellgebiet der Wieslauter)

Der Naturpark Pfälzerwald wurde 1992 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. 1998 wurde hier der deutsche Teil des ersten grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservats, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald - Nordvogesen.[14] Es ist damit das zwölfte der (Stand 2009) 15 deutschen Biosphärenreservate. Dies sind Bereiche von besonderer Bedeutung für die weltweite Erhaltung der biologischen Vielfalt, in denen ökologische Aspekte, nachhaltiges Wirtschaften, Umweltbildung und Umweltforschung am besten verknüpft werden.

2007 hat das Land Rheinland-Pfalz eine Verordnung erlassen, in der die UNESCO-Richtlinien zur Einrichtung von Bioreservaten speziell für den Naturpark Pfälzerwald umgesetzt werden.[15] Dabei wurde als Hauptziel ein Zonenschema festgelegt, das drei Zonen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Schutzfunktionen vorsah.

  • Kerngebiete
    Sicher geschützte Gebiete zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, bei denen „geringste Auswirkungen auf den Ablauf natürlicher Prozesse“ bestehen, d. h. der vollständige Schutz typischer Ökosysteme ist gewährleistet.
  • Pufferbereiche
    Die Pufferzonen werden für "ökologisch verträgliche Bewirtschaftungsmethoden" genutzt, die den Landschaftscharakter erhalten. Sie sollen die Kernbereiche ergänzen und verbinden.
  • Übergangsbereiche
    Im Vordergrund steht die Förderung von „Nachhaltigkeits-Pilotprojekten“, die beispielsweise die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus und Konzepte zur umweltgerechten Produktion regionaler Produkte umfassen können.

Die ebenfalls in das Gesetz aufgenommenen „Ruhezonen“ (Silent Zones) sollen „Erholung in Stille“ gewährleisten, sind aber nicht Bestandteil der UNESCO-Richtlinien für Biosphären-Ergebnisse. Das Konzept entstammt vielmehr der alten Schutzgebietsordnung des Naturparks Pfälzerwald (1984) und überschneidet sich daher mit den anderen drei Zonen.

Kern-, Puffer- und Übergangszonen sind repräsentativ über die Fläche des Biosphärenreservats verteilt. Dabei wurden rund 16 Kerngebiete definiert, die zusammen etwa 2,3 Prozent der Fläche ausmachen. Das Quellgebiet der Wieslauter (2.296 ha) ist mit seinem Mischbestand aus alten Buchen, Eichen und Kiefern das größte der Kerngebiete im Biosphärenreservat.

Geologie

Im Pfälzer Wald sind hauptsächlich die Buntsandstein (Pelzsandstein) und der Untergrund Zechstein an der Oberfläche. Die Bildung von Gesteinsschichten in Becken und die anschließende Erosion haben zur Topographie des heutigen Mittelgebirges geführt.

Geschichte

Entstehung des Buntsandstein

Vor etwa 275 Millionen Jahren waren die Kontinente zu einer großen Landmasse vereint, die pangaea wird genannt. Am Ende von Dauerwelle (vor etwa 275 Millionen Jahren) gebildet horsten und graben auf diesem Kontinent, einige im Bereich des heutigen Pfälzerwaldes. Die Sandsteinformationen des verrotten lügen, etwa 100 Meter dick, wurden in diesen Becken abgelagert.

Zu Beginn des Trias (vor etwa 251 - 243 Millionen Jahren) Europa hatte ein wüstenähnliches Klima. In Form von Schutt-Fans Bis zu 500 Meter dicke Sandsteinschichten bildeten sich. Das Eisen im Gestein reagiert unter trockenen Bedingungen mit Luftsauerstoff und bildet eine rote Farbe Eisenoxid. Da die Wirkung nicht in jeder Schicht gleich ist, variieren die Steinschichten in der Farbe. Deshalb wurden sie Buntsandstein genannt. Darüber hinaus verursachten kleine Unterschiede zwischen den Schichten (Tonsandstein versus verkieselter Quarzsandstein) einen Unterschied in Kompetenz. Darauf aufbauend gliedert sich der Buntsandstein in einen unteren, mittleren und oberen Teil.

Der Buntsandstein wurde unter mehreren jüngeren Ablagerungen begraben. Zuerst folgte die Muschelkalk (vor ca. 243 - 235 Mio. Jahren) und der Keuper (vor 234 - 200 Mio. Jahren, dann weitere Ablagerungen während der Jura (200 - 142 Millionen Jahren) und die Kreide (vor (142-66 Millionen Jahren).

Der Ursprung des aktuellen Reliefs

Kreuzbettung in Buntsandsteinlagen am Fuße des Teufelstisches bei Hinterweidenthal

Zu Beginn des paläogen (vor 66 bis 23,8 Millionen Jahren) führte zur Bildung der Alpen zu erheblichen Spannungen in der Erdkruste. Nördlich der Alpen aufgrund des wachsenden Gebirges erheblich Zugspannung. Vor etwa 35 Millionen Jahren entstand eine große Grabenstruktur, die Oberrheintal. Auch im Bereich des Pfälzer Waldes entstanden tiefe Brüche und Setzungen in der Erdkruste. Als der Oberrheingraben langsam nachließ, wurden die Beckenseiten aufgehoben, im Falle des Pfälzerwaldes bis auf eine Höhe von etwa 1000 Metern.

Entstehung der aktuellen Landschaft

Die Räumung des Areals läuft noch. Da das Gebiet hauptsächlich auf der Seite des Oberrheingrabens erhaben ist, sind die Gesteinsschichten geneigt.

Ab dem späteren Paläogen gehen Hebung und Erosion Hand in Hand. Die Abschaffung bedeutete, dass Flüsse verschleißen konnten. Es entstand eine Landschaft aus Hügeln und Tälern. Die Erosion hat etwa 800 Meter Fels abgetragen (dogger, Lias, Keuper und Muschelkalk), durch die der Buntsandstein nun an der Oberfläche liegt. Verwitterung und Erosion schufen zerklüftete Klippen und Felsen im Buntsandstein. Charakteristisch ist ein System aus tief eingeschnittenen Tälern, unterschiedlichen Gebirgsformen und erratischen Felsformationen, vor allem im Norden und Zentrum des Pfälzerwaldes.

Struktur

Grundgestein

Gneis und Schiefer stehen heute im Pfälzerwald an der Oberfläche, sind aber meist von jüngeren Gesteinsformationen bedeckt, die nur an wenigen Stellen am Ostrand des Gebirges freigelegt sind.

Rotliegend- und Zechstein-Formationen

Diese Gesteinsschichten bedecken das Grundgestein und bestehen neben Sandstein aus Schiefer und Mergel. Sie haben im Allgemeinen eine weichere Zusammensetzung und bilden so weite Täler und Erosionsebenen, sowohl im Nordpfälzer Wald (Stumpfwald) als auch im Südosten. Die südpfälzischen Sandsteinformationen des Zechsteins sind in vier Schichten mit einer Gesamtmächtigkeit von 80 bis 100 Metern unterteilt.

Grundschichten aus Buntsandstein

Es bunter Sandstein Anteil im Gestein ist in drei Schichten unterteilt:

Trifelser Bodenschichten der Gesteine ​​des Napoleonsfels bei Bruchweiler im Dahner Felsenland
  • Sandstein unter dem Fell
    Der Unterpelzsandstein ist das häufigste Gestein des Pfälzer Waldes und bedeckt weite Teile des Mittelgebirges bis in eine Tiefe von 280 bis 380 Metern. Der Sandstein enthält viel Quarz und wenig Feldspat und Glimmer, so dass sie zu nährstoffarmen Sandböden verwittern, die kaum landwirtschaftlich genutzt werden. Insgesamt gibt es drei Teile – die Bodenschichten von Trifels, Rehberg und Schlossberg – in denen mehrere Gesteinszonen unterschiedlicher Mächtigkeit ein Ganzes bilden.
  • Mittelfellsandstein
    Auch im mittleren Buntsandstein sind verschiedene Gesteinsschichten mit Mächtigkeiten von etwa 80 bis 100 Metern zu erkennen. Am auffälligsten sind die Schichten des Karlstals, die hauptsächlich als verkieselte Gerölle an der Oberfläche auftreten, sowie die obere Gesteinsschicht und das Primärkonglomerat, die ebenfalls aus silikatischen Grobsandsteinen und Schotter bestehen. An der Spitze dieser Formation befindet sich die „violette Grenzschicht“, die hauptsächlich aus glimmerreichen Feinsedimenten besteht.
  • Oberes Fell Sandstein.
    Zwischenschichten und Voltziensandstein zusammen bilden die oberen Fellsandsteine ​​mit einer Mächtigkeit von etwa hundert Metern. Im Gegensatz zu den unteren und mittleren pelzigen Sandsteinschichten enthalten diese Schichten mehr Glimmer, Karbonate und Tonmineralien und so verwittern sie zu nährstoffreichen, landwirtschaftlich genutzten Böden an offenen Inselstandorten im Westpfälzer Wald (die Holland).

Geomorphologie

Landschaftscharakter

Verwitterung und Erosion der verschiedenen Gesteinsschichten des Pfälzer Waldes mit ihren unterschiedlichen Hun Härte haben ein Mittelgebirge mit einem kompakten, tief eingeschnittenen Tälersystem und unterschiedlichsten Hügelformen ergeben. Die harten und widerstandsfähigen Gesteine ​​der unteren und mittleren Buntsandsteine ​​haben ein Relief mit ausgeprägten Höhenunterschieden erzeugt, dessen Hänge vor allem im Norden und Osten landschaftstypisch sind, während der südöstliche Teil des Pfälzerwaldes von eher freistehende Hügeltypen, getrennt durch Erosionsebenen.

Der Pfälzerwald ist ein stark eingeschnittenes Mittelgebirge mit vielen Hügelformen und dichten Wäldern: Panoramablick vom Rehberg auf die Trifels in nördlicher Richtung
Der Pfälzerwald ist ein stark eingeschnittenes Mittelgebirge mit vielen Hügelformen und dichten Wäldern: Panoramablick vom Rehberg auf die Trifels in nördlicher Richtung

Berge, Hügel und Felsformationen

Allgemeine Merkmale

Beispiel einer Felsenterrasse: der Lämmerfelsen bei Dahn

In den bunten Sandsteinbergen sind je nach Gesteinsschicht, aus der sie zusammengesetzt sind, verschiedenste Hügelformen zu beobachten. Charakteristisch für den Nord- und Mittelpfälzerwald sind markante Hügelblöcke (Bergklötze) und langgestreckte Trapezkämme, oft mit felsigen Gipfeln (z Kesselberg, 661,8 m), während im westlichen Teil des Gebietes plateauartige Hügelformationen mit Lichtungen vorherrschen. Im südöstlichen Pfälzerwald hingegen prägen die Sedimente des Rotliegens und Zechsteins (Erosionsebenen) und insbesondere widerstandsfähige Trifels- und Rehbergschichten (kegelförmige Hügel) das Landschaftsbild.

Im Laufe der Jahrtausende hat die Verwitterung und Erosion des Sandsteins mit seinen unterschiedlichen Härtegraden bizarre Felsformationen hervorgebracht, z. FelsentürmeSteinformationen, Felswände und Felsbrocken. Auch die kleinräumige Verwitterung von Schichten unterschiedlicher Härte Höhlen, natürliche Brücken und Tischfelsen (Devil's Table). Auf dem knapp zwei Kilometer langen Felsenterrasse des Altschlossfelsen kann auch kaputt gehen, überhängende Felsen und Wabenverwitterung gefunden. Auf der anderen Seite Bergseen und Geröllfelder findet man oft im mittleren Pfälzer Wald.

Detaillierte topografische Beschreibung

Der Kalmit, der höchste Gipfel des Pfälzer Waldes

Die höchsten Punkte dieses Mittelgebirges finden sich im mittleren Pfälzer Wald und vor allem im Osten.

Hier erhebt sich auf einem einzigen zusammenhängenden Grat eine Reihe von Gipfeln über die 600 m-Marke, von denen der Große Kalmit (672,6 m) auch der höchste Punkt im gesamten Pfälzerwald ist. Der Kamm beginnt am Gerüstkopf (auch Schänzel genannt) (ca. 500 Meter) und führt nach Westen in die Frankenweide um die Eschkopf (609 m) und die Weißenberg (609,9 m). Dieses Massiv erstreckt sich von der Stadt Hochspeyer über Johanniskreuz nach Hauenstein. Sein zentraler Bereich zwischen Johanniskreuz und Hermersberghof ähnelt eher einem Plateau, das von tief eingeschnittenen Tälern begrenzt wird. Auch dieses Plateau setzt sich in westlicher Richtung auf einer Höhe von etwa 500 m fort, bevor es allmählich auf 400 m abfällt und von den Flüssen in zwei Teile geteilt wird Schwarzbach und Moosalb. Im Südwesten trennen weitere Höhenzüge die Täler der Merzale und die Hauptbäche des Wieslauter. Es ist daher möglich, Neustadt an der Weinstraße zu Leimen oder wandern Sie Kaiserslautern-Molsbach, ohne die 450-Meter-Grenze zu unterschreiten.

Nördlich der Strecke von Hochspeyerbach nach Speyerbach die höchsten Punkte sind die 570,8 Meter hoch Drachenfels und der Hohe Stoppelspitze (566,2 m). Im Dreieck, das durch die . gebildet wird Isenach auf der Nordseite und der Deutschen Weinstraße auf der Ostseite liegen über 500 Meter hohe Hügel. Am bemerkenswertesten sind die Hausberg nördlich von Neustadt, die weinbiet (554 m) und die Eckkopf (516 m) in der Nähe Deidesheim. Nördlich von Isenach, nur die Pausen Rahnfels (516,5 m) door de 500 meter lijn. Bij zijn voortzetting naar het noorden daalt het van 400 naar 300 meter boven de zeespiegel.

Typisch Wasgau buitengebied met erosievlakken en conisch gevormde heuvels: uitzicht vanaf de Lindelbrunn in de richting van de Rehberg (in het midden)

Ten zuiden van de Queich verandert de natuur door de wat verschillende geologische situatie (zie landschapskarakter). Hier kenmerken grotere erosievlaktes en tamelijk geïsoleerde heuvelvormen (conisch gevormde heuvels) met een gemiddelde hoogte van 450 meter het landschap. De hoogste punten aan de Duitse kant van de Wasgau zijn de Rehberg (576,8 m) bij Annweiler, de kasteelheuvel met de ruïnes van Wegelnburg (570,9 m) bij Nothweiler, gevolgd door de Hohe Derst (560,5 m) ten westen van Bad Bergzabern en de Grosser Eyberg (513 m) ten zuidwesten van Dahn. De Hohe List (475,8 m) en Erlenkopf (472,1 m) vlak bij Eppenbrunn zijn de hoogste punten in het zuidwesten.

Overzichtstabel

De categorie-structuur van de lijst is gebaseerd op het concept voor de natuurlijke regio-indeling van het Paltserwoud. De belangrijkste toppen van het gebied worden aangeduid met hun overeenkomende landschapsonderdeel en gesorteerd op basis van hun hoogte in meter (m) boven zeeniveau. De dichtstbijzijnde nederzetting wordt gegeven bij minder bekende heuvels.

Laag-, of Noord-, PaltserwoudCentraal PaltserwoudZuid-Paltserwoud of Duits Wasgau
StumpfwoudOtterbergwoudHaardtFrankenweideandere regio'sWasgau

Felsenland

andere regio's
Leuchtenberg
(491,5 m)
(Zuid-Carlsberg)
Heidenkopf
(419,6 m)
(ten oosten van Schneckenhausen)
Kalmit
(672,6 m)
Mosisberg
(circa 610 m)
Schafkopf
(617,8 m)
Rehberg
(576,8 m)
Hohe Derst
(560,5 m)
(westelijk van Dörrenbach)
Steinkopf
(484,0 m)
(ten zuiden van Carlsberg)
Andreasberg
(401,0 m)
(ten zuidoosten van Schneckenhausen)
Kesselberg
(661,8 m)
Weissenberg
(609,9 m)
Steigerkopf
(Schänzel)
(613,6 m)
Wegelnburg
(570,9 m)
Bobenthaler Knopf
(53,9 m)
Kieskautberg
(460,6 m)
(ten zuiden van Carlsberg)
Eulenkopf
(399,6 m)
(ten zuidwesten van Potzbach)
Rossberg
(637,0 m)
Eschkopf
(608,3 m)
Morschenberg
(608,3 m)
(ten westen van Sankt Martin)
Hohenberg
(551,9 m)
Schletterberg
(circa 523 m)
(ten noorden van Waldhambach)
Heidenberg
(446,2 m)
(ten zuidoosten van Alsenborn)
Queitersberg
(394 m)
Hochberg
(635,3 m)
Hortenkopf
(606,2 m)
Rotsohlberg
(607,1 m)
(ten westen van Sankt Martin)
Forlenberg
(533,1 m)
(ten westen van Leinsweiler)
Krummer Ellenbogen
(514,7 m)
(ten oosten van Niederschlettenbach)
Hohe Bühl
(443,6 m)
(ten westen van Carlsberg)
Backofen
(389,2 m)
(ten noordwesten van Drehentalerhof)
Hohe Loog
(618,7 m)
Schindhübel
(circa 571 m)
Hermeskopf
(581,3 m)
(ten noorden van Ramberg)
Schlüsselfelsen
(524,0 m)
(ten oosten van Schönau)
Grosser Eyberg
(513,0 m)
Schorlenberg
(402,0 m)
(ten oosten van Alsenborn)
Bruchberg
(388,6 m)
(ten noorden van Otterberg)
Blättersberg
(613,2 m)
Bloskülb
(570,2 m)
Drachenfels
(571 m)
Maimont
(515,0 m)
(ten zuiden van Fischenbach)
Treutelsberg
(503,7 m)
(ten westen van Klingenmünster)
Bocksrück
(400,6 m)
(ten westen van Sippersfeld)
Gersweilerkopf
(378,9 m)
(ten oosten van Erlenbach)
Teufelsberg
(597,6 m)
Blosenberg
(558,9 m)
(ten westen van Hofstätten)
Großer Adelberg
(567,4 m)
(ten noorden van Annweiler)
Wetterberg
(512,7 m)
(ten westen van Leinsweiler)
Grosser Mückenkopf
(484,9 m)
(ten noorden van Fischbach)
Eiskopf
(397,0 m)
(ten oosten van Alsenborn)
Grosser Ohligkopf
(377,6 m)
(ten oosten van Otterberg)
Orensberg
(581,2 m)
Katzenkopf
(553,3 m)
(ten noorden van Wilgartswiesen)
Hoher Stoppelkopf
(566,2 m)
Kappelstein
(498,0 m)
(ten zuiden van Nothweiler)
Stäffelsberg
(480,8 m)
(ten westen van Dorrenbach)
Klauserkopf
(384,0 m)
(ten noorden van Ramsen)
Einsiedlerberg
(370,0 m)
(ten noordoosten van Drehentalerhof)
Weinbiet
(554,0 m)
Staufelkopf
(552,0 m)
(ten noordwesten van Wilgartswiesen)
Almersberg
(564,1 m)
(ten noorden van Rinnthal)
Jungstberg
(491,1 m)
(ten oosten van Wieslautern)
Hohe List
(475,8 m)
(ten oosten van Eppenbrunn)
Pfrimmerberg
(377,1 m)
(ten oosten van Sippersfeld)
Sulzberg
(368,9 m)
(ten oosten van Erlenbach)
Eckkopf
(516,0 m)
Spitze Boll
(540,1 m)
(ten zuidwesten van Hermersbergerhof)
Rahnfels
(516,5)
Wolfshorn
(476,7 m)
(ten westen van Schwanheim)
Erlenkopf
(472,1 m)
(ten zuiden van Eppenbrunn)

Valleien en waterlopen

Algemene kenmerken

Watergeleidend en waterbrengend rotsgedeelte van de Karlstal lagen; Moosalb in het Karlstal

Kenmerkend voor de onder- en middelzandsteen zijn V-vormige valleien met smalle bodems en steile kanten, die diep in de steenlaag zijn ingesneden. Het zijn de typische dalvormen in het centrale Paltserwoud, terwijl in de zuidelijke en noordelijke delen U-vormige valleien met bredere bodems overheersen. In het zuidwestelijk deel van het woud zijn de zogenoemde "woog"-valleien, waarin de dalbodem breed is en daarom zijn zij bijzonder geschikt voor de aanleg van vijvers of woogs, reservoirs en kleine meren (zie hieronder).

Hydrologische balans

Een typisch kenmerk van het Paltserwoud is zijn overvloed aan water, dat heeft geleid tot een sterk ontwikkeld systeem van beken, rivieren en moerassige gebieden (zie hieronder). De door erosie veroorzaakte zandgronden laten erg gemakkelijk water door, zodat regenwater snel in de grond sijpelt en dan in de verschillende rotsgedeeltes wordt opgeslagen als grondwater, dat kan worden gekanaliseerd door diaklaas en breuken. Dit grondwater vult verscheidene rotsgedeeltes, in het bijzonder de Trifelslagen van het laagbontzandsteen en een steenzone van de Karlstal-lagen (middenbontzandsteen). Lagen van klei-zandsteenverbindingen vormen brongrondlagen, waar het water aan de oppervlakte weer vrijkomt, bijvoorbeeld in oppervlakte-bronnen. Omdat zandsteen erg arm is aan mineralen en het grondwater daardoor slechts lage concentraties van opgeloste stoffen bevat, is het water laag qua hardheid zacht en is het een klein beetje zuur (lage pH).[16]

Meren en reservoirs

Het Eiswoog reservoir in de noordelijke Palsterwoud

De hierboven beschreven omstandigheden hebben ook geleid tot de vorming van een groot aantal broeken, die vaak verbonden zijn met bronlagen en waarin het grondwater de oppervlakte weer bereikt. Als gevolg daarvan zijn venen, veenmeren en andere kleine meren, de zogenaamde wogen, kenmerkend voor het Paltserwoud, ofschoon het grootste deel van de wogen geen natuurlijke oorzaak heeft. Zij werden vaker kunstmatig gevormd als stuwmeren en werden gebruikt als recreatieplaatsen en opslagpaatsen voor boomstamvlotten. Toch is het gebied waar alle meren en wogen in het Paltserwoud voorkomen niet van zeer groot belang. De meest bekende zijn de Gelterswoog aan de noordwestelijke rand, de Clausensee in het zuidwesten en de Eiswoog in het noordoosten.

Rivieren

Het Paltserwoud wordt drooggehouden door vier grote stroomgebiedstelsels en ook door kleinere stroomgebieden of losse beekjes. De vier grote systemen zijn de Speyerbach, de Queich, de Lauter (of Wieslauter in zijn bovenstromen) en de Schwarzbach. Terwijl de eerste drie direct uitmonden in de Rijn, vindt het water van de Schwarzbach zijn weg indirect via de rivieren Blies, Saar en Moezel. Kleinere stroomgebieden zijn bijvoorbeeld de Saarbach of de Isenach, die slechts binnen een klein gebied zijrivieren hebben. De meerderheid van de beekjes, die het water van het woud direct afvoeren naar de Rijnvlakte, lopen via een uitgebreid stelsel van slootjes noordwaarts naar de dichtstbijzijnde rivier. De Speyerbach bijvoorbeeld vangt het water op van de Hainbach, de Modenbach en de Krebsbach.

De elf rivierstroomgebieden van het Paltserwoud met de vier belangrijkste rond het centrale plateau

De volgende rivierstelsels houden het Paltserwoud droog. Zij worden vermeld in de richting van de wijzers van de klok, te beginnen in het westen (tussen haakjes het overkoepelende stroomgebied).

  • Schwarzbach (1151,5 km²)
    • Rodalb (116,2 km²)
    • Schwarzbach
    • Moosalb (188,2 km²)
  • Waldlauter (275,6 km ²)
  • Alsenz (327,7 km²)
  • Pfrimm (246,4 km²)
  • Eisbach/Eckbach
    • Eisbach ("Ältbach", 130,2 km²)
    • Eckbach (217,8 km²)
  • Isenach (294,9 km²)
  • Speyerbach (595,8 km²)
    • Hochspeyerbach (119,3 km²)
    • Speyerbach
    • Modenbach (84,1 km²)
  • Queich (271,2 km²)
    • Wellbach (59,3 km²)
    • Queich
    • Eisbach (49,8 km²)
  • Michelbach/ Otterbach
    • Klingbach (130,2 km²)
    • Erlenbach (109,1 km²)
    • Otterbach (119,2 km²)
  • Lauter (382,3 km²)
    • Wieslauter
    • Salzbach (Lauter) (52,4 km²)
  • Saarbach (805,5 km²)
  • (Moder (1720 km²) Het stroomgebied loopt volledig door tot de staatsgrens.)

Het riviersysteem van de Schwarzbach is het enige in het woud dat uitmondt in de rivier de Moezel. De Waldlauter en Alsenz vloeien in de Nahe (de Lauter via de Glan), alle andere stelsels, geordend van noord naar zuid, monden direct uit in de Rijn.

De Paltser Waterscheiding, de afwateringsscheiding tussen de Rijn (Boven-Rijn) en de Moezel (Midden-Rijn) komt van de Hoogtes van Sickingen in het westen en strekt zich uit naar het noordelijk Paltserwoud direct ten westen en zuiden van de stad Kaiserslautern, waar zij naar het zuidoosten afdraait. Vanuit Johanniskreuz loopt zij eerst naar het zuiden, voorbij de Eschkopf en de Mosisberg in het westen, en dan buigt zij af naar het zuiden in het gebied van de Hortenkopf. In deze richting loopt zij door via het kasteel van Gräfenstein, Lemberg en het Forsthaus Hohe List, voordat zij uiteindelijk de Duitse grond verlaat bij de Erlenkopf ten zuidoosten van Eppenbrunn (zie landkaart). Zij volgt verscheidene bergkammen die onderling verbonden zijn en die het rivierstelsel van de Schwarzbach scheiden van al de andere afwateringsstelsels die hier genoemd zijn.

Kenmerken

Haardt-zandsteen

Aan de oostelijke rand van de bergen kan een lichtgele gebleekt zandsteen op verschillende plaatsen gevonden worden. Deze werd ontgonnen in de buurt van Bad Bergzabern, Frankweiler en Hambach in grote steengroeven en wordt vandaag de dag nog steeds ontgonnen in de buurt van Leistadt en Haardt. Het roodachtige ijzeroxide kwam vrij door hete vloeistoffen die omhoog kwamen via de breukzone tussen het Paltserwoud en Rijn-Grane en bleekte zo de zandsteen.

Vroegere vulkanische activiteit op de Pechsteinkopf

53 miljoen jaar geleden waren er spanningen in de aardkorst en -mantel (zie Afzetting van het bontzandsteen) zodat magma omhoog kon komen en via de breuken naar de oppervlakte kon doorbreken. Gedurende een aanvankelijke explosieve fase vormde zich een vulkaanpijp, die gevuld raakte met los vulkanisch materiaal. Tijdens een tweede fase werd dit gevolgd door meer magma dat naar de oppervlakte kwam op een minder actieve en minder heftige (niet-explosieve) manier; zodat, in de vulkaanpijp donkere, verticale of hellende basaltzuilen werden gevormd. Deze rotsafzettingen kunnen tegenwoordig duidelijk worden gezien op de locatie van een oude Hartstein-groeve.

Klimaat

Algemeen

Op wereldschaal gezien ligt het Paltserwoud, net als de rest van Midden-Europa in de gematigde klimaatzone tussen de Atlantische en continentale klimaatzone.[17] Waarbij het landschap een belangrijke invloed heeft. De noord-zuidorientatie van de bergen ten westen van de Rijn vormen een grote barrière tegen westelijke frontsystemen zodat met uitzondering van de oostelijke bergen een Atlantische invloed overweegt.

Neerslag

StationJaarlijkse neerslag
Bad Dürkheim573 mm
Grünstadt528 mm
Hermersbergerhof1095 mm
Johanniskreuz1004 mm
Forsthaus Taubensuhl1125 mm
Leimen1071 mm
Lemberg898 mm

Loefeffecten in het westelijke en centrale Paltserwoud bevorderen het stijgen van de vochtige, matig warme Atlantische luchtmassa, waardoor er meer wolken opgebouwd worden en de kans op regen vergroot. Volgens statistieken van de Deutscher Wetterdienst[18] werden in dit gebied neerslaghoeveelheden van 800 tot 1000mm gemeten in de hogere gebergtelagen tussen Weißenberg, Eschkopf en in Forsthaus Taubensuhl zelf tot 1100 mm. Aan de oostkant van het gebergt heerst het Lijeffect met daalbewegingen en de daarbij gepaard gaande wolkenreductie en langere zonnige perioden. Deze Föhneffecten zijn bijzonder sterk merkbaar in een gebied dat zich uitstrekt van Neustadt over de noordelijke Vorderpfalz met Bad Dürkheim en Grünstadt tot het zuidelijke Rijn-Hessen. Daar wordt er amper een neerslag van 500 tot 600 mm gemeten, of ongeveer de helft van wat er boven het Paltserwoud valt. Grote delen van de Vorderpfalz zijn daarom voor hun grootschalige tuinbouw op bevloeiing met Rijnwater aangewzen.

Temperatuur

Temperatuursgewijs valt het Paltserwoud in de klasse van gematigd koele klimaattype. Als je er de klimaatatlas van Rijnland-Palts[19] bij neemt, ligt het jaargemiddelde van de middelste berglagen op 8 °C, op de hoogste lagen op 7 °C. en aan de oostkant van de bergen op 9–10 °C. De oceaaninvloed is ook duidelijk in de beperkte fluctuatie van de luchttemperatuur die amper 16–17 °C bedraagt. In de middelste en hoogste gebergtelagen is de Vegetatieperiode 200 tot 220 dagen, terwijl in die in de Weinstraße tussen 240 en 250 dagen is. Daardoor begint de volle lente (begin van der Appelbloei) op de Rijnvlakte al tussen 15 en 20 April, in de hogere regionen van het Paltserwoud begint die pas tussen 15 en 20 Mei, of vier weken later. Vorderpfalz is een van de warmste gebieden in Duitsland; hier groeien amandelen, vijgen en zelfs citroenen.

Wind

Weerstation van de Duitse weerdienst boven op de Weinbiet

De dominante Atlantische invloed laat zich ook merken in windhoeveelheid die voor de gebergten aan de linker kant van de Rijn zo typisch is. Zo moeten de westelijk gelegen gebergten, meer dan oostelijk gelegen continentaal beïnvloede gebergten, gemiddeld gedurende langere perioden sterkere winden verduren in een kwart van de gevallen uit een west tot zuidwestelijke richting.[20]Dit is duidelijk te merken uit statistieken. Zo is de Weinbiet desalniettemin zijn geringe hoogte van 544 m volgens de private weerkundige dienst Meteomedia de koploper in aantal stormen in de laatste decennia.[21]

Biologie

Vegetatie

Bos is het overheersende landschapselement van het Paltserwoud, zoals de naam ervan al suggereert, en het maakt 82 procent uit van zijn totale oppervlakte en wel 90 procent in het hele gebied.[22][23]

Geschiedenis van het woud

Beukengebieden die lijken op het oude woud in de Karlstal-vallei

Aan het einde van de laatste ijstijd, ongeveer 10.000 jaar geleden, was de regio van de Paltserwoud bedekt met toendra-achtige vegetatie, waaronder in eerste instantie niet veeleisende boomsoorten zoals dennen en berken, in staat waren om zich te verspreiden toen het klimaat geleidelijk opwarmde (de "den-berk" periode). Toen de klimaatomstandigheden verbeterden werden deze soorten opgevolgd door hazelaars, eiken en lindebomen (de "hazelaar- en eik-periode"). Vanaf het derde millennium ontwikkelde zich een klimaat dat meer werd beïnvloed door de Atlantische Oceaan en koeler en natter was zodat nu de beuk kenmerkend was voor het uitzicht. De gemengde bossen met eiken en beuken, typisch voor die periode kwamen tevoorschijn, waarbij de dennen werden teruggedrongen naar die gebieden die zowel minder gunstig waren zoals erg natte ofwel erg droge plaatsen, maar ze bleven deel uitmaken van het natuurlijke bosgebied.[24]

De ecologische balans werd echter blijvend ontwricht door de kolonisatie en het rooien van bossen, zaken die plaatsvonden tijdens de middeleeuwen. Ontbossing door afbranden, het gebruik van land voor de productie van stro en de onbeperkte exploitatie van het woud voor grondstoffen en brandstof leidden beetje bij beetje tot de verwoesting van uitgebreide bosgebieden, iets wat zijn hoogtepunt bereikte in de 17e en 18e eeuw (zie Vestigingsgeschiedenis). Deze situatie maakte de invoering van behoorlijk geregeld woudbeheer dringend noodzakelijk, beheer dat niet alleen prioriteit legde bij gecontroleerde exploitatie maar vooral bij zorg en duurzaamheid. In de achttiende en negentiende eeuw werd zo bomenvrij land opnieuw bebost, voornamelijk met weinig eisende snelgroeiende dennen, die in de negentiende eeuw werden opgevolgd door andere niet inheemse soorten coniferen zoals spar, lariks, Weymouthden en Douglasspar. In het Paltserwoud leverde dit gereguleerde beheer gemengd bos op, waarin coniferen twee derde vormden van het totale bestand in gebieden die in het verleden vooral eiken en dennen hadden gehuisvest. Pas in de laatste decennia waren er toenemende pogingen om grotere gebieden van het bos om te zetten in een quasi-natuurlijk gemengd bos met een betere verhouding tussen bladverliezende bomen en naaldbomen van rond de 50% (zie tabel hiernaast).

Huidige situatie

Overheersende boomsoorten% in 1959% in 2008Trend
Den4434-
Beuk2835
Spar119-
Eik79
Lork43-
Douglasspar26
Tamme kastanje11=
Zilverspar11=

De beuk is niet alleen historisch de meest voorkomende boomsoort in het Paltserwoud maar is dat, met een huidig aandeel van 35 procent, ook vandaag nog. Met uitzondering van de oostelijke bergrand (de Haardt-keten), is hij wijdverbreid in het zure milieu van het bontzandsteen met een voorkeur voor schaduwrijke hellingen, hoge hoogtes en holten. Vaak vormt hij samen met zachthout gemengde bosschages, vooral met dennen maar hij wordt ook gevonden als vrijstaande heerser over zijn gebied (in zogenaamde veldbies-beukenbossen), vooral in het centrale Paltserwoud. Hier groeit hij in enorme "beuk-kathedralen", die door veel bezoekers worden gezien als een indrukwekkend kenmerk van het Paltserwoud.

Naast de beuk is de eik een andere karakteristieke boom van het Paltserwoud, ofschoon zij, botanisch gesproken, in hoofdzaak eerder wintereiken zijn dan de in Engeland voorkomende zomereiken. Het is de belangrijkste boomsoort in grotere, soms eeuwenoude locaties in de gebieden rond Johanniskreuz, Eschkopf en Weissenberg en ze kunnen ook verder naar het zuiden gevonden worden tussen Fischbach en Eppenbrunn, waar, net als op de plateaus van het centrale Paltserwoud, de eik bij voorkeur op zonniger hellingen groeit (aan de westkant van hellingen die uitkijken op het zuidoosten). Maar in de rest van het Paltserwoud neemt hij in aantal toe en gewoonlijk vormt hij, samen met de beuk, vaak erg natuurlijk, gemengd oerbos (natuurlijk woud), wat bijzondere bescherming geniet als een kernzone van het Paltserwoud - Noord-Vogezen Biosfeer reservaat (zie biosfeer-reservaat). Daarbij hebben, vanuit bosbouwkundig oogpunt, de eiken van het Paltserwoud een bijzonder hoge prioriteit, omdat het houtfineer, wat ervan gemaakt wordt, wereldwijd erkend is als van een unieke kwaliteit.

Een bijna 200 jaar oude den, aan de noordwest hellingen van de Rehberg

Ondanks de daling van hun aandeel in het totale bomenbestand van 44 naar 34 procent in 2008, blijven de dennen een dominante soort van de lage bergketen. Dit is te danken aan de historische achtergrond, vooral in het Haardt-gebied, waar zij ooit het landschap hebben gedomineerd met een aandeel van 60 tot 70 procent van het woud. Hij wordt traditiegetrouw geplant op droge, zonnige hellingen met zicht op het zuiden. Zoals de eik en de beuk is hij een autochtoon lid van de woudgemeenschap, ofschoon pijnboomsoorten vanuit andere regio's zijn ingevoerd en gemengd met inheemse soorten met het doel om verwoeste gebieden te herbebossen. In Waldleiningen, midden in het Paltserwoud en op de veengronden bij Bitche in het Franse deel van het biosfeer-reservaat hebben oer-pijnwouden overleefd, waarin het karakter van het oorspronkelijke pijnboomwoud levensecht kan worden waargenomen.

De zilverspar speelt ook een speciale rol in dit verband. Ofschoon die slechts 1 procent van het hele Paltserwoud bedekt, komt hij veel meer voor in het zuiden, waar hij zo'n beetje 7 procent van het bosgebied uitmaakt. Hij verschijnt op veel locaties samen met beuk, den en andere soorten in gemengd bosgebied en bepaalt vaak het uiterlijk van het woud. Omdat hij het meest noordelijke element vormt van de grote beuk-spar- wouden, die zo typisch zijn voor het Vogezengebergte, wordt de vochtlievende zilverspar gerekend bij de inheemse boomsoorten van het Paltserwoud. Aan het water gelegen essenbos en het zeldzamere elzenbos, die vooral in valleien en moerassige gebieden worden gevonden, zijn ook typische vegetatie voor het klimaat van het Paltserwoud, dat door de Atlantische oceaan beïnvloed wordt (zie Klimaat) en ze worden ook als representatief beschouwd voor het oorspronkelijke woud.

De spar, de Douglas-spar, de lariks en de Weymouth-den daarentegen behoren van nature niet bij de beboste bergketen. Sparren verkiezen koele, schaduwrijke plaatsen en worden daarom vaak gevonden in de valleien, kuilen en op de lagere hellingen van de heuvels, terwijl de Douglasspar te vinden is op de meest uiteenlopende locaties als gevolg van zijn hoge aanpassingsvermogen. De tamme kastanje was oorspronkelijk geen inheemse boomsoort, maar werd geïntroduceerd door de Romeinen in het gebied van de hedendaagse Palts. Omdat hij de voorkeur geeft aan een mild klimaat (zie temperatuur) evenals de druivenplanten wordt hij gevonden op de oostflank van het Paltserwoud, de Haardt, in zuivere of bijna zuivere monoculturen en maakt hij ongeveer 4 procent uit van het bosgebied daar.

Andere vegetatie

Grote oranje bekerzwam op een open plek in het Paltserwoud

In eiken-, beuken- en dennenbossen, die arm zijn aan plantensoorten bestaat de bodemflora voornamelijk uit soorten die houden van zure grond: acidophilische soorten. Voorbeelden zijn de grote veldbies, de witte veldbies, de pilzegge en bochtige smele. Kenmerkend zij ook diverse soorten varens, zoals dubbelloof, stippelvaren en koningsvaren die de voorkeur geven aan schaduwrijke, gematigde, vochtige locaties. Een ander kenmerk van de bontzandsteenbergen wordt gevormd door zijn rijke paddenstoel- en bessenpopulaties. Bosbessen en op geschikte plaatsen ook Rode bosbes bedekken grote gebieden.

Struikheide groeit op droge zandgronden langs paden en open plekken, zoals de Duitse brem en de gewone brem en de zeldzame campanula baumgartenii, terwijl door de vele beken en natte weiden zuurlievende moerasplanten kunnen worden waargenomen zoals slangenwortel, wateraardbei, waterdrieblad en fonteinkruid, die allemaal zeldzaam zijn in andere streken van Duitsland. Bovendien laten riet, moerasbasterdwederik, gewone dotterbloem en moerasspirea en op drogere plaatsen ook grauwe wilg, geoorde wilg en sporkehout de plantenrijkdom zien, die kan worden gevonden in de moerasweiden langs stromen en beken.

Fauna

De grote, gemengde bossen van de bergketen met hun verschillende plantengemeenschappen vormen een ecologisch kader, waarin zich een groot en gevarieerd aanbod van dieren kon ontwikkelen. Bijzonder opvallend zijn de grotere zoogdieren die zoals in andere bergachtige gebieden worden vertegenwoordigd door dieren met gespleten hoeven, zoals de ree, het edelhert en het wild zwijn. Vos, das, bunzing, wezel en bedreigde zoogdieren zoals vleermuizen, boommarter, wilde kat en de lynx komen ook voor in het Paltserwoud.

Dit geldt ook voor een aantal zeldzame vogels, zoals de hop, de ijsvogel, de tapuit, de zwarte specht, het paapje en de roodborsttapuit. Terwijl de zwaar beschermde slechtvalk een aantal decennia een bewoner was in het rotsland van de Wasgau, ziet het ernaar uit dat het hazelhoen en het auerhoen uitgestorven zijn in het Paltserwoud. Typische herfst- en wintersoorten omvatten de keep en de vink, die hier overwinteren en de bossen met grote zwermen bezetten. Er werd vroeger 's nachts met blaaspijpen op hen gejaagd tijdens de zogenoemde Bohämmer-jacht, totdat aan deze sport een eind werd gemaakt door de Wet op Natuurbehoud van 1936.

De zilvervlek-parelmoervlinder, de grootste parelmoervlinder van Midden-Europa, in het Paltserwoud

Het woud is de thuisbasis van een omvangrijke populatie van amfibieën en reptielen en tevens een groot aantal kevers, vlinders en andere insecten. Veel voorkomend zijn grote mierenhopen, de nesten van bosmieren, waarvan er verschillende soorten in de regio voorkomen. De Wasgau en het gebied van het Hermesberger Hof zijn twee van de weinige plaatsen in Duitsland waar kolonies van smalkopmieren zijn blijven leven. En de zeer bedreigde grote en gevlekte mierenleeuwen kunnen vaak gezien worden in de zandvlaktes van het bontzandsteen (de Rehberg-lagen). Hun larven bouwen trechtervallen in het zand en voeden zich, met behulp van hun tangachtige kaken, met mieren en andere dieren, die erin vallen.

Dankzij de erg lage bevolkingsdichtheid van het woud en dankzij de filterwerking van het bontzandsteen hebben veel bronnen en beken in de heuvels hun natuurlijke waterkwaliteit behouden, zodat zij gezonde habitats blijven voor veel vissoorten. Dit zijn onder andere de beekforel en de beekprik en, in rustiger waterpartijen, de voorn, de kleine modderkruiper en het bermpje. In grotere weidebeken kunnen vlagzalm, baars, snoek, kwabaal en diverse andere witvisachtige soorten worden gevonden. Libellen, zoals de gewone bronlibel en de verder zeldzame speerwaterjuffer kunnen vaak worden waargenomen bij beken en vijvers.

Bezienswaardigheden

Ofschoon het Paltserwoud nog dunbevolkt is en vele onbedorven stukken heeft, heeft het nog een rijke, regionale, historische en culturele erfenis die wordt weerspiegeld in een groot aantal bezienswaardigheden waarvan slechts een kleine selectie hier kan worden weergegeven.

Kastelen

Het bewoonde rotskasteel Berwarstein in Wasgau
Kasteel van Hambach

Het Paltserwoud herbergt een groot aantal kastelen en statige huizen.[25] Vermeldenswaard is het Rijksburcht Trifels in de buurt van Annweiler, waar aan het einde van de 12e eeuw de Engelse koning Richard Leeuwenhart werd gevangen gehouden; in het kielzog daarvan ontstond de Blondel legende. Tegenwoordig is het de plaats waar replica's van keizerlijke regalia (Reichskleinodien) van het Heilige Roomse rijk van Duitse Naties kunnen worden bezichtigd en is het een van de meest populaire toeristenbestemmingen in het Paltserwoud.

Aan de oostzijde van het Paltserwoud, in de burcht van Neustadt an der Weinstraße boven het gelijknamige dorp, vindt men kasteel Hambach, dat het toneel was van het Hambach-festival in 1832 en sindsdien als een symbool van democratie is gezien. Een paar kilometer verder naar het zuiden, bij Edenkoben, is de Villa Ludwigshöhe, die gebouwd werd in het midden van de 19e eeuw en gebruikt werd als het zomerverblijf van de Beierse koning, vooral van de Beierse koning Ludwig I.

Kasteel Berwartstein in de buurt van Erlenbach, in het zuidelijke deel van het Paltserwoud, behoorde ooit toe aan de ridder Hans von Trotha, in lokale legendes als Hans Trapp bekend, en is het enige kasteel in de Palts dat nog steeds wordt bewoond. Het kasteel is verbouwd en is toegankelijk voor bezoekers. Van vele andere kastelen, zoals Wegelnburg, blijft alleen een ruïne over. Andere rotskastelen zijn onder meer Drakenfels bij Busenberg, dat deels toebehoorde aan de opstandige ridder Francis van Sickingen, Falkenburg (Pals) en de Wilgartaburcht in de omgeving van Wilgartswiesen.

De heren van het huis van Leiningen regeerden over het noordoostelijk Paltserwoud, de belangrijke gebouwen daar van deze aristocratische familie waren het kasteel van Altleiningen en het kasteel van Neuleiningen in de omgeving van Grünstadt en het kasteel Hardenburg bij Bad Dürkheim. Andere kastelen in het gebied die toebehoorden aan de familie Leiningen waren Gräfenstein bij Merzalben in het westelijke deel van de keten en Erfenstein in de Elmstein-vallei.

Een ongewone groep van kastelen zijn de kastelen van Dahn nabij de gelijknamige stad. Deze groep omvat de kastelen van Altdahn, Grafendahn en Tanstein, die op verschillende tijdstippen gebouwd werden maar die onmiddellijk na elkaar werden gevestigd op een bergkam.

Het kasteel-informatie-centrum in kasteel Lemberg informeert niet alleen bezoekers over de rijkgeschakeerde, deel van de geschiedenis uitmakende, architectuur en het leven in een middeleeuws kasteel maar geeft ook een samenvattend overzicht over de andere rotskastelen in het hedendaagse grensgebied met Frankrijk.

Natuurmonumenten

De duivelstafel

De Karlstal-vallei, waar in de omgeving van Trippstadt de bovenloop van de Moosalb doorheen stroomt, blinkt uit door haar natuurlijke, maagdelijke landschap. Het plaatsje Johanniskreuz in de gemeente Trippstadt is het middelpunt van het Paltserwoud en was vroeger een kuuroord. De 200 tot 300 jaar oude gemengde bossen van eiken en beuken die het kleine gehucht omringen en het een streekkarakter geven zijn vermaard (zie Vegetatie). Zij zijn lange tijd beheerd volgens duurzaamheidsgrondbeginselen en zijn vooral bekend omwille van hun waardevolle eiken met meubelkwaliteit. Het is daarom niet verwonderlijk dat het Duurzaamheidshuis in 2005 werd gevestigd in Johanniskreuz (zie Informatiecentra en musea).

Soortgelijke oude woudgedeeltes van natuurlijk bosgebied kunnen worden gevonden in de bronnenstreek van de (Wies-) Lauter onder de Weissenberg in een van de kerngebieden van het biosfeerreservaat en tevens in het grensgebied tussen Eppenbrunn, Stürzelbronn, Fischbach en Obersteinbach.

Karakteristiek voor het zeer afwisselende landschap van het zuidelijk Paltserwoud zijn de meer dan 200 rotsformaties in alle maten en soorten[26] (zie ook Geologie en Geomorfologie), die bezoekers niet alleen een goed inzicht geven in de geologie van het gebied maar ook in het verbazingwekkende aanpassingsvermogen van vegetatie op zandsteenrots, in het bijzonder de heidesoorten, de weinig eisende grassoorten en de vervormde grove dennen. Een ander aspect van dit biotoop zijn slechtvalken, die nestelen in de rotsen en onder strikte maatregelen voor natuurbehoud vallen (inclusief toegangsbeperkingen voor klimmers en wandelaars).

Zeer bekende rotsformaties in het Dahner Felsenland zijn de Duivelstafel bij Hinterweidenthal, de Jongfernsprung, de Hochstein en de twee pinakels van de Bruid en Bruidegom, die allemaal liggen in het gebied rondom het stadje Dahn. Het gebied rond Annweiler en Gossersweiler heeft formaties zoals de Asselstein, de Luger Friedichsfels, de Hundsfels en de Rodelstein bij Vorderweindenthal. Een ander belangrijk natuurmonument is de Altschlossfelsen op de Brechenberg in de buurt van Eppenbrunn in de zuidwestelijke hoek van het Paltserwoud in de buurt van de Frans-Duitse grens. Dit is een ruwweg twee kilometer lang rotsterras, het grootste van deze soort in het woud waarop er een duidelijk bewijs is van de erosie- en verweringsprocessen die kenmerkend zijn voor bontzandsteen (bijvoorbeeld honingraat-verwering)

Om dit rotslandschap open te stellen voor wandelaars is er in de afgelopen jaren een reeks van themaroutes uitgezet, waarvan de Rodalber Felsenweg, het Dahner Felsenpfad, het Busenberg Holzschuhpfad en het Hauensteiner Schusterpfad het meest vermeldenswaardig zijn. Terwijl de meeste rotsen eigenlijk alleen maar bereikbaar zijn voor klimmers, kunnen bepaalde rotsterrassen ook te voet bereikt worden (bijvoorbeeld de Buhlsteine Heidepfeiler en Rötzenstein) of met de hulp van beschikbare ladders (bijvoorbeeld de Hühnerstein bij Hauenstein).

Informatiecentra en musea

Informatiecentra

Het biosfeer-huis bij Fischbach

Het biosfeerreservaat heeft drie informatiecentra met verschillende accenten waarin de bezoeker iets kan leren over de geologie, het klimaat, de fauna en flora, de geschiedenis en cultuur van de bontzandsteenbergen met behulp van tentoonstellingen en allerlei evenementen. Ecologische overwegingen zijn van hoog belang. Aan de Duitse kant zijn dat onder andere het Duurzaamheidshuis in Johanniskreuz (zie ook Natuurmonumenten) en het 'Paltserwoud - Noord-Vogezen Biosfeerhuis' bij Fischbach in de Wasgau. Het laatstgenoemde heeft, naast een multimedia-expositie, ook een boomtoppad en water- en biosfeer-ervaringswandelingen. In La Petite-Pierre (Duits: Lützelstein), in een kasteelachtig gebouw dat werd gebouwd op de ruïnes van kasteel Lützelstein, is het administratieve centrum van het regionale Regionaal natuurpark Vosges du Nord (In het Frans: Parc naturel régional des Vosges du Nord), waarin de bezoeker op manieren, die lijken op die in de Duitse centra, kan leren over de natuurlijke wereld van de zandsteenbergen van de Vogezen; bovendien is er ook een accent op de sociale en culturele aspecten van het gebied.

Musea

Er kan hier slechts een kleine selectie vermeld worden van de vele musea met een direct verband met het Paltserwoud, die alleen al in de Palts kunnen worden gevonden (zie gedetailleerd overzicht door de Rijnland-Palts Museum Associatie, Museumsverband Rheinland-Pfalz).[27]

Het Pfalzmuseum für Naturkunde of het POLLICHIA Museum in Bad Durkheim heeft verscheidene permanente tentoonstellingen en collecties over geologische onderwerpen, flora en fauna van de Palts (bijvoorbeeld dieren van het woud, plaatselijke paddenstoelen, mineralen enz.) en andere speciale natuurbehoudthema's, met ecologische overwegingen als een prioriteit. In dit verband wordt de bezoeker ook geïntroduceerd in het Paltserwoud - Noord Vogezen - biosfeer reservaat in een omvangrijke permanente tentoonstelling met levendige presentaties van de bijzondere eigenschappen van deze bontzandsteenbergen.

Het Historisches Museum der Pfalz in Speyer bestrijkt vanwege zijn breder blikveld, niet het gebied van het hedendaagse Paltserwoud als een apart tentoonstellingsonderwerp; toch duidt de specifieke Paltsfocus van het museum er bijna onvermijdelijk op, dat er historische verbanden zijn, waardoor de politieke en socio-historische veranderingen van het berggebied telkens weer worden geïllustreerd. Voorbeelden zijn de Salische tentoonstelling van 2011 (Trifels was het centrum van het Salische dynastie), het wijnmuseum over de cultuurgeschiedenis van wijn en de gezinsvriendelijke actie-tentoonstelling van kasteel Drachenfels, waarin het leven op een middeleeuwse rotsvesting in Wasgau kan worden herbeleefd.

Het Dynamikum in Pirmasens is het eerste wetenschapsmuseum of wetenschapscentrum in Rijnland-Palts. In april 2008 werd een interactief museum opgericht in het gebouw van de oude Rheinberger schoenfabriek. Onder het thema "beweging" laten 150 interactieve experimenteeropstellingen fundamentele natuurkundige, wiskundige en biologische wetmatigheden zien, Het museum richt zich vooral op jongere bezoekers om hen te helpen bewust maken van wetenschappelijke beginselen.

De Max Slevogt Kunst Galerij in de Villa Ludwigshöhe bevat, onder andere, schilderijen van impressionistische meesters die de rijke kleuren van het platteland van het zuidelijk Paltsgebied weergeven, die bijvoorbeeld ervaren kunnen worden bij Slevogthof Neukastel ten noorden van Leinsweiler. Een bijzonder goed overzicht van de rotsen en rotskastelen van de Palts- en Elzas-Wasgau wordt gegeven door de "impressies" van kunstenaar Emil Knöringer, die via de kunst probeert de aandacht te vestigen op de rijkdom van de rode zandsteen-landschappen.[28]

Industrieel erfgoed

Een diesellocomotief op de Stumpfwald-spoorweg
De St. Anna-galerij in Nothweiler

Voorbeelden van industrieel erfgoed zijn onder andere de Stumpfwald-Spoorweg te Ramsen, een erfgoedVeldspoor sinds 1996, alsook de Kuckucksbähnel (Kleine Koekoek Spoorweg), die sinds 1984 is geëxploiteerd met historische stoomtreinen en van maart tot oktober dienstdoet tussen Neustadt en Elmstein. Bovendien is er een goed overzicht van bijna 150 jaar Paltser spoorweg-geschiedenis in het Duitse Spoorweg Museum in Neustadt, dat veel zaken tentoonstelt.

Het Duitse Schoen Museum in Hauenstein herbergt informatie over de schoenvervaardiging, in vroeger tijden een erg veel voorkomende activiteit in het gebied van Pirmasens, geplaatst binnen de grotere industriële en socio-historische context. In het gebouw van een voormalige schoenfabriek kunnen oude schoenproductie-machines en andere productietechnologie worden bekeken en kunnen de veranderingen in de schoenproductie levendig worden ervaren (zie vestigingsgeschiedenis).

Boeiende inzichten in de oude handels- en ambachtsmethoden, die vroeger in het Paltserwoud werden aangetroffen, worden belicht door verscheidene musea, zoals het Museum van de Borstelbinders (Bürstenbindermuseum) in Ramberg, dat de industriële en sociale ontwikkeling die in de loop van de laatste paar eeuwen plaatsvond in de Ramberg-vallei belicht.

In de ertsmijn van de Galerij van Sint Anne in Nothweiler kunnen bezoekers deelnemen aan een tour met gids over belangrijke mijn-activiteiten en zo getuige zijn van de extreem harde werkomstandigheden van de laatste eeuwen. Dit inzicht kan dan worden verdiept in het informatiecentrum van de bezoekersmijn.[29]

Wildparken

Meer dan 400 wilde dieren van 15 Europese soorten kunnen worden aangetroffen op het uitgestrekte terrein van het Wildpark van de Südliche Weinstrasse. Een vergelijkbare attractie is het Kurpfalz Park bij Wachenheim in het noorden van het Paltserwoud.

Kabelbanen

De Rietburgbahn, een stoeltjeslift op de Rietbergheuvel bij Erdenkoben, van waar je een goed zicht hebt over de Rijn-vlakte en de gondellift van Bad Durkheim, die van 1973 tot 1981 de Teufelsstein op ging en die volgens de planning heropend gaat worden, zijn twee kabelbanen door de lucht aan de oostrand van het Paltserwoud.

Openluchtrecreatie

Klimmers aan de voet van de Pferchfeldturm

Het Paltserwoud is een aantrekkelijke regio om te wandelen, met een uitgebreid netwerk van wandelpaden.

In 2005 werd het Paltserwoud Mountain Bike Park, een routenetwerk voor mountainbiken,[30] midden in het gebied ontwikkeld.

Klimmers waarderen de roodzandsteen rotsen in het Dahner Felsenland.

Wandelsport

Sinds het begin van de 20e eeuw is het Paltserwoud ontwikkeld tot een erg populair wandelgebied, dankzij de aantrekkingskracht van zijn natuurlijk landschap, zijn cultureel erfgoed en goede infrastructuur, in eerste instantie opgezet door de Paltser Woud Vereniging. Het biedt meer dan honderd beheerde wandelaarshutten[31] en soortgelijke faciliteiten, in stand gehouden door vrijwilligers van de Pfälzerwald-Verein[32] en de Natuur-Vrienden. De wandelhulpcentra zijn dikwijls alleen te voet bereikbaar en hoofdzakelijk geopend in de weekends.

Wandelpaden

Een steenhoop gebruikt als een routemerkpunt naar het boshuis van Lambertskreuz, op een pad zonder borden

De bergketen wordt doorkruist door een dicht netwerk van aangegeven paden, met een totale lengte van meer dan 12.000 kilometer, waarvan de meeste werden uitgezet door vrijwilligers van de Pfälzerwald-Verein, die ze nog steeds onderhouden. Dazu gehören mehrere internationale und nationale Fernwanderwege, die den Wald an die europäischen und nationalen Fernwanderwege anbinden.[33]

Sehr bekannte Beispiele sind beispielsweise der Pfälzer Sint Jacobs-Weg (Wegmarkierung weiße Jakobsmuschel auf blauem Feld), der Fernwanderweg Pirmasens – Belfort (Wegmarkierung: gelber Balken) oder der Fernwanderweg Franken - Hessen - Pfalz (Franken - Hessen - Kurpfalz) (Straßenmarkierung: rotes Kreuz). Ergänzt werden diese Hauptwanderwege durch eine Vielzahl regionaler Wanderwege unterschiedlicher Länge (Durchgangs- und Rundwege), zu denen Themenwanderungen (zB Waldlehrpfade), Felsenwege (zB Rodalber Felsenweg), Fluss- und Seetouren (zB Brunnenweg bei Heltersberg) gehören etc. .) und die sogenannten "Premium"- oder "Prädikats"-Routen des Tourismusverbandes Pfalz (zB Pfälzer Waldsteig oder Felsenland Sagenweg etc.). Auch grenzüberschreitende Spaziergänge sind in den pelzigen Sandsteinhügeln problemlos möglich, da der Pfälzerwald-Verein und sein französisches Pendant, der Vogesen-Club, seit ihrer Gründung vor hundert Jahren nahezu identische Fahrbahnmarkierungssysteme entwickelt haben (z. B. Punkte, Streifen , Kreuze und Rauten in verschiedenen Farben) und weil sie im Grenzgebiet ein dichtes Wegenetz entwickelt haben. Dabei haben sich beide Vereine bemüht, dass die Strecken möglichst nicht auf „Waldautobahnen“, sondern auf schmalen Fußwegen und Bergstraßen verlaufen.

Aussichtspunkte

Dank seiner abwechslungsreichen Landschaft bietet der Pfälzer Wald verschiedene Aussichtspunkte.

Wachtürme

Der Luitpoldturm auf dem Weißenberg

Im nordöstlichen Teil der Kette sind folgende Ausflugsziele einen Besuch wert: der Eckkopfturm (at Deidesheim), der Bismarckturm (bei Bad Dürkheim) und der Aussichtsturm auf dem Weinbiet. Der Besucher hat eine gute Gesamtsicht, vor allem nach Norden und Osten, die bis zum Odenwald. Im mittleren und südlichen Teil des Gebirges sind Beispiele für gute Wachtürme der Schänzel am Steigerkopf, der Rehberg und sein Turm bei Annweiler und der Stäffelsberg in der Nähe Dörrenbach. Vor allem die Rehberg-Gipfelpyramide ist bekannt für ihre Panoramablicke (siehe Bild im Abschnitt oben). Ein gutes Bild vom mittleren Pfälzerwald geben der Turm am Schindhübel bei Iggelbach, der am Eschkop und vor allem der Luitpoldturm am Hermersbergerhof, der den mit Abstand weitesten Rundblick über den Pfälzerwald bietet. Nach sorgfältiger geometrischer Recherche von Winfried Lang[34] mehr als 350 Berg- und Berggipfel sind von diesem Punkt aus zu sehen.

Steinformationen

Die bekanntesten Felsformationen sind die Drachenfels zwischen den Tälern des Isenach und des Speyerbaches und vor allem der Ohrenfels um Albersweiler, von wo man einen Blick über den südöstlichen Wasgau und die Landschaft der countryside Südliche Weinstraße. Auf dem Kirschfelsen im Annweiler Forsthaus wurde ein Sitzplatz installiert, von dem aus der Besucher eine „Naturoper“ wie in einem Freilichttheater erleben kann. Die Buhlsteine ​​bei Busenberg vermitteln Alpenfeeling,[Quelle?] ebenso wie der Hühnerstein bei Hauenstein, der mit Leitern und Geländer begehbar und begehbar ist.

Schlösser

Während Rietburg zu Rhodt unter Rietburg bieten eine "Aussichtsplattform" über der Rheinebene, die Felsenburgen des Wasgaus, zum Beispiel das Trio Reichsburg Trifels, Schloss Anebos und Schloss Scharfenberg bei Annweiler und Schloss Lindenbrunn um Vorderweidenhal, kann man die Vielfalt der Pfälzer Buntsandsteinhügel erleben. Ein 360-Grad-Panorama des deutschen und französischen Wasgaus bietet das Wegelnburg, die höchstgelegene Burgruine der Pfalz, bei Schönau. Von dem Schloss Grafenstein bei Merzalben hat der Besucher eine gute Sicht auf die Kernzone des Biosphärenreservats im Westpfälzer Wald.

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