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Das Holocaust, ebenfalls shoah, shoa oder shoa (hebräisch: Ha-Shoah), war die systematische Verfolgung der Juden und Völkermord bis zum Nazis und ihre Verbündeten vor und während der Zweiter Weltkrieg. Während der Herrschaft von Nazi Deutschland es waren zwischen 5.1[1] und 6[2] Million europäischJuden ermordet. Die meisten Morde fanden in Todeslager im Gaskammern und mit Massenhinrichtungen durch Einsatzgruppen.
Der Begriff Holocaust
Etymologie
Das Wort Holocaust bedeutet "Brandopfer" und leitet sich vom Altgriechisch Wort ὁλόκαυστον (Holocaust), was wörtlich „völlig verbrannt“ bedeutet. Das war im Antike ein Hinweis für a Brandopfer zu einer Gottheit. Das Wort Holocaust gab es in diesem Sinne auch in der Mittelniederländisch in dem 14. Jahrhundert, ist aber inzwischen nicht mehr in Gebrauch.[3]
Bedeutungsverschiebung und Anwendung
Laut der Oxford Englisch Wörterbuch die älteste bekannte englische Erwähnung des Wortes Holocaust im Sinne des Massenmords von 1833, als der schottische Journalist Leitch Ritchie in einer Beschreibung der Kriege der Französischmittelalterlich König Ludwig VII erzählte, dass er "einmal einen Holocaust an dreizehnhundert Menschen in einer Kirche angerichtet hat", einen Massenmord mit Feuer an den Einwohnern von Vitry-le-François im Jahr 1142.[4] Im frühen 20. Jahrhundert, vor dem 2. Weltkrieg, gebraucht Winston Churchill und andere zeitgenössische Schriftsteller verwenden es, um auf die Armenischer Genozid während der Erster Weltkrieg.[5] Auf den Völkermord an den Armeniern wird im Titel des Gedichts "Der Holocaust" (erschienen 1922 als Heft) und des Buches verwiesen Der Smyrna-Holocaust (1923) handelt von Verbrennungen und Massakern an Armeniern.[6] Das erste Mal, dass das Wort "Holocaust" im Englischen auf den Nazi-Völkermord angewendet wurde, war 1942, aber nicht bis die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts Historiker haben den historischen Begriff "Holocaust" (mit bestimmtem Artikel und Großbuchstaben) geprägt. Es ist allgemein anerkannt, dass durch die amerikanischFernsehserie Holocaust (vom jüdisch-amerikanischen Regisseur Gerald Green), die vom 16. bis 19. April 1978 in den USA und später auch in zahlreichen europäischen Ländern ausgestrahlt wurde, hat in den meisten Sprachen, darunter auch im Niederländischen, maßgeblich zur Popularisierung des Begriffs in diesem Sinne beigetragen.[3] aus Dales Großes Wörterbuch der niederländischen Sprache, zehnte Auflage (1976), erwähnt nur die Bedeutung unter Holocaust Brandopfer.
Andere Begriffe
Als Alternative zum Holocaust verwenden insbesondere Juden den Begriff shoa (שואה = Katastrophe, totale Zerstörung) benutzt. So heißt die jährliche Gedenkfeier Jom Hashoa.
Die Führer der NSDAP selbst benutzten den Begriff Endgültige Lösung der Judenfrage (endgültige Lösung der Judenfrage), ein Begriff, der seit dem 19. Jahrhundert existierte, aber erst im Laufe des Jahres 1941 und mit der Wannsee-Konferenz (20. Januar 1942) nahm eine definitivere Form an.[7]
Diskussion über die Zählung nichtjüdischer Opfer
Neben etwa 6 Millionen Juden ermordeten die Nazis auch etwa 5 Millionen andere Menschen. Ob der Begriff „Holocaust“ auf alle Opfer des nationalsozialistischen Massenmords angewendet werden soll, ist unter Wissenschaftlern uneins. Einige verwenden ihn als Synonym für Shoah oder die Endlösung der Judenfrage, während andere sich auch auf den Mord an Roma und Sinti (Zigeuner), Polen und andere Sklaven, der Tod von Sowjetisch-Kriegsgefangene, schwuler Mann, Zeugen Jehovas, deaktiviert, geistig Behinderte und politische Gegner zählen (wollen).[8][9] Es stellt sich auch die Frage, ob der gesamte Zeitraum von 1933 bis 1945 betrachtet werden soll oder nur die Kriegszeit nach 1939 und insbesondere 1941.
- Nachteile: Der tschechisch-israelische Historiker Yehuda Bauer argumentiert, dass es beim Holocaust nur um Juden gehen sollte, weil die Nazis geplant hätten, nur die Juden und nicht die anderen Gruppen vollständig auszurotten.[10] Die Zählung nichtjüdischer Opfer der Nazis im Holocaust wird von mehreren Personen wie dem jüdischen Holocaust-Überlebenden abgelehnt Elie Wiesel und Organisationen wie Yad Vashem, eine israelische staatliche Institution in Jerusalem, die 1953 zum Gedenken an die Opfer des Holocaust gegründet wurde.[11] Das Wort, das sich ursprünglich auf die Vernichtung der Juden und den jüdischen Holocaust bezog, war ihrer Meinung nach ein Verbrechen von solcher Tragweite, Gesamtheit und Besonderheit und der Höhepunkt einer langen Geschichte der europäischen Antisemitismusdass es nicht in eine allgemeine Kategorie mit den anderen Verbrechen der Nazis eingeordnet werden sollte.[11]
- Profi: Der britische Historiker Michael Burleigh und der deutsche Historiker Wolfgang Wippermann argumentieren, dass zwar alle Juden Opfer waren, der Holocaust jedoch die Grenzen der jüdischen Gemeinde überschritten habe – andere Menschen teilten das tragische Schicksal der Viktimisierung.[12] Der ehemalige ungarische Minister für Roma-Angelegenheiten, László Teleki, verwendet den Begriff Holocaust zur Ermordung von Juden und Roma durch die Nazis und ihre Verbündeten.[13] Im Der Columbia-Führer zum Holocaust Die amerikanischen Historiker Donald Niewyk und Francis Nicosia verwenden den Begriff für Juden, Zigeuner und Behinderte.[14] Der amerikanische Historiker Dennis Reinhartz hat behauptet, dass Zigeuner die Hauptopfer des Völkermords in Kroatien und Serbien während des Zweiten Weltkriegs waren und nennt dies daher "den Balkan-Holocaust 1941-1945".[15]
Zahl der Opfer
Definitionsbreite, Studien und Schätzungen
Die genaue Zahl der Opfer ist nicht bekannt, es werden verschiedene Schätzungen aufgrund der verfügbaren Beweise vorgenommen. Die Gesamtzahl hängt hauptsächlich davon ab, welche Definition von "Holocaust" verwendet wird. Laut Donald Niewyk und Francis Nicosia[16] der Begriff wird üblicherweise als Massenmord an mehr als fünf Millionen europäischen Juden definiert. Sie sagen aber auch, dass "nicht jeder diese Definition als völlig zufriedenstellend findet".[17] Laut dem britischen Historiker Martin Gilbert die Gesamtzahl der Opfer liegt bei knapp sechs Millionen – etwa 78 Prozent der 7,3 Millionen Juden im damals besetzten Europa.[18] Timothy D. Snyder schrieb, dass "der Begriff Holocaust manchmal auf zwei verschiedene Arten verwendet wird: für alle deutschen Mordprogramme während des Krieges oder für jede Art von Unterdrückung der Juden durch das Nazi-Regime."[19] Wichert ten Have und Maria van Haperen von der NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies erklärte, dass der Zweck des Holocaust darin bestehe, „europäische Juden zu töten und das jüdische Volk als solches zu vernichten“, fügen jedoch hinzu, dass „andere Autoren befürworten, dass auch andere verfolgte Gruppen wie die Roma als Opfer des Holocaust betrachtet werden sollten“.[20]
Weitere Definitionen umfassen auch die zwei bis drei Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, die infolge der Misshandlungen durch die rassistische Nazi-Politik starben, zwei Millionen nichtjüdische ethnische Polen, die unter den Bedingungen der Nazi-Besatzung starben, 90.000 bis 220.000 Roma, 270.000 geistig270 und körperlich behindert auf Deutsch Eugenik-Programm, 80.000 bis 200.000 Freimaurer, 20.000 bis 25.000 Slowenen, 5.000 bis 15.000 Homosexuelle, 2.500 bis 5.000 Zeugen Jehovas und 7.000 spanische Republikaner, was die Zahl der Todesopfer auf etwa 11 Millionen erhöht. Die breiteste Definition würde auch sechs Millionen Sowjetbürger umfassen, die an kriegsbedingtem Hunger und Krankheiten starben, was die Zahl der Todesopfer auf 17 Millionen erhöht.[16] Ein von 2000 bis 2013 durchgeführtes Forschungsprojekt der Holocaust-Gedenkmuseum der Vereinigten Staaten Schätzungen zufolge sind in ganz Europa 15 bis 20 Millionen Menschen gestorben oder in Lagern oder anderen Bedingungen eingesperrt worden.[21]
Auch über die Periodisierung gibt es Meinungsverschiedenheiten. Microsoft Encarta stellt fest, dass der Holocaust von der Machtergreifung am 30. Januar 1933 bis V-Tag am 8. Mai 1945 (Kapitulation Deutschlands), unterteilt in zwei Zeiträume: Januar 1933 bis September 1939 (soziale Ausgrenzung der Juden) und September 1939 bis Mai 1945 (totale Vernichtung der Juden).[22] Andere sagen, der Holocaust habe erst im Herbst 1941 begonnen, als die Nazis tatsächlich einen Massenmord an den Juden verübten.[20]
Jüdische Opfer
Nach den zuverlässigsten Schätzungen liegt die Gesamtzahl der ermordeten Juden zwischen 5,1[1] und knapp über 6 Mio.[2]
Nachkriegsschätzungen nach Ländern (Vorkriegsgrenzen):
| Land | Zahl der Opfer | Prozentsatz |
|---|---|---|
| Polen | 3.000.000[23] | 91% |
| Sovietunion | 700.000[24] - 1.000.000[23] | 36% |
| Rumänien | 270.000[24] - 300.000[25] - 350.000[23] | 84% |
| Tschechoslowakei | 260.000[23][24] | 80% |
| Ungarn | 180.000[24] - 270.000[23] | 74% |
| Deutschland | 130.000[24] - 165.000[26] | 36% |
| Litauen | 130.000[24] - 160.000[26] | 85% |
| Die Niederlande | 102.000[23] | 71% |
| Frankreich | 75.000[26] | 22% |
| Lettland | 67.000[23] - 70.000[24] | 84% |
| Jugoslawien | 60.000[24] - 65.000[23] | 81% |
| Griechenland | 59.000[26] | 87% |
| Österreich | 50.000[24] - 65.000[23] | 35% |
| Belgien | 25.000[23] | 45% |
| Italien | 7000[26] - 9000[24] | 17% |
| Luxemburg | 1200[27] | 55% |
| Estland | > 1000[24] | 44% |
| Norwegen | 758[27] | 45% |
| Dänemark | 60[28] | 1% |
Chronologisch lassen sich die Opferzahlen wie folgt einordnen:[24]
| Jahr/Periode | Nummer |
|---|---|
| 1933-1940 | < 100.000 |
| 1941 | 1.100.000 |
| 1942 | 2.600.000 |
| 1943 | > 600.000 |
| 1944 | > 600.000 |
| 1945 | > 100.000 |
Nichtjüdische Opfer des NS-Regimes
Neben Juden wurden auch andere Gruppen systematisch oder nicht systematisch ermordet, wie z Homosexuelle, Esperantisten, Zigeuner, "wirtschaftlich unwürdig", Russen, ethnische Polen, deaktiviert, Zeugen Jehovas, Kostenlose Bibelforscher, Gewerkschaftsmitglieder, Freimaurer, Kommunisten, Spanische Republikaner, Dienen, Quäker und Leute, die widerstehen gegen die Nazis.[29] Die Gesamtzahl der ermordeten Nichtjuden wird auf 5 bis 11 Millionen Menschen geschätzt.[16]
Hintergrund
Fakten
Warum die Nazis und ihre Verbündeten den Massenmord an Juden, Homosexuellen, Zigeunern und „wirtschaftlich Unwürdigen“ als körperlich und geistig behinderte Menschen verübten und wie die Zivilbevölkerung dies weitgehend mitmachte, ist umstritten. Dies wurde unter anderem von Daniel Goldhagen mit seinem Buch Hitlers willige Henker. Es ist klar, dass Adolf Hitlers heftiger Antisemitismus war der 'Motor', der ihn antrieb Nationalsozialismus schuldig ethnische Säuberung oder Völkermord.
Ein Völkermord in so großem Umfang war nur möglich, weil in Teilen Europas, insbesondere in Deutschland, mehrere Faktoren gleichzeitig abliefen:
- Das Vorhandensein oder die stabile Installation von a Diktatur ohne Kontrolle oder bestehende Trennung der verschiedenen Staatsgewalten.
- Geographisch verbreiteter latenter und manchmal virulenter Antisemitismus, stark verwurzelt in der Christian Kultur Europas.
Der Aufbau zum Holocaust
Am Ende von Erster Weltkrieg war die Wirtschaft der Deutsches Kaiserreich erschöpft und die Armee stand kurz vor dem Zusammenbruch. Schließlich entfesselten Soldaten und Arbeiter die Novemberrevolution, in dem der Kaiser abgesetzt wurde und die Weimarer Republik wurde ausgerufen. Die sozialdemokratische Übergangsregierung schloss zunächst einen Waffenstillstand und schließlich Vertrag von Versailles mit den Alliierten. Millionen Deutsche fühlten sich zutiefst gedemütigt, dass sie die Schlacht verloren hatten. Um die Verantwortung für die Niederlage abzuwälzen, erfand die deutsche Heeresführung den Stich Legende, wonach die deutsche Armee den Krieg gar nicht verloren, sondern von den Marxisten. Schon seit Karl Marx Jude war, glaubte Hitler, der Marxismus sei eine jüdische Verschwörung und daher die Demütigung Deutschlands die Schuld der Juden. Im mein Kampf (1924) behauptete er, der Krieg wäre nicht verloren, wenn die Deutschen „zwölf bis fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber“ hätten Giftgasangriffe durchgemacht hatte".[30]
Antisemitismus und Antiziganismus war schon immer ein Teil der NSDAPParteiprogramm, in dem Hitlers Ideen eine immer wichtigere Rolle spielten. Dieser Antisemitismus wurde weiter angeheizt durch die Nachkriegshyperinflation von 1919–23 wegen der Vorstellung, dass Juden oft in der Bank- und Geschäftswelt tätig waren. Nicht nur Hitler, sondern auch viele Führer seiner Partei waren Antisemiten. Julius Streicher angespannt mit seinem radikalen Parteimagazin Der Stürmer die Krone: Manchmal waren sogar die Ideen der Nazis etwas zu viel. Die Nazis sahen die Juden als "Bazillen“, was die deutsche Nation „krank“ und „untergrub“.
Als Adolf Hitler 1933 an die Macht kam, gab es im Land sicherlich latenten Antisemitismus, den die NSDAP und die SA ausgenutzt wurde. Aber das war sicherlich nicht derselbe Antisemitismus wie der der NSDAP. Der Antisemitismus in Deutschland war eher wirtschaftlicher Natur und ging sicherlich nicht so weit, die Juden auszurotten oder zu entfernen. Viele Juden integrierten sich in die deutsche Gesellschaft und wurden deshalb nicht mehr als Juden angesehen. Der Antisemitismus der NSDAP wurde vor allem durch den Antisemitismus in Österreich und Sudetenland, was viel radikaler war. Hitler selbst hatte jahrelang in Wien gelebt, wo die Deutschsprachige fühlten sich durch die wachsende Präsenz von Nichtdeutschsprechenden und Juden bedroht. Hier tauchten Gruppen auf, die argumentierten, dass es eine "jüdische Rasse" gebe, die der "Germanische Rasseund das "untergrub" diese Rasse und ihre Reinheit. Das war der Antisemitismus, den die NSDAP förderte, und das schon in der 19. Jahrhundert radikalere Lösungen.
Die Nürnberger Rassegesetze
Der Weg zum Holocaust/Shoa begann mit von Regierung und Partei gefördertem Mobbing durch radikale Elemente. Diese Belästigungen umfassen Beschimpfungen, Spott, Belästigung und gelegentlich Mord. Als es zu viel wurde, wurde von oben "eingegriffen", woraufhin die Regierung die Radikalen mit antisemitischen Maßnahmen "befriedigte", um "weitere Gewalt zu verhindern". Dies gipfelte schließlich in den „Nürnberger Gesetzen“ von 1935. Diese beinhalteten ein Paket diskriminierender Maßnahmen sowie Regelungen, wer Deutscher oder Jude war und wer nicht. Die neue Gesetzgebung führte dazu, dass Juden ihre Bürgerrechte verloren und Ehen zwischen Juden und Nichtjuden verboten wurden. In dem die Dreißiger die NSDAP war sehr beliebt und Antisemitismus wurde auch von denen, die keine Antisemiten waren, "mitgenommen". Zudem ging man davon aus, dass die Ideologie nach der Herrschaft der NSDAP, die während der Olympische Spiele 1936 schien tatsächlich zu passieren. Allerdings hatte die NSDAP das Mobbing bewusst eingestellt, um Auftritte während der Spiele aufrechtzuerhalten. Nach 1936 wurden die Maßnahmen und das Mobbing fortgesetzt.
Am 10. November 1938, nach der Ermordung von Vom Rath das Reichskristallnacht oder kurz Kristallnacht. Tausende SA-Männer in Zivil überfielen jüdische Wohnungen und Geschäfte, zündeten Synagogen an und verprügelten Juden. Dies führte zum Ausschluss der Juden aus der Wirtschaft und zur Auferlegung einer Geldstrafe von 1 Milliarde Mark gegen die jüdische Gemeinde, da die Regierung glaubte, dass die Juden die Anstifter seien. Ausländischer Kritik wurde mit der Aussage begegnet, dies sei Ausdruck der gesunden Volksmeinung, der "Gesundes Volksempfinden".
Die Lösung"
In den 1930er und frühen 1940er Jahren berieten sich die Nazis intensiv und nutzten verschiedene Strategien, um eine „Lösung der Judenfrage“ zu finden und zu verwirklichen. Diese lassen sich grob unterteilen in: Assimilation, Auswanderung, Abschiebung und Vernichtung. Wie die anderen drei wurde auch die Vernichtung in Betracht gezogen, aber lange Zeit als unerwünscht oder undurchführbar angesehen. Erst als die anderen Pläne gescheitert waren, wurde diese 1941 außer Dienst gestellt endgültige Lösung (Endgültige Lösung).
Migration
In den Jahren 1938-1941 wurde an einer Lösung gearbeitet, Juden in ein bestimmtes Gebiet zu schicken. Eine Möglichkeit war britischPalästina, noch eine Wäsche Madagaskar. Besonders nach dem Sieg über Frankreich würden viele Nazis Karte von Madagaskar Unterstützung, aber dies war nicht möglich, solange der Krieg dauerte. Die britische Marine kontrollierte das Meer und die Deutschen wagten nicht, die Franzosen zu stark unter Druck zu setzen, damit sie ihre Kolonie aufgeben. Die schließliche Besetzung der Insel durch alliierte Truppen führte dazu, dass dieser Plan endgültig von der Tagesordnung verschwand. Ein weiterer Schritt in Richtung Völkermord war die Idee, Juden als Geiseln zu benutzen Vereinigte Staaten aus dem Krieg herauszuhalten.
Der Angriff auf die Sovietunion eröffneten den Nazi-Philosophen neue Möglichkeiten. Jetzt könnten sie alle Juden aus Joden herausholen Großdeutschland und seine Satelliten zu Sibirien schicke sie dorthin, wo sie "umkommen würden". Denn wenn es ihnen „zu leicht“ ginge, könnten die Juden in einem neuen jüdischen Staat eine Bedrohung darstellen. Deshalb, so die Nazis, sollten sie besser umkommen. Die ersten Lager für Juden entstanden im Osten, aber nach der Niederlage bei Moskau es stellte sich heraus, dass die Option, die Juden auf sowjetisches Territorium zu deportieren, vorerst nicht durchführbar war.
Das Ha'avara-Abkommen ist ein Abkommen, das am 25. August 1933 nach dreimonatigen Verhandlungen zwischen der Jewish Agency, der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und dem deutschen Ministerium für Wirtschaft. Diese Vereinbarung legte fest, wie jüdische Deutsche, die nach Palästina auswandern wollten, einen Teil ihres Vermögens mitnehmen konnten.
Ghettos
Beschäftigt Polen unterdessen begann die Gouvernements von östlichen Nomen als Wartheland und Danzig-Westpreußen ihre Namen "Judenrein" zu machen, indem sie Juden in die Staat (der von Deutschland initiierte polnische Rumpfstaat). Die New Shifts wurden als Chance gesehen, eine ideale Nazigesellschaft zu schaffen. Dazu gehörte natürlich auch die „Entfernung“ von „unerwünschten Elementen“, einschließlich der Juden. Es entstand ein gewisser Wettbewerb zwischen den Gouvernements, wer die meisten hatte nazifiziert hatte Gold. In den großen polnischen Städten entstand dadurch Ghettos: überfüllte abgegrenzte Wohngebiete, in denen die Juden unter unhygienischen Bedingungen leben mussten.
Mord
Vernichtung oder Vernichtung wurde zunehmend als die beste Option angesehen, und die Deportation und Inhaftierung der Juden kostete Geld und Nahrung. Es wurden mehrere Wege in Betracht gezogen. Schießen "brauchte zu viele Kugeln"[Quelle?] , und außerdem war es den Henkern "mental zu anstrengend".[Quelle?] Auch der Einsatz von Sprengstoff wurde erwogen, was jedoch zu einer Verstreuung der Körperteile führte, was auch zu Nervenerkrankungen des Lagerpersonals führen konnte. Als Lösung wurde die Vergasung gesehen. Dies geschah zunächst mit Kohlenmonoxid. Besonderes Gaswagen eingesetzt wurden. Den Juden wurde gesagt, sie würden per Lastwagen "auf Transport" gehen, und dann wurden die Abgase in den Laderaum geleitet. Das Auto fuhr dann weiter zu einem Massenfriedhof.
Ende August oder Anfang September 1941, in Auschwitz ein erster Versuch mit dem Insektizid Zyklon B. In einem Keller von Block 11 Russische Kriegsgefangene wurden zusammengetrieben und Zyklon B ausgesetzt. Am nächsten Tag wurde die Wirksamkeit überprüft und es wurde festgestellt, dass ein Großteil der Gefangenen noch am Leben war. Anschließend wurde die Dosis erhöht. Die SS ließ Häftlinge aufräumen und verbrennen die Leichen im Krematorium. Nach diesem ersten Versuch wurde an einem Transport russischer Kriegsgefangener eine zweite Begasung mit Zyklon B durchgeführt.[31] Zyklon B wurde bereits zur Entlausung verwendet, aber die extreme Toxizität des Medikaments veranlasste den amtierenden Auschwitz-Kommandanten Karl Fritzsch, es zur Vergasung von Häftlingen einzusetzen.
Endgültige Lösung
Hitler traf die Entscheidung, das europäische Judentum (die sog Endgültige Lösung der Judenfrage, oder der Endgültige Lösung des Judenproblems) aller Voraussicht nach im September 1941.[32] Während der Wannsee-Konferenz in einer Villa am Wannsee bei Berlin im Januar 1942 wurde die logistische Umsetzung des Beschlusses besprochen. Adolf Eichmann, einer der berüchtigtsten Personen, die am Holocaust beteiligt waren, war unter den Anwesenden. Von diesem Moment an konnte von einem im Voraus geplanten und systematisch durchgeführten Völkermord gesprochen werden, sofern er nicht tatsächlich bereits stattgefunden hatte. Übrigens hatte es bereits einen systematischen Völkermord gegeben: die Taten der Berüchtigten Einsatzgruppen, der direkt hinter der vorrückenden Wehrmacht an der Ostfront sofort alle Juden und Kommunisten zusammentrieb und in Massenexekutionen tötete. Diese wurde auf Anordnung Berlins organisiert und begann bereits im Juli 1941, als Hitler in die Sowjetunion einmarschierte.
Vernichtungs-, Konzentrations- und Durchgangslager
Vernichtungslager
Für die Endgültige Lösung wurde Todeslager möbliert. Diese Lager waren für vorsätzliches und systematisches Töten bestimmt. Ein Vernichtungslager ist ein Lager, in dem die meisten Häftlinge unmittelbar nach ihrer Ankunft vergast wurde. Dieses Schicksal ereilte ohnehin Kranke, Alte und Kinder. Die am Leben erhaltenen Häftlinge erhielten verschiedene Aufgaben mit dem Ziel, das Lager zu führen. Diese Tätigkeiten reichten von schwerer Arbeit bis hin zum Service beispielsweise in der Küche. Schließlich würden auch diese Gefangenen vergast. Diese Lager befanden sich im Osten des Reiches (im heutigen Polen) und waren folglich auch rote Armee insgesamt sieben Lager erhielten die Funktion von Vernichtungslagern, davon sechs in Polen und eines in Polen Weißrussland. Diese sieben Lager waren:
- chemno
- Bełec
- Treblinka II
- Sobibor
- Maly Trostenez
- majdanek, auch Konzentrationslager
- Auschwitz II (Auschwitz-Birkenau)
Konzentrationslager
Neben Vernichtungslagern gab es bei den Nazis eine Vielzahl von Konzentrationslagern, wie z Dachau (Biene München) und Buchenwald (Biene Weimar). Ein Konzentrationslager ist nicht gleich ein Vernichtungslager. Wie der Name schon sagt, ist ein Konzentrationslager ein Arbeitslager, in dem Häftlinge konzentriert wurden. Die meisten Todesfälle wurden durch schwere Arbeit, Unterernährung, Krankheiten und Missbrauch verursacht. Vergleichbar sind diese Arbeitslager zum Beispiel mit den sogenannten "Gulags" im sowjetische russischSibirien. In dem vierziger Jahre viele Konzentrationslager waren auch mit Gaskammern ausgestattet, danach wurden auch dort Häftlinge vergast.
Durchgangslager
Neben den Konzentrations- und Vernichtungslagern gab es auch die sogenannten Durchgangslager. Dies waren Lager, die eingerichtet wurden, um Menschen zu sammeln und sie dann im Wochenplan mit Sonderzügen in die Vernichtungslager zu transportieren. Westerbork ist ein Beispiel für ein Durchgangslager in Die Niederlande. Im Belgien wurde dafür das alte Existierende Kaserne Dossin zu Mecheln benutzt. Im französischen Lager Drancy, Nördlich von ParisWährend des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 65.000 Juden inhaftiert, bevor sie in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert wurden. Ebenfalls Theresienstadt war ein Durchgangslager.
Todesmärsche
Während des Vormarsches der sowjetischen Truppen wurden ab Ende 1944 die letzten verbliebenen Lager, die sich hauptsächlich in Polen und Tschechien befanden, geschlossen. Dabei entschieden die Nazis oft, die Gefangenen nicht zurückzulassen, sondern sie zum Marsch nach Westen zu zwingen. Wer zu schwach, zu alt oder zu jung war, wurde einfach hingerichtet. Dieses sogenannte Todesmärsche forderte unzählige Opfer. Schätzungen gehen von mehr als 250.000 Toten aus.
Einstellung zur Judenverfolgung
Nazi-Deutschland und die von den Achsenmächten besetzten europäischen Gebiete reagierten je nach einer Reihe von Faktoren unterschiedlich auf die Verfolgung von Juden und anderen Gruppen. In manchen Regionen, vor allem dort, wo eine zivile Regierung gebildet wurde und ideologisch getriebene SS das Sagen hatten, wurde die Verfolgung gewaltsamer durchgeführt als in Gebieten mit Militärregime, wo ihr weniger Priorität eingeräumt wurde und Widerstand sinnvoller war.[33] Auch in Ländern, in denen viele Nichtjuden versuchten, sich zu verstecken, hatten Juden bessere Überlebenschancen, zum Beispiel um Militärdienst in der Schweiz zu leisten Einsatzgruppen damit es einfacher ist, ein bereits vorhandenes Netzwerk zu nutzen.[33] Wo die Nazis auf aktiven oder passiven Widerstand stießen, konnte die Judenverfolgung manchmal teilweise sabotiert werden. Wo jedoch die Bevölkerung aktiver mitarbeitete, wurde ein größerer Prozentsatz der Juden ausgerottet.[Quelle?]
Jüdischer Widerstand
Die Juden selbst revoltierten mehrmals. 1943 kam es Warschauer Ghetto im Aufstand. Im Auschwitz im Oktober 1944 bliesen jüdische Häftlinge in die Luft Krematorium oben mit eingeschmuggelt Sprengstoffe. Im Oktober 1943 gab es einen erfolgreichen Aufstand in Sobibor: Elf deutsche SS-Offiziere, darunter der stellvertretende Kommandant, wurden getötet und etwa 300 der 600 Häftlinge entkamen. Ungefähr sechzig von ihnen überlebten den Krieg. Die Flucht veranlasste die Nazis, das Lager zu schließen, wahrscheinlich aus Angst vor einer Enthüllung. In den Niederlanden gab es nicht wenige politisch linksorientierte (sozialistisch und kommunistische) Juden im Widerstand. Sie lehnten auch oft das Gehasste ab Davidstern tragen.
Am 19. April 1943, dem gleichen Tag, an dem die Warschauer Ghetto im Aufstand kam, in Belgien wurde es zwanzigster Zugkonvoi von drei jungen Widerstandskämpfern angegriffen. Diese Jüdischer Transport hatte Mechelen mit dem Ziel Auschwitz verlassen. Bewaffnet mit einem Revolver, einer Sturmlampe und rotem Papier zwangen drei Studenten (Georges Livschitz, Robert Maistriau und Jean Franklemon) des Atheneums in Uccle den Zug zum Halt auf der Bahnstrecke Mechelen–Leuven zwischen Boortmeerbeek und Haacht. Dies ist eine einzigartige Tatsache in der Geschichte des Holocaust. Nirgendwo in Europa wurde während des Zweiten Weltkriegs eine Befreiungsaktion mit einem Judentransport durchgeführt.
Im Italien die meisten Heerführer und Polizisten weigerten sich, die Juden zu verfolgen. Wenn einer in Dänemark versuchte die kleine jüdische Gemeinde zu verfolgen, sie wurde geschützt und schließlich Schweden transportiert. Finnland, Verbündeter Deutschlands aus opportunistisch Erwägungen, weigerten sich, Juden zu verfolgen oder auszuliefern. Japan schützte die wenigen Juden, die sich auf japanischem oder besetztem Gebiet befanden. Wenn die Deutschen bulgarisch Wenn Juden Sterne tragen wollten, begann die gesamte Bevölkerung, sie stolz zu tragen. Spätere Versuche der deutschen und bulgarischen Antisemiten wurden ebenfalls blockiert.
Einige berühmte Persönlichkeiten, die sich aktiv gegen den Holocaust ausgesprochen haben:
Über die Motive derer, die sich aktiv oder passiv widersetzten, wurde und wird viel spekuliert. Aufrichtiges Mitgefühl mit jüdischen Mitmenschen und Empörung über deren Behandlung werden in den meisten Fällen mehr oder weniger eine Rolle gespielt haben. Andere versuchten, ihre eigenen Straßen sauber zu halten und wollten nach dem Krieg nicht als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden. Wieder andere nutzten die Situation und bereicherten sich mit den Flüchtlingen.
Die Niederlande
Mehr als 100.000 der niederländischen Juden, etwa 75% der Juden, die zu Beginn der Besatzung in den Niederlanden lebten, überlebten den Krieg nicht. Dieser Prozentsatz war viel höher als beispielsweise in Belgien (40 %) und Frankreich (25 %). In der gesellschaftlichen Debatte wird oft davon ausgegangen, dass dies in erster Linie auf die Gleichgültigkeit der Niederländer gegenüber dem Schicksal ihrer jüdischen Landsleute zurückzuführen ist, aber eine historische Studie von Pim Griffioen und Ron Zeller, Judenverfolgung in den Niederlanden, Frankreich und Belgien, 1940-1945 (Amsterdam: Boom, 2011) hat gezeigt, dass dies ein Missverständnis ist. Tatsächlich gab es eine komplexe Kombination von Faktoren, die diesen Prozentsatz in den Niederlanden so hoch machten.[33] Ein wichtiger Faktor war, dass die Niederlande während der Kriegsjahre eine Zivilverwaltung (Zivilverwaltung) hatte und nein Militärverwaltung (Militärverwaltung) wie in Belgien und Frankreich. Die Zivilverwaltung war also geprägt von ideologisch getriebenen SSdiejenigen, die mit der vollständigen Vernichtung der Juden fortfahren wollten. Obwohl der öffentliche Protest in den Niederlanden größer war, ist das wichtigste Beispiel der Februar-Streik, auch dies wurde von den Besatzern viel härter unterdrückt.
Die niederländischen Beamten stellten den Besatzern auch die Bevölkerungsregister zur Verfügung. Die genauen Standesbeamten vermerkten sie sogar als "ausgewandert". Vor der Analyse der Bevölkerungsregister durch die Nazis war der damalige holländische Innenministerium führte eine umfangreiche Recherche zum historischen Ursprung der niederländischen Nachnamen durch. Die Nachnamen niederländischer Juden wurden in einem separaten Abschnitt aufgenommen und erläutert. Van dit onderzoek is nog tijdens de bezetting een samenvatting van de hand van de onderzoekende rijksambtenaar in boekvorm gepubliceerd. Het boek zelf geeft geen duidelijk uitsluitsel over de aanleiding van het onderzoek.[bron?]
Vijfduizend Roma in Nederland stierven aan de gevolgen van de zigeunervervolging.
België
Ongeveer vijfentwintigduizend Belgische Joden werden het slachtoffer, ongeveer 40% van alle Joden in het land. De meeste Joden waren pas recent naar België verhuisd/gevlucht uit Oost-Europa door toenemend antisemitisme aldaar; zij waren wantrouwender tegenover de overheid dan in Nederland. In tegenstelling tot Nederland was er niet zulk groot publiek protest tegen de Jodenvervolging, maar wel al veel eerder een uitgebreid onderduikersnetwerk, omdat België al in 1941 troepen moest leveren voor de Arbeitseinsatz (gedwongen tewerkstelling in Duitsland), waar ook niet-Joden aan probeerden te ontsnappen. Het relatief kleine aantal was ook ten dele het gevolg van het feit dat België een Militärverwaltung (militair bestuur) had tijdens de Duitse bezetting, dat in de eerste plaats orde en rust wilde handhaven en de Jodenvervolging minder belangrijk vond. Het weliswaar minder sterke protest ertegen had daardoor ook meer effect dan in Nederland. Pas in 1944 werd de administratie omgevormd in een Zivilverwaltung (burgerlijk bestuur). Het doorgangskamp, de Dossinkazerne waar de Joden verzameld werden voordat zij op transport gezet werden naar de vernietigingskampen in Polen, bevond zich te Mechelen, halfweg tussen Antwerpen en Brussel, waar de meeste Joden woonden.
Luxemburg
Luxemburg stond aanvankelijk onder militaire bezetting, maar deze werd in augustus 1940 vervangen door een civiel bestuur onder Gustav Simon, een met Nederland vergelijkbare situatie. De reden was ideologisch; Luxemburg werd door de nazi's gezien als een etnisch Duits gebied dat bij Duitsland zou moeten worden ingelijfd.
Van de 3800 Joden die in 1940 in Luxemburg verbleven, vluchtten er 2000 direct bij de invasie, zodat er op 10 mei 1940 nog 1800 Joden over waren. Ze werden onderworpen aan beroepsverboden en allerlei andere anti-Joodse maatregelen. Tijdens het eerste bezettingsjaar werden 619 Joden door de Gestapo het land uitgezet en naar Spanje gedeporteerd, maar omdat dat land hen ook niet accepteerde leidde dit ertoe dat ze van hot naar her werden gesleept. Wat met hen is gebeurd is niet duidelijk, maar er is een grote kans dat een deel van hen alsnog om het leven is gekomen door de slechte omstandigheden.
Vanaf oktober 1941 begon Simons antisemitische beleid gewelddadiger te worden met vernielingen van synagogen en deportaties. Nog eens 683 Joden werden gedeporteerd, waarvan er uiteindelijk slechts 43 terugkeerden. Op 17 juni 1943 verklaarde Simon dat Luxemburg 'judenrein' was.
Naar schatting 1200 Joodse Luxemburgers hebben de oorlog niet overleefd.
Frankrijk
In Frankrijk is ongeveer 25% van alle Joden gedeporteerd. Het antisemitisme was in Frankrijk sterker dan in Nederland; zo was er minder publiek protest tegen de vervolgingen en nam het Vichyregime, dat in geheel Frankrijk civiele bevoegdheden behield, allerlei anti-Joodse maatregelen op eigen initiatief. Net als in België hadden de Duitsers in bezet Frankrijk echter een militair bestuur dat aan Jodenvervolging geen prioriteit gaf, terwijl het zuidoosten militair onbezet bleef. Ook verzette het Vichyregime zich toen de nazi's in maart 1943 autochtone Franse Joden wilden deporteren. De militaire bezetter gaf daaraan toe en daardoor reden er maandenlang geen Holocausttreinen vanuit Frankrijk naar het oosten. Allochtone Joden werden daarentegen wel uitgeleverd aan de Duitsers. Na de bezetting van het eerder onbezette deel van Frankrijk in november 1942 (Operatie Anton) vluchtten grote aantallen Joden naar de door de Italianen bezette zone, die echter ook onveilig werd toen de Duitsers hem in september 1943 overnamen. Nadien stonden zowel Franse als allochtone Joden in Frankrijk bloot aan vervolging, tot het Duitse gezag over Frankrijk in de zomer van 1944 ineenstortte.
Roemenië
In Roemenië vormde de radicaal antisemitische IJzeren Garde in 1940 samen met het leger een regering. Dit bewind werd gekenmerkt door geweld tegen Joden, soms met dodelijke afloop. De ordeverstoringen waren zo ernstig dat legerleider maarschalkIon Antonescu de Garde in 1941 uit de regering zette. Roemenië verbond zich met Duitsland, maar de toestand leek voor de Roemeense Joden te verbeteren, en antisemitische maatregelen werden in Walachije slechts zeer sporadisch ingevoerd. Deze gematigdheid was echter schijn. Antonescu wilde wel degelijk de Joden uit de Roemeense samenleving verwijderen, maar was tegen de gewelddadige plunderingen van de IJzeren Garde die het land ontwrichtten. Hiertoe werkte hij met onder anderen Adolf Eichmann samen. Hoewel Antonescu soms de Duitse transporten tegenhield, stond hij eveneens toe dat honderdduizenden andere Joden wel naar de concentratiekampen werden gestuurd. Met name in het verarmde Moldavië werkte de bevolking bovendien enthousiast mee aan de Jodenvervolging.
Hongarije
De Holocaust in Hongarije verliep in vier fasen: lichte discriminatie (1920-1938), zware discriminatie (1938-1941), geweld en gedwongen tewerkstelling (1941-1944), actieve uitroeiing (1944-1945). Hongarije was na de Eerste Wereldoorlog sterk ingekrompen waardoor de meeste 'etnisch' niet-Hongaarse bevolkingsgroepen buiten de grenzen terecht kwamen. Hierdoor werden de joden binnen de nieuwe grenzen de grootste minderheid, met in 1920 5% van de bevolking. Ze vormden een economisch zeer succesvolle minderheid: 60% van alle artsen, 51% van alle advocaten, 39% van alle ingenieurs en scheikundigen buiten overheidsdienst, 34% van alle uitgevers en journalisten, en 29% van alle artiesten identificeerden zich qua religie met het jodendom.[34] Dit veroorzaakte afgunst bij de rest van de bevolking, en de rijksregent Horthy verklaarde openlijk anti-semiet te zijn en gaf hen de schuld van de gebiedsafstanden van Hongarije na de Eerste Wereldoorlog.[bron?] Verder speelde mee dat prominente figuren in de Hongaarse Radenrepubliek, zoals Bela Kun, van (deels) joodse afkomst waren.
Al in de jaren '20 waren antisemitische maatregelen ingevoerd, waaronder een numerus clausus voor joden bij universiteitsopleidingen: voortaan mocht maar 5% van alle studenten joods zijn, in overeenstemming met hun bevolkingspercentage.
Horthy kreeg in de jaren '30 te maken met druk van een steeds sterkere antisemitische oppositie van de Pijlkruisers en kleinere nazipartijen. Om deze groepen de wind uit de zeilen te nemen, begon Horthy een repressiever anti-joods beleid te voeren. In 1938 volgde op de Neurenberger rassenwetten gebaseerde anti-joodse wetgeving. De eerste anti-jodenwet (1938) stelde maximumpercentages voor joden in bepaalde beroepsgroepen in. De tweede anti-jodenwet (1939) bepaalde dat mensen met 2 of meer joodse grootouders als joods werden aangemerkt, verscherpte de maximumpercentages, weerde hen in het geheel uit de journalistiek en de overheid, en ontzegde hen hun (reeds sterk beperkte) stemrechten. De derde anti-jodenwet uit 1941 verbood huwelijken en seksueel contact van joden met niet-joden.
Toen Hongarije in 1941 actief aan de oorlog ging deelnemen, kwam het tot openlijke gewelddadigheden in de bezette gebieden. Naast andere etnische minderheden werden ook vooral joden hier regelmatig het slachtoffer van. Hongaarse joden werden gedwongen tewerkgesteld bij de aanleg en reparatie van infrastructuur in zowel Hongarije zelf als de Sovjet-Unie. Ongeveer 42.000 joden overleefden dit niet door zowel de slechte omstandigheden als opzettelijke moord door hun Hongaarse bewakers.
Toen Horthy in 1944 zich aan de geallieerden probeerde over te geven werd het land bezet door de Duitsers, die hem dwongen mee te werken aan de deportatie van de Hongaarse joden. Deze kwamen in maart 1944 op gang, en alleen al tussen 15 mei en 30 juni 1944 werden 400.000 joden naar de vernietigingskampen afgevoerd. Horthy werd uiteindelijk gedwongen Ferenc Szálasi, de leider van de fascistische Pijlkruisersbeweging, tot premier te benoemen, waarna hij werd gedwongen tot aftreden en gevangengezet. Szálasi stuurde, terwijl de Sovjettroepen het oosten van het land binnenvielen en Boedapest belegerden, in samenwerking met Adolf Eichmann in deze laatste oorlogsmaanden nog ongeveer 80,000 joden naar de vernietigingskampen, waar ze vrijwel allemaal omkwamen. Bovendien werden 15.000 joden tezamen met communisten en andere tegenstanders direct ter plekke vermoord door de Pijlkruisers.
Uiteindelijk zouden naar verschillende schattingen tussen de 80.000 en 255.000 van de 861.000 joden in Hongarije en dienst bezette gebieden de oorlog overleven. Hongarije heeft hiermee in Europa een van de laagste overlevingspercentages.
Baltische staten
In de Baltische staten nam de bevolking wraak voor de steun van veel Joden aan de Russische, en dus communistische, bezetters. In zowel Roemenië als de Baltische Staten was men zich bovendien bewust van de grote aantallen Joodse leden van de communistische partijen.
Sovjet-Unie
Hoewel in de Sovjet-Unie antisemitisme voorkwam, werden joden wettelijk niet gediscrimineerd aangezien dit niet in lijn was met het bolsjewistische gelijkheidsideaal. Er woonden naar schatting ongeveer 4 miljoen joden in de westelijke gebieden van de Sovjet-Unie die uiteindelijk door Duitsland en dienst bondgenoten zouden worden bezet, het voormalige Paalgebied. Ongeveer 3 miljoen joden konden tijdig oostwaarts vluchten. Het restant van 1 miljoen stond bloot aan georkestreerde moordpartijen door de zogenaamde Einsatzgruppen. Een deel van de bevolking was op de hand van de Duitse bezetter en steunde deze acties of nam actief deel hierin. Anderzijds waren er ook zeer veel die joden hielpen. Een deel van de joden viel ten prooi aan moordpartijen zoals die te Babi Yar, terwijl een ander deel naar de vernietigingskampen werd gestuurd. Veel joden traden toe tot de partizanen en saboteerde zowel Duitse oorlogs- en bezettingsactiviteiten als maatregelen tegen hun joodse medeburgers. Schattingen voor het aantal omgekomen joden in de Sovjet-Unie blijven onduidelijk en lopen ver uiteen; aangenomen wordt dat ten minste 700,000 joodse Sovjetburgers het leven hebben gelaten.
Denemarken
In Denemarken was het verzet tegen de deportatie van de Joden het sterkst. Nadat in september 1943 bekend werd dat de deportatie van de Joodse bevolking in Denemarken werd voorbereid, kwam er spontaan een grootscheepse reddingsactie op gang waar alle lagen van de bevolking aan meewerkten. Er werd groot alarm geslagen via synagogen, artsen, pastoors en studenten die weer de Joden inlichtten. De Joden werden verzameld en met alles wat maar wielen had naar de Deense kusten vervoerd. De Joden werden vervolgens door vissers met boten over de Sont naar het neutrale Zweden overgebracht, waarmee de Denen al hadden afgesproken dat zij de Deense Joden op zouden vangen. De Deens-Joodse gemeenschap bestond voor de oorlog uit 8.200 mensen, hiervan overleefde ruim 95% de nazi's. Na de oorlog keerden de Deense Joden terug naar hun thuisland en vonden hun huizen en eigendommen precies zo terug zoals ze ze hadden achtergelaten.[35]
Kroatië
In Kroatië werden de Joden door het radicaal antisemitische ustašabewind zeer gewelddadig vervolgd. Velen konden echter in de eerste twee bezettingsmaanden ontsnappen, doordat de Kroaten zich eerst concentreerden op de uitroeiing en assimilatie van de Serviërs, van wie er meer dan een half miljoen verdwenen. Veel joden vluchtten naar de door Italië bezette gebieden, omdat de Italiaanse overheden de antisemitische maatregelen van Mussolini niet of halfhartig uitvoerden. De Joden die bleven, vielen echter ten prooi aan Kroatisch geweld, waarna ze met Duitse efficiëntie naar de kampen werden gestuurd. Toen Italië in 1943 capituleerde, bezette Kroatië deze gebieden alsnog en werden de joden die niet tijdig konden vluchten alsnog gedeporteerd.
Albanië
Albanië is het enige land waar na de Tweede Wereldoorlog meer Joden woonden dan ervoor. Het land vormde een personele unie met Italië, dat joden weliswaar discrimineerde maar verder de vervolgingen halfhartig uitvoerde. De Albanese overheid weigerde de namen van de Joodse bevolking aan de Duitse bezetter te overhandigen, en Joodse vluchtelingen uit Oostenrijk en de Balkanlanden werden gastvrij opgevangen.[36]
Bulgarije
Bulgarije was uit opportunistische overwegingen bondgenoot van Duitsland, en er was ook zeker een antisemitische voedingsbodem aanwezig. Aanvankelijk waren de Bulgaren niet onwelwillend de Duitsers tegemoet te komen. De antisemitische politiek begon met razzia's in de bezette gebieden, waarbij een paar duizend personen naar de concentratiekampen werden gestuurd. In 'oud-Bulgarije' probeerden de antisemieten en Duitsers de Joden Jodensterren te laten dragen, zoals in de rest van Europa. Dit mislukte doordat de gehele bevolking deze trots ging dragen. Een poging om enkele honderden Bulgaarse Joden naar de vernietigingskampen te deporteren strandde bij de Bulgaarse havenstad Samovit: de Bulgaarse bevolking sloeg massaal aan het demonstreren en het transport werd afgelast. Ten slotte, vanaf 1943, blokkeerde de koning persoonlijk pogingen om de Joden te deporteren, mede omdat hij inzag dat de As de oorlog zou gaan verliezen.
Japan
In Japan en door Japan bezette gebieden woonden enkele duizenden joden. China bezat al een kleine joodse gemeenschap en daarbij kwamen in Mantsjoerije gevestigde Russisch-joodse handelaren en vluchtelingen. Hoewel Japan een bondgenoot was van Duitsland volgde het een eigen agenda in Azië, waarin voor antisemitisme geen plaats was. Sterker nog, veel Japanse functionarissen zagen mogelijkheden met hulp van de Joden en joods kapitaal de bezette gebieden te ontwikkelen. Sommige Chinese en Japanse diplomaten in Europa, zoals Chiune Sugihara, konden tot eind 1940 transitvisa voor joodse vluchtelingen uitreiken. In de periode 1938 tot eind 1941 arriveerden ongeveer 20.000 joodse vluchtelingen uit Europa in bezet Shanghai.
Vanaf 1942 werd door Duitsland de druk op Japan vergroot om de in Shanghai aanwezige Joden aan hen uit te leveren dan wel zelf actief aan de Holocaust deel te nemen. Daaraan wenste Japan niet tegemoet te komen, maar het ontwikkelde wel een repressiever beleid tegen Joden. Zo werd in februari 1943 besloten alle Joden die na 1937 in de stad waren aangekomen onder te brengen in wat het Getto van Shanghai zou worden. Ook werd, met name na de Duitse inval in de Sovjet-Unie, meer ruimte gegeven aan antisemitische en anti-sovjetcampagnes van Russische anticommunisten en fascisten in zowel Mantsjoerije als Shanghai. Veel Joden uit Mantsjoerije voelden zich door deze pesterijen bedreigd en kwamen eveneens in Shanghai, en zodoende in het getto, terecht. De omstandigheden voor de joodse vluchtelingen in het getto waren slecht. In de winter van 1943 was er onvoldoende voedsel. Het getto werd op 3 september 1945 door troepen van Chiang Kai-shek bevrijd. Na de stichting van de staat Israël in 1948 verlieten bijna alle bewoners het getto. Uiteindelijk zijn in het getto ongeveer 2000 personen om het leven gekomen.
Afloop en nasleep
In de loop van 1944 en 1945 werden alle kampen door de geallieerde troepen bevrijd. De gevangenen werden gevoed en medische zorg gegeven, maar verreweg de meesten konden nog niet meteen teruggestuurd worden naar hun vroegere woonplaats door allerlei juridische, logistieke en infrastructurele moeilijkheden. Duizenden overlevenden hebben nog tot 1947 in ontheemdenkampen gezeten tot zij door een land werden opgenomen of uit eigen beweging een nieuw huis en nationaliteit konden verkrijgen.
Emigratie
Vele Joden wensten niet meer terug te keren naar de samenlevingen waaruit zij waren weggerukt dan wel verstoten en zochten hun heil in de Aliyah Bet: zij trokken weg uit Europa naar het Britse Mandaatgebied Palestina in de hoop daar een natiestaat voor zichzelf te kunnen stichten. Dit leidde echter al snel tot conflicten met de Arabisch-islamitische bevolking van Palestina. VN-resolutie 181 voorzag in een tweestatenoplossing en bij de Oorlog van 1948 wist de nieuw opgerichte Joodse staat Israël ruim zijn deel van het grondgebied te veroveren. Hoewel hierdoor een land voor Joden was gerealiseerd, was hiermee ook het Arabisch-Israëlisch conflict ontstaan.
Berechting
De geallieerden besloten de belangrijkste leiders van het naziregime gezamenlijk te berechten in de Neurenbergse processen en enkele andere rechtszaken (september 1945 tot december 1949), waarbij hetProces van Neurenberg (20 november 1945 – 1 oktober 1946) 24 kopstukken van de NSDAP aanklaagde. Hiervoor werden de Neurenbergse principes opgesteld, die nodig waren om te stellen dat het internationaal recht boven nationaal recht ging, omdat veel van wat de nazi's hadden gedaan legaal was volgens de toenmalige Duitse wet. Al zou iets naar nationaal recht legaal of niet strafbaar zijn, toch erkende men het bestaan van fundementele 'hogere' principes waar men zich aan diende te houden. Ook werd vastgesteld dat het argument dat 'ik alleen maar bevelen uitvoerde' ("Befehl ist Befehl") iemand niet ontslaat van verantwoordelijkheid voor een misdaad, ook niet wanneer dit bevel afkomstig is van (destijds) bevoegd en erkend gezag.
Joodse eigendommen
Van degenen die uit de kampen terugkeerden, vonden velen hun huizen bewoond en hun bezittingen onteigend. Maar weinigen lukte het hun bezittingen terug te krijgen en dan ook nog pas na vaak jarenlange processen.[bron?] De Duitse overheid heeft via het Wiedergutmachung-programma betalingen gedaan aan de staat Israël.
Invloed op internationaal recht
De Holocaust had ook belangrijke internationaalrechtelijke consequenties. Bij het nieuwe wereldwijde politiek overlegorgaan, de Verenigde Naties, werd er een consensus bereikt dat een dergelijke misdaad tegen de menselijkheid nooit meer ongestraft mocht gebeuren. Op 9 december 1948 werd het Genocideverdrag aangenomen door de VN: alle ondertekenende landen verplichtten zichzelf daarmee om militair te interveniëren om een genocide te beëindigen of voorkomen. De Vierde Geneefse Conventie van 1949 legde in meer details vast welke rechten burgers en militairen in een conflict hebben en de plicht van strijdende partijen om zich aan bepaalde normen te houden, die de internationale gemeenschap zou handhaven.
Naoorlogse discussies
Na de oorlog is er over tal van aspecten van de Holocaust veel wetenschappelijke en maatschappelijke discussie geweest over vragen zoals waarom en hoe deze precies is gebeurd en welke conclusies hieruit getrokken zouden moeten worden.
Contemporaine kennis van de Holocaust
Een van de grote controverses gaat over welk deel van met name de Duitse bevolking in welke mate al tijdens de oorlog op de hoogte was van de concentratiekampen en wat daar gebeurde. Toen na de oorlog geleidelijk de omvang van de Holocaust aan het licht kwam, zou een deel van de Duitsers hebben gezegd dat ze zich hier niet van bewust waren (Wir haben es nicht gewußt, "Wij wisten het niet"), terwijl ze hier zelf direct of indirect aan hadden meegewerkt.
Schuldvraag
Nauw verbonden met de vraag naar wie wat wist van de Holocaust, is de vraag wie er precies schuld voor moest dragen (en er dus voor gestraft diende te worden). Volgens de Kollektivschuldthese (geïntroduceerd door Zwitsers psychoanalyticus Carl Gustav Jung) had het gehele Duitse volk schuld, ongeacht of zij het fijne wisten van de systematische vervolgingen van Joden en anderen, laat staan er hun medewerking aan verleenden. Anderen menen dat alleen wie ervan wist en bewust had meegewerkt blaam treft. Daarbij speelt ook het vraagstuk in hoeverre 'Befehl ist befehl' iemand van zijn verantwoordelijkheid kan ontslaan. De geallieerden besloten in verschillende naoorlogse processen uiteindelijk alleen de absolute top van het naziregime te berechten.
Tijdens het in Jeruzalem gehouden strafproces van Adolf Eichmann, een van de belangrijkste organisatoren van de Holocaust, viel het de Amerikaans-Joodse schrijfster Hannah Arendt op dat Eichmann niet overkwam als een of ander gruwelijk monster, maar als een onbetekenend persoontje, dat niettemin in staat bleek te zijn geweest om de methodes te bedenken waarmee vele miljoenen Joden konden worden omgebracht. De stelling van Arendt over de "banaliteit van het kwaad" is dat het kwaad iets banaals is, iets wat men vaak schouderophalend doet zonder erbij na te denken hoe immoreel men eigenlijk bezig is.
Schadeleedafhandeling
De West-Duitse autoriteiten hebben na de oorlog compensatieregelingen ontwikkeld om Holocaustslachtoffers en hun nabestaanden hun geleden schade te vergoeden. Wie daar precies voor in aanmerking kwam, en op welke manier, was onderwerp van debat. In de Duitse Democratische Republiek bestond tot 1966 helemaal geen regeling.
De Joods-Amerikaanse politicoloog Norman Finkelstein, zelf een kind van Holocaustoverlevenden, schreef in 2000 het boek De Holocaust-industrie, waarin hij praktijken aan de kaak stelde die zijn bedoeld om misbruik te maken van deze compensatieregelingen. Er zijn volgens hem veel individuen die onterecht beweren slachtoffer of nabestaande te zijn, of hun leed overdrijven voor financieel gewin. Bovendien zou op onrechtvaardige wijze het Europese schuldgevoel voor de Holocaust worden uitgebuit om elke kritiek op Israël of de Amerikaanse Joodse gemeenschap de mond te snoeren. Ook proberen Holocaustmusea het leed van Joden te monopoliseren en andere slachtoffergroepen uit te sluiten.
Joodse tegoeden
Pas in de jaren negentig kwam in Nederland en daarbuiten de kwestie van de Joodse oorlogstegoeden op de agenda. Er werd onderzoek gedaan naar eigendommen die tijdens de Tweede Wereldoorlog van Joden geroofd waren, naar slapende bankrekeningen en verzekeringspolissen. In Nederland kwam men tot de conclusie dat het in totaal ging om een bedrag van € 346,7 miljoen, maar dat de individuele rechthebbenden op deze gelden of hun nabestaanden niet meer te achterhalen waren. Deze zogenaamde "marorgelden", genoemd naar het bittere maror, zijn rond het jaar 2000 via een verdeelsleutel aan alle Nederlandse Joden uitgekeerd en deels voor Joods maatschappelijke doeleinden gebruikt.[37]
Roofkunst
Kunst en andere waardevolle voorwerpen die door in Nederland wonende Joden in opdracht van de nazi's moesten worden ingeleverd bij de Liro-bank, kwamen na de oorlog terecht bij diverse musea en in een enkel geval zelfs bij het koninklijk huis.[38] Tot 2015 is slechts een handvol van deze werken teruggekomen bij de wettelijke erfgenamen.[39] Soms had de gemeente werk gekocht van een NSB'er. Pas 70 jaar na de oorlog ontstond het besef dat gemeentes en musea zelf actief onderzoek hadden moeten doen naar de herkomst van werken die rond deze tijd waren verworven. Een andere in de eenentwintigste eeuw nog steeds lopende kwestie zijn de circa 1200 schilderijen die de Joodse kunsthandelaar Jacques Goudstikker in zijn bezit had en die hij onder dwang moest verkopen aan Hermann Göring. Pas in 2006 besloot de Nederlandse regering om op "morele gronden" 202 werken terug te geven aan de erfgename van Goudstikker, die tijdens zijn vlucht uit Nederland in 1940 overleed. In 2015 is de laatste erfgename van Goudstikker echter nog steeds procedures aan het voeren om de werken, die in allerlei musea binnen en buiten Nederland terecht zijn gekomen, terug te krijgen.[40]
Holocaustontkenning
Bepaalde groepen ontkennen dat de Holocaust heeft plaatsgevonden. Deze Holocaustontkenners worden ook wel negationisten genoemd.
Sommige negationisten beweren dat het aantal Joodse slachtoffers dat traditioneel wordt genoemd incorrect is. Zij zeggen dat er veel minder dan zes miljoen Joden werden gedood en dat de meeste slachtoffers zijn gevallen door verhongering en door uitgebroken ziektes, zoals tyfus en cholera. Ook wordt beweerd dat (zowel mobiele als stationaire) gaskamers enkel gebruikt werden voor desinfectiedoeleinden.
Het ontkennen, bagatelliseren of goedpraten van de Holocaust is verboden en strafbaar in onder andere Duitsland, België, Frankrijk, Australië, Canada, Zwitserland, Polen, Hongarije en Israël.
In Iran werd daarentegen op 11 en 12 december 2006 een conferentie gehouden over het ontkennen van de Holocaust. De toenmalige president Mahmoud Ahmadinejad had al meerdere malen opmerkingen over de Holocaust gemaakt die in andere landen veroordeeld werden. Aan de conferentie namen ook Joodse intellectuelen deel.
Historikerstreit
In 1986 ontstond er een felle discussie tussen Duitse historici over hoe de Holocaust in groter historisch verband moest worden geplaatst. Ernst Nolte was van mening dat de goelag-archipel en de massamoorden gepleegd door de Sovjet-Unie even erg waren als de Holocaust en dat het Duitse volk zich eigenlijk niet bijzonder schuldig hoefde te voelen over wat er gebeurd was. Jürgen Habermas was het daar volstrekt niet mee eens en verweet Nolte dat hij de gruwelijkheid van de Holocaust probeerde te bagatelliseren.
Archieven
De Duitsers hebben zelf archieven bijgehouden van de slachtoffers van de Holocaust. De Duitse archieven zijn bijzonder gedetailleerd omdat de nazi's alle informatie nauwkeurig bijhielden.[bron?] Veel archief- en ander bewijsmateriaal is vernietigd door de operatie Sonderaktion 1005.
Onder andere het Nederlandse overzicht In memoriam met de namen van 100 duizend vermoorde Joden is hierop gebaseerd. Daarnaast zijn de namen van Joodse slachtoffers opgenomen in het Joods Monument.
In de Duitse stad Bad Arolsen, Hessen, bevindt zich het enorm archief (ongeveer 47 miljoen stukken, ongeveer 6 huizen vol papier). Dit archief bevat informatie over 17,5 miljoen mensen en vult ruim 27 kilometer archiefplanken. Het bestaat uit lijsten, inventarissen, persoonsbeschrijvingen, verslagen van medische experimenten, verordeningen, enz. Met name de hele bureaucratie van terreur die de ordelijke nazi's bijhielden voor hun machinerie van dwangarbeid, deportatie en uitroeiing. Het volledige archief uit de concentratiekampen Buchenwald en Dachau is er te vinden. De ontstellende omvang van de oorlog en de ambtelijk gestuurde Duitse moordmachine wordt er duidelijk.
De "International Tracing Service", een afdeling van het Rode Kruis, beheert de archieven. Deze service werd na de oorlog opgericht om vermiste personen op te sporen. Ze werd vooral gebruikt door overlevenden die bewijsmateriaal nodig hadden om een uitkering te kunnen krijgen. Het archief werd verder gesloten gehouden uit privacy-overwegingen, ook voor onderzoekers omdat de documenten gevoelige informatie bevatten over personen, zoals iemands politieke overtuiging, over Joodse collaborateurs en hoe men daartoe aangezet werd, wie luizen had, welke medischeexperimenten er werden uitgevoerd, de aard van een mentale handicap, wie beschuldigd werd van homoseksualiteit, incest of pedofilie. Er was ook de Duitse vrees voor rechtsprocedures als die informatie vrij zou komen. De mogelijkheid tot juridische stappen is ondertussen verjaard.Fundamenteel nieuws dat de geschiedenis van de Holocaust zal bijsturen, wordt niet verwacht bij het raadplegen van het archief door historici. De onderzoekers hopen wel meer details te vinden om de geschiedenis van de gruwel te reconstrueren.
Op 24 april 2007 ratificeerde het Belgisch Parlement het Protocol dat wetenschappers en onderzoekers tot de archieven van de deportatie tijdens de Tweede Wereldoorlog in Bad Arolsen (Duitsland) toegang geeft. Tot de openstelling van de archieven werd beslist na onderhandelingen tussen de lidstaten van de Internationale Commissie van de Internationale Opsporingsdienst. België maakt, samen met Nederland, Luxemburg, Duitsland, Frankrijk, Groot-Brittannië, Italië, Israël, de Verenigde Staten van Amerika, Griekenland en Polen deel uit van deze Internationale Commissie.[41]
Eind november 2007 werd het archief opengesteld voor onderzoekers en voor het algemene publiek.[42]
Op 7 oktober 2013 werden door het Fritz Bauer Institut te Frankfurt de getuigenverklaringen in het eerste in Frankfurt gehouden Auschwitzproces (1963-1965) digitaal beschikbaar gemaakt.[43][44]
Herinneringscultuur
Herinneringscentra
- België
- Nederland
- Nationaal Holocaust Museum in Amsterdam
- Anne Frank Huis in Amsterdam
- Hollandsche Schouwburg in Amsterdam
- Joods Historisch Museum in Amsterdam
- Herinneringscentrum Kamp Westerbork in Hooghalen
- Israël
- Verenigde Staten van Amerika
Herdenkingen
De Holocaust wordt op verscheidende dagen herdacht:
- Internationale Herdenkingsdag voor de Holocaust (sinds 2006), op 27 januari
- Nationale Holocaust Herdenking of Auschwitzherdenking (sinds 1952), laatste zondag van januari
- Jom Hasjoa (Israël, sinds 1953), elk jaar op 27 nisan, tenzij deze dag voorafgaat aan of volgt op de sjabbat
- Ziua Naţională de Comemorare a Holocaustului (Roemenië, sinds 2004), elk jaar op 9 oktober, begin van de deportaties
Films en boeken over de Holocaust
Bibliografie
- David Cesarani: Endlösung. Het lot van de joden 1933-1949, 2018, ISBN 9789045034904
- (en) Martin Dean: Robbing the Jews - The Confiscation of Jewish Property in the Holocaust, 1935 - 1945[45], Cambridge University Press, 2008.
- Hermann von der Dunk: Voorbij de verboden drempel. De Shoah in ons geschiedbeeld. Amsterdam: Prometheus, vijfde, herziene druk 1999 (eerste druk 1990).
- Saul Friedländer: Nazi-Duitsland en de joden, 1933-1945 (verkorte versie), Nieuw Amsterdam - Amsterdam, 2009, ISBN 9789046805749 (vertaling van: Nazi-Germany and the Jews, 1933-1945)
- Pim Griffioen en Ron Zeller: (PDF) Jodenvervolging in Nederland, Frankrijk en België, 1940-1945: overeenkomsten, verschillen, oorzaken. Uitgeverij Boom, Amsterdam, 2011.
- Eric Heuvel: Ruud van der Pol en Lies Schippers: De zoektocht, beeldverhaal over de holocaust, 56 blz.
- Raul Hilberg: De vernietiging van de Europese Joden, Verbum, 1564 blz., drie delen, 2008 (vertaling van The destruction of the European Jews, Yale University Press, 2003)
- Rolf Hochhuth: De plaatsbekleder ((de) : Der Stellvertreter, (en) : The Representative): kritisch toneelstuk over de houding van de paus van 1939-1945 ten opzichte van de Joden. In Nederland in 1964 verschenen bij "De Bezige Bij".
- Loe de Jong: Het Koninkrijk der Nederlanden in de Tweede Wereldoorlog, Staatsdrukkerij en uitgeverij, 14 delen in 29 boekbanden, Den Haag, 1969-1991.
- Jacques Presser: Ondergang. De vervolging en verdelging van het Nederlandse jodendom 1940-1945 (delen I en II)[46], 1965, in opdracht van het RIOD.
- Peter Romijn: Burgemeesters in oorlogstijd. Besturen onder Duitse bezetting, Balans, 476 blz.
- Bertrand Russell: De gesel van het hakenkruis (vertaling door Jan Vrijman van: The Scourge of the Swastica. Uitg. De Bezige Bij, 1955).
- Lyn Smith: Verloren stemmen van de holocaust. Een unieke geschiedenis in de woorden van de mannen en vrouwen die het overleefden. Uitg. De Boekerij, Amsterdam, 2006, 431 blz.
- (en) Johan Snoek: The Grey Book - A Collection of Protests against Anti-semitism and Persecution of Jews issued by non-Roman Catholic Churces and Church Leaders during Hitler's Rule, Uitgeverij van Gorcum, Assen, 1969[47]
Zie ook
- Holocaust in Nederland
- Jodenvervolging
- Zigeunervervolging
- Historikerstreit
- Vergangenheitsbewältigung
- Holocaustmonumenten
| Bronnen en verwijzingen Noten
Literatur
Externe Links
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