WikiDer > Vorromantisch

Preromantiek
Porträt von Rhijnvis Feith von Willem Bartel van der Kooi

Das vorromantisch ist ein literarisch zwischen etwa 1740 und 1780 fließen, die auf dem Romantik vorausgegangen.

Als Reaktion auf die mehr Rationalist künstlerische Vorstellungen der Klassizismus Vorromantik betont Intuition, Gefühl und persönlich Kreativität. Eine Übertreibung führte zu einem starken Sentimentalität, die erst in der Romantik akzeptiert werden würde. Typisch sind die Engländer Friedhof Poesie (Friedhofspoesie); zusätzlich Gothic-Roman und der sentimentale Roman voller Tugendhaftigkeit und Großzügigkeit Helden und Heldinnen.

In Frankreich und der Schweiz, Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und insbesondere seine Julie, ou la nouvelle Heloïse (1761) und Emile oder Über die Erziehung (1762) gelten als Vorläufer der Romantik, seine späteren, unvollendeten Les Reveries du Promeneur Solitaire Freeds sind auch Ausdruck eines Drangs zur einsamen Betrachtung in der Natur, der auch viele Schriftsteller und Dichter der Romantik inspirieren würde.

Im deutschsprachigen Raum war es der Sturm und Drang Bewegung, insbesondere interpretiert von Friedrich Schiller in dem die Romantik entstand. Diese Bewegung drückte sich in besonderer Aufmerksamkeit für das Persönliche aus Genius und weil sozialen Außenseitern in der Literatur vor allem eine führende Rolle zugeschrieben wurde, waren damit auch politische Implikationen verbunden.

Niederländische Vorromantiker waren unter anderem Jacobus Bellamy und Rhijnvis Feith.

Professor Doktor. Dr. Willem van den Berg, Experte für Romantik, hat ernsthafte Einwände gegen den Begriff Präromantik erhoben; er hält den Begriff für nicht erhellend für eine scharf ausgeprägte historische Erkenntnis.