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EIN Galgen ist ein Gerüst, das Sträflinge nutzen können Suspension hingerichtet werden. In der Vergangenheit gab es außerhalb der Stadtmauern oft einen festen oder oft aus Stein gebauten Stadtgalgen, wo die Überreste der Hingerichteten „ausgestellt“ wurden. Dieser Ausstellungsort war oft Galgenfeld, genannt Galgenbelt oder Galgenberg.
Ausführung
Der Galgen wird auch genannt Gerüst erwähnt. Das Gerüst ist das gesamte (temporäre) Gerüst (einschließlich Galgen), auf dem vor einer versammelten Menschenmenge die Todesstrafe wurde abgeschlossen. Dies war normalerweise auf dem Hauptmarktplatz einer Stadt.
Auch die Angabe Wippe oder Wippe tritt ein. Die Wippe ist die Luke, auf der der Sträfling stand und die geöffnet wurde, um ihn fallen zu lassen, eine Verbesserung, die 18. Jahrhundert wurde vorgestellt. Der Ausdruck "auf der Wippe stehend" bedeutet also eigentlich: kurz vor dem Aufhängen.
Zuvor stand der Sträfling manchmal auf einem Stuhl, der unter ihm weggetreten wurde. Er war also "auf dem Kick-Stuhl". Eine Variante bestand darin, einen Karren unter dem Galgen hervorzufahren, auf dem der Todestraktinsasse platziert worden war. Bei einer anderen Methode stand der Sträfling auf einer Leiter und dann mit dem Schlinge um den Hals, durch die Henker von geschoben werden.
Es kam auch zum Heben, aber das garantierte einen langsamen und schmerzhaften Tod. Oft zogen der Henker und seine Henker mit aller Kraft an dem zappelnden Körper, um ihrem Opfer das Genick zu brechen und so den Todeseintritt zu beschleunigen.
Ausstellung
Der Stand- oder Stadtgalgen stand meist an auffälliger Stelle am Rande des Ortes oder der Gerichtsbarkeit. Platzieren in hügelig Bereich hatte oft ein Galgenberg. Hier wurden die Überreste nach der Hinrichtung als erschreckendes Beispiel gehängt. Damit sollte den Anwohnern und Besuchern deutlich gemacht werden, dass die Strafverfolgung ernst genommen wird. Die Leiche hing, bis sie vollständig zerstört oder von Vögeln gefressen wurde.[1]
Im 1795 wurde in den Niederlanden mit der Ankunft der Franzosen und der Einrichtung des Batavische Republik, dieser demütigende Brauch, Leichen am Galgen zu zeigen, wurde abgeschafft.[2] Die Leichen der Hingerichteten wurden seitdem begraben.[3]

Joseph Süß Oppenheimer auf dem Weg zum Galgen

Reste eines Galgens bei Herbstein

Galgen in der Stadt Utrecht (1745)

Die Ausstellung eines Diebes, dargestellt in a Bilderbuch für Kinder; Tante Keetjes Bilderbuch, 1854
Geografischer Name
Viele Städte und Dörfer in den Niederlanden und Belgien hatten lange Zeit einen Galgenberg oder ein Galgenfeld, natürlich außerhalb der (damals) Stadt. Dies ist oft noch in aktuellen geographischen Namen zu finden.
- das Viertel Wippe im Zwolle;
- Galgenfeld in Antwerpen und Nimwegen;
- Galgen im Antwerpen auf der linke Bank
- Amsterdam hatte auf der anderen Straßenseite davon IJ auf dem Volewijck das Galgenveld, die Galgenstraat Prinzeninsel freute sich darauf;
- Galgenberg u.a. in Arnheim, Brüssel, Bocholt, Rheinen, Montferland, Heerde;
- Galgenwaard im Utrecht, damals eine Freifläche außerhalb der Stadtmauern, wo der Stadtgalgen stand[4]
- Galgenwasser im Führen;
- Galgen im Rijnsburg;
- Galgeland im Sneek;
- Die Galgenschleife im Westerdijk in der Nähe Horn;
- In die Galgenstraße Spülen. Dieser Galgen musste auch weitergehen Piraten machen deutlich, dass sie in der Stadt nicht willkommen sind.
- Der Galgenkampsweg in meppel. Hier stand der Galgen und hier war er (open air)Grab.
- Der Galgenberg in Gut. Der Burgherr von Wells ließ seine Gefangenen auf diesem Berg hinrichten.
- Das Gallenwälder von Vlamertinge
- Es Galgenrad zwischen Lohn auf Zand und Waalwijk
Andere Bedeutung
Das Wippe (der Hebel) einer Brücke oder eines Brunnens wird auch Galgen genannt. Die (verschwundenen) Galgen Biene Zuidwolde verweist darauf.
Wissenswertes
- Einwohner von Leeuwarden waren auch Gallenblasen erwähnt[5][6]
- Einwohner von Gent werden auch Schlingenträger genannt. Ein Hinweis auf eine Bestrafung, die das Genter Volk nach einem gescheiterten Aufstand gegen die Autorität von Kaiser Karl auferlegt wurde. Schließlich mussten die Anführer des Aufstands mit einer Schlinge um den Hals durch die Stadt laufen.
Siehe auch
- Henker
- Kick-Stuhl, Schaufelstuhl oder Schaukelgalgen
- Mit Hunden rumhängen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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