WikiDer > Schmetterlinge
| Schmetterlinge Fossil Aussehen: Frühe Kreidezeit[1] — heutige Tag | |||||||||||||
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| Schmetterlinge aus verschiedenen Familien | |||||||||||||
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| Schmetterlinge Linné, 1758 | |||||||||||||
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Schmetterlinge, Kapellen oder Schmetterlinge (Lepidoptera) sind a Auftrag von geflügelten Insekten. Die Reihenfolge der Schmetterlinge ist nach den Befehlen der Hymenopteren, das zweiflügelig und der Käfer, der Größte Insektenordnung innerhalb der Tierreich: Es gibt etwa 160.000 beschriebene Arten.[2] Schmetterlinge leben vielfältig Biotope: von kalten Tundras bis zu Wüstengebieten. Die meisten Arten leben in tropisch oder subtropisch Bereiche. In dem Niederländisches Artenregister Von den 18.000 einheimischen niederländischen Insektenarten sind mehr als 2.200 Arten als Schmetterlinge registriert, so dass mehr als 12% der niederländischen Insektenarten unter die Schmetterlingsordnung fallen.[3][4]
Viele Schmetterlinge fallen durch ihre leuchtenden Farben auf. Einige Arten Motten, wie Kleidermotte, werden wegen ihrer Schädlichkeit bekämpft. Die überwiegende Mehrheit der Schmetterlinge gilt als harmlose und nützliche Tiere, weil sie omdat Bestäuber sind diejenigen, die nicht stechen oder beißen können. Sie spielen in verschiedenen Kulturen eine Rolle und sind ein gemeinsames Thema in der Kunst. Schmetterlinge haben oft einen charakteristischen Flatterflug und sehr unterschiedliche Flügelfarben. Da der Körper leicht zu konservieren ist und die Farben nicht verloren gehen, werden Schmetterlinge schon lange auf der ganzen Welt gesammelt.
Raupen sind die Larven von Schmetterlingen. Die Raupen der meisten Schmetterlinge ernähren sich von Pflanzen, einige Arten können Pflanzen verwüsten. Andere können beim Menschen allergische Reaktionen aufgrund ihrer Brennende Haare Haut zur Verfügung gestellt. Die Raupen der Schmetterlinge werden von vielen anderen Tieren gefressen. Sie sind zum Beispiel eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.
Schmetterlinge haben fast alle den gleichen Körperbau, unterscheiden sich jedoch stark in Form und Größe der Flügel, auch die Flügelfarben und -muster unterscheiden sich je nach Art. Die Raupen haben eine große Vielfalt und sind oft leicht voneinander zu unterscheiden. Viele Schmetterlinge sind leicht als solche zu erkennen, aber es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel gibt es flügellose Arten und es gibt Arten, die nicht die Eigenschaft von Schmetterlingen haben Zunge rollen.
Bekannte Schmetterlinge sind Pfauenauge, gehackte Aurelie, Atlas Schmetterling, Schädel Schmetterling, Kolibri Schmetterling, Monarchfalter und Königin Seite.
Benennung
Der wissenschaftliche Name Lepidoptera bedeutet wörtlich Schuppenflügel (griechisch: lepis: Maßstab, ptera: Flügel) und bezieht sich auf die Flügel, die bei fast allen Arten mit Schuppen bedeckt sind. Das etymologisch Der Ursprung des niederländischen Wortes Schmetterling ist nicht ganz sicher. Der Name erschien im 14. Jahrhundert als Schmetterling. Schmetterling stammt wahrscheinlich von der Neuhochdeutschflindern wenn es flämischSchmetterlinge, beide meinen, wegzuflattern.[5]
Ein alter niederländischer Name für einen Schmetterling ist Kapelle. Der Ursprung dieses Wortes soll im Mantelstück von . liegen St. Martin die als Reliquie erhalten geblieben ist. Ein Hinweis auf Umhänge findet sich auch in zeitgenössischen Schmetterlingsnamen wie in kaiserlicher Mantel und Trauermantel.[6]
Im GroningenNiedersächsisch Schmetterlinge werden auch Sahneeichhörnchen oder Sahneslikker genannt, was Sahnetrinker bedeutet. Die Namen beziehen sich auf den Volksglauben, dass Schmetterlinge verzauberte Hexen waren, die kamen, um die Sahne zu naschen. Auch die Engländer Schmetterling und der Deutsche schmetterling diesen Ursprung haben; Schmetten ist ein Milchprodukt.
Das Studium der Schmetterlinge wird zum Lepidopterologie erwähnt. Jemand, der ein Experte für Schmetterlinge ist, heißt a Lepidopterologe.[7]
Evolution
Schmetterlinge sind evolutionär eine junge Gruppe von Insekten. Die ältesten bekannten Schmetterlinge stammen aus der paläogen und waren kleine, mottenähnliche Kreaturen. Die älteste Art ist Limacodites mesozoicus die vor 185 Millionen Jahren lebte und bereits ein schmetterlingsähnliches Aussehen hatte, aber noch keine saugenden Mundwerkzeuge. Da diese Art bereits heute ähnliche Eigenschaften aufweist, wird die Gruppe der Schmetterlinge als viel älter angenommen.[8] Die Schmetterlinge sind wahrscheinlich vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden.[9]
Lange Zeit dachten Biologen, dass die Entstehung von Schmetterlingen mit dem Auftreten von Blütenpflanzen zusammenhängt, von denen Schmetterlinge für ihren Wasser- und Energiehaushalt stark abhängig sind.[8] Diese Pflanzengruppe, die blühende Plfanzen, sind bis heute die Hauptnahrungsquelle der Schmetterlinge.[10]
Im Jahr 2018 wurde jedoch eine Studie veröffentlicht, die ergab, dass Saugnapfschmetterlinge 70 Millionen Jahre früher lebten als die ältesten bekannten Blütenpflanzen. Nach dieser Forschung können die saugenden Mundwerkzeuge keine Anpassung an Blumen sein, sondern müssen eine andere Funktion gehabt haben. Wahrscheinlich nahmen die ersten Schmetterlinge flüssige, zuckerreiche Flüssigkeiten auf, die von Pflanzen ohne Blüten für ihre Pollen Verbreitung.[11]
Aufgrund des zarten Körpers von Schmetterlingen sind nur wenige Fossilien bekannt. Die meisten überlebenden Exemplare wurden in . gefunden Bernstein, ein versteinertes Harz von Bäumen. Allerdings sind solche Funde selten. Ein Beispiel für eine aus Bernstein beschriebene Schmetterlingsart ist Voltinia dramba. Die Nahrungsspuren der Raupe sind manchmal auch in versteinerten Blättern zu beobachten.
Die Vertreter der ausgestorbenen Familie Kalligrammatidae äußerlich wie Schmetterlinge. Die Flügelform, das Auftreten von Augenflecken und die Pigmente auf den Flügeln erinnern stark an Schmetterlinge. Das Kalligrammatidae gehören jedoch zu den Netzt und sind nicht mit den Schmetterlingen verwandt.
Schmetterlinge haben sehr unterschiedliche Farbmuster, weisen aber im Vergleich zu anderen Insektenordnungen in der Regel keine große Vielfalt im Körperbau auf. Praktisch alle Arten entsprechen dem Standardmodell für einen Schmetterling; vier großformatige Flügel, die in eine Rollzunge verwandelt wurden galee und eine typische raupenartige Larve. Arten aus bestimmten Familien weisen jedoch noch primitive Merkmale auf, wie z Karottenbohrer und der Urmotten. Die Larven der Wurzelbohrer sehen eher wie Maden aus und haben zudem keine Rollzunge, sondern Kiefer und kurze Fühler. Die Urzeitfalter haben noch Kiefer, mit denen sie Pollen fressen. Da sich diese Familien stark von allen anderen Schmetterlingen unterscheiden, werden sie in eine eigene Gruppe gestellt; das Lopteren säen. Einige Biologen ordnen diese Gruppe außerhalb der Ordnung der Schmetterlinge ein und betrachten die Urmotten als Zwischenform der Schmetterlinge und der Seggen.[12]
Aussehen
Schmetterlinge variieren stark in der Größe; die kleinste arten haben a Spannweite ab wenigen Millimetern und die größten Arten können eine Flügelspannweite von mehr als 25 Zentimetern erreichen.
Der Körper eines Schmetterlings weist die meisten gemeinsamen Merkmale des Insekts auf, wie zum Beispiel einen dreiteiligen Körper und sechs gegliederte Beine, die in hakenförmigen Klebekrallen enden. Schmetterlinge haben eine scharfe Einschnürung zwischen Kopf und Brustkorb und vier relativ große Flügel. Schmetterlinge besitzen ein Paar Antennen um Gerüche und zwei Facettenaugen wahrzunehmen. Im Gegensatz zu den meisten Insekten hat ein Schmetterling jedoch keine Kiefer, diese sind genau wie bei Fehler in ein einzelnes Rohr umgewandelt. Käfer können damit Gewebe durchstechen, um an das Futter zu gelangen, und es dann aufsaugen. Bei Schmetterlingen eignen sich die Mundwerkzeuge meist nicht zum Stechen, sondern nur zum Lutschen. Die Mundwerkzeuge wurden in ein langes, rollbares Langes verwandelt Zunge rollen oder Rüssel.
In diesem Artikel werden, sofern nicht anders angegeben, nur die Eigenschaften des erwachsenen Schmetterlings besprochen, siehe Raupe für die Eigenschaften der Larven von Schmetterlingen.
Tasse
Der Kopf eines Schmetterlings ist im Vergleich zu anderen Insekten relativ klein und weist eine Reihe von Merkmalen auf, die auch bei anderen Insekten zu finden sind, wie zum Beispiel deutlich sichtbare Antennen, zwei Facettenaugen und einige ocelli oder einzelne Augen.
Die einzelnen Augen sind klein und befinden sich oben am Kopf. Sie sind oft durch die Kopfbehaarung teilweise verdeckt und haben eine einfache Struktur; der Schmetterling kann damit nur grobe Lichtverschiebungen wahrnehmen. Die Facettenaugen oder Facettenaugen sind die wichtigsten Sehorgane. Die Form und Größe der Augen kann zwischen Schmetterlingsgruppen variieren, aber bei den meisten Arten sind sie auf beiden Seiten des Kopfes deutlich zu unterscheiden. Das Facettenauge besteht aus vielen kleinen Augen, den Ommatidien. Die Facettenaugen kommen nur bei den erwachsenen Schmetterlingen vor; die Raupen haben kleine Augengruppen (meist sechs), die nicht aneinanderstoßen, sondern über die Kopfseiten verstreut sind. Die Augen der Raupen werden zum Stemmata erwähnt. Zur Bedienung der Augen siehe unten Sinne.
Die Fühler von Schmetterlingen sind immer gut sichtbar. Sie können sehr unterschiedliche Formen haben; die meisten Arten haben gefiederte, keulenförmige oder fadenförmige Fühler, aber auch gesägte, schuppige, gezahnte, blattartige, gekämmte und peitschenartige Formen. Manchmal sind auch andere Variationen möglich; bei Arten mit gekämmten Antennen kann die Antenne einseitig oder beidseitig gekämmt sein.[13] Die Fühler aller Schmetterlinge tragen sehr empfindliche chemische Rezeptoren, die dazu dienen, Nahrung und vor allem einen Partner zu erkennen, siehe auch unter Sinne.
Ein wichtiger Unterschied zu den meisten anderen Insekten ist das Fehlen beißender oder kauender oberer Mundwerkzeuge (Unterkiefer) und das lange Rohr umgebaut galee. Das Saugrohr oder Rüssel wird bei Schmetterlingen auch Haustelum oder Rollenzunge genannt. Die Rollenzunge wird verwendet, um Nektar aus der Röhre zu extrahieren Blütenblätter Blumen zu bekommen. Die Rollzunge kann mehrere Zentimeter lang sein und von einigen Arten wie z Windspieß es ist bekannt, dass die Rollzunge eine Länge von etwa 10 Zentimetern erreichen kann.[14] Dies ermöglicht es dem Schmetterling, Nektar in sehr tiefen Blüten zu saugen, wie z Petunien und der Tabakpflanze.[13] Der Schmetterling mit der längsten Zunge lebt weiter Madagaskar. Diese Art ist Gegenstand einer wissenschaftlichen Studie Anekdote die oft in Diskussionen über die Evolutionstheorie. Dann Charles Darwin 1862 ein Paket Orchideen des Geschlechts Angraecum Als er ihn erhielt, bemerkte er, dass die Blumen eine Art Becher hatten, der jedoch so lang war, dass der Becher eine peitschenartige Form hatte, mit dem Nektar am Boden. Darwin schloss daraus, dass es ein Tier mit einer Zunge geben muss, die so lang ist wie der Blütenbecher, sonst hätte es entgegen seiner Evolutionstheorie keine Funktion. Erst 1903 wurde Darwin posthum Recht gegeben, als der Schmetterling xanthopan morganisch beschrieben wurde. Diese Art wurde in Madagaskar gefunden und hat eine Rüssellänge von 30 Zentimetern.[15]
Die Rollzunge besteht aus zwei stark verlängerten Mundstücken, die zu einem langen, dünner werdenden Rohr verschmolzen sind, das im Ruhezustand wie eine Uhrfeder unter der Kopfplatte gewunden ist. Da der Rüssel aus einer gummiartigen Substanz besteht, rollt sich die Zunge beim Ausruhen automatisch wieder ein. Die Rollzunge besteht eigentlich aus zwei sehr stark verlängerten Teilen des Oberkiefer oder Oberkiefer, der galee. Bei den meisten Insekten bilden die Galea unansehnliche Lappen am Oberkiefer, bei den Schmetterlingen sind sie jedoch der ausgeprägteste Teil des Kopfes. Wenn ein Schmetterling aus der Puppe auftaucht, sind die beiden Teile noch nicht verschmolzen, aber sie werden bald durch ineinandergreifende Haken befestigt. An der Basis des Rüssels befindet sich ein Paar Oberkieferpalpen vorhanden, die meist sehr klein sind. Die Rollzunge befindet sich zwischen den gut entwickelten Schamlippen, die bei den meisten Arten oft aufrecht und behaart und deutlich sichtbar sind. Sobald ein Schmetterling auf Futter landet, wird dieses Futter sofort geschmeckt, denn Schmetterlinge haben Geschmacksrezeptoren in ihren Beinen. Die Rollzunge wird in a Reflex ausgestreckt,[16] dies geschieht mit vier Muskeln im Rüssel, was ebenfalls den Blutdruck erhöht.[12] Es gibt auch einen Luftschlauch oder im Rüssel Luftröhre vorhanden, die die Diffusion von Sauerstoff ermöglicht. Zur Funktionsweise der Rollzunge siehe auch unter Lebensmittel.
Bruststück
Der Brustkorb von Schmetterlingen besteht wie bei anderen Insekten aus drei Segmenten, die im Erwachsenenstadium verwachsen sind. Jedes Segment trägt ein Beinpaar, das mittlere Segment trägt die Vorderflügel und das hintere Thoraxsegment trägt die Hinterflügel.
Das Bild links zeigt die verschiedenen Teile eines Schmetterlingsbeins. Das Schmetterlingsbein ist mit der Hüfte oder coxaein mit dem Körper verbunden, der durch die trochanterB mit dem Oberschenkel oder OberschenkelknochenC Ist verbunden. Der leuchtende oder Schienbeind verbindet den Oberschenkel mit dem Tarsus oder Fuß E.
Der Fuß hat immer 5 Gelenke (E1 - E5) mit ganz unten das PrätarsusE5p an denen sich der Schmetterling festhält.
Der Brustkorb fast aller Schmetterlinge ist behaart; einige Arten haben ein helles, kurzes Fell und andere haben ein dichtes, langes Fell. Wie alle Insekten haben Schmetterlinge drei Beinpaare, die nach unten zeigen, damit der Körper angehoben wird. Die Beine bestehen aus fünf Abschnitten; Hüfte, Trochanter, Oberschenkel, Schienbein und Fuß oder Tarsus. Der Fuß besteht aus fünf Abschnitten, mit dem Prätarsus. Der Prätarsus trägt Haken und ein Kissen und wird vom Schmetterling verwendet, um sich selbst zu halten. Einige wichtige Sinne befinden sich auch auf dem Prätarsus, siehe auch unten Sinne.
Arten aus einer Reihe von Familien, wie z Sandaugen und der Schuster, verwenden Sie nur zwei Beinpaare, um sich am Boden festzuhalten und zu gehen. Das vordere Beinpaar hat sich stark reduziert Pretarsie und die Beine wurden in spezielle Reinigungsorgane umgewandelt, um Antennen sauber halten. Beispiele sind die Pfauenauge und der Monarchfalter.
Schmetterlingsbeine können artspezifische Merkmale aufweisen, wie zum Beispiel Arten aus der Gattung Gilmeria wobei sich die verschiedenen Farben der Beinsegmente je nach Art unterscheiden.[17]
Flügel
der Heckflügel 2 besteht aus der Vorderkante f und eine Innenkante hinten huh. Der Flügelschwanz oder Slip ist ein langer Vorsprung an der Rückseite des Heckflügels G (fehlt bei den meisten Schmetterlingen)
Schmetterlinge, wie andere geflügelte Insekten wie die Käfer, die Bugs und die rechtsextrem normalerweise vier Flügel. Die Vorderflügel sind bei den meisten Arten am größten. Die Flügel von Schmetterlingen unterscheiden sich leicht von Familie zu Familie Federmotten verzweigte Flügel, damit es so aussieht, als hätten sie mehr als vier. Nur wenige Arten sind flügellos und oft sind nur noch die Weibchen übrig. Die Flügel sind normalerweise relativ groß und können bei einigen Arten im Vergleich zu anderen Insektenarten außergewöhnliche Größen erreichen. Die Flügelspannweite variiert von wenigen Millimetern bis 25 cm, wie bei der Atlas Schmetterling, eine asiatische Art. Die Flügelfläche wird bei vielen Arten durch Haarreihen oder Flimmerhärchen an der Flügelhinterkante vergrößert.
Eine große Anzahl von Arten hat eine Flügelkupplung wo die vorderen und hinteren Kotflügel miteinander verbunden sind. Eine primitive Form ist die Fibel, ein Lappen an der Wurzel des Vorderflügels, der auf dem Hinterflügel und gegen den kleinen ruht costale Rippen drücken. Diese Verbindung tritt unter anderem in der basal oder primitive Familien Urmotten (Micropterigidae) und lila Motten (Eriocraniidae). EIN jugum ist eine vergrößerte Fibel die auch über einen rippenlosen Teil des Hinterflügels fällt und an der Karottenbohrer (Hepialidae). EIN reduziertjugum kommt in Familien der Mikrolepidopteren. Eine andere Befestigungsmethode ist vielen Motten gemein und besteht aus einer oder mehreren Borsten (Flügelhaken oder Frenulum) an der Vorderkante des Heckflügels, die Schlaufen (Netzhaut) am Frontflügel und verbindet so die Flügel.[18] Diese Flügelverbindung kommt unter anderem in der echte Motten (Tineidae), Nepticuloidea und Incurvarioidea und macht das Fliegen effizienter, da die Flügel wie ein einziger Flügel funktionieren. Diese Kupplung ermöglicht unter anderem den schnellen Flug der Spießen möglich, die eine Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern erreichen kann.[19] Bei der amplexiformen Kopplung ist der Frenulum verschwunden, wie bei der Nachtpfauenaugen (Saturniidae), Spinner (Lasiocampidae) und alle Schmetterlinge. Diese Schmetterlinge benötigen keine Verbindung, da die Überlappung so groß ist, dass beim Bewegen eines Flügels der andere automatisch mitfährt.[20]
Die Flügel sind mit einem System von etwa 15 Adern oder Rippen versehen, die je Schmetterlingsgruppe unterschiedlich angeordnet sind. Die Flügeladerung ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal, um die verschiedenen Schmetterlingsgruppen voneinander zu unterscheiden. Die Ebenen zwischen den Venen haben bei jeder Art unterschiedliche Abmessungen und Proportionen und diese Ebenen haben Namen wie Anal, costal und diskozellulär. Arten aus der Familie Eulen (Noctuidae) haben einen voll geäderten Flügel, Arten der Familie Opostegidae haben ein reduziertes Venensystem, das in einer Reihe von Sackgassen zu sehen ist.[13]
Die Arten Thysania agrippina von Zentral und Südamerika hat eine Flügelspannweite von 32 Zentimetern.[12] Die Flügelspannweite von Schmetterlingen wird auch als Flug bezeichnet. Andere Arten, wie z Atlas Schmetterling (Attakusatlas) und der Herkules Schmetterling (Coscinocera hercules) bleiben etwas kleiner, haben aber eine deutlich größere Flügelfläche. Die Raupen solcher Arten sind mehrjährig und können sehr groß werden; die Raupe der Herkules Schmetterling kann eine Länge von 17 Zentimetern erreichen.[14]
Farbe und Skalen
Schmetterlinge haben wie Wespen (Hymenoptera) und Fliege (Diptera), im Grunde häutige und transparente Flügel, die dünn und sehr zerbrechlich sind. Die Flügeloberfläche fast aller Schmetterlinge ist jedoch nicht zu sehen, da die gesamte Flügeloberfläche mit unzähligen mikroskopischen Schuppen bedeckt ist. Diese sind so klein, dass sie bloßes Auge nicht zu sehen; das Berühren eines Schmetterlingsflügels hinterlässt eine pulvrige Substanz am Finger.
Die Schuppen verleihen dem Schmetterling seine typische Flügelfarbe, da sie Pigmente enthalten und wie Dachziegel so angeordnet sind, dass sie sich gut überlappen. Einige Schmetterlinge haben Fenster in den Flügeln, das sind schuppige Bereiche zwischen den Adern, die oft leicht transparent sind. Unter anderem die Atlas Schmetterling hat solche Fenster und bei einigen Schmetterlingen sind die Flügel weitgehend unsuppig, was sie teilweise durchsichtig macht. Das Wespe Schmetterlinge sind ein Beispiel dafür; Dank ihrer transparenten Flügel in Kombination mit den gelben und schwarzen Farben ähneln sie lijken Wespen. Die Schuppen können verschiedene Formen haben, von blütenförmig bis rund, oval, rund, speerförmig, rautenförmig oder haarförmig. Die Schuppen sind zerbrechlich und brechen leicht. Da sie nicht mehr nachwachsen, sind die Flügel älterer Schmetterlinge oft teilweise kahl. Schuppenartige Strukturen an den Flügeln finden sich auch bei anderen Insekten, wie z Motten (Psychodidae).
Die Flügelfarbe wird bei den meisten Arten durch Pigmente verursacht, kann aber auch durch die Anordnung der Flügelschuppen beeinflusst werden. Auch die Form der Skala und eventuelle Vorsprünge können das einfallende Licht auffallend reflektieren oder irisierend. Dies verursacht den metallischen Glanz, den manche Schmetterlinge wie der Wiederauftauchen Schmetterlinge (einschließlich Geschlecht apatura) und der Schmetterlinge aus Perlmutt verdanken ihren Namen. Eine weitere Besonderheit ist die Art Papilio Ulysses von Australien. Die Schuppen auf den schwarzen Flügelteilen dieses Schmetterlings, abgebildet unter der Überschrift Flügel, sind wabenförmig angeordnet, damit das meiste Licht nicht eindringt reflektieren, aber absorbiert. Dadurch wird weniger Licht reflektiert und es entsteht eine tiefschwarze Farbe, sodass die blauen Teile der Flügel besser zur Geltung kommen.[21]
Viele Schmetterlinge sind nach ihrer Flügelfarbe benannt, wie z Blues (einschließlich Geschlechter Plebeius und polyommatus), die Weißen (unter anderen Gattungen) pieris und Pontia) und die orangeroten Feuerschmetterlinge (einschließlich Gattung gen Lycaena).
Männliche Schmetterlinge haben oft Androkonien, spezielle Duftschuppen, die Lockstoffe absondern. Diese Schuppen weichen voneinander ab und sind oft in Gruppen am Flügel positioniert. Um die geruchsabgebende Oberfläche zu vergrößern, weisen solche Schuppen meist Vorsprünge oder Unregelmäßigkeiten auf. Die Weibchen haben auch solche Duftdrüsen, diese befinden sich jedoch am Bauch und bestehen aus Haargruppen.[12]
Die meisten Schmetterlinge haben eine unauffällige Flügelfarbe, die dient Tarnung. Andere Sorten hingegen haben helle und leuchtende Farben. Beides gilt für eine Vielzahl von Arten. Bei den schmetterlingsähnlichen Arten ist die Oberseite des Vorder- und Hinterflügels hell gefärbt, die Unterseite jedoch getarnt. Bei den mottenähnlichen Arten, bei denen die Flügel nicht über den Rücken, sondern übereinander gefaltet sind, sind die Vorderflügel farblich unauffällig, die Hinterflügel jedoch hell gefärbt. Augenflecken sind hier oft vorhanden, siehe unten Verteidigung.
Die Farben der Flügel unterscheiden sich je nach Art oft geringfügig. Innerhalb einiger Arten gibt es völlig gegensätzliche Farben wie die Pfeffer-Salz-Schmetterling (Biston-Betularia), die weiß, braun oder schwarz sein kann.[13] Außerdem unterscheiden sich innerhalb einer Art die beiden Geschlechter in den meisten Fällen in Farbe und Zeichnung (Sexualdimorphismus), manchmal ist der Flügel beim Weibchen degeneriert oder fehlt sogar, was sie am Fliegen hindert. Eine besondere Variante ist die seitliche Gynandromorphie, wenn ein Schmetterling einen Flügel mit dem Männchen und einen mit dem Weibchen Farbmuster hat, siehe auch unter Reproduktion.
Die genaue Flügelfarbe hängt unter anderem von der Lichtmenge und der Temperatur der Puppe während der Metamorphose ab. Ein Beispiel ist es Karte, die zwei Formen hat; eine Springform oder levana die orange-rot mit schwarzen Flecken und einer sommerlichen Form ist prorsa das ist schwarz mit einem weißen Band. Dieses Phänomen ist saisonaler Dimorphismus.
Der Flügel ist mit Schuppen bedeckt
Bei dieser Art sind sie gezahnt
Jede Skala besteht aus vielen Streifen
Diese bestehen aus vielen Pigmentzellen
Flug
Schmetterlinge bewegen sich normalerweise im Flug, nur wenige kleinere Arten werden oft beim Gehen gesehen. Schmetterlinge können nach ihrer Flugweise in drei Gruppen eingeteilt werden, die oft mit der Gruppe zusammenhängen, zu der sie gehören:
- Flatterflug: Fast alle Schmetterlinge fliegen, indem sie schnell mit den Flügeln schlagen und eine flatternde Bewegung erzeugen. Die Schmetterlinge haben einen ausgeprägten Zickzackflug und sind nicht sehr schnell.
- Fallschirmflug; diese Flugweise ist typisch für Schmetterlinge mit kleiner Flügelfläche. Die Oberfläche wird oft durch längliche Schuppen vergrößert, die an den Flügel einer Feder erinnern. Solche Arten sind oft sehr klein, die Bewegung durch die Luft erfolgt hauptsächlich unter Ausnutzung von Luftbewegungen.
- Schneller Flug; die bekanntesten Schmetterlinge, die einen solchen Flug kennen, sind die Kolibri Schmetterlinge. Der Front- und Heckflügel sind miteinander verbunden und die Flügelfläche der Flügel ist klein und die Flügel sind zudem sehr schmal geformt. Solche Arten können sehr schnell fliegen, aber auch stumm in der Luft bleiben. Pintail-Schmetterlinge sind die absoluten Rekordhalter, wenn es um die schnellsten Schmetterlinge geht, sie fliegen so schnell, dass sie Kolibri ähneln und können eine Geschwindigkeit von bis zu etwa 100 Stundenkilometern erreichen.[22] Sie müssen jedoch fast ständig Nektar trinken, um ihren Energiebedarf zu decken. Größere Arten werden beim Fliegen aufgrund des relativ langsamen Flügelschlags eher mit Fledermäusen als mit Vögeln verwechselt.
Abdomen
Der Hinterkörper von Schmetterlingen ist immer zylindrisch und behaart, er hat 10 Segmente, von denen die letzten beiden schwerer zu unterscheiden sind, weil sie kleiner sind und die äußeren Genitalien bilden. Die anderen acht Segmente haben auf jeder Seite ein Stigma oder Belüftungsöffnung. Der Bauch des Schmetterlings enthält die wichtigsten Organe, wie die meisten nervöses System und der Kreislauf, das Verdauungsorgane und das interne Fortpflanzungsorgane.
Die äußeren Genitalien sind ein wichtiges Erkennungszeichen für alle Insekten, aber sicherlich für einige Schmetterlingsgruppen. Bei den Männchen bilden die letzten beiden Segmente äußere Organe, bei den Weibchen einen inneren, teleskopischen Legeapparat. Männchen haben außerdem zwei zangenartige Haken an der Bauchspitze, die dazu dienen, das Weibchen während der Paarung festzuhalten. Die Fortpflanzungsorgane sind sehr komplex, um eine Hybridisierung zu verhindern, sowohl Männchen als auch Weibchen haben Stacheln, Haare und andere Vorsprünge, um eine Befruchtung der falschen Art zu verhindern.
Sinne
Links:Polypogon Tentacularia (Suspension)
Mitte:Pfauenauge (geformt wie ein Schläger)
Recht:Schnurmaulkorb (drahtförmig)
Schmetterlinge haben unterschiedliche Sinne, die zwischen Männchen und Weibchen innerhalb einer Art sehr unterschiedlich sein können. Die Männchen müssen nicht nur Nahrung finden, sondern auch die Weibchen zur Paarung finden. Neben der Nahrung müssen die Weibchen auch Nahrungspflanzen für die Eiablage beobachten können. Daher sind es in der Regel die Weibchen, die die Männchen anlocken, damit die Weibchen ihre Energie auf die Nahrungssuche für die Larven konzentrieren können. Dies ist letztlich auch für das Männchen besser, da es die Chance auf erfolgreiche Nachkommen erhöht.
Die einzelnen Augen oder ocelli werden nicht verwendet, um direktes Licht zu sehen, sondern grobe Lichtverschiebungen wahrzunehmen. Sie spielen wahrscheinlich eine wichtige Rolle im Tag- und Nachtrhythmus des Schmetterlings. Die Facettenaugen von Schmetterlingen können wie andere Insekten Licht wahrnehmen und Farben unterscheiden. Hauptsächlich kürzerwellige Farben wie ultraviolettes Licht sind für Schmetterlinge sichtbar. Rote Farben werden jedoch nicht wahrgenommen. Schmetterlinge haben ein weites Sichtfeld, aber im Nahbereich kein scharfes Bild, weil sie ihre Augen nicht fokussieren können. Durch die Facettenaugen haben sie einen gerasterten Blick auf die Umgebung. Die Facettenaugen enthalten Pigmente und können die Farbe leicht ändern, um sich der Lichtintensität anzupassen.
Die Antennen dienen der Detektion von Duftpartikeln, wie beispielsweise den Pheromonen der Weibchen. Die Antennen sind oft hochspezialisiert und bestehen aus vielen Abschnitten. Bei vielen Arten haben die Gelenke Vorsprünge, um die Oberfläche zu vergrößern, was die Effizienz erhöht, dies ist besonders bei nachtaktiven Schmetterlingen üblich. Die fast blinden, nachts fliegenden Arten haben stark angepasste, federartige Antennen für eine bessere Navigation. Die Männchen einiger Arten sind in der Lage, mit ihren Fühlern den Geruch eines Weibchens kilometerweit zu erkennen. Rekordhalter ist der Nachtpfau, wo bekanntlich ein Weibchen in einer Entfernung von elf Kilometern beobachtet wird.[23] Solche Arten haben eine große Anzahl von Rezeptoren an den Antennen, die Zahl kann etwa 60.000 erreichen.[24] Sobald ein Männchen Geruchsmoleküle einfängt, fliegt er in den Wind und riecht mit seinen Antennen „in Stereo“. Beim Fliegen sucht das Männchen nach der Richtung, aus der der Geruchsstoff kommt, diese wird dadurch bestimmt, dass immer mehr Moleküle eingefangen werden, wenn es in die richtige Richtung fliegt und immer weniger, wenn es sich in die falsche Richtung bewegt.[25]
Schmetterlinge können auch schmecken, aber die Sinnesorgane, mit denen Geschmack wahrgenommen wird, befinden sich nicht am Kopf, sondern an den unteren Teilen der Beine; das Teer. Die haarähnlichen Strukturen sind sensil und dienen dazu, den Duft der Pflanze zu erkennen, auf der ein Schmetterling sitzt. Der Schmetterling wird von angenehmen Gerüchen angezogen und von Gerüchen von Pflanzen abgestoßen, die für den Schmetterling schmutzig sind. Neben Experimenten kann ein Schmetterling mit den Sporen an seinen Beinen auch die Windrichtung bestimmen, Beobachtungen zeigen, dass ein Schmetterling vor dem Abheben immer ein Bein hebt.[26]
Unterscheide dich von anderen Tieren
Fast alle Schmetterlinge sind als solche leicht zu erkennen. Da es sowohl innerhalb der Schmetterlinge als auch innerhalb anderer Insektengruppen eine enorme Formenvielfalt gibt, kann es manchmal zu Verwechslungen kommen. Einige Tiere ähneln Schmetterlingen, während andere Schmetterlinge anderen Insekten ähneln. Dies kann mit einem anderen Körperbau, unterschiedlichen Haaren oder speziellen Farben zusammenhängen, ist aber meist die Kombination daraus. Die Arten Megalopyge opercularis sieht eher aus wie ein Vogel wegen der im Ruhezustand zurückgeklappten Flügel, der starken Körperbehaarung und den orangen, weißen und schwarzen Farben Hummel als ein Schmetterling. Eine Anzahl von Federmotten sieht am ähnlichsten aus Kranich fliegen, aber das ist nur eine zufällige Ähnlichkeit. Schmetterlinge werden vor allem im Flug am leichtesten mit großflügeligen Insekten verwechselt, wie z Eintagsfliege, Jungfern und Ameisenlöwen. Insbesondere die Schmetterlingsgriff (Bild unten) ist wegen der großen gelben Flügel, des behaarten Körpers und vor allem der keulenförmigen Antennenenden leicht mit einem Schmetterling zu verwechseln. Manchmal ist die Ähnlichkeit jedoch kein Zufall; Schmetterlinge, mit denen man leicht verwechseln kann Wespen und Bremsen profiteren van het feit dat stekende insecten vermeden worden door aanvallers. Een dergelijke uiterlijke gelijkenis wordt mimicry genoemd, zie ook onder camouflage en mimicry.
Ook de rupsen van vlinders kunnen soms worden verward met larven van andere soorten. Dit komt doordat er zowel vlinders zijn met primitieve, made-achtige rupsen als insecten die rups-achtige larven hebben, een voorbeeld zijn de larven van zaagwespen.
- Vlinders die op andere insecten lijken

Megalopyge opercularis lijkt op een hommel
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Stenoptilia pterodactyla lijkt op een langpootmug
Bembecia chrysidiformis lijkt op een horzel

De hoornaarsvlinder lijkt op een wesp
- Insecten die op vlinders lijken
Voortplanting
Vlinders kennen net als alle andere dieren die behoren tot de Endopterygota een volledige gedaanteverwisseling. Er zijn vier stadia, waarbij actieve en inactieve stadia elkaar afwisselen. Het eerste (inactieve) stadium is het ei; daaruit kruipt de larve die na een tijdje verandert in een pop. Uit de pop - het tweede inactieve stadium - komt ten slotte de volwassen vlinder die zich voortplant waarna de cyclus opnieuw begint. Het volwassen insect of imago, de vlinder, heeft bij veel soorten een levensduur die slechts een fractie is van het larvale stadium. De imago verandert uiterlijk niet meer, dit in tegenstelling tot de rups die gedurende zijn groei ongeveer 20 keer langer en duizenden keren zwaarder wordt. De rups vervelt bovendien, de verschillende stadia zien er vaak anders uit.Bij de laatste vervelling wordt de huid verhard, en wordt de pop of chrysalis gevormd waarin de gedaanteverwisseling tot vlinder plaatsvindt. Na enige tijd in de pop te hebben gezeten - de duur verschilt sterk per soort - kruipt de volwassen vlinder uit de pop, laat zijn vleugels oppompen en vliegt weg. De verandering van een larve in een volledig ontwikkeld insect is de metamorfose, of, in het geval van vlinders en andere insecten als kevers en vliegen en muggen, een volledige gedaanteverwisseling. Bij andere insecten is het onderscheid tussen imago en larve minder groot en spreekt men van onvolledige gedaanteverwisseling.
Vlinders hebben net als andere insecten een duidelijk gespleten levenswijze. Als larve (rups) hebben ze maar een doel en dat is zo veel mogelijk eten om zo snel mogelijk volwassen te worden. De volwassen vlinders echter richten zich volledig op de voortplanting; sommige soorten hebben sterk gedegenereerde monddelen en nemen geen voedsel meer op.
Paring
Vlinders overwinteren vaak als volwassen vlinder of als pop en komen in het begin van de lente tevoorschijn. De mannetjes en vrouwtjes zoeken elkaar vervolgens op voor de paring om zo nageslacht te produceren.
De vrouwtjes scheiden middels klieren in het achterlijf geurstoffen of feromonen af die op de mannetjes een sterke seksuele prikkel hebben. De verschillende vlindersoorten hebben steeds een specifieke geur. Bij veel soorten kunnen de mannetjes door de zeer gevoelige antennes op grote afstand een vrouwtje waarnemen. Bij andere soorten gaat het mannetje ergens zitten waar het vrouwtje hem niet kán missen, zoals een uit-stekende tak.
Als een mannetje een paringsbereid vrouwtje heeft gevonden wordt er een baltsvlucht gemaakt door het mannetje om het vrouwtje over te halen tot de paring. Bij de balts vliegt het mannetje om het vrouwtje heen en geeft zijn geurstoffen af. Door de manier van vliegen en de reactie op de feromonen laat het mannetje zien dat hij van dezelfde soort is. De balts eindigt als het vrouwtje op een tak gaat zitten en het mannetje op haar kruipt.[27] De paring duurt lang, van 1 tot meerdere uren. Gedurende de paring zijn de achterlijven met elkaar verbonden. Vliegen is dan geen eenvoudige zaak; vlinders zijn erg kwetsbaar tijdens de paring. Een enkele keer zijn opgeschrikte parende vlinders te zien die nog met elkaar verbonden zijn.
Vlinders hebben een breed scala aan voortplantingsmethoden ontwikkeld. Een voorbeeld zijn de heliconiusvlinders zoals de soort Heliconius sara. De vrouwtjes van deze vlinder verpoppen eerder dan de mannetjes en lokken de mannetjes door feromonen te verspreiden vanuit de pop. De mannetjes, die zich dus nog in het larvale rupsstadium bevinden, proberen zich zo dicht mogelijk bij de vrouwelijke chrysalis te verpoppen zodat ze direct na uitkomen kunnen paren. Ook het vrouwtje hoeft hierdoor niet af te wachten tot een succesvol mannetje haar gevonden heeft, maar is zodra ze uit haar pop komt verzekerd van een partner.[28]
Enkele vlinders, zoals de zakjesdragers, kennen een afwijkende voortplanting en planten zich maagdelijk voort.[29] Ook hebben de vrouwtjes soms geen vleugels en worden in hun pop bevrucht.
Ei
Vlinders zijn zonder uitzondering eierleggend of ovipaar. Het totale aantal eitjes kan uiteenlopen van enkele honderden tot vele duizenden eitjes, afhankelijk van de soort. De eitjes van vlinders kunnen glad zijn, maar zijn soms ware kunstwerkjes met regelmatige patronen van ribbels, putjes en groeven die door elkaar heen lopen. Ook zijn alle mogelijke vormen mogelijk; van bolvormig tot flesvormig, plat, tonvormig of cilindrisch. Ten slotte is ook de grootte erg variabel; de kleinste eieren zijn vaak afkomstig van kleinere soorten en zijn 0,2 tot 0,3 millimeter in doorsnede. De grootste eieren zijn afkomstig van grote vlinders en kunnen 3 tot 4 millimeter bereiken. In ieder eitje zit echter een gaatje om een zaadcel door te laten, de micropyle. De eitjes van vlinders worden namelijk pas bevrucht bij het afzetten ervan.
Sommige nachtvlinders en soorten uit de familie spinners leggen eitjes met een opvallende kleur en zijn ondanks de geringe lengte van soms 0,3 millimeter makkelijk te zien. Deze felle kleuren dienen bij veel soorten om aan te geven dat er al eitjes zijn afgezet op een voedselplant. Een tweede vrouwtje dat op de plant landt, ziet de felgekleurde eitjes en weet zo dat haar nageslacht zal moeten concurreren en kiest meestal voor een andere plant. Sommige vlinders, zoals Eunica bechina, zijn ook in staat planten te herkennen waarop mieren leven; deze eten de eitjes op en het vrouwtje zoekt dan naar een andere plant.
Bij het afzetten van het ei is de kleur meestal wit, na enige tijd verandert het ei van kleur en kan groen, bruin of grijs tot soms zwart zijn. Het is niet ongebruikelijk dat de kleur van het ei verandert tijdens de ontwikkeling ervan en bij eitjes met een doorzichtige schaal is de rups al te zien.
De afzet van eitjes verschilt enigszins per soort: sommige soorten leggen hun eitjes een voor een, andere in kleine of grote groepjes, weer andere in keurige rijtjes of in rommelige hoopjes. De eitjes worden afgezet op bladeren, twijgen, tussen boomschors, tegen bloem- of bladknoppen, of in bloemen - en vrijwel altijd op de voedselplant die de uitkomende rupsen voor hun groei nodig hebben. Afhankelijk van de temperatuur ontwikkelt het embryo zich in 1 tot 3 weken tot een rups en eet zich een weg uit het eitje om zich vervolgens te goed te doen aan de waardplant. Bij veel soorten is het ei het eerste wat de net uitgekomen rups eet, dit wist gelijk de sporen uit van de geboorte van de rupsen. Bij een aantal soorten sterft de rups zelfs als hij zijn ei niet opeet.
Er wordt onderscheid gemaakt tussen dagvlinders waarbij de wijfjes voor paring en eileg dezelfde opening gebruiken, de Monotrysia (mono = één), of twee verschillende openingen, de Ditrysia (di = twee).
- Afbeeldingen: eivorm
- Afbeeldingen: groepering van de eitjes
Rups
Nadat de rups het ei heeft opgegeten begint hij direct met het eten van planten, veel soorten eten liefst jonge, frisse blaadjes. Vrijwel alle vlinders eten als rups planten, maar sommige soorten leven van paddenstoelen, hout of dood dierlijk of plantaardig materiaal. Enkele soorten zijn carnivoor, ze vangen slakjes of andere dieren die ze vervolgens opeten, soms door ze met hun spinsel te vangen. Voorbeelden zijn soorten van het geslacht Eupithecia op Hawaï. Deze rupsen hebben grote pseudopoten aan de achterzijde om zich op te richten en grote poten aan de voorzijde om prooien te grijpen.
De meeste vlinders hebben een waardplant, een specifieke plantensoort of groep planten waarvan de rups afhankelijk is; andere soorten lust hij niet. Koolwitjes bijvoorbeeld leven van verschillende kruisbloemigen, maar de Sint-jacobsvlinder eet alleen soorten uit het geslacht kruiskruid (Senecio). Naast specifiek voedsel is de ontwikkeling van de rups afhankelijk van de omgevingstemperatuur, deze mag niet te laag maar zeker niet te hoog zijn en verschilt per groep. Een rups vervelt in de regel 5 of 6 keer, soms nog meer, en de perioden tussen de vervellingen worden stadia genoemd.
Rupsen zijn er in vele vormen en maten, sommige zijn zo klein dat ze in een blad gangenstelsels graven, de rups van sommige soorten kan ruim 10 cm bereiken. Er zijn zowel harige als kale rupsen en een aantal soorten heeft bizarre uitsteeksels of oogvlekken om vijanden te misleiden. Ook brandharen, smerige stoffen of zelfs imitatie van gevaarlijke of giftige soorten zijn gebruikelijke verdedigingsmechanismen van rupsen. Enkele soorten zijn zelfs giftig. Net zoals spinnen hebben veel rupsen een klier die een zijde-achtig spinsel aanmaakt. Deze zit echter bij de kop en niet aan de achterzijde zoals bij spinnen. Hiermee kunnen zekeringsdraden worden gemaakt zodat de rups niet valt of zich uit planten kan laten zakken. Veel soorten gebruiken het spinsel ook voor het maken van een cocon om de pop te beschermen, of om zich, net als spinnen, met de wind te laten meezweven en zich zo te verspreiden.
Het leven van een rups is een hachelijke zaak, hij heeft een scala aan vijanden; vogels, muizen, reptielen en amfibieën, andere insecten en zelfs soortgenoten eten elkaar soms op. Deze vorm van kannibalisme is soms noodzakelijk voor de rupsen, omdat een voedselplant soms te weinig voedsel bevat voor alle exemplaren. Mieren zijn ook bekende predatoren voor rupsen, er zijn echter diverse soorten Lycaenidae en Riodinidae waarvan de rupsen juist in symbiose in mierennesten leven. Een bekende vijand is een sluipwesp, die de rups verlamt en de eitjes afzet in het rupsenlichaam. Nadat de larven zijn uitgekomen eten ze de rups levend en van binnenuit op. Er zijn echter soorten die een trucje hebben ontwikkeld en de eitjes van de sluipwesp inkapselen waarna deze niet meer uitkomen en de rups ontsnapt aan een langzame dood.
Bij een aantal soorten vlinders leven de rupsen in groepen. De bekendste soort is wellicht de eikenprocessierups, die er zijn naam aan heeft te danken. De rupsen volgen elkaar in een lange colonne, of vormen een soort mat van rupsen. Er zijn ook soorten waarbij de rupsen een soort nest maken in een plant met spinsel om het vijanden moeilijker te maken ze op te eten. Een plant waarop al te veel van deze kolonies leven wordt niet zelden volledig kaal gevreten.
Pop
Als de rups zich heeft volgevreten vindt de verpopping plaats, waarbij de rups verandert in een soort mummie. De rups spint meestal een cocon om zich heen, kruipt uit zijn laatste rupsenhuid waarna de pophuid overblijft. De pop hangt aan een draad, uiteinde of haakjes op een beschut plekje, en de metamorfose voltrekt zich binnen in de pop, en is niet zichtbaar. De pop wordt niet meteen een vlinder, in tegenstelling tot bijvoorbeeld de libellen, die een soort verkort popstadium hebben. Libellen kruipen net als sommige muggen en cicaden binnen enkele minuten uit de larvehuid.
De pop van vlinders kan zich niet bewegen en is dus kwetsbaar, daarom lijken de poppen van vlinders vaak op takjes, dode bladeren of doorns. Zelfs bij soorten die als rups en vlinder felle kleuren hebben is de pop vaak zo onopvallend mogelijk gekleurd of gevormd. De zakjesdragers maken als rups een soort huisje van plantendelen en ander materiaal, en verpoppen hierin.
Bij vlinders kan het popstadium acht dagen duren, maar soms ook wel vier jaar. Als de pop uiteindelijk openbarst (langs een voorgevormde breuklijn) komt er een vlinder uit, aanvankelijk week en met nog opgevouwen, verfrommelde vleugels. De vleugeladers worden vol gepompt met een vloeistof, zodat de vleugels vanzelf uitvouwen. Dit wordt gestimuleerd door voorzichtig met de vleugels te wapperen. Later worden ze hard en kan de vlinder vliegen.
Tijdens het popstadium komen er verschillende afvalstoffen vrij, maar omdat de pop geen openingen heeft, kunnen deze stoffen niet worden afgevoerd. Pas als de pop openbarst komen de afvalstoffen of meconium vrij.[16] Voordat de vlinder wegvliegt worden de antennes en andere zintuiglijke organen eerst goed schoongemaakt zodat efficiënter naar voedsel en een partner kan worden gezocht.
Als de vlinder uit de pop is gekropen, valt op dat de roltong nog gespleten is. Door de twee helften langs de poten te strijken komen ze tegen elkaar. De raakvlakken bevatten vele kleine haakjes die de twee delen van de roltong vervolgens voorgoed op hun plaats houden.
Volwassen insect
De volwassen vlinder krijgt zijn typische uiterlijk; een behaard, rupsachtig lichaam met gelede poten en meestal relatief grote vleugels. Vlinders worden niet zo oud, de meeste soorten leven enkele dagen tot weken en sterven al spoedig nadat ze zijn uitgekomen. Het gegeven dat in de natuur grotere dieren ook langer leven gaat bij de vlinders niet op; zelfs de enorme maanvlinder sterft binnen twee weken nadat de pop is verlaten.
Slechts enkele soorten kunnen wat ouder worden doordat ze ander voedsel eten, zoals de zebravlinder die deels van stuifmeel leeft. Van de fruitetende soort Euphaedra medon is bekend dat hij een voor een vlinder zeer hoge leeftijd van 10 maanden kan bereiken, maar dit is een zeldzame uitschieter.[30]
Bij de insecten komen soms tweezijdige exemplaren voor, dit verschijnsel is gynandromorfie. Bij de meeste insecten valt dit niet zo op, maar bij de vlinders zijn gyandromorfe exemplaren vaak in een oogopslag te herkennen doordat de mannetjes en de vrouwtjes er binnen een soort vaak anders uitzien, dit is seksuele dimorfie. Mannetjes en vrouwtjes hebben vaak een totaal andere vleugelkleur, waardoor gyandromorfen sterk opvallen omdat de kleuren en patronen van de linker voor- en achtervleugel afwijken van de rechter voor- en achtervleugel; de ene helft is mannelijk, de andere is vrouwelijk.
In tropische streken is er geen sprake van een echte winter en gaat de ontwikkeling van vlinders het hele jaar door. Omdat de omstandigheden constanter zijn, kunnen de rupsen meerdere jaren leven. Ook de pop komt pas na meerdere jaren uit waardoor de tropische soorten veel groter kunnen worden.
Ecologie
Vlinders zijn een belangrijke schakel in de natuur. Niet alleen werken de rupsen enorme hoeveelheden planten weg, maar ook vormen zij een belangrijke voedselbron voor veel andere dieren. Een groot deel van de sluipwespen bijvoorbeeld zou zonder rupsen niet kunnen bestaan. Ook spelen vlinders een rol in de bestuiving van planten. Sommige plantensoorten bloeien 's nachts en zijn voor hun bestuiving volledig afhankelijk van nachtvlinders. Voorbeelden van planten die 's nachts bloeien om nachtactieve vlinders te lokken zijn kamperfoelie, teunisbloem en avondkoekoeksbloem. Er zijn zowel vlinders met een groot aanpassingsvermogen die in veel verschillende biotopen kunnen overleven, als sterk gespecialiseerde soorten die zich bij de geringste veranderingen van de leefomgeving niet meer kunnen handhaven.
De favoriete leefomgeving is voor iedere soort vlinder weer anders. Er zijn vlinders die zich hebben aangepast aan verschillende milieus zoals bossen, heidevelden, graslanden, moerassen en duingebieden. Waar een vlindersoort voorkomt, hangt nauw samen met de waardplant van de rupsen. Daarnaast zijn ook lichtintensiteit, temperatuur en luchtvochtigheid van grote invloed op de overlevingskansen van de soort. Vooral de warmtebehoefte verschilt per soort; voor de meeste soorten ligt de ideale temperatuur tussen 20 en 25 graden Celsius. Veel soorten vlinders blijven in de buurt van hun geboorteplaats, andere soorten kunnen duizenden kilometers afleggen.
De lichtintensiteit en de veranderingen van het dag- en nachtritme zijn van grote invloed op vlinders. Zoals alle insecten zijn vlinders sneller als ze door de zon zijn opgewarmd. Ook hebben vlinders een biologische klok die ze vertelt welk seizoen het is. Trekkende vlinders maken waarschijnlijk gebruik van gepolariseerd licht om hun route te bepalen.
Vlinders houden niet van regen, maar na een regenbui zijn er meer vlinders te zien dan bij zonnig weer. Dit komt doordat de vlinders massaal uit hun schuilplaats komen om te drinken. Ook komen er meer poppen uit bij vochtig weer. Er zijn maar weinig vlinders die zich in het water ontwikkelen en dan alleen de rups. Een voorbeeld is de waterlelievlinder, waarvan de larve zich onder het blad van een waterlelie ontwikkelt. In tegenstelling tot andere insecten als kevers en wantsen, leven vlinders echter nooit onder water. Het lichaam is inclusief haren en schubben op de vleugels voorzien van een waslaagje zodat ze zich soms uit het water kunnen redden als ze erin gevallen zijn. Ook beschermt het waslaagje het lichaam tegen regen.
Sommige soorten leggen enorme afstanden af voor ze aan de voortplanting beginnen. Van dergelijke migrerende soorten, de trekvlinders, was lang onbekend hoe ze hun weg vinden over grote afstanden. Van de monarchvlinder is bekend dat trekvluchten van meer dan 3000 kilometer worden ondernomen, van oostelijk Noord-Amerika naar Mexico. Wetenschappers hebben ontdekt dat naast de interne klok in de hersenen van de vlinder (circadiaan ritme genaamd) ook de antennes een belangrijke visuele rol spelen bij de navigatie. Exemplaren zonder antennes of vlinders met geheel zwart geverfde antennes, die geen licht meer kunnen waarnemen, vlogen alle kanten op en bleken volledig de weg kwijt.[31]
Recentelijk is gebleken dat de monarchvlinder cryptochroom-fotoreceptoren in zijn antennes heeft. Deze fotoreceptoren, die gevoelig zijn in het violet-blauwe gedeelte van het spectrum, fungeren ook als magnetisch kompas. Het gehele magnetische zintuig is gelokaliseerd in de antenne.[32][33] Vlinders zetten vele honderden tot duizenden eitjes af, maar de meeste eieren en rupsen worden binnen korte tijd opgeruimd door de vele vijanden. Als alle rupsen zouden uitgroeien tot een volwassen vlinder zouden er op den duur zo veel vlinders zijn dat veel schade zou worden aangericht aan bijvoorbeeld boomgaarden. Hoewel dit zelden voorkomt, kunnen vlinders, althans hun larven, voor een ware plaag zorgen. Berucht zijn de stippelmotten, waarvan de rupsen in een soort web leven. Als ze de gehele plant kaal hebben gegeten, verlaten ze dit web en gaan op zoek naar een andere plant, waarbij ze een nieuw web spinnen. Dit kan hele straten met spinsel doen bedekken. Bekend is de uitbraak aan de Spuikade in Rotterdam in mei 2009.[34] Naast vraatzuchtige soorten zijn er ook rupsen die irriterende brandharen hebben, zoals de eikenprocessierups.
Vlinders die niet wegtrekken naar warmere gebieden moeten in gebieden waar het koud is in de winter in diapauze gaan. Dit betekent dat de stofwisseling op een laag pitje wordt gezet. Sommige soorten overwinteren als imago, andere als rups of pop en weer andere soorten brengen de winter door als ei. Een bekende soort die zijn winterslaap als volwassen vlinder doorstaat, is de dagpauwoog. Deze wordt veel gevonden op zolders, in houthokken of onder daken, wachtend op warmere tijden. De minimumtemperatuur voor insecten als vlinders is ongeveer 12 graden Celsius. Als het koeler is kunnen veel soorten zich simpelweg niet bewegen. In Noord- en Oost-Europa is de rouwmantel een van de eerste soorten in het jaar die is te zien. Deze soort overwintert in grotten en is soms al te zien als er nog sneeuw ligt.[35]
Ook hitte en droogte zijn voor vlinders ongunstige omstandigheden en kunnen een reden zijn om in diapauze te gaan. De katoendaguil bijvoorbeeld kent in het popstadium soms een diapauze, en die kan zowel in de zomer als in de winter vallen, afhankelijk van de omstandigheden.[36]
Dag- en nachtvlinders
Vlinders kunnen dagactief, schemeractief of nachtactief zijn en zijn hier vaak aan te herkennen. Vroeger werden de vlinders zelfs ingedeeld in twee groepen; de dagvlinders en de nachtvlinders, maar dit is op taxonomische gronden achterhaald.
Dagactieve vlinders hebben dunne voelsprieten met een verdikt, knopvormig uiteinde. Dagvlinders vouwen hun vleugels recht boven het lichaam, uitzondering hierop zijn de dikkopjes. De vier vleugels kunnen onafhankelijk van elkaar bewogen worden, wat leidt tot een elegantere vlucht. Dagvlinders hebben over het algemeen felle kleuren, hoewel veel soorten deze alleen aan de boven-(binnen-)kant van de vleugels hebben. Een voorbeeld is de dagpauwoog, die schutkleuren aan de buitenzijde heeft in rust, maar zijn felgekleurde ocelli (oogvlekken) toont bij verstoring. Bij de verpopping verhardt de huid tot een cocon.
Nachtactieve vlinders hebben verschillende vormen voelsprieten: veervormig, borstelig enz. Ze hebben een verbinding tussen de voor- en achtervleugels waardoor deze niet onafhankelijk van elkaar kunnen worden bewogen en vouwen hun vleugels in rust als dakpannetjes boven het lichaam of vlak uitgespreid. Nachtactieve vlinders hebben over het algemeen camouflagekleuren, omdat ze zich gedurende de dag verstoppen. De meeste soorten hebben wel degelijk felle kleuren, maar laten deze alleen zien bij verstoring. Bij de verpopping spint een nachtvlinder zijn cocon rond de pop, in plaats van alleen uit te harden zoals bij de dagvlinder.
Voedsel
Vlinders eten net als wantsen en andere snavelinsecten door te zuigen, maar penetreren het voedsel in de regel niet. Ze kunnen daarom alleen vloeistoffen uit bijvoorbeeld fruit opnemen als het oppervlak beschadigd is. Vlinders hebben speekselklieren. Het speeksel wordt op het substraat gebracht en vervolgens weer opgezogen zodat de erin opgeloste stoffen kunnen worden verteerd. Dit is ook de manier waarop vliegen voedsel opnemen. Het speeksel wordt door de proboscis naar buiten gepompt.[37]
Er zijn hierop maar enkele uitzonderingen: sommige soorten spuiten vocht uit de achterlijfspunt op het voedsel en zuigen het direct weer op.[19] Enkele soorten zijn in staat stuifmeel naar binnen te zuigen, een voorbeeld is de zebravlinder (Heliconius charitonius). Dit vindt plaats door het stuifmeel te vermengen met maagsappen waardoor het vloeibaar genoeg wordt om op te zuigen.[38] Dit verlengt het leven van de vlinder aanzienlijk, de zebravlinder kan enkele weken oud worden. Sommige soorten drinken wel van dierlijk lichaamsvocht, zoals bloed uit wondjes, zweet, speeksel, neusvocht, en tranen. De soort Hemiceratoides hieroglyphica bijvoorbeeld, die op Madagaskar leeft, drinkt het traanvocht van slapende vogels. De proboscis van deze soort is hiertoe op het einde gespleten en heeft scherpe punten.[39] Onder meer de soort Chaeopsestis ludovicae drinkt tranen bij zoogdieren, zelfs mensen, door zich aan een ooglid vast te haken.[40][41]
De meeste vlinders leven van plantensappen en dan voornamelijk nectar, maar ook ander vocht kan worden opgezogen zoals sap van zacht rottend fruit, urine en mest van dieren of vocht van dode dieren. In deze sappen zitten mineralen die de vlinders nodig hebben voor de aanmaak van hun complexe lokstoffen of feromonen.[14] Na een regenbui in een warme periode zijn langs waterplasjes vaak massaal vlinders te vinden die komen drinken. Het vocht wordt eerst geproefd door de vlinder, die smaakreceptoren onder zijn pootjes heeft. Zodra een vlinder ergens op landt proeft hij dit direct. Indien hij de smaak als aangenaam beschouwt, rolt de vlinder direct zijn lange roltong of proboscis uit om te drinken.
Sommige vlinders hebben een korte, rechte proboscis die gebruikt wordt om plantensappen op te zuigen. Het voedsel wordt hierbij doorboord terwijl de buis is omgebouwd tot een niet-oprolbare, korte en stekende snuit zoals bij wantsen. Van enkele vlinders is bekend dat ze leven van het bloed van andere dieren,[42] al is niet bekend of ze dit alleen doen voor de ontwikkeling van de eitjes (zoals vrouwelijke muggen), of dat ze enkel en alleen van bloed leven.
Van enkele primitieve vlinders is bekend dat ze geen roltong hebben, maar nog mandibels die te vergelijken zijn met die van andere insecten, zoals de oermotten (Micropterigidae). Er zijn ook vlinders die helemaal geen monddelen ontwikkelen en deze soorten nemen als volwassen vlinder geen voedsel meer op. Alle energie die ze gebruiken bij het zoeken naar een partner (mannetjes) en een goede afzetplaats voor de eieren (vrouwtjes) hebben ze als rups bij elkaar gegeten. Een voorbeeld van een dergelijke groep zijn de nachtpauwogen. Het niet meer opnemen van voedsel als imago komt ook wel voor bij andere insecten, zoals de eendagsvlieg.
Rupsen hebben nooit een roltong maar nemen voedsel op met de kauwende mandibels die bij de meeste soorten sterk vergroot zijn. In de regel eten alle rupsen plantaardige kost zoals bladeren of stengels, enkele soorten leven van hout, fruit, graanproducten of ander (dood) organisch materiaal, denk aan de kleermot en andere echte motten. Daarnaast zijn er enkele soorten waarvan de rupsen op levende prooien jagen, zoals de hyena, of leven van schimmels of korstmossen, zoals de paddenstoeluil.
Vijanden en verdediging
Vlinders hebben, afhankelijk van het gebied waar ze leven, vele vijanden. Voorbeelden zijn vogels, vleermuizen en andere zoogdieren en reptielen. Ook geleedpotigen als spinnen en insecten als bidsprinkhanen eten vlinders. Vliegende dieren als vogels en vleermuizen plukken de vlinder uit de lucht, terwijl andere dieren zoals krabspinnen en bidsprinkhanen goed gecamoufleerd in een hinderlaag wachten. Ook parasieten eisen hun tol onder de volwassen vlinders; verschillende aaltjes en schimmels tasten vlinders aan, zoals de schimmels uit de geslachten Cordyceps en Entomophthora.[43]
De meeste vlinders krijgen echter niet eens de kans om volwassen te worden; vooral onder de rupsen vindt een ware slachting plaats. Ongeveer 1 tot 5 procent slaagt erin het volwassen stadium te bereiken. Ze worden in grote hoeveelheden gegeten door vogels die hun jongen moeten voeren en enorme aantallen naar het nest brengen. Sommige vogels, zoals de koekoek, hebben zich gespecialiseerd in het eten van harige rupsen. Daarnaast kennen de rupsen een breed scala aan parasitoïden, zoals sluipwespen. Zie voor een meer uitgebreide beschrijving het artikel rups.
Ook de poppen zijn niet veilig en worden geparasiteerd of uit de planten geplukt door roofdieren. Een groot aantal vlinders laat zich op de bodem vallen en verpopt onder de grond, waar ze gegeten worden door onder andere mollen, woelmuizen en spitsmuizen of ten prooi vallen aan schimmels als de rupsendoder.
Vlinders kennen geen enkele vorm van actieve verdediging, ze kunnen niet steken of bijten. Van sommige soorten, zoals de doodshoofdvlinder, is bekend dat ze piepende geluidjes maken als ze worden opgepakt.[22] Volwassen vlinders hebben - in tegenstelling tot veel rupsen- ook geen stekels. Wel zijn veel volwassen vlinders giftig doordat ze (gif)stoffen uit de als rups gegeten plant in het lichaam opslaan. Dergelijke soorten hebben vaak felle waarschuwingskleuren, zoals de Sint-jansvlinder. Een aantal soorten heeft kleurpatronen die verwarring opwekken, zodat het moeilijk te zien is welke kant de vlinder opvliegt.
Nachtactieve vlinders hebben door hun levenswijze, waarbij ze zich overdag verstoppen, minder te duchten van overdag actieve predatoren, maar vleermuizen zijn voor deze soorten een belangrijke vijand. Insectenetende vleermuizen leven soms grotendeels van nachtactieve vlinders en hierover worden met enige regelmaat nieuwe ontdekkingen gedaan. Nachtvlinders hebben enkele aanpassingen om aan de vleermuizen te ontkomen. Veel soorten zijn sterk behaard, zodat de geluiden die door de sonar van de vleermuis worden verspreid geabsorbeerd worden in de beharing en de vleermuis de vlinder niet ´ziet´. Van andere soorten is bekend dat ze de geluiden van vleermuizen kunnen waarnemen en hierop anticiperen.[44] Zodra ze het geluid van een vleermuis horen laten ze zich als een baksteen uit de lucht vallen.[14] Sommige soorten gaan nog verder, de Amerikaanse soort Bertholdia trigona produceert geluiden die de echolocatie van de vleermuis verstoren.[45] De soort Cycnia tenera kan daarbij zelfs onderscheid maken tussen vleermuizen die zoeken en die aanvallen.[46]
Camouflage en mimicry
De meeste vlinders zijn goed gecamoufleerd, maar dit geldt alleen voor de rustsituatie; de vlinders die de vleugels in rust samenklappen boven de rug hebben onopvallende kleuren aan de onderzijde van de voor- en achtervleugels. Bij verstoring worden de vleugels uitgeklapt en wordt de felgekleurde bovenzijde van de vleugels zichtbaar. Waarschuwingskleuren bestaan meestal uit felle kleuren of afstekende vlekken die pas tevoorschijn komen als een vijand is genaderd. Het plotseling laten zien van de kleuren kan vijanden afschrikken, vaak komen oogvlekken voor. Omdat deze vlekken in rust niet te zien zijn wordt het schrikeffect verhoogd.
Bij de soorten die de vleugels als een dakje op hun achterlijf vouwen, zijn de voorvleugels en onderzijde van de achtervleugels natuurlijk gekleurd. Ze zijn uitstekend gecamoufleerd en vrijwel onzichtbaar op hun natuurlijke leefomgeving zoals boomschors of korstmossen. Sommige soorten lijken als volwassen vlinder sprekend op een dor blad, takje of houtsplinter. Bij deze soorten is het de bovenzijde van de achtervleugel die felle kleuren draagt en omlaag wordt gebracht bij verstoring. Deze combinatie van een goede camouflage in rust maar het tonen van schrikkleuren bij verstoring komt bij veel vlinders voor.
Sommige vlinders hebben felle kleuren om andere dieren te imiteren en zo vijanden te misleiden (mimicry). Voorbeelden zijn de wespvlinders, die meer lijken op wespen en horzels. Binnen de groep van vlinders zijn dergelijke geheel felgekleurde soorten relatief zeldzaam, maar een andere vorm van mimicry komt wel veel voor. Giftige vlinders worden hierbij geïmiteerd door andere giftige soorten zodat beide soorten profiteren, dit is mimicry van Müller. Er zijn ook soorten waarbij de giftige vlinder geïmiteerd wordt door niet-giftige soorten, dit is mimicry van Bates. Ten slotte komen ook combinaties voor van verschillende giftige soorten die elkaar imiteren, en niet giftige soorten die de giftige soorten imiteren. Zo'n verzameling vlinders die er hetzelfde uitzien, maar soms uit totaal verschillende families komen, is een mimicrygroep.
Afbeeldingen: vijanden |
Vlinders en de mens
Vlinders zijn vanwege hun kleurige vleugels geliefd bij veel mensen. Ze worden beschouwd als decoratief.
Vlinders zijn populair bij natuurliefhebbers en veel mensen doen moeite om vlinders naar hun tuin te lokken om ze te kunnen bewonderen. Omdat vlinders dol zijn op nectar kunnen het best grootbloemige soorten worden aangeplant. Het bekendste voorbeeld is de zogenaamde vlinderstruik, die veel vlinders aantrekt. Andere bij vlinders populaire planten zijn beemdkroon, damastbloem, enkelbloemig afrikaantje, hemelsleutel, herfstaster, ijzerhard, koninginnenkruid, lavendel en muurbloem.
De rupsen van vlinders zijn minder geliefd vanwege hun vermogen grote schade aan planten aan te richten. Sommige rupsen veroorzaken op andere manieren overlast. Rupsen van de stippelmotten kunnen een gehele straat bedekken met hun spinsel en de eikenprocessierups leidt tot allergische reacties. Vlinders zijn altijd afhankelijk van de aanwezigheid van planten die door de rups worden gegeten. Soorten die in België en Nederland voorkomen eten als rups soms inheemse planten die als onkruid worden gezien. Een voorbeeld is brandnetel, die door verschillende soorten wordt gegeten, onder andere de dagpauwoog, de gehakkelde aurelia, het landkaartje en de Spaanse vlag.[14][47]
Menselijke bedreigingen
Veel vlinders komen algemeen voor. Sommige soorten zijn zeldzamer en een aantal staat bekend als kwetsbare of bedreigde soort. De achteruitgang van veel soorten wordt veelal door de mens veroorzaakt, met als voornaamste oorzaak het veranderen van het leefgebied. Omdat rupsen vaak afhankelijk zijn van één plant of een groep van verwante planten, de zogenaamde waardplanten, zullen indien deze planten verdwijnen, de bijbehorende vlindersoorten eveneens onherroepelijk verdwijnen. Planten verdwijnen bijvoorbeeld als moerassen worden ontgonnen of als open gebieden verwilderd raken.
Een aantal vlinders is wereldwijd niet bedreigd, maar is in bepaalde gebieden in aantal wel achteruit gegaan, terwijl andere soorten bijna zijn uitgestorven. Een voorbeeld is de Australische soort Synemon plana. Deze vlinder is uniek in het feit dat het een mot-achtige soort is, maar alleen actief is als de zon schijnt en bovendien knotsvormige antennes bezit. Deze kenmerken komen voor bij de grootvleugelige dagactieve vlinders en ontbreken meestal bij de motten.[48] Een andere sterk bedreigde vlinder is de ondersoort Cyclargus thomasi bethunebakeri uit Florida, USA.[49] Van deze vlinder was nog maar één populatie bekend die bestond uit 45 tot 50 exemplaren. Door in gevangenschap gekweekte rupsen als vlinder vrij te laten hoopt men het dier te redden. In sommige landen, zoals Engeland, is 70 procent van alle vlindersoorten aan het verdwijnen.[50] In Nederland is door de eeuwen heen veel veen gestoken en bos gekapt, waardoor ook veel bos- en veenminnende vlinders in aantal achteruit zijn gegaan. Ook op de Nederlandse rode lijst van dagvlinders staan veel soorten die door landschapsverandering zeldzaam zijn. Een voorbeeld is de ernstig bedreigde veenbesparelmoervlinder.[51] Een soort die in Nederland geheel verdwenen is en sinds 1981 niet meer is gezien, is het vals heideblauwtje.[52]
In de cultuur
Vlinders worden door de mens erg gewaardeerd om hun decoratieve kleuren en vlucht en worden beschouwd als vliegende bloemen.[14] Een door de mens gecultiveerde vlinder is de zijdevlinder omwille van de zijde die de rups spint en de witte moerbei als waardplant heeft. Hier worden onder andere kledingstukken van geweven. Het millennialang kweken van deze soort heeft ertoe geleid dat de exemplaren uit de kweek niet meer onder natuurlijke omstandigheden kunnen leven, dit is een vorm van domesticatie.
Vlinders spelen met name een grote rol in de symboliek vanwege hun metamorfose. De overgang van een kruipend, wormachtig dier naar een grootvleugelig gekleurd insect is enorm, niet alleen wat betreft het uiterlijk, maar ook qua levenswijze. Vlinders staan daarom symbool voor een nieuw begin, de wedergeboorte of de wederopstanding. Vlinders zijn daarnaast in veel beschavingen een belangrijk symbool van geluk, vrijheid en de liefde. In veel culturen worden vlinders geassocieerd met de dood of met dromen[53] en aangezien vlinders niet kunnen horen, ook met doofheid. Het Griekse woord psyche betekent niet alleen vlinder, maar staat daarnaast ook voor ziel.
Al sinds mensenheugenis duiken vlinders op in afbeeldingen, symbolen en verhalen. In Egypte zijn afbeeldingen van vlinders bekend van 3500 jaar oud,[54] de Egyptenaren zagen de vlinder als symbool van geluk. De Azteken beschouwden vlinders als zielen van gestorven strijdmakkers en naast de slang was de vlinder het meest afgebeelde dier.[55] In China en Japan staan vlinders bekend als gelukssymbool, in China staan bijvoorbeeld vlinders gemaakt van jade bekend als liefdessymbool.[56] De Grieken geloofden dat telkens als een vlinder uit zijn cocon kruipt er iemand wordt geboren. De Zuni, een Noord-Amerikaanse indianenstam, zien de vlinder als symbool voor vruchtbaarheid en tevens als brenger van de zomer.[57]
In de iconografie is een vlinder die uit de pop kruipt het symbool van de ziel die het lichaam verlaat.[58] In de christelijke iconografie is een vlinder op de hand van Christus een symbool voor de opgestane menselijke ziel.[58]
De levenscyclus van de vlinder: rups, pop en vlinder symboliseert leven, dood en opstanding.[58] Op oude begraafplaatsen kan daarom op grafmonumenten een vlinder worden aangetroffen.
Vlinders spelen een rol in het dagelijks taalgebruik en worden gebruikt als metafoor in citaten, ze duiken op in verschillende spreekwoorden en gezegdes. Enkele uitspraken waarin vlinders worden genoemd zijn:
- Lasteraars zijn nachtvlinders: zij houden van de duisternis en zwermen om het licht. - Peter Sirius
- Ja, wat at de mot voordat er oude jassen waren... - Midas Dekkers
- Er zijn veel vlinders die ontkennen eerst rups te zijn geweest. - Gerd de Ley
Enkele spreekwoorden waarin vlinders een rol spelen zijn:
- Vlinders in de buik hebben - verliefde gevoelens hebben.
- Spreekwoorden zijn als vlinders: sommige worden gevangen, andere vliegen weg - Sommige spreekwoorden raken buiten gebruik en andere niet.
- De mot in de maag hebben - vaak honger hebben.
- De mot zit erin - het is aangetast.
Bestuderen van vlinders
Verschillende insecten, zoals kevers en sprinkhanen, zijn populair onder amateur-entomologen. De vlinders zijn echter veruit het populairst. Vlinders zijn in het algemeen niet moeilijk te vinden; de dagactieve soorten zijn vaak goed zichtbaar en ook de rupsen leiden doorgaans een weinig verborgen bestaan of vallen zelfs duidelijk op.
Het vangen van vlinders met een vlindernet moet voorzichtig gebeuren, omdat de tere vleugels snel beschadigd raken. Een gehavende vlinder kan niet meer vliegen en is ook ongeschikt voor het opnemen in een collectie, hier zijn gave exemplaren beter voor geschikt.
Veel insecten zoals wantsen en sprinkhanen zijn moeilijk te conserveren, omdat ze veel lichaamsinhoud hebben, die zal gaan rotten en vloeien en daarnaast snel verkleuren. Da die Flügel der Schmetterlinge selbst keine Farbe haben, sondern pigmentierte Schuppen tragen, bleiben die Farben auch nach dem Tod des Insekts wie bei einem lebenden Exemplar erhalten. Die Konservierung des Schmetterlings besteht darin, das Tier einfach zu trocknen, wonach es festgesteckt werden kann. Raupen hingegen sind sehr schwer zu konservieren, sie können in einer Konservierungsflüssigkeit gehalten werden, verlieren aber schnell ihre Farbe und können ihre Form verändern, weil der Körper schrumpft oder anschwillt.
Nachtfalter sind tagsüber oft gut versteckt und da sie nur nachts aktiv sind, sieht man sie selten fliegen. Die bekannteste Methode ist, die Schmetterlinge mit a . anzulocken Licht, das sich die störende Wirkung des Lichts auf die Navigationsfähigkeit zunutze macht. Sie können tagsüber gefunden werden, indem sie die Vegetation, in der sie sich schützen, stören, die Raupen sind an Pflanzen oft leichter zu finden. Auch locken mit a Pheromon oder schmieren Sirup auf Oberflächen ist eine bewährte Methode. Der Sirup besteht aus einer Kombination von Fruchtsirup und Alkohol. Schmetterlinge lieben verrottende Früchte und die Fermentation die Frucht setzt Alkohol frei, den die Schmetterlinge beobachten können.
Wachsend
Um Schmetterlinge genau zu studieren, kann man sie in Gefangenschaft züchten. Eine Spezies, bei der dies im großen Stil passiert, ist die Seidenschmetterling, zur Herstellung von die Seide und als Reptilienfutter. Dafür auch Wachsmottenlarven benutzt. In manchen Zoos kann man auch Schmetterlinge in einem sogenannten Schmetterlingsgarten. Beispiele für belgische und niederländische Schmetterlingsgärten sind die in jeweils Virelles und Emmen Zoomen.
Einige Arten wie die Spießen (Familie Sphingidae) werden auch von Privatpersonen gehalten. Diese Arten haben eine Raupe mit einem markanten Rückgrat, die ihr ihren Namen gibt. Ein Beispiel für eine solche Art ist die Schädel Schmetterling (Acherontia atropos). Bei der Schmetterlingszucht ist es wichtig, die Raupen mit der richtigen Futterpflanze zu versorgen, denn manche Arten sind sehr wählerisch und können sich nur von einer Pflanzenart ernähren. Die Pflanze oder Pflanzengruppe, die der Raupe als Nahrung dienen kann, wird als bezeichnet Wirtspflanze erwähnt. Einige Sorten sind nicht wählerisch, sodass verschiedene Pflanzen angeboten werden können.
Ein weiteres Problem ist, dass die großflügeligen Arten - die am häufigsten vorkommen - häufig fliegen, daher sollte das Gehäuse nicht zu klein sein, da sonst die Flügel sehr schnell beschädigt werden. Viele Schmetterlingshalter lassen die frisch verpuppten Schmetterlinge direkt in die Freiheit, Züchter, die die ausgewachsenen Schmetterlinge in Gefangenschaft zum Nachwuchs stimulieren wollen, verwenden oft eine große Voliere-ähnliches Gehäuse, auch a Gewächshaus ist sehr geeignet.
Bei der Untersuchung von Schmetterlingen und Raupen können sie in einem geschlossenen Behälter oder einem großen Topf aufgezogen werden. Wichtig ist, dass immer genügend Nahrungspflanzen vorhanden sind. Auch sollten nicht zu viele Exemplare zusammen gehalten werden, da Raupen dann kannibalisch werden. Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen dem natürlichen Lebensraum der Raupe angepasst werden, die meisten Arten mögen eine feuchte Umgebung. Wassernäpfe, beispielsweise um die Pflanzen mit Feuchtigkeit zu versorgen, werden besser gemieden, da die Raupen darin ertrinken können.
Lepidopterologie
Im 18. Jahrhundert war das Sammeln und Züchten von Schmetterlingen, insbesondere von tropischen Exemplaren, ein beliebtes Hobby der etwas wohlhabenden Personen. Einige von ihnen begannen auch, die Schmetterlinge zu studieren und zu beschreiben, bekannte Künstler, die viele Schmetterlinge dargestellt haben, sind Anna Maria Sibylla Merian, Caspar Stoll, E.J.C. Esper, J. C. Seppa und R. P. Engramelle. Pieter Cramer (1721 - 1776) beschrieben etwa 1600 Arten aus Afrika, Amerika und Asien in einem vierteiligen Buch, an dem unter anderem Stoll mitgeschrieben hat. Viele Schmetterlinge erhielten in dieser Zeit ihre wissenschaftlichen Namen, und diese frühen Beschreibungen von Insekten sind auch die ersten Beschreibungen der Art. Die genaue Art einer Reihe von Platten ist jedoch nicht bekannt. Dies liegt daran, dass viele Sammlungen, auf denen die Beschreibungen basieren, fragmentiert oder verloren gegangen sind.[59]
Einer der bekanntesten Schmetterlingsforscher ist der Französisch Schriftsteller und Entomologe Jean-Henri Fabre (1823 - 1915). Fabre hat herausgefunden, wie Weibchen und Männchen von nachtaktiven Schmetterlingen zueinander finden. Dies war damals ein großes Rätsel, denn über Pheromone war wenig bekannt und die Schmetterlinge können sich im Dunkeln nicht sehen. Fabre platzierte eine Glaskuppel über einem Weibchen und ließ ein paar Männchen an der Kuppel frei. Sie reagierten überhaupt nicht auf das Weibchen, obwohl sie sie deutlich sehen konnten. Er fand auch heraus, dass eine Kiste, die vor kurzem ein Weibchen enthielt, eine starke Anziehungskraft auf die Männchen hatte. Daraus schloss Fabre, dass Motten sich über den Geruch finden müssen.[12]
Taxonomie und Klassifizierung
Es sind etwa 160.000 verschiedene Schmetterlingsarten bekannt.[47] Es wird vermutet, dass es noch viele tausend noch nicht beschriebene Arten gibt und diese Zahl auf 200.000 ansteigen wird.[13] In den Niederlanden gibt es knapp über 50 Tagfalterarten im Vergleich zu etwa 2000 nachtaktiven Arten.[60]
Wie alle Organismen werden die Schmetterlinge in verschiedene Gruppen eingeteilt, wie z Super Familien, Familien und Geschlechter. Diese Einteilung kann sich ändern, zum einen weil sich bestehende Annahmen manchmal als falsch erweisen und zum anderen durch ständig neue Erkenntnisse, wie zum Beispiel die Entdeckung neuer Arten.
Schmetterlinge bilden a Auftrag innerhalb der Klasse des Insekten (Insekten). Schmetterlinge gehören zu den geflügelte Insekten oder Pterygota. Diese große Gruppe ist in zwei Überordnungen unterteilt; die geflügelten Insekten mit a unvollständige Metamorphose (Exopterygota) und die geflügelten Insekten mit a vollständige Metamorphose (Endopterygota). Insekten mit unvollständiger Metamorphose ähneln sofort dem erwachsenen Insekt aus dem Ei und reifen in Etappen. Solche Insekten kennen keine Verpuppung, das Jugendliche einbiegen in Nymphen erwähnt. Beispiele sind Fehler, Heuschrecken und Libellen.
Die Schmetterlinge gehören zur anderen Gruppe; die Überordnung Endopterygota. Sie durchlaufen eine vollständige Metamorphose, die Larven (Raupen) sind wurmartig und sehen nicht aus wie das erwachsene Insekt. Die Larven häuten sich ebenfalls, wobei sie nach jeder Häutung an Größe zunehmen, aber ihr Aussehen nicht ändern. Bei der letzten Häutung bildet sich ein Kokon, in dem die Metamorphose stattfindet. Der Körper erfährt eine drastische Transformation und erst während der Puppenphase werden Augen, Beine und Flügel geformt. Andere Gruppen, die zu den Endopterygota gehören, sind die Käfer, das Fliege und der Bienen und Wespen. Innerhalb der Endopterygota sind die Schmetterlinge am engsten mit den Seggen (Trichopteren). Damit teilen sie auch einige Eigenschaften; die Seggen haben reduzierte Kieferteile, eine raupenartige Larve und auch die Flügel ähneln etwas denen von Schmetterlingen. Ein wichtiger Unterschied besteht jedoch darin, dass die Flügel von Seggen behaart sind und keine Schuppen tragen.
Einteilung in Gruppen
Schmetterlinge hören mit dem Käfer (Koleopteren), Fliegen und Mücken (Diptera) und Hymenopteren (Hymenoptera) zu den größten Insektengruppen. Die Aufteilung dieser Gruppe in kleinere Gruppen erweist sich als schwierig. Ähnliche Merkmale können während der Gruppenentwicklung mehrmals aufgetreten sein, sodass Gruppen, die auf den ersten Blick verwandt erscheinen, möglicherweise nicht evolutionär verwandt sind. Es wurden viele Versuche unternommen, die Ordnung in logisch kleinere Einheiten zu unterteilen, aber es gibt noch keine allgemein akzeptierte Unterteilung. Ein häufig verwendetes moderneres Format ist das der FranzösischEntomologePatrice Leraut ab 1980.
Eine der ersten Klassifikationen von Schmetterlingen war die der großen Schmetterlinge und der kleinen Schmetterlinge, Macrolepidoptera bzw. Microlepidoptera. Eine zweite Unterteilung spaltete die Macrolepidoptera weiter in die Falter (Heterocera) und die Tagfalter (Rhopalocera). Diese Einteilung findet sich sogar in neueren Arbeiten wieder, ist aber wissenschaftlich unverantwortlich. Die Körpergröße scheint ein ungeeignetes Kriterium zu sein; es gibt Gruppen von großen Schmetterlingen, die mit Gruppen kleiner Arten verwandt sind, und auch eine Einteilung in tag- und nachtaktive Gruppen hat sich als unhaltbar erwiesen.
Bestimmte Familien sind im Allgemeinen nachtaktiv und andere tagaktiv, was nichts über ihre evolutionäre Verwandtschaft aussagt. Tagsüber aktive Schmetterlinge haben oft eine Reihe von Merkmalen, die sie von den Dämmerung- und nachtaktive Arten, wie eine bestimmte Antennenform. Die Unterscheidung basiert hauptsächlich auf äußeren Merkmalen der Schmetterlinge. Ein weiterer Unterschied ist während der Metamorphose, ziehen bestimmte Arten einen Kokon um ihre Puppe und bei anderen Arten ist die Puppe kahl. Die aktuelle Klassifikation der Schmetterlinge besteht aus etwa 130 verschiedenen Familien, die in Superfamilien, Infraorders und Suborders gruppiert sind.
Siehe auch
- Das Taxonomie der Schmetterlinge
- Zu den auf Wikipedia beschriebenen Arten siehe auch die Liste der Schmetterlinge.
Literatur
- Bos, F., M. Bosveld, D. Groenendijk, C. van Swaay & I. Wynhoff, 2006. Die Schmetterlinge der Niederlande 384 S., ISBN 9789050112277 - Beschreibt die 106 in den Niederlanden beobachteten Arten.
- Lafranchis, T., 2009. Schmetterlinge Europas, KNNV Verlag, ISBN 978 90 5011 302 1
- Nemos, F. um 1895. Europas bekannte Schmetterlinge. Beschreibung der wichtigsten Arten und Anleitung zur Kenntnis und zum Sammeln der Schmetterlinge und Raupen. Oestergaard-Verlag, Berlin, handle.net (pdf, 77MB).
- Tolman, T. & R. Lewington, 1999. Der neue SchmetterlingsführerBärn, Tyrion, ISBN 90-52-10325-9 (Feldführer mit 450 Arten aus Europa und Nordwestafrika)
- Waring, P. & M. Townsend, 2006. Motten 2. Auflage, Baarn, Tirion, ISBN 90-5210-625-8 (Feldführer mit allen Arten von Motten, die in Belgien und den Niederlanden vorkommen)
- Wynhoff, I., Chr. van Swaay, K. Veling & A. Vliegenthart, 1999. Der neue Feldführer Schmetterlinge Zeist, KNNV-Verlag, ISBN 978 90 5011 292 5
Externe Links
- Schmetterlingsnetz Informationen über in den Niederlanden vorkommende Schmetterlinge und Makromotten.
- Lepidoptera von Belgien (und) Alle Arten in Belgien, einschließlich Mikros.
- Die Schmetterlingsstiftung
- Microlepidoptera.nl Beschreibung der kleineren Schmetterlingsarten der Niederlande.
- Schmetterlingsgarten Informationen, wie man einen holländischen Garten für Schmetterlinge attraktiv macht.
- Dialektische Namen für den Schmetterling unter anderem die Beziehung zwischen dem Wort Schmetterling und der niederländische Begriff Buttervogel
- Schmetterlinge Europas: Beschreibungen und Bilder aller Schmetterlinge von NW Europa, mit Schlüssel.
- Senfbrust Schmetterling: Einzigartiger Schmetterling in Belgien.
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| Dieser Artikel wurde am 21. Juli 2010 veröffentlicht diese Version in der Vitrine enthalten. |