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Brompton Faltrad in fahrbereitem und gefaltetem Zustand |
EIN Faltrad (auch in Flandern Faltrad genannt) ist a Fahrrad die zusammengeklappt ("gefaltet") oder auf eine kleinere Größe zurückgezogen werden kann.
In einigen Fällen wird die Größe um die Rahmen in verschiedene Teile zu trennen; man spricht von a geteiltes Fahrrad.
Geschichte
Die Geschichte des Faltrades ist fast so alt wie die des Fahrrads selbst. Beispiele für faltbare Fahrräder mit teilbaren/faltbaren Rädern gibt es bereits im 19. Jahrhundert und damit vor dem Erster Weltkrieg, genau wie später vor und während der Zweiter Weltkrieg Klappräder für militärische Zwecke. Frühe Beispiele hierfür sind die Falträder Ryan (USA), Capitaine Gérard (Frankreich) aus dem Jahr 1894 (unter anderem von Peugeot vertrieben). Um 1900 interessiert sich auch die niederländische Armee, zeugen von Modellen von Bürger (entworfen in Zusammenarbeit mit Kapitein Wagtendonk) und den verschiedenen Militär Fongers-Klappfahrräder von 1908-1915. Andere erfolgreiche Beispiele sind die Falträder, die hauptsächlich für militärische Zwecke hergestellt werden Mikael Pedersen und BSADer Zweck dieser militärischen Nutzung bestand darin, dass der Soldat (Infanteriefahrer) das Fahrrad zusammenklappen und dann auf dem Rücken zusammenklappen oder über die Schulter in weniger befahrbares Gelände mitnehmen konnte.
Doch die ersten Klappräder wurden nicht nur für militärische Zwecke entwickelt. Um 1900 gibt es in den Niederlanden auch mehrere Schmiede und kleine Fahrradreparaturwerkstätten, die sogenannte Skipperfahrräder herstellen oder bestehende „normale“ Fahrräder dafür umbauen, indem sie diese mit Scharnieren und Schiebemuffen versehen. Bruch macht schon seit geraumer Zeit.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Falträder zunächst von allgemeinen Fahrradherstellern, später auch von Fachbetrieben hergestellt. Der Wunsch kam von den aufstrebenden Pendlerverkehr. Die Leute wollten einen Teil ihres Arbeitswegs mit dem Fahrrad zurücklegen und es bequem in die mitnehmen können Wagen oder Zug. Waren die ersten Modelle noch "normale" Fahrräder, die sich mit einem Klappmechanismus in zwei Hälften falten ließen, entwickelten sich die späteren Modelle zu eigenständigen Designs mit einer besseren Balance zwischen Treppentransfer und Rad, eine geänderte Radgröße und einen proprietären Faltmechanismus, der mehr als nur in zwei Hälften gefaltet werden kann. Molton kam 1962 erstmals mit einem Fahrrad mit Unisex auf den Markt Einstiegsrahmen, kleine Räder mit Hochdruckreifen, ein langer Radstand, sowie Vorder- und Hinterradaufhängung. Moultons Entwurf erhielt um 1964 einen teilbaren Rahmen und wurde weithin nachgeahmt. Auf der RAI ab 1964 führten fast alle niederländischen Hersteller daraufhin ihr eigenes Klapprad ein. Mit Bickerton Anfang der 1970er Jahre kam ein Klapprad auf den Markt, das leicht war und sich kompakt zusammenfalten ließ. Auf der Suche nach einer besseren Lösung entwickelte Andrew Ritchie in London gegenüber dem Brompton Oratory 1976 das Brompton, die in drei gefaltet werden konnte.
Die moderneren Modelle kombinieren ein besseres Fahrkönnen mit einem Auslöseschutz von Kettenräder und Fahrradkette wegen der alternativen wahl Antriebsmechanismen so wie ein Fahrrad mit Achsantrieb oder mit a aramid-Antriebsriemen. Die italienische Marke Diblasi liefert ein Klapprad mit drei Räder die besonders für Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder leichten körperlichen Behinderungen geeignet ist.
Leistungen
- Ein Faltrad lässt sich zu einem praktischen Paket zusammenfalten. Dies erleichtert den Transport und die Lagerung.
- Durch den höhenverstellbaren Sattel oder Lenker kann ein Klapprad von Radfahrern unterschiedlicher Größe genutzt werden.
- Ein Klapprad kann auch in Transportmitteln mitgenommen werden, wie z Wagen, Bus, Zug, Straßenbahn, U-Bahn oder der Gepäckraum des Flugzeug. Im Die Niederlande und Belgien die Mitnahme eines normalen Fahrrads im Zug ist gebührenpflichtig und im Übrigen ist dies in den Niederlanden während der Hauptverkehrszeiten nicht möglich, aber ein kompakt gefaltetes Klapprad, sofern es in den Augen des Schaffners keine Unannehmlichkeiten verursacht, kann kostenlos mitgenommen.
Nachteile
- Geschwindigkeit – Ein Faltrad hat oft kleinere Räder als ein Citybike. Bei gleicher Trittfrequenz ist die Geschwindigkeit geringer.
- Faltmechanismus - Ein Scharnier und ein Schloss sind entscheidende Teile des Faltrads. Das Fahrrad kann durch unachtsamen Gebrauch oder Verschleiß instabil werden.
- Preis/Qualität - Ein Faltrad ist in der Herstellung in der Regel teurer als ein nicht faltbares Fahrrad vergleichbarer Qualität.
Dies hat unter anderem folgende Ursachen:- den Rahmen faltbar zu machen kostet relativ viel Material (und damit Geld),
- es werden weniger Klappräder produziert als klassische Fahrräder; die meist in relativ kleinen Stückzahlen produzierten Fahrräder verursachen relativ hohe Produktionskosten,
- Falträder haben oft angepasste oder sogar speziell konstruierte Teile, die aufgrund der geringen Stückzahlen relativ hohe Herstellungskosten verursachen. Das führt bei höherwertigen Falträdern sicherlich zu einem relativ hohen Preis, der gesamte Herstellungsprozess, aber auch die vielen spezifischen Teile, sorgen für einen deutlich höheren Produktionspreis.
- Preiswahrnehmung - Der durchschnittliche Verkaufspreis der angebotenen Klappräder liegt deutlich unter dem eines durchschnittlichen klassischen Fahrrads. Das liegt zum Teil an der oft miserablen Qualität vieler billiger (oft „unbranded“) Klappräder, hat aber nicht zuletzt mit der Preiswahrnehmung der Verbraucher (und Händler) zu tun. Die durchschnittliche Preiswahrnehmung für ein Klapprad ist so, dass 400-600 € für ein Klapprad schnell zu viel Geld sind, während ein durchschnittliches „normales“ Fahrrad in den Niederlanden rund 900 € kostet.[Quelle?] .
- Gepäck - Aufgrund der Verwendung kleinerer Räder als bei 'normalen' Fahrrädern üblich, eignen sich manche Falträder sehr gut für die Mitnahme vieler und auch größerer Gepäckstücke. Einige Marken/Typen wurden sogar speziell entwickelt, um diese Funktionen zu nutzen. Die bekanntesten Beispiele sind der Moulton und der Brompton. Ein zusätzlicher Vorteil der Verwendung von kleinen Rädern besteht darin, dass das direkt darüber (auf einem Gepäckträger) platzierte Gepäck einen relativ niedrigen Schwerpunkt hat, wodurch das Fahrverhalten günstig beeinflusst wird. Nachteilig ist, dass breite Gepäckstücke und tief am Hinterrad platzierte Hängetaschen schneller mit den Füßen des Fahrers in Konflikt geraten. Im Praxisalltag können Sie bei vielen Falträdern jedoch nur eine begrenzte Menge Gepäck mitnehmen.
- Fahrkomfort - Gut konstruierte Kleinräder und Falträder stehen Fahrrädern mit größeren Rädern im Fahrkomfort in nichts nach. Allerdings müssen dann die spezifischen Eigenschaften berücksichtigt werden, die sich aus der gewählten Radgröße und Reifengröße ergeben. Fahrräder wie Moulton, Brompton und Birdy sind Beispiele für Fahrräder, bei denen dies weitgehend gelungen ist, weil die Konstruktion den Einfluss des Raddurchmessers auf das Fahrverhalten bewusst berücksichtigt.Der Rollwiderstand wird durch relativ schmale hohe sehr gering gehalten -Druckreifen, während die fehlende Stoßdämpfung durch einfache (Brompton) bis sehr ausgeklügelte (Moulton) Federungssysteme im Rahmen des Fahrrads überwunden wird.
- Probleme - Fahrräder mit kleinen Rädern, einschließlich Falträder mit kleinen Rädern, können Schwierigkeiten beim Überwinden einiger Hindernisse wie Straßenbahnschienen und Gehwegen verursachen; bei kleinrädrigen Fahrrädern ohne einwandfrei funktionierendes Federungssystem ist der Fahrkomfort auf sehr holprigen Fahrbahnen (wie Kopfsteinpflaster und Kopfsteinpflaster) oft stark eingeschränkt.
- Wartung - Gerade Falträder mit kleinen Rädern neigen dazu, während des Gebrauchs stärker zu verschmutzen als Fahrräder mit größeren Rädern. Auch deshalb benötigen solche Fahrräder mehr und vor allem häufigere Pflege in Form von Reinigen und Polieren. Zudem reagieren einige Teile empfindlicher auf Schmutz und Verschleiß, als es bei einem durchschnittlichen Citybike üblich ist. Infolgedessen leistet ein weniger gut verarbeitetes oder gewartetes Klapprad oder ein veraltetes Modell oft deutlich weniger Leistung als ein durchschnittliches Fahrrad. Aber bei guter und gezielter Wartung muss ein gutes Faltrad einem nicht faltbaren Fahrrad nicht nachstehen.
Marken
In den Niederlanden und Belgien gibt es mehrere Unternehmen, die Falträder herstellen oder importieren. Markennamen sind:

Soldaten einer italienischen Armeeeinheit (1917)

Molton Standard M1 mit unteilbarem Rahmen von ca. 1965

Klapprad von 1975

Di Blasi 3 Rad
Fallschirmjäger
strida

Einziehbares Faltrad, mit unteilbarem Rahmen von 1995
Siehe auch
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