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Märklin ist ein Modellbahnhersteller, im 1859 gegründet von Klempnermeister Theodor Friedrich Wilhelm Märklin aus dem süddeutschen Göppingen.
Geschichte
In den Anfangsjahren konzentrierte sich Märklin auf die Herstellung von Küchenaccessoires aus weiß lackiertem Blech für Puppenstuben. Nach dem Tod von Theodor in 1866 seine Frau Caroline übernahm die Geschäftsführung. Nach der Übernahme des Unternehmens durch die beiden Söhne Carl und Eugen Märklin im 1888 Für das Unternehmen ging es steil bergauf. Im 1891 präsentierte sie auf der Leipziger Messe eine aufziehbare Spielzeugeisenbahn mit einem erweiterbaren Schienensystem; das Modelleisenbahn wurde geboren.
Im 1935 Märklin hat die Waage eingeführt H0 (Rahmen 1:87), die es erstmals ermöglichte, eine Modelleisenbahn in einem Wohnzimmer zu verlegen. Dieser Maßstab wird später von anderen Modellbahnherstellern verwendet, wie z Fleischmann, Lima und roko als Standard übernommen. Märklin wird als einziger europäischer Hersteller verwendet Wechselstrom SpannungMotoren. Mit Trix-Express Märklin ist auch einer der ganz wenigen Hersteller, der jemals ein 3-Leiter-System zur Spannungsübertragung an die Lokomotive.
In dem die fünfziger Märklin produzierte auch die heute bei Sammlern heiß begehrten Modellautos. Die Autos waren damals etwa doppelt so teuer wie die der Konkurrenz Dinky Spielzeug. Das Unternehmen machte auch Meccano-kompatible Bausätze, die mit Komponenten (zB Elektromagneten) zum Bau von Elektrogeräten aller Art ergänzt wurden: Märklin ELEX (siehe zweites Foto in der 'Galerie' unten).
Im 1963 wurde HAMO, ein hersteller von modellStraßenbahnen von Nürnberg, übernommen. In den folgenden Jahren wurden insgesamt fünf Modelllokomotiven unter beiden Markennamen vertrieben. Ab 1966, für zweigleisig Gleichspannung passende Versionen der unter dieser Marke verkauften Lokomotiven.
Von 1969 wurde Teil der Märklin-Produkte, oft in etwas weniger detaillierter Ausführung, auch unter dem Namen PRIMEX auf den Markt gebracht. Dies ermöglichte es auch Kaufhäusern und Supermärkten, die Züge in ihr Sortiment aufzunehmen, wo der Verkauf von Märklin-Artikeln bis dahin ausschließlich autorisierten Modellbahnfachgeschäften vorbehalten war.
Im 1970 Unter dem Namen started begann Märklin mit der Produktion von Schmalspurmodellen im Maßstab 1:45 auf den gleichen Schienen wie die H0-Modelle MINEX. Da sich dies als wenig erfolgreich herausstellte, wurde die Serie nach drei Jahren aus der Produktion genommen. Der Name wurde übrigens schon früher - 1939 und 1940 - für Metallbaukästen verwendet, die aus halb so großen Teilen wie die der Märklin-Baukästen „Metall“ bestehen und aus Aluminium.
Der Name Alpha wurde 1988 für futuristisch anmutende Spielzeugeisenbahnen im Maßstab H0 für Kleinkinder eingeführt. Aufgrund stark enttäuschender Verkaufszahlen wurde das Alpha-Programm 1996 eingestellt. Geblieben sind jedoch die speziellen Kunststoffschienen (Gleis 2000) und die Produktion und Entwicklung wurde unter dem Namen C-Schienen weitergeführt. Diese C-Schienen (das C kommt von "Click") ersetzten schließlich die Metall-M-Schienen als Märklins-Normschienen. Die M-Schienen wurden von 1935 bis 2000 produziert.
Ab 1991 werden die weniger schön ausgeführten Modelle im Katalog in die sog. HOBBY-Programm. Oft sind es die älteren, robusteren Modelle – die bis dahin unter der Marke PRIMEX vertrieben wurden – die daher günstiger und als Spielzeug besser geeignet sind. Märklin selbst verwendet den Namen „HOBBY“ nicht mehr. Die günstigeren Lokomotiven (heute detaillierter) sind mit 36 Nummern (36***) gekennzeichnet. Die teureren Serien sind mit den Nummern 37 (37***) und 39 Nummern (39***) gekennzeichnet.
Die gesamte Märklin Modellbahnwelt existiert seit 1992 [(seit wann?] komplett digital. Mittels der digitalen Ausrüstung (Märklin Digital) können Sie bei vielen Lokomotiven die Geschwindigkeit steuern, die Beleuchtung ein- und ausschalten und umfangreiche Soundfunktionen bedienen. Heutzutage gibt es sogar Lokomotiven mit digital beweglichen Teilen. Märklin bietet mehrere Computer an, darunter die kleine Mobile Station II und die große Central Station II. Die Central Station II verfügt über einen Farb-Touchscreen. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, Weichen, Stellwerke und Züge vollautomatisch zu schalten und zu fahren.
Pro 1. Januar1997 wurde die Firma Trix von Nürnberg, Hersteller von Mini-Trix (und vorher auch Trix-Express und Trix Express International), von Märklin übernommen.
Seit März 2006 Es kursierten Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Unternehmens. Denn deutsche Banken waren immer weniger bereit, in Firmen wie Märklin zu investieren. Auf 12. Mai 2006, mit allgemeiner Zustimmung der Vorstand und alle 22 Aktionäre, das Unternehmen an die britische Investmentgesellschaft verkauft Kingsbridge Capital Limited.
Märklin und seine Muttergesellschaft Kingsbridge Capital haben am 26. Juli 2007 vereinbart, PleiteLGB, einem anderen Modelleisenbahnhersteller, für 5,9 Millionen US-Dollar. Märklin produzierte 2007 folgende Maßstäbe: 1:22,5 (Skala G), 1:32 (Maßstab 1), 1:87 (Maßstab H0), 1:160 (Maßstab N) und 1:220 (Maßstab Z) und besitzt Trix, LGB und Hübner.
Von der Insolvenz zum Gewinn
Auf 4. Februar2009 wurde informiert, dass der Hersteller zahlungsunfähig ist nach dem . geworden Landesbank Baden-Württemberg, ein Darlehensgeber Bank, hat sich geweigert, einen Kredit zu verlängern. Laut Märklin eigener Pressemitteilung (2009) will das Unternehmen Abhilfe schaffen und hat Insolvenzschutz beantragt, während die Produktion vorerst unverändert weiterläuft.[1][2] Schon am Anfang 2010 die ersten positiven Meldungen kamen heraus: Märklin macht wieder Gewinn. Pro 1. Januar2011 das deutsche Traditionsunternehmen ist nicht mehr insolvent.
Märklin geht jetzt einen anderen Weg. Neben den teuren Lokomotiven erweitern sie nun auch das Angebot an günstigeren Lokomotiven (36***), um einen größeren Markt anzusprechen. Auch in anderen Bereichen modernisiert Märklin. Angefangen hat Märklin beispielsweise mit Märklin TV und die Modelleisenbahn kann nun mit einem Smartphone oder Tablette. Auch im Ausland setzt Märklin jetzt stärker in den Fokus. Wo Märklin früher hauptsächlich deutsche Züge produzierte, gibt es heute französische TGVs, niederländische Spitzenreiter und amerikanisch Große Jungs.
In letzter Zeit ist es auch auf der ganzen Welt zu finden Märklin Filialen und Märklin Shop-in-Shops (Zusamenfassend: Geschäfte); spezielle Stores, die die Exklusivität der Marke weiter unterstreichen können.
August 2011 startete Märklin mit dem günstigeren Meine Welt Konzept, um neue Modellbauer und Wiedereinsteiger zur Marke zu locken (zurück). Auch im Spielwarenhandel soll mit dieser Serie wieder Regalplatz zurückgewonnen werden.[3]
Die jüngste Entwicklung bei Märklin ist die Bekanntgabe eines neuen Eigentümers im Februar 2013. Auch Simba Dickie, ein deutsches Familienunternehmen mehrerer Spielwarenmarken, hat Märklin in sein Portfolio aufgenommen.
Galerie

20 Volt Märklin Trafo mit Fahrtenregler - 1930
Märklin Baukasten technisches Spielzeug

Märklin Spur 0, Personenwagen 1888/0 - 1930

Märklin Spur 0, Postwagen 1889/0 - 1930

Verschiedene Ausführungen von Märklin H0-Modelleisenbahnen.
Drei Typen von Märklin H0-Modellschienen (K, C und M) mit den Kontaktpunkten in der Mitte.

Märklin "Mikado" (amerikanische Lokomotive)
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Märklin Museum in Göppingen
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Hersteller von Modelleisenbahnen |
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