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Choline
Cholin
Strukturformel und Molekülmodell
Strukturformel von Cholin
Allgemeines
MolekularformelC5huh14NEIN
IUPAC-Name2-Hydroxy-N,N,N-trimethylethanaminium
Andere Namen(2-Hydroxyethyl)trimethylammonium
Molmasse104,17080 G/Maulwurf
LÄCHELN
C[N](C)(C)CCO
in Chile
1S/C5H14NO/c1-6(2,3)4-5-7/h7H,4-5H2,1-3H3/q 1
CAS-Nummer62–49–7
PubChem6209
Physikalische Eigenschaften
Dichte1,09 g/cm²
Siedepunkt305 °C
Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar).
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Cholin (von dem griechisch , cholè, welche gal bedeutet) ist ein primäres, einwertiges Alkohol und ein quartäres Ammoniumsalz. Es wurde in 1849 entdeckt und in 1866 zum ersten Mal Synthetik bereit. Cholin ist ein Nährstoff, der sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch im Körper selbst hergestellt werden kann. Es ist eine der wenigen organischen Substanzen, die in der Lage sind, Blut-Hirn-Schranke bestehen. Es ist wichtig für den Aufbau der Zellmembran und anderer Membranstrukturen sowie für die Neurotransmission. Cholin ist wichtig für die Gehirnentwicklung und kommt in großen Mengen in der Muttermilch vor. Ein Mangel kann sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns und die kognitiven Funktionen auswirken.

Geschichte

Cholin wurde 1849 von . eingeführt Adolph Strecker erstmals in Schweinegalle entdeckt und 1862 charakterisiert und benannt. Es wurde erstmals 1866 und 1867 chemisch synthetisiert, unabhängig voneinander von Adolf von Baeyer und Charles-Adolphe Wurtz.

Aussehen

Cholin ist eine häufig vorkommende Substanz in Lebewesen. In Form der Essigsäureester ist das Baumaterial des Neurotransmitters Acetylcholin, in Form des Phosphorsäureesters ist es Bestandteil von Lecithin (Phosphatidylcholin) sowie ein Zwischenprodukt des Stoffwechsels.

In Lebensmitteln kommt Cholin sowohl in freier Form als auch gebunden als Sphingomyelin oder als Phosphatidylcholin (Lecithin) vor. Die höchsten Gehalte finden sich in Eigelb, aber auch Rindfleisch, Hähnchen, Fisch, Innereien (Leber) und Sojabohnen sind reiche Ressourcen. In kleineren Mengen ist es in Getreide (z.B. Weizenkeimen) sowie in Früchten und Nüssen enthalten.

Biene monogastrisch Bei Tieren wird Cholin auch aus der Nahrung aufgenommen, da Cholin als Bestandteil von Phosphatidylcholin in der Zellmembran vorhanden ist. Wiederkäuer sind eine Ausnahme, da Cholin in der fast vollständig abgebaut wird Gekröse.

Cholin kommt nie als solches vor, sondern wird immer von einem negativ geladenen . begleitet Gegenion, wie Chlorid (Cholinchlorid).

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel mit Cholin. Diese Nahrungsergänzungsmittel enthalten normalerweise Glycerophosphocholin, Phosphatidylcholin, Cholin-Bitartrat oder Cholindihydrogencitrat.

Biologische Funktion

Cholin war früher bekannt als Vitamin und wurde, genau wie Adenin, genannt Vitamin B4. Lange Zeit dachte man, dass wenn bestimmte Aminosäuremängel nicht vorliegen (insbesondere Lysin und Methionin) Cholin kann der Körper in ausreichender Menge selbst herstellen. 1998 wurde Cholin als essentieller Nährstoff anerkannt und eine empfohlene Tagesdosis festgelegt.[1] Cholin erfüllt somit die ursprüngliche Definition von a Vitamin, wie verfasst von Casimir Funk: es hat ein AminStruktur und ist wichtig für die Erhaltung der Gesundheit. Obwohl der Körper in geringen Mengen Cholin selbst herstellen kann, muss es in der Nahrung vorhanden sein.

  • Cholin kann bis zu Betain oxidiert werden, es zwitterionige Trimethylglycin. Betain ist daneben Folsäure, s-Adenosylmethionin und Vitamin B12 ein wichtiger Methylgruppendonator im Stoffwechsel. Die Umwandlung von Cholin in Betain ist ein zweistufiger Oxidationsprozess, der in den Mitochondrien von Leber und Niere stattfindet. Die Methylgruppen können in der Homocystein-Stoffwechsel. Ein Mangel an Methylgruppen führt zu einer Hypomethylierung der DNA. DNA-Hypomethylierung wird mit fast allen Spezies in Verbindung gebracht Krebs.[2]
  • Cholin wirkt auch als lipotropher Faktor und kann die Einlagerung von Fett in der Leber verhindern.

Ein Mangel an Cholin kann zu Muskelschwäche oder -lähmung und schlechtem Gedächtnis führen.

Andere Anwendungen