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EIN Bildungsroman (Deutsche; ins Niederländische übersetzt: "Lehrroman") ist a psychologischer Roman die von der Entwicklung des Geistes und der Persönlichkeit des Protagonist während des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenalter, in der Regel im Bewusstsein der eigenen Identität und Rolle in der Welt. Das Vorbild für das Genre war GoethesWilhelm Meisters Lehrjahre von 1796.[1]
Der Begriff Bildungsroman wurde 1820 geprägt von Johann Karl Simon Morgenstern.[2]
Beschreibung
Zentral ist das emotionale, moralische und intellektuelle Wachstum der (meist jungen) Hauptfigur. Die Hauptfigur wird oft von den Menschen geprägt, die er trifft und mit denen er interagiert. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von der Suche nach Sinn und Harmonie. Sehr oft der Konflikt zwischen den Protagonist und die Gesellschaft im Mittelpunkt steht, in der der Protagonist nach und nach lernt, die ihn umgebenden Normen und Werte zu akzeptieren, so dass er schließlich in die Gesellschaft aufgenommen wird. In manchen Geschichten kann der Protagonist erst ab einer gewissen Reife für andere sorgen und ihnen helfen. Das Genre weist daher didaktische Merkmale auf, die auf pädagogische Ideale aus der Zeit der Beleuchtung. Wie der Name schon sagt, war das Genre vor allem in Deutschland erfolgreich.
Der Bildungsroman ist wie Genre stammt aus dem Folklore-Geschichten in dem zum Beispiel ein unintelligenter Mensch in die Welt hinausging, um sein Glück anderswo zu versuchen, oft nachdem er einen Verlust erlitten hatte, der ihn emotional berührte. Der Bildungsroman steht als Genre sehr nahe am Entwicklungsroman, das Erziehungsroman und der Künstlernovel; die drei genannten Genres werden in der Literaturwissenschaft daher oft als Subgenres der Bildungsroman berücksichtigt. Wenn beispielsweise die Ausbildung des jungen Protagonisten betont wird, wie in Rousseaus Emile, dann spricht man von a Erziehungsroman und während sich die Hauptfigur als Künstler entwickelt, wird der Begriff Künstlernovel anwendbar.
Einige Titel
Niederländisch
- Frederik van Eeden, Der kleine John (3 Bände, 1887, 1905, 1906).
- Raymond Brulez, André Terval (1930).
- S. Vestdijk, Anton Wachter-Romane (8 Romane, veröffentlicht 1934-1960).
- F. Bordewijk, Charakter (1938)
- G. K. der Reve, Die Abende (1947)
- Herman Middendorp, Das schwarze Fenster (1923)
Deutsche
- Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795-1796).
- Thomas Mann, Der Zauberberg (1924).
- Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel (1943).
Englisch
- Charlotte Bronte, Jane Eyre (1847).
- George Eliot, Die Mühle am Floss (1860).
- Charles Dickens, David Copperfield (1849-1850) und Große Erwartungen (1860-1861).
- W. Somerset Maugham, Von menschlicher Knechtschaft (1915).
- J.D. salinger, Der Fänger im Roggen (1951).
- Sylvia Plath, Die Glasglocke (1963)
Französisch
- Jean-Jacques Rousseau, Emile (1762).
- Romain Rolland, Jean-Christophe (1912).
- Marguerite Duras, l'Amant, (1984).
japanisch
- Haruki Murakami, norwegisches Holz (1987).
Untertyp: der Künstlerroman
Eine wichtige Unterart des Bildungsromans ist der Künstlerroman (Künstlernovel), die das Wachstum eines Schriftstellers oder anderen Künstlers von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter beschreibt, in dem das künstlerische Schicksal und die Meisterschaft über eine Kunstdisziplin bestimmt sind.[3] Zu den Beispielen dieser Art gehören einige wichtige Romane des 20. Jahrhunderts.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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