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Paus Pius IX
Pius IX
Giovanni Maria Mastai-Ferretti
13. Mai 1792 – 7. Februar 1878
Paus Pius IX
Papst
Zeitraum1846–1878
VorgängerGregor XVI
NachfolgerLeo XIII
WaffeWapen
Liste der Päpste
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Papst Pius IX, geboren als Giovanni Maria Mastai-Ferretti (senigallia, 13. Mai 1792Rom, 7. Februar 1878), bekleidete dieses Amt von 1846 bis 1878 und ist daher Peter (35 Jahre) als dienstältester Papst.

Unter Pius IX. endete die weltliche Macht des Papstes mit der katholische Kirche die Verwaltung des gesamten Kirchenstaat, einschließlich der Stadt Rom, verloren an die 1861 Königreich Italien. Ab 1870 betrachtete sich Pius als Gefangener der Vatikan und würde jede Zusammenarbeit mit dem italienischen Staat ablehnen.

1854 verkündete Pius IX Dogma des Unbefleckte Empfängnis Mariens aus. Als Oberhaupt der Kirche nannte es Pius Vatikanisches Konzil (1869-1870) Treffen, bei dem die Unfehlbarkeit des Papstes wurde als Dogma angenommen.

Während seiner langen Pontifikat 206 neue Diözesen oder Vikariate erstellen.

Im Jahr 2000 war Pius Papst Johannes Paul II seliggesprochen. Das lockte Kritik unter anderem wegen der von ihm proklamierten Unfehlbarkeit des Papstes und vor allem der jüdisch Seite, seine intolerante Haltung gegenüber den Juden.

Frühe Biographie

In der Beschreibung seines Lebens vor dem Papsttum wird sein Geburts- und Familienname verwendet: Giovanni Mastai-Ferretti.

Jugend und Berufung

Giovanni war das neunte Kind des Grafen Girolamo Mastai-Ferretti und Caterina Solazzei di Fano. Die Familie Mastai-Ferretti stammt ursprünglich aus Lombardei und ließ sich später in Senigallia innerhalb der Herzogtum Urbino gegründet. Giovannis Vater war dort Bürgermeister der Stadt.

Nach der Grundschule setzte Giovanni seine Ausbildung an der Collegio Scolpic in Volterra, eine Schule unter der Leitung der Väter der Religionsschulen. Giovanni hat sich während seines Studiums besonders in Mathematik hervorgetan.[1]

Pius VII. Dieser Papst hatte großen Einfluss auf das kirchliche Leben von Mastai-Ferretti, der daher nach seiner Wahl zum Papst den Namen Pius annahm.

Giovanni begann sein Studium 1808 Philosophie und Theologie in Rom, wo er bei seinem Onkel Paolino Mastai-Ferretti wohnte. Er war am päpstlichen Hof und als Kanon verbunden mit dem Petersdom. Die Position der Kirche stand in dieser Zeit unter starkem Druck. Papst Pius VII. war wie sein Vorgänger Papst Pius VI, mittels Napoleon gefangen und schließlich gesendet an Frankreich gebracht, wohin er Schloss Fontainebleau wurde gefangen gehalten. Giovannis Onkel Paolino wurde ebenfalls aus Rom ausgewiesen, und ein anderer Onkel, Andrea – damals Bischof von Pesaro[2] – wurde gefangen gehalten in mantuweil er sich weigerte, die neue französische Regierung anzuerkennen.[3] Aus Sicherheitsgründen entschloss sich Mastai-Ferretti daher, in seine Heimatstadt Senigallia zurückzukehren.

1814 kehrte Giovanni nach Rom zurück, wo er zunächst die Zulassung zum Nobelgarde, eine Armeeeinheit, die von Papst Pius VII. geschaffen wurde, um den Papst zu schützen. Dafür wurde er aufgrund seiner epileptische Anfälle.

Anschließend setzte er sein Studium an der Accademia Ecclesiastica, der Diplomatenlehrgang der Heiliger Stuhl. Im Rahmen seines Studiums half er beim Wiederaufbau der Kirche in Rom, aber auch in Senigallia. Infolgedessen wurde Giovanni am 18. Dezember 1818 als Subdiakon.[4] Die Geschichte besagt, dass in dieser Zeit die später heiliggesprochenen Vincent PallotticNachdem Giovanni Mastai-Ferretti ihn getroffen hatte, prophezeite Giovanni Mastai-Ferretti, dass er zu gegebener Zeit zum Papst berufen und durch die Jungfrau von Loreto.[5][6]

Am 10. April 1819 wurde Giovanni Mastai-Ferretti Priester gewidmet. Wegen seiner epileptischen Anfälle gab es eine Besonderheit Dispensation notwendig für. Um es zu erhalten, wandte er sich direkt an Papst Pius VII. Der Papst beschloss, dem Dispensantrag stattzugeben, und wünschte Giovanni „dass die Krankheit ihn nicht mehr befallen würde“. Es wurde jedoch die Bedingung auferlegt, dass Giovanni nur mit Hilfe eines anderen Priesters die Messe halten konnte.[7][8]

Nach seiner Priesterweihe wurde Giovanni zum spiritueller Leiter von dem Waisenhaus Tata Giovanni („Papa Giovanni“) in Rom. Das Waisenhaus wurde von den armen Arbeitern gegründet Giovanni Borgi, die in Rom verwaiste Straßenkinder betreut hatte. Er nahm sie in sein eigenes Haus auf, um ihnen den Lebensunterhalt zu sichern und gab ihnen auch eine Ausbildung. Durch die Vermittlung von Giovanni Borgi fanden die Kinder später auch eine Lehrstelle bei Firmen in Rom.[9]

Giovanni Mastai-Ferretti war bereits in den Jahren 1814-1818 im Waisenhaus tätig gewesen und hatte den Kindern unter anderem Religion beigebracht. Es war auch in der Kirche in der Nähe des Waisenhauses Santa Anna dei Falegnamic, eine Kirche, die dem . gewidmet ist Heilige Anna, wo Giovanni seine erste Messe nach seiner Priesterweihe gefeiert hatte.

Mission nach Chile

Im Jahr 1823 wurde der Vatikan von Joseph Ignatius Cienfuegos angesprochen, Archidiakon des Dom von Santiago de Chile, um auf eine Mission zu gehen südamerikanisch Land, um die kirchliche Hierarchie zu etablieren Chili sich erholen. Das Land führte einen Unabhängigkeitskampf mit dem ehemaligen Mutterland Spanien, die jede Form der Selbstverwaltung ablehnte. Bischöfe in Chile waren entweder gestorben oder nach Spanien zurückgekehrt, wodurch viele Bistümer unbesetzt blieben. Es gab weder diplomatische noch kirchliche Beziehungen zwischen der neuen Republik und dem Heiligen Stuhl.[10][11]

Als apostolischer Vertreter Giovanni Musik ernannt, der ordiniert wurde Titularerzbischof von Philippinen. Giovanni Mastai-Ferretti wurde in die Delegation hinzugefügt als Wirtschaftsprüfer, auch auf Anraten von Kardinalstaatssekretär Ercole Consalvic. Die Delegation hatte von Anfang an mit Problemen zu kämpfen. Auf dem Weg nach Chile lag das Schiff beispielsweise im Hafen von Palma auf der spanischen Insel Mallorca festgenommen und die kirchlichen Vertreter wurden von den spanischen Behörden zum Zweck ihrer Reise befragt.[12] Nach kurzer Gefangenschaft wurde die Reise wieder aufgenommen und am 31. Dezember 1823 traf die Delegation in ein Buenos Aires von dort über Land nach Chili.

Obwohl die chilenische Bevölkerung die Delegation aus Rom herzlich begrüßte, gab es eine starke Skepsis über die Einmischung des Heiligen Stuhls. Im Laufe des Jahres 1824 ergriff die chilenische Regierung verschiedene Maßnahmen, die die Position der Kirche untergruben: Kircheneigentum wurde beschlagnahmt, Geistliche wurden in den Dienst des Staates gestellt und Klöster wurden abgeschafft.[13] Am 5. Juni 1825 kehrte die Delegation ergebnislos nach Italien zurück.[14]

Nach seiner Rückkehr nach Rom war Giovanni Papst Leo XII ernannt als Kanon des Santa Maria in der Via Lata und zum Direktor der Ospedale San Michele.[15] Diese Institution wurde 1693 von Monsignore Odescalchi, einem Cousin von Papst Innozenz XII und war eine Zuflucht für beide Sein wie alte Männer und Frauen, die in der Prostitution beschäftigt gewesen war. Aufgrund von Missmanagement fehlte es Ospedale zu den notwendigen Einnahmen, was Giovanni in kurzer Zeit beheben konnte.[16]

Erzbischof und Kardinal

Am 21. Mai 1827 wurde Giovanni ernannt Erzbischof von Spoleto und dann auch zu Assistent am Papstthron am 1. Juni Die Weihe zum Erzbischof fand am 3. Juni 1827 statt und wurde in der römischen Kirche vollzogen Peters Reifen von Kardinal Francesco Xaverio Castiglioni, dem späteren Papst Pius VIII.

Giovannis Ernennung erfolgte in einer Zeit großer sozialer und politischer Unruhen. Bereits in der Zeit des Französische Revolution und die darauffolgende Besetzung der italienischen Gebiete durch französische Truppen hatte den Wunsch nach der Vereinigung eines italienischen Staates, frei von jeglicher ausländischer Einmischung und frei von kirchlicher Einmischung in die tägliche Verwaltung des Landes, geweckt. Verschiedene geheime, revolutionäre Gruppen – von denen die Carbonari wurde der berühmteste – vor allem widersetzte er sich dem Einfluss der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn, die einerseits Gebiete in Norditalien als ihr eigenes Territorium betrachteten, sich andererseits aber auch loyale Verbündete des Kirchenstaates zeigten. Mangels gut ausgebildeter Armeen war der Kirchenstaat auf die Unterstützung ausländischer Mächte angewiesen.

Spoleto galt als eines der Zentren der revolutionären Gruppen und Giovanni sah es als seine Aufgabe an, die Verbindung zum Heiligen Stuhl wiederherzustellen. Aufgrund seiner in Rom gesammelten Erfahrungen beschloss Giovanni, sich auf das Wohl seiner Gemeindemitglieder zu konzentrieren. Er richtete ein Waisenhaus ein, von dem aus die Waisen für verschiedene Handwerksberufe ausgebildet wurden.[17]

Im Februar 1831, kurz nach der Wahl von Papst Gregor XVIIn Italien nahmen die Spannungen wieder zu, beginnend in der Romagna. Aufgrund des stark kirchenfeindlichen Charakters des Aufstandes beschloss Giovanni Mastai-Ferretti, aus Spoleto zu fliehen.[18] Als sich herausstellte, dass Gregor XVI. die Unterstützung österreichischer Truppen in Anspruch genommen hatte, kehrte Giovanni in seine Heimat zurück Erzdiözesevon dort aus die Interessen der Einwohner zu verteidigen. Da die Österreicher die Rebellen, die sich gegen die päpstliche Macht gewandt hatten, umzingeln wollten, flüchteten sie in Spoleto. Durch Giovannis Vermittlung entschieden sich die Rebellen zur Entwaffnung und es gelang ihm, den österreichischen Heerführer davon zu überzeugen, sich nicht an den Aufständischen zu rächen.[19] Aus dieser Zeit gibt es auch eine Anekdote zu Giovanni Mastai-Ferretti zu seiner Auffassung von der möglichen Verfolgung der Rebellen. Als ein hochrangiger Polizeibeamter eine Liste von Rebellenführern zusammenstellte, die er dem Papst vorlegen sollte, wurde diese Liste zuerst Giovanni vorgelegt, der dem Beamten antwortete: „Du verstehst weder deinen Beruf noch meinen. Wenn ein Wolf die Schafe verschlingen will, warnt er den Hirten nicht.“ Dann warf er den Rahmen in den Kamin.[20]

Am 17. Dezember 1832 wurde Giovanni von Papst Gregor XVI Diözese Imolavon denen er persönlich Erzbischof wurde. Auch für diese Diözese stand die Reorganisation an oberster Stelle. Auf Initiative von Giovanni wurden Krankenhäuser und ein Waisenhaus gebaut, Kirchen restauriert und eine Vorbereitung Seminar wurde dort gegründet, wo Männer weniger wohlhabender Herkunft ihre Priesterausbildung beginnen konnten.[21]

Während der Konsistorium am 23. Dezember 1839 wurde Giovanni im Brustkorb (=im Herzen) Kardinalpriester erstellt. Sein Name wurde am 14. Dezember 1840 veröffentlicht und wurde zum TitelkircheSanti Marcellino und Pietro zugewiesen.

Konklave von 1846

Konklave
Gregorius XVI -Franceso Podesti.jpgCardinal Camerlengo.jpgOleoPioIX.JPG
Herkunft Wahlkollegium
GegenwärtigAbwesend
Italien[22]:504
Frankreich:-3
Österreich:-2
Spanien:-1
Belgien:-1
Portugal:-1
5012

Am 1. Juni 1846 starb Papst Gregor XVI. Die Beerdigung und Beisetzung fand am 6. Juni im Petersdom statt. In der Folgezeit wurden die Vorbereitungen für das Konklave getroffen, die Versammlung der in Frage kommenden Kardinäle, um aus ihrer Mitte einen neuen Papst zu wählen. Die Bedingungen für die Abhaltung eines Konklaves waren alles andere als günstig: In allen italienischen Territorien herrschten große Unruhen und der österreichische Kaiser war um militärische Hilfe gebeten worden, um die bevorstehenden Aufstände niederzuschlagen.[23]

Wie bei drei der vier vorangegangenen Konklaven der 19. Jahrhundert die weltlichen Fürsten versuchten, das Wahlverhalten der Kardinäle zu beeinflussen, um den ihrer Meinung nach geeignetsten Kandidaten für das höchste kirchliche Amt zu finden.[24] Von französischer Seite, aber auch innerhalb der italienischen Territorien, gab es den Ruf nach mehr Liberale Papst, der auch bereit wäre, die säkulare Regierung des Kirchenstaates zu reformieren. Dabei wurden die Namen der Kardinäle genannt Tommaso Pasquale Gizzi, Ludovico Micarac und Giovanni Mastai-Ferretti, wobei letzterer von den Franzosen bevorzugt wird.[25]

Kaiser Ferdinand I. von Österreich-Ungarn stand ein Absolutist Papst, Kardinal bevorzugt Luigi Lambruschinic, der während des Pontifikats Gregors XVI. Kardinalstaatssekretär gewesen war und Gregors harte Linie fortsetzen wollte.[26] An Kardinal Karl Kajetan von Gaisruck, Erzbischof von Mailand, wurde vom österreichischen Kaiser befohlen, eine mögliche Einspruch (=die Ius Exclusivae) sollte klar werden, dass Giovanni Mastai-Ferretti zum Papst gewählt wird. Dazu kam es jedoch nicht, weil der österreichische Kardinal zu spät kam und deshalb nicht am Konklave teilnahm.[27]

In Anwesenheit von 50 (alle aus Italien) von insgesamt 62 stimmberechtigten Kardinälen begann das Konklave am 14. Palazzo del Quirinale bei Rom.[28][29] Bereits bei der ersten Abstimmung am 15. Juni war klar, dass die Wahl zwischen Lambruschini und Mastai-Ferretti stattfinden würde.

Im vierten Wahlgang am 16. Juni 1846 erhielt Giovanni Mastai-Ferretti 36 Vorzugsstimmen und war damit eine Tatsache. Damit war das Konklave von 1846 das bisher kürzeste Konklave des 19. Jahrhunderts.[30] Als Giovanni gefragt wurde, welchen Namen er tragen würde, gab er an, dass er als Hommage an Papst Pius VII., dem Giovanni viel verdankte, Pius genannt werden wollte.[31] Die Krönung mit einem speziell für diesen Anlass angefertigten Tiara fand am 21.06.1846 statt.[32]

Pontifikat

Papst Pius IX., kurz nach seiner Wahl

Die Ernennung von Pius IX. hätte im Gegensatz zu seinem Vorgänger Gregor XVI., der mit Unterstützung Österreichs den absolutistischen Charakter der päpstlichen Souveränität fest bewahrt hatte, eine liberalere Politik innerhalb des Kirchenstaates gewählt.[33] Unterstützt von seinem Kardinal-Außenminister Luigi Lambruschini war Gregorys Widerstand gegen jegliche Moderne zu einem wahren Kreuzzug; zum Beispiel lehnte er den Bau eines Eisenbahnnetzes innerhalb des Kirchenstaates vehement ab, den er als "chemins d'enfer" (=Höllenstraßen)[34][35]

Vor allem die österreichische Seite war mit der Wahl von Pius IX. unzufrieden. Es wurde befürchtet, dass der neue Papst das Ansehen Frankreichs in der kirchlichen Regierung erhöhen würde, aber auch, dass eine Umkehr der Politik innerhalb des Kirchenstaats die Vormachtstellung Österreichs, insbesondere im Norden der italienischen Gebiete, beeinträchtigen würde unter Druck geraten.[36]

Während Pius IX. aufgrund seiner Vorstellungen von der Führung des Kirchenstaates zunächst als liberal gelten konnte, wurde in Glaubensfragen und in der päpstlichen Autorität die konservative Ideologie beibehalten, wie aus seiner ersten hervorgeht Enzyklika, Qui Pluribus, vom 9. November 1846, in dem er sich gegen Modernist Ideen und warnte davor sektiererische Gesellschaften die versuchten, die Position des Heiligen Stuhls und des römisch-katholischen Glaubens zu untergraben. Dieser Kampf gegen Innovationen würde sich erst nach 1850 intensivieren und 1864 zur Enzyklika führen. Quanta Curaçao, in dem Pius IX. unter anderem die Meinungs- und Religionsfreiheit scharf verurteilte. Zusammen mit der Enzyklika Lehrplanfehler veröffentlicht, eine Aufzählung von – in den Augen der römisch-katholischen Kirche – achtzig Fehler. Pius IX. rief alle Katholiken auf, sich von diesen Meinungen und Lehren zu distanzieren.

Angesichts dieser perversen Falschheit der Meinungen, im tiefen Sinne unserer apostolischen Pflicht und in unserer großen Sorge um unsere heilige Religion, um die Reinheit der Lehre und um das Heil der Seelen haben wir uns Gott anvertraut und für auch das Wohlergehen der menschlichen Gesellschaft und halten es für notwendig, unsere apostolische Stimme wieder zu erheben. Und aus diesem Grund lehnen, verwerfen und verurteilen wir ausnahmslos alle von uns in dieser Enzyklika gesondert erwähnten Meinungen und Lehren gemäß unserer apostolischen Autorität, und wir werden und befehlen, dass sie von allen Kindern absolut aufgenommen werden der katholischen Kirche abgelehnt, abgelehnt und verurteilt werden.[37]

Verlust des Kirchenstaates

Siehe auch: Risorgimento

1846-1850

Seit dem Französische Revolution und der anschließenden Besetzung der italienischen Gebiete durch Frankreich wuchs der Wunsch innerhalb Italiens nach einer Vereinigung des Landes, frei von fremder Einmischung und mit mehr Macht für die Bevölkerung als für den Klerus. Mehrere geheime revolutionäre Gruppen wurden gebildet, um das Ideal einer unabhängigen Republik ohne Einmischung des Klerus zu verwirklichen.

Eine andere Idee kam von dem italienischen Geistlichen und Philosophen Vincenzo Giobertic (1801-1852), der in seiner Veröffentlichung “Del primato morale e civile degli Italiani” (='der moralische und bürgerliche Primat der Italiener') befürwortete eine Föderation der italienischen Staaten unter der Präsidentschaft des Papstes, wobei er das Papsttum als „Die letzte Größe, die Italien vorbehalten ist“ beschrieben. Pius IX., der Giobertis Werk zunächst bewunderte, änderte seine Meinung 1850, als sich abzeichnete, dass Gioberti die Macht des Klerus noch immer zügeln wollte. Seine Werke wurden später auch auf der veröffentlicht Index platziert, weil er zu feindselig gegenüber dem . ist Jesuiten hätte genommen.[38]

Ganz anders war der Wunsch, Italien unter das Haus Savoyen zu vereinen, das über es herrschte Königreich Sardinien, und wurde als einziger Nicht-Ausländer angesehen Dynastie innerhalb der italienischen Grenzen.[38]

allegorisch Darstellung von Pius IX. anlässlich der Amnestie am 16. Juli 1846

Um der im Kirchenstaat herrschenden Unzufriedenheit zu begegnen, beschloss Pius IX. am 16. Juli 1846 zunächst, politischen Gefangenen und Häftlingen Amnestie zu gewähren. Dissidenten: „Die Liebe, die uns unsere treuen Untertanen entgegengebracht haben, und die vielen Zeichen der Verehrung, die sie dem Heiligen Stuhl in unserer Person erwiesen haben, haben uns davon überzeugt, dass wir mit aller Zuversicht Amnestie gewähren können.“[39] Am 8. August 1846 wurde Kardinal Tommaso Pasquale Gizzi zum Kardinalstaatssekretär ernannt, dem Liebling der Liberalen beim Papstkonklave von 1846.[28] Für die Regierung des Staates schuf Pius IX. eine Kommission, die aus sechs Kardinälen bestand, darunter der vom römischen Volk verhasste Kardinal Lambruschini.[40] Eine der Hauptaufgaben der neuen Regierung bestand darin, die Finanzlage des Kirchenstaates in Ordnung zu bringen. Die französische Vorherrschaft und die Ausgrenzung moderner Techniken innerhalb der Gesellschaft hatten zu einer Abhängigkeit des Staates vom Ausland geführt. Wie schon während seiner Zeit in Spoleto ordnete Pius IX. Verbesserungen der Infrastruktur an. Er ordnete beispielsweise den Bau eines Eisenbahnnetzes an und versuchte, die Verbrauchsteuern auf Lebensmittel zu senken, die Steuern proportional auf wohlhabendere Gemeinden zu verlagern und Brachland für landwirtschaftliche Aktivitäten, einschließlich Reisanbau, zu bewirtschaften.[36]

Um die Bevölkerung auf seine Seite zu ziehen, Almosen austeilen und wurde jeden Donnerstag öffentlich Publikum gehaltenen. Auch groß angelegte politische Verfolgungen wurden gestoppt.[41]

Am 19. April 1847 kündigte Pius IX. weiter an, einen Beirat einrichten zu wollen (Consulta di Stato), die ausschließlich aus Laien aus den verschiedenen Provinzen des Kirchenstaates bestehen würde. Eine Zivilgarde, die Guardia Civica, gegründet und ein Kabinettsrat.[42]

Trotz dieser Annäherungsversuche an die Reformisten blieb die Unzufriedenheit bestehen. Der Philosoph und Politiker Giuseppe Mazzini, Anführer von La Giovine Italien, drückte kurz nach der Wahl von Pius IX. in a . den Reformdrang aus Broschüre: "Der Papst wird die Reformen aus Prinzip und aus dringender Notwendigkeit fortsetzen."[43] Ein in Genua Der organisierte wissenschaftliche Kongress im Jahr 1847 entpuppte sich als Versammlung von Revolutionären, die sich für die Abschaffung der Macht des Klerus einsetzten. Kongressteilnehmer wiesen auf das Versagen der Regierung bei der Bewältigung der Katastrophen hin, mit denen sie konfrontiert war Halbinsel kurz davor: die teilweise misslungenen Ernten von 1845 und 1846, die eine Hungersnot drohten, und die großen Überschwemmungen, die weite Teile Roms überfluteten. Insbesondere es jüdisch Ghetto betroffen war, was Pius IX. zwang, die Regeln bezüglich des Ghettos zu lockern.[44]

Die Feier des einjährigen Pontifikats von Pius IX., das in a . endete patriotisch Demonstration und führte zu einem Verbot zukünftiger Feiern, war Revolutionäre verwendet, um ihre Unzufriedenheit mit der Politik zum Ausdruck zu bringen, was unter anderem zum Rücktritt von Kardinal Gizzi als Außenminister führte. Letzteres wurde von Cardinal . abgelöst Gabriele Ferretti, ein Cousin von Pius IX. Zur Verteidigung des Vorwurfs Vetternwirtschaft Pius IX. betonte, dass er mit der Ernennung von Ferretti die liberalen Ideen fortsetzen wolle.[48]

Die Einsetzung des Stadtrates von Rom am 2. Oktober 1847 war für viele der Beweis dafür, dass die kirchliche Macht in dieser Stadt enden würde; Obwohl Prälaten noch an der Regierung teilnahmen, war ihre Macht begrenzt.[49]

Das Cover von 1848

Es Revolutionsjahr 1848 markierte einen Wendepunkt innerhalb der etablierten Ordnung in Europa. An die militärischen Verbündeten des Kirchenstaates, Frankreich, Österreich und der Königreich der beiden Sizilienkam es zu Machtverschiebungen, die zum Rücktritt von Monarchen und Staatsmännern (Frankreich und Österreich) und zur Erteilung einer Verfassung im Königreich beider Sizilien führten.

Verschiedene Gruppen innerhalb Roms reagierten auf die Ereignisse im Ausland. Pius IX. war unter dem Druck der öffentlichen Meinung gezwungen, mehr Einfluss der Bürger auf die Regierung zuzulassen, was zur Verkündung einer neuen Verfassung im März 1848 führte Satzung.[50] Pius IX. missachtete entschieden die Forderung des Papstes, dem verhassten Österreich den Krieg zu erklären. Im Konsistorium vom 29. April 1848 wies Pius IX. darauf hin, dass ein Krieg den Vorstellungen der Kirche zuwiderlaufen würde, denn schließlich „Wir auf Erden treten an die Stelle dessen, der den Frieden stiftet und der Nächstenliebe kämpft.“[51] Die Weigerung von Pius wurde als Verrat an dem zu verfolgenden Ideal angesehen.

Obwohl die auch in Rom ausgebrochenen Aufstände mit Hilfe österreichischer Armeen niedergeschlagen wurden, blieb die Unzufriedenheit innerhalb Italiens bestehen. Am 15. November 1848 kam es zur Ermordung von Pellegrino Rossic, Justizminister in der Regierung des Kirchenstaates. Dann zogen die Aufständischen in die Palazzo del Quirinalewo sich Pius IX. zusammen mit ausländischen Gesandten verschanzt hatte. Bei der Erstürmung der päpstlichen Residenz, bei der ein weiterer Mitarbeiter von Pius IX. getötet wurde, gelang es den Revolutionären, bis zum Papst vorzudringen, der von Angehörigen der schweizerisch und der Nobelgarde und von den ausländischen Gesandten, die die Aufständischen darauf aufmerksam machten, dass jede Ungerechtigkeit gegen den Papst mit schwerer Hand gerächt werden würde. Dann wurde beschlossen, den Papst im Palast gefangen zu halten.

Flug

Wegen der prekären Lage beschloss Pius IX., vorerst aus Rom zu fliehen. Als regulärer Priester verkleidet, gelang ihm am 24. November 1848 mit Hilfe des bayerischen Gesandten Spaur und des französischen Gesandten Graf d'Harcourt die Flucht.[52] Obwohl Pius ursprünglich geplant hatte, nach Spanien zu ziehen, entschied er sich schließlich Gaeta, ein Ort im Königreich beider Sizilien. Er blieb dort im Königspalast von Portici, nahe dem Zentrum von Neapel.

Am 9. Februar 1849 wurde in Rom die Römische Republik verkündet. Pius IX. plädierte für eine baldige Rückkehr nach Rom und rief daraufhin die Hilfe aller katholischen Nationen in Anspruch, um ihm bei der Wiederherstellung seiner Macht zu helfen. Spanien, Frankreich und Österreich waren dazu ebenso bereit wie Deutschland und Russland, obwohl die beiden letztgenannten eine Wiederherstellung der päpstlichen Macht unter Aufsicht der Großmächte befürworteten, um eine erneute Eskalation innerhalb der italienischen Gebiete zu verhindern.[53] Widerstand kam aus dem Königreich Sardinien, das einen Krieg gegen Österreich und die Unterwerfung des Königreichs beider Sizilien unter Italien für notwendig hielt, um ein vereintes Land zu erreichen.[54]

Nach der Rückeroberung der Stadt Rom Anfang Juli 1849 durch die französischen Truppen wurde die Republik beendet. Um die Regierung im Kirchenstaat wieder aufzunehmen, gründete Pius IX Triumvirat bestehend aus den drei Kardinälen Gabriele della Genga Sermatteis – eine Cousine des späteren Papst Leo XII –, Luigi Vannicelli Casonic und Lodovico Altieric. Dies Commissione Governorata di Stato ergriffen sofort die von Pius IX. gewünschten Maßnahmen: Jede Form der Liberalisierung innerhalb der Politik des Kirchenstaates wurde rückgängig gemacht und bestimmte Freiheiten, auch die der Pressefreiheit, stark eingeschränkt.[55] Auch die Justiz wurde verschärft und die Inquisition wurde wieder eingeführt.

Die französische Regierung reagierte auf diese Entwicklung leicht kritisch und verwies den Vatikan darauf, dass sie die Wiederherstellung der päpstlichen Macht nur in der Annahme unterstützt habe, dass der Papst damit seine Regierungspolitik ändern würde, insbesondere in Bezug auf die Säkularisierung des Vorstandes.[56]

Pius selbst hatte sich übrigens nicht dafür entschieden, 1849 direkt nach Rom zurückzukehren, weil die Franzosen - wie Pius meinte - halbherzig zur Wiederherstellung der päpstlichen Macht sprachen. Die Tatsache, dass der Papst wieder als Staatsoberhaupt anerkannt werden musste, sollte dem französischen Klerus auf die Sprünge helfen. Die französische Regierung bestand jedoch auf einer weiteren Liberalisierung der Regierungsführung. Die Aufsicht sollte in den Händen der Franzosen liegen.[57] Pius war durch sein Exil zu einem Gegner jeglicher Modernisierung der Verwaltung geworden. Er betrachtete die französische Reaktion als Versuch, den Revolutionären Annäherungsversuche zu machen, die er nur ablehnen konnte.[58]

Am 12. April 1850 kehrte Pius schließlich nach Rom zurück und beschloss, sich in der Stadt niederzulassen Apostolischer Palast im Vatikan. Das Triumvirat wurde aufgelöst und die Exekutivgewalt an die Kardinäle zurückgegeben Giacomo Antonellic.

1850-1870

Statue in Oudenbosch in Erinnerung an die Gefallenen Päpstliche Zuaven im Kampf um den Kirchenstaat. In der Mitte steht Papst Pius IX., zu seinen Füßen ein toter Zuave.
Papst Pius IX. segnet seine Truppen zum letzten Mal am 25. April 1870 im Petersplatz in Rom

Obwohl sich die Lage im Kirchenstaat zu stabilisieren schien, teilweise dank der Präsenz der französischen Truppen, Revolutionär Bewegungen aktiv.[59] Die Wut der Gegner richtete sich nicht nur gegen den Klerus, auch französische Soldaten mussten zahlen, was unter anderem zu der französischen Maßnahme führte, dass alle Aufständischen, die mit irgendeiner Waffe auf der Straße erwischt wurden, auf der Stelle erschossen werden konnten .[60] Angeführt vom Premierminister Camillo Benso di Cavour des Königreichs Sardinien wurde der Ruf nach einer Vereinigung der italienischen Territorien aufrechterhalten und die Regierung nahm eine zunehmend antiklerikale Position ein: So wurde beispielsweise 1854 die Existenz von Klöstern verboten.[61]

Die Doppelrolle des gekrönten Kaisers 1852 war entscheidend Napoleon III. Bonaparte. Während eines Treffens zwischen Cavour und dem französischen Kaiser im Jahr 1858 in Plombières ein Plan für einen Krieg gegen Österreich wurde ausgearbeitet. Nach der Vertreibung der Österreicher konnte das Königreich Sardinien sein Territorium erweitern und Teile des Kirchenstaates durch Volksbewilligung annektieren (via Referendum) oder durch Eroberung. Napoleon III. verlangte jedoch, dass die päpstliche Unabhängigkeit in Rom und Umgebung garantiert werden sollte, garantiert durch die Anwesenheit französischer Truppen.[61]

Am 4. Juli 1859 wurden die österreichischen Armeen Magenta besiegt und kam Mailand und Toskana in den Händen des Königreichs Sardinien. Ein Aufstand in Bologna war dann von könig Viktor Emanuel II Er nutzte die Gelegenheit, um die Ordnung in der Stadt wiederherzustellen, und forderte daraufhin andere Teile des Kirchenstaats auf, Volksabstimmungen abzuhalten.

Zuave

Die Empörung von Pius IX. war groß und er beschloss, exkommunizieren. Der Papst drohte auch, jedem, der an einem Referendum teilnahm, dieselbe Strafe zu verhängen.[61] Victor Emmanuels Forderung nach der Macht über Umbrien und die Marken wurde ihm übergeben, führte mit Hilfe einer Freiwilligenarmee zu Pius IX Päpstliche Zuaven, versucht, die Eroberung der Gebiete zu verhindern. Diese Armee war durch einen Appell von Pius IX. an alle katholischen unverheirateten jungen Männer der Welt entstanden, ihm zu helfen, seine weltliche Macht zu erhalten. Unter diesen Freiwilligen waren 3181 Niederländer und 1634 Belgier. Der Holländer Quote wurde besonders vom Pfarrer von auf die Beine gestellt Oudenbosch, Willem Hellemons, Spitzname Zouave-Pastor links.

Am 18. September 1860 wurden die Zuaven in der Schlacht von Castelfidardo besiegt und nach einer zweiten Niederlage am 30. September desselben Jahres in der italienischen Stadt Ancona der Streit wurde beigelegt. Mit Ausnahme der Stadt Rom und ihrer Umgebung stand der Rest der italienischen Halbinsel nun unter der Herrschaft von Victor Emmanuel, der am 17. März 1861 offiziell das Königreich Italien ausrief.

De daarop volgende negen jaar wist Pius IX zijn macht over de sterk gereduceerde Kerkelijke Staat te handhaven dankzij de aanwezigheid van de Fransen en de zoeaven. Met het decreetNon Expedit in 1868 trachtte Pius IX alsnog invloed te verkrijgen over de katholieke bevolking. In het decreet werd het immers aan katholieken verboden deel te nemen aan parlementaire verkiezingen en was het niet toegestaan om zich kandidaat te stellen voor een zetel binnen het parlement.[62] De Italiaanse koning, die ogenschijnlijk akkoord ging met deze situatie, gaf echter aan dat een vertrek van de Fransen gevolgen zou hebben voor de positie van de stad Rome. Die verandering kwam in 1870 toen de Franse troepen in Italië door keizer Napoleon III teruggeroepen werden, doordat het land verwikkeld was in een oorlog met Pruisen. De Inname van Rome volgde op 20 september 1870. Pius trok zich terug in het Vaticaan, waarbij hij zichzelf zag als een gevangene.[63]

Als handreiking aan de paus werd op 13 mei 1871 binnen het Italiaanse parlement de Garantiewet (=La legge delle Guarentigie) aangenomen, waarin onder andere de soevereiniteit van de paus erkend werd, schadeloosstelling werd geboden in de vorm van een jaarlijkse geldelijke bijdrage en het recht op het bezit van het Vaticaan en de pauselijke zomerresidentie Castel Gandolfo gegarandeerd werd. Pius IX weigerde echter daarmee akkoord te gaan, zoals verwoord in de encycliek Ubi Nos van 15 mei 1871. Ook zijn directe opvolgers gingen nooit in op toenaderingspogingen van de Italiaanse regering. Pas bij de afsluiting van de Lateraanse Verdragen onder paus Pius XI in 1929 kwam een einde aan de impasse.

Continuïteit

Paus Pius IX met staatsiestola, op latere leeftijd

Om de continuïteit van het pausschap te garanderen besloot Pius IX al kort na de annexatie van Rome in 1870 tot het opstellen van drie geheime constituties die de verkiezing van zijn opvolger moesten bespoedigen. Pius vreesde dat na zijn dood de Italiaanse regering invloed zou uitoefenen op de keuze van een nieuwe paus, niet geheel onterecht, omdat met name uit niet-katholieke hoek aangedrongen werd op wereldlijke inbreng.

De constitutie In Hac Sublimi van 21 augustus 1871 gold als de meest verstrekkende, omdat zij met eerdere bepalingen omtrent het conclaaf brak en elke wereldlijke inmenging ten strengste verboden werd. Om de verkiezing zo snel mogelijk te laten aanvangen bepaalde Pius ook dat deze moest beginnen op het moment dat de helft plus een van de kiesgerechtigde kardinalen bijeen was op de plaats waar het conclaaf plaatsvond.[64]

In Licet per apostolicas van 8 september 1874 onderstreepte Pius dat elke beslissingsbevoegdheid die normaliter voorbehouden was aan de paus tijdens de periode van sedisvacatie niet aangewend mocht worden door de kardinalen en eiste hij volledige geheimhouding over het verloop van het conclaaf.[65]

De laatste constitutie, Consulturi, van 10 oktober 1877 riep de kardinalen op het conclaaf te verdagen – zelfs als dit al begonnen was – wanneer de indruk bestond dat de verkiezing niet conform de richtlijnen kon worden uitgevoerd.[65]

De drie constituties, die pas na de dood van Pius IX publiek gemaakt mochten worden, waren niet de enige maatregelen die de paus had getroffen. Naast het verbod aan kardinalen om al tijdens Pius’ leven te vergaderen over een eventuele kandidaat-opvolger veranderde Pius ook de samenstelling van het kardinalencollege naar nationaliteit. Waren er bij zijn eigen verkiezing acht niet-Italiaanse kardinalen, tijdens het conclaaf van 1878 waren er 25 niet-Italiaanse kiesgerechtigde kardinalen, waarvan er negentien na 1870 waren gecreëerd.[28][66]

Tijdens 23 consistories creëerde Pius IX in totaal 123 kardinalen. Door zijn ambtstermijn van bijna 32 jaar waren er bij de dood van Pius slechts drie kardinalen, allen benoemd door zijn voorganger, paus Gregorius XVI, die eerder hadden deelgenomen aan een conclaaf.[67]

Geloofskwesties

Dogma van de Onbevlekte Ontvangenis van Maria

Zuil van de Onbevlekte Ontvangenis op de Piazza di Spagna te Rome

In 1848 benoemde Pius een commissie van theologen die het dogma van de Onbevlekte Ontvangenis van Maria moest voorbereiden. Essentie van het dogma zou worden dat Maria als Moeder Gods vanaf haar ontvangenis in de moederschoot, dus 9 maanden voor de geboorte, vrij was geweest van de erfzonde. Deze bijzondere status werd volgens de kerk bevestigd door de boodschap van de aartsengel Gabriël toen hij aan Maria haar moederschap van Jezus bekendmaakte: “Wees gegroet, vol van genade”[68] Deze stellingname had in de loop van de geschiedenis echter voor- en tegenstanders gekend; tot de laatste groep behoorden ook de door de Rooms-Katholieke Kerk na hun dood benoemde kerkleraren Albertus Magnus en Thomas van Aquino. Zij meenden dat Maria behoorde tot de mensheid en daardoor ook belast was met de erfzonde.

Tijdens de vijfde zitting van het Concilie van Trente op 17 juni 1546 was de leer over de erfzonde opnieuw bevestigd, maar de concilievaders maakten duidelijk dat de Maagd Maria niet daardoor automatisch belast was met die zonde.

Onder Pius’ voorganger, Gregorius XVI, waren uiteindelijk plannen opgevat om de afkondiging van het dogma te realiseren, maar pas onder Pius IX werden de daadwerkelijke voorbereidingen daartoe getroffen. Hiertoe zou hij zijn aangespoord door kardinaal Lambruschini, die meende dat de definitie van het dogma “de betekenis van de Christelijke waarheden zou herstellen en de geesten terug zou brengen van het pad van het naturalisme.[69] Pius riep niet alleen de commissie ter voorbereiding, maar ook de kardinalen en bisschoppen op hun visie ten aanzien van het voorgenomen plan te geven, zoals verwoord in zijn encycliek Ubi Primum van 2 februari 1849.

Op 8 december 1854 werd met de bulIneffabilis Deus het dogma afgekondigd. Ter bevestiging hiervan werd in 1857 door Pius IX het standbeeld Onbevlekte Ontvangenis van Maria – gemaakt door de Italiaanse beeldhouwer Giuseppe Obici (1801-1878) – gewijd op het Piazza di Spagna in Rome. Ook tegenwoordig vindt bij dit standbeeld elk jaar op 8 december een viering plaats waarbij de paus ook aanwezig is.[70] Wijdverbreid tot op de dag van vandaag is het misverstand dat met de 'onbevlekte ontvangenis' van Maria de maagdelijke geboorte van Jezus bedoeld zou zijn.

Het dogma bracht een toename van de Mariaverering voort binnen de katholieke gemeenschap. Voor Pius IX kwam de bevestiging van zijn besluit op 25 maart 1858, toen de Maagd Maria aan Bernadette Soubirous verschenen zou zijn en zich zelf bekendmaakte met de woorden: “Que soy era Immaculada Councepciou” (vertaling: Ik ben de Onbevlekte Ontvangenis).[71] (Zie ook: Een voorspelling)

Vaticaans Concilie

Het Eerste Vaticaans Concilie, voorgezeten door paus Pius IX

Op 6 december 1864 maakte Pius IX tijdens een bijeenkomst van de Congregatie voor de Riten bekend dat hij het voornemen had om een oecumenisch concilie bijeen te roepen. Deze bijeenkomst van kerkelijke leiders zou plaatsvinden in het Vaticaan en als locatie werd daarvoor de Sint-Pietersbasiliek aangewezen.[72] Doel van het concilie was om de positie van de Kerk te versterken en bepaalde maatschappelijke veranderingen te bespreken. De invloed van deze wilde hij beperken, dan wel afwijzen. Het tijdstip van afkondiging van het concilie was niet geheel toevallig gekozen: twee dagen later volgde Pius’ encyclieken Quanta Cura en de Syllabus Errorum, waarin stelling werd genomen tegen de – in de ogen van de paus – vele dwalingen en dwaalleren die de maatschappij bedreigden.

Om de impact van het concilie te vergroten, stelde Pius voor om alle kerkelijke leiders op te roepen voorstellen aan te dragen, die tijdens het concilie ter sprake moesten komen. Om alle verzoeken te ordenen en de agenda voor de bijeenkomst voor te bereiden werd een commissie opgericht, de Congregazione speciale direttice per gli affari del futuro concilio generale, geleid door vijf kardinalen. Het was de bedoeling om de kerkvergadering op 29 juni 1867 te openen, de 1800e gedenkdag van het martelaarschap van de apostelen Petrus en Paulus. De Duitse Oorlog van 1866, waarbij onder meer Oostenrijk en Italië tegenover elkaar waren komen te staan, en de hieruit voortvloeiende terugtrekking van Franse troepen uit Rome zorgden er echter voor dat de voorbereidingen vertraagd werden en pas op 30 oktober 1867 hervat konden worden.

Met de bul Aeterni Patris[73] ('Over de Eeuwige Vader') van 29 juni 1868 werd de definitieve openingsdatum vastgelegd op 8 december 1869. Kardinalen, bisschoppen en kloosteroversten werden uitgenodigd. In tegenstelling tot voorgaande concilies gingen er geen uitnodigingen uit naar wereldlijke leiders, hoewel het hun niet verboden werd aanwezig te zijn bij de besprekingen, zij het dat zij geen inspraak noch stemrecht genoten.[59] In twee brieven riep Pius ook leden van de orthodoxe kerken[74] en protestanten[75] op om deel te nemen aan het concilie; voorwaarde was echter dat zij daartoe eerst terug moesten keren naar de Moederkerk in Rome.

Na een voorbereiding van vijf jaar werden de agendapunten vastgelegd. Naast de voorstellen voor drie dogmatische afkondigingen, betrekking hebbend op de katholieke geloofsleer, de Kerk van Christus en het christelijk huwelijk, zouden ook onderwerpen met betrekking tot het bisschopsambt, studies aan de seminaries, verbetering van de christelijke moraal en de vastlegging van kerkelijke feestdagen ter sprake komen. Vanuit verschillende prelaten was ook het verzoek gekomen om een herziening van het kerkelijk wetboek te realiseren.[59]

Onfeilbaarheid

De meeste aandacht ging echter uit – al dan niet bedoeld – naar een eventuele afkondiging van de onfeilbaarheid van de paus. Buiten de Kerk groeide het gevoel dat de kerkvergadering bijeengeroepen was om dit dogma te bevestigen. Dit werd echter door het Vaticaan aanvankelijk tegengesproken, totdat een publicatie in La Civiltà Cattolica, een sterk aan het Vaticaan gelieerd lijfblad uitgegeven door jezuïeten, op 6 februari 1869 suggereerde dat de onfeilbaarheid op verzoek van vele prelaten zeker besproken zou gaan worden.[76] Met name vanuit Engeland, Frankrijk, Duitsland, Rusland en Oostenrijk werd de vrees uitgesproken dat het nieuwe dogma de pauselijke autoriteit zou vergroten, waardoor de invloed van de landen op de lokale Kerk drastisch zou verminderen.[59] Deze landen adviseerden hun geestelijken dan ook om niet deel te nemen aan het concilie – maar uiteindelijk zouden alleen de prelaten uit Rusland niet naar Rome afreizen.

Pius IX, die aan bezoekers te kennen gaf niets in het dogma van onfeilbaarheid te zien,[77] had zich echter in twee encyclieken al uitgesproken over de onbetwiste soevereiniteit van de paus en de daarmee gepaard gaande onfeilbaarheid:

Deze autoriteit [pausschap] beoordeelt op onfeilbare wijze alle geschillen aangaande geloofs- en morele zaken …

— ——Qui Pluribus, paragraaf 10

In deze autoriteit [pausschap] leeft het onveranderbare leerambt van dit geloof voort

— ——Nostis et Nobiscum, paragraaf 17

Na de officiële opening van het concilie door Pius IX op 8 december 1869 bleek echter al snel dat de meeste deelnemers zich voornamelijk richtten op het onfeilbaarheidsvraagstuk. Hoewel de voorstanders ruim in de meerderheid waren, grepen de tegenstanders elke gelegenheid aan om de besluitvorming hierover te vertragen door felle discussies te voeren tijdens diverse bijeenkomsten. Daarom besloot Pius IX zelf in te grijpen en de reglementen voor het concilie aan te passen.[78] Ook nam de paus zelf het initiatief om voorstanders van het dogma publiekelijk te prijzen, terwijl tegenstanders publiekelijk, maar ook privé volledig door Pius werden vernederd.[bron?] In een brief van 12 maart 1870 verweet Pius de tegenstanders dat zij roekeloos waren, dwaasheid vertoonden en grote brutaliteit.[79][bron?]

De patriarch van de Melkitische Grieks-Katholieke Kerk, Gregorius II Youssef-Sayour (1823-1897) verliet het concilie vroegtijdig om niet te hoeven te stemmen over het dogma. Hij vreesde dat het dogma de oosters-orthodoxe patriarchen zou ergeren en elke kans op een mogelijke hereniging met de oosters-orthodoxe kerken zou hypotheceren. Toen Gregorius bij een later bezoek aan Pius tijdens een privéaudiëntie als eerbetoon aan de paus diens voet kuste, zou deze volgens Maximos IV (1878-1967) zijn voet geplaatst hebben op het hoofd van de patriarch met de woorden: “Gregorius, je hebt een harde kop”.[80][81]

Nadat Pius IX op 6 maart 1870 toestemming had gegeven om de voorgenomen constitutie Pastor Aeternus uit te breiden met het hoofdstuk “Romanum Pontificem in rebus fidei et morum definiendis errare non posse” (vertaling: De paus van Rome kan niet dwalen wanneer hij zaken aangaande het geloof en de moraal definieert) vond op 18 juli de definitieve stemming plaats: 433 aanwezigen stemden voor, 2 tegen. Opgemerkt moet daarbij worden dat een groot aantal bisschoppen het concilie reeds hadden verlaten, enerzijds door het uitbreken van de oorlog tussen Frankrijk en Duitsland, anderzijds omdat een aantal onder hen de timing voor het uitspreken van het dogma niet gepast vonden.[82]Ondanks de kritiek waren de uitspraken van het concilie voor slechts weinig katholieken aanleiding om met de Kerk te breken. In Frankrijk was er Hyacinthe Loyson en in Duitsland de historicus Ignaz von Döllinger, die aan de basis stond van de eind 19e eeuw opgerichte Oudkatholieke Kerk in de Duitstalige landen.[83]. De afkondiging van het dogma had wel grote invloed op de protestantse beeldvorming inzake de Katholieke Kerk. In 1871 zou onder meer het onfeilbaarheidsprincipe door rijkskanselier Otto von Bismarck aangegrepen worden om de strijd tegen de Katholieke Kerk aan te gaan: Bismarck vreesde voor een groeiende macht van katholieken, gesteund door Frankrijk en Oostenrijk, waardoor de dominante positie van het protestantse Pruisen onder druk zou komen te staan. Deze strijd zou in de geschiedenis bekend worden onder de term Kulturkampf (1871-1878). Ook in Zwitserland splitsten katholieken zich af en de Oostenrijkse regering zegde het in 1855 afgesloten concordaat met het Vaticaan op wegens “veranderende omstandigheden”.[59]

Over de vraag waarom Pius IX de pauselijke onfeilbaarheid wilde laten vastleggen, bestaan verschillende theorieën. Dat dit zou zijn voortgekomen uit een poging om de verloren gegane wereldlijke macht (het verlies van de Kerkelijke Staat) te compenseren door een uitbreiding van zijn geestelijke autoriteit wordt onwaarschijnlijk geacht, omdat met name Pius ervan uitging dat zijn machtspositie zou worden hersteld. Met het bijeenroepen van het concilie en het afkondigen van de onfeilbaarheid wilde Pius juist aantonen hoe belangrijk de wereldlijke macht was voor de paus in de uitvoering van zijn roeping.[84][85] Ook door zijn optreden en de wijze waarop de uiteindelijke goedkeuring van het dogma tot stand kwam – goedkeuring ging uit van het meerderheidsprincipe in plaats van acclamatie, dat wil zeggen algehele toestemming – zou Pius IX een sterk persoonlijk stempel gedrukt hebben op de totstandkoming.[80]

Op 1 september 1870 verdaagde Pius IX het concilie naar 11 november 1870. Omdat op 20 september de stad Rome door het koninkrijk Italië werd ingenomen en uitgeroepen tot hoofdstad, besloot Pius op 20 oktober 1870 het concilie voor onbepaalde tijd te verdagen.[86] Daarmee ging hij voorbij aan de toezegging van de Italiaanse regering dat voortzetting van het concilie gewoon door kon gaan. Ook op een voorstel van de Engelse aartsbisschop Spalding om het concilie naar Mechelen te verplaatsen, kon men gezien de omstandigheden niet ingaan.[82]

Met het decreet Quemadmodum Deus van 8 december 1870 willigde Pius een van de aanbevelingen in van de deelnemers aan het concilie: het uitroepen van Jozef van Nazareth, volgens de Kerk de voedstervader van Jezus, als patroon van de Kerk. Verschillende andere onderwerpen zouden door latere pausen alsnog opgepakt worden waaronder:

Jodendom

Met de verkiezing van Pius IX leefde bij de Joden binnen Rome de hoop dat de nieuwe paus in de voetsporen zou treden van zijn naamgenoot paus Pius VII (1800-1823), en een einde zou maken aan de beperkende en vaak vernederende omstandigheden waaronder de Joden in het getto van Rome moesten leven. Niet alleen was er sprake van overbevolking binnen het getto, maar ook ontbrak het de inwoners aan gedegen opleidingen, medische zorg en bewegingsvrijheid buiten de muren van het getto.[87]

Tijdens hun eerste ontmoeting met de paus op 13 september 1846 vroegen de Joodse leiders aandacht voor de misstanden en riepen zij Pius op om gebruiken als het verplicht bijwonen van preken door Joden af te schaffen. Pius bleek al snel bereid enige concessies te doen, mede onder druk van de Joodse bankiersfamilie Rothschild, die aan het Vaticaan de benodigde leningen verschafte waarmee het investeringen en buitenlandse bescherming kon betalen.[88] Zo werd besloten dat het voor sommige Joodse families toegestaan was buiten het getto te gaan wonen, wat overigens ook noodzakelijk was geworden door de overstromingen van de Tiber waardoor een deel van het getto onbewoonbaar werd. Een verdere emancipatie van Joden was echter voor Pius IX op religieuze gronden ondenkbaar, hoewel zij zelf overtuigd waren dat deze zienswijze op korte termijn zou veranderen.

Hadden de Joden in de periode van verbanning in Gaeta van Pius IX hun volledige vrijheid gekregen, bij zijn terugkeer in 1850 werd dit geheel teruggedraaid en werden ze opnieuw veroordeeld om te leven in het getto. Pius’ pogingen om de Joden weer op “hun plaats” te wijzen, beperkten zich niet tot het gebied van de Kerkelijke Staat. Hij slaagde er zelfs in om binnen het groothertogdom Toscane en het hertogdom Modena alle beperkingen weer van kracht te laten worden.[89]

Edgardo Mortara (rechts) naast zijn moeder

Met de zaak-Edgardo Mortara werd in 1858 een dieptepunt in de relatie tussen de Katholieke Kerk en het jodendom bereikt: Edgardo zou als zuigeling door een katholieke dienstbode in het geheim zijn gedoopt, omdat zij vreesde voor het leven van de jongen. Zes jaar later (in 1858) biechtte zij dit voorval op en via een vertegenwoordiger van de inquisitie werd het Vaticaan op de hoogte gebracht. Op bevel van Pius werd besloten om de jongen aan de ouderlijke macht te onttrekken, omdat het volgens het canoniek recht niet toegestaan was een katholiek te laten opvoeden door ongelovigen (lees: niet-katholieken). De jongen werd overgebracht naar Rome en ondergebracht in het Huis van de Catechumenen. Later zou Edgardo tot priester gewijd worden.

De Mortarazaak trok veel aandacht binnen de Italiaanse gebieden, maar ook daarbuiten. Voor de Italiaanse revolutionairen was dit voorval het zoveelste bewijs dat het bestuur van de Kerkelijke Staat niet meer van deze tijd was. Met name uit Franse kringen bereikten vele protesten het pauselijke hof, maar die werden afgedaan als niet relevant, daar de paus in overeenstemming met het religieus gedachtegoed gehandeld zou hebben.[90] Tevens trachtte het Vaticaan de kwestie in een internationaal, katholiek persoffensief goed te praten door erop te wijzen dat het de wens van de zesjarige Edgardo zelf was geweest om binnen de katholieke gemeenschap te blijven.[91]

Ook Pius zelf liet zich verscheidene malen uit over de Mortarazaak. Zo zou hij zijn Franse nuntius, de latere kardinaal Carlo Sacconi, verweten hebben het standpunt van het Vaticaan niet goed verwoord te hebben bij de Franse regering[92], bruuskeerde hij de ouders van Edgardo door ze ervan te beschuldigen de hele affaire te hebben opgeblazen[93] en adviseerde hij hen zelfs om zich ook te bekeren tot het katholieke geloof om zo weer hun zoon in het gezin te kunnen opnemen.[94]

Na de inname van het grootste gedeelte van de Kerkelijke Staat verhardde Pius zijn standpunt jegens de Joden. Samen met de geheimzinnige sekten waren zij degenen die “troepen verzamelden tegen de Kerk van Christus”. Om het in zijn ogen verderfelijke karakter van de Joodse godsdienst te onderstrepen erkende Pius IX in 1867 per decreet de officiële status van de verering van Lorenzino van Marostica, een vijfjarige martelaar uit de 15e eeuw die door toedoen van Joden aan een boom zou zijn genageld, waarna ze hem zijn bloed hadden afgetapt. Het boek “De jood: judaïsme en de judaïsering van christenvolken” van de Franse schrijver Roger Gougenot des Mousseaux werd door Pius IX geprezen. In het boek werd de beschuldiging van rituele moorden door Joden opnieuw bevestigd. Uit handen van de paus ontving de schrijver voor zijn boek het kruis van commandeur in de Pauselijke Orde.[95]

Tijdens de laatste jaren van zijn leven overheerste bij Pius IX meer en meer de gedachte dat de Joden aangezet hadden tot de revolutie binnen Italië met als enig doel de omverwerping van de Katholieke Kerk. Bij een audiëntie in augustus 1871 zei hij:

De Joden waren eens kinderen in het Huis van God geweest, maar dankzij hun hardnekkigheid en weigering om te geloven waren het honden geworden. Vandaag de dag hebben we in Rome jammer genoeg te veel van deze honden en we horen ze in alle straten blaffen, terwijl ze overal om zich heen mensen molesteren.[96]

Herstel en herziening kerkelijke hiërarchie

Met diverse landen sloot Pius IX concordaten of overeenkomsten af. Zo bijvoorbeeld met Rusland (1847), Spanje (1851)[97], Oostenrijk (1855), Portugal (1857) en diverse Zuid-Amerikaanse staten: Costa Rica (1852), Guatemala (1852), Haïti (1860), Nicaragua (1861), El Salvador (1862), Honduras (1862), Venezuela (1862) en Ecuador (1862).

Engeland en Wales (1850)

Met de dood van de laatste katholieke bisschop uit het tijdperk van koningin Maria I van Engeland (1553-1558) was een einde gekomen aan een katholieke hiërarchische structuur binnen Engeland en Wales. De daarop volgende eeuwen gold een verbod op het belijden van het katholieke geloof. Hiermee waren Engeland en Wales in de ogen van de Kerk tot een missiegebied geworden.

Tijdens de jaren 30 van de 19e eeuw groeide de roep onder katholieken om weer verbonden te worden met de Moederkerk in Rome, wat voornamelijk voortkwam vanuit de bevolking van Ierland, het land dat sinds 1801 officieel opgenomen was binnen het koninkrijk Groot-Brittannië. Door de verkiezing van de Ierse, katholieke vertegenwoordiger Daniel O’Connell als lid van het Britse parlement werd de Britse regering gedwongen de wetgeving aan te passen, daar de toen geldende wet deelname van katholieken aan het parlement verbood. Hieruit kwam de Catholic Relief Act (1829) voort.[98][99]

De opheffing van beperkingen ten aanzien van de katholieken bracht paus Gregorius XVI ertoe om voor het nieuwe Verenigd Koninkrijk van Groot-Brittannië en Ierland meer apostolische vicarissen aan te stellen, waarmee een aanzet tot hernieuwing van de katholieke hiërarchie werd gerealiseerd.

Met de bul Universalis Ecclesiae van 29 september 1850 werd door Pius IX de katholieke hiërarchie binnen Engeland en Wales hersteld. De beide landen werden ingericht als één kerkprovincie, waarbij het heropgerichte Londense aartsbisdom Westminster werd aangewezen als metropolitaan aartsbisdom, waaraan twaalf suffragane bisdommen verbonden werden. Als eerste metropoliet werd Nicholas Wiseman benoemd die op 30 september 1850 tevens tot kardinaal werd gecreëerd.

De herinvoering van de katholieke hiërarchie leidde tot woede onder Engelse radicalen, die hiertoe aangespoord waren door premier Lord John Russell en The Times.[100] Verzoeken werden ingediend bij het parlement, maar ook bij koningin Victoria, om te voorkomen dat nieuwe bisschoppen hun bisdom konden innemen. De premier, Lord John Russell, gaf aan dit protest gehoor door in een felle brief aan de bisschop van Durham zijn ongenoegen te uiten over de nieuwe situatie. In zijn schrijven omschreef hij de hiërarchie als een inbreuk op de suprematie van de Engelse vorstin, die immers gold als hoofd van de (Anglicaanse) Kerk, en voorzag hij een inbreuk op de spirituele vrijheid van de natie.[101] Met een in 1851 opgestelde wet, de Ecclesiastical Titles Bill, wilde Russell bewerkstelligen dat de nieuw opgerichte bisdommen als illegaal werden beschouwd en het derhalve voor aangestelde katholieke bisschoppen niet toegestaan was hun titel te gebruiken op straffe van boetes.[101]

Hoewel de wet, die aansloot bij de gevoelens die leefden onder de Engelsen, werd aangenomen door het parlement, werd de uitvoering ervan nooit gerealiseerd. Met name door een oproep van kardinaal Wiseman, waarbij hij zijn landgenoten wees op “hun gezond verstand en eerlijke hart, die kenmerkend waren voor de aard van een Engelsman” werden de gemoederen bedaard en kon de opbouw van de Katholieke Kerk in Engeland en Wales gewoon doorgang vinden.[102][103]

Nederland (1853)

Aartsbisschop Joannes Zwijsen

Sinds de Tachtigjarige Oorlog (1568-1648) was de uitoefening van de katholieke godsdienst danig beperkt. Hoewel in de Unie van Utrecht, een overeenkomst gesloten in 1579, bepaald was dat er sprake zou zijn van vrijheid van religie, werd dit in de praktijk ingeperkt tot gewetensvrijheid en was het katholieken verboden in het openbaar uiting te geven aan hun geloof. Een totaalverbod op processies en de inname van kerkgebouwen leidden ertoe dat de katholieke gemeenschap aangewezen werd op samenkomsten in zogenaamde schuilkerken. Deze laatste werden door de overheid gedoogd op voorwaarde dat zij daarvoor zogenaamde recognitiegelden betaalden.[104] Deze omwenteling ten aanzien van het katholicisme bracht de Heilige Stoel ertoe de Noordelijke Nederlanden uit te roepen tot missiegebied, de Missio Hollandica (in het Nederlands doorgaans Hollandse Zending genoemd), aangestuurd door een apostolisch vicaris, die rechtstreeks verantwoording aflegde aan de Congregatie ter Voortplanting van het Geloof te Rome. Vanaf 1727 waren de Nederlanden verdeeld in zeven aartspriesterschappen, bestuurd door pauselijke gezanten die zetelden in Brussel.

Dankzij de oprichting van de Bataafse Republiek (1795-1805) verbeterde de positie van de katholieke kerk echter. Door de afkondiging van de scheiding van kerk en staat in 1796 verloor de protestantse kerk haar bevoorrechte positie, wat de weg vrij maakte voor de katholieken om hun eigen geloofsuitoefening opnieuw op te pakken.

Toch bleef de positie van de kerk wankel, mede door de wijze waarop koning Willem I zich tegen het katholicisme keerde. Hoewel de koning in 1827 een concordaat met de paus afsloot, waarin onder meer de oprichting van de bisdommen Haarlem en 's-Hertogenbosch bepaald werd, zou deze overeenkomst nooit bekrachtigd worden.

Onder zijn opvolger, Willem II, werden de maatregelen die waren gericht tegen de katholieken versoepeld. Onder meer door zijn vriendschap met Joannes Zwijsen – die in 1853 benoemd zou worden tot aartsbisschop van Utrecht – stond de koning een snelle ratificatie van het concordaat met Rome voor, wat echter binnen Nederland leidde tot sterk antipapisme.[105] De invoering van de nieuwe grondwet in 1848 maakte echter de weg vrij voor een hernieuwing van de katholieke hiërarchie binnen Nederland, doordat in die grondwet was vastgelegd dat de staat zich zou onthouden van elke bemoeienis met de inrichting van kerkgenootschappen.

Op 9 december 1851 werd door de pauselijke internuntius Carlo Belgrado aan de regering in Nederland medegedeeld dat paus Pius IX het plan op had gevat om de bisschoppelijke hiërarchie opnieuw in te voeren. Op 4 maart 1853 volgde de bul Ex Qua Die, waarmee Pius IX officieel de Nederlandse kerkprovincie oprichtte. Hoofdzetel werd Utrecht onder leiding van een aartsbisschop, waaraan gelieerd werden de suffragane bisdommen van Amsterdam, Breda, Roermond en ’s-Hertogenbosch.[106]

”Geen waskaars en geen rozen
Ja, zelfs geen Petrus-tand
Geen speelgoed van den booze
Misleidt den Protestant!”[107]

Het verzet binnen Nederland tegen de oprichting van de bisdommen was groot, onder andere doordat Pius IX zich in zijn bul zeer negatief uitliet over het calvinisme, dat “groot nadeel en hoe vele verliezen ... aan die zoo bloeiende Kerken heeft toegebracht”.[106] De uitspraak van de paus dat hij hoopte dat de katholieke godsdienst weer in kracht en omvang zou toenemen[106] leidde tot dramatische aantijgingen van protestanten, die vreesden voor de herinvoering van de inquisitie en meenden dat “de Tachtigjarige Oorlog om niets was gestreden.”[108] Zij verenigden zich in de Aprilbeweging en organiseerden een petitie, die zij aanboden aan koning Willem III. Hierin riepen zij de vorst op om op te treden tegen de nieuwe situatie. Willem III, die sympathiseerde met de Aprilbeweging, negeerde het verzoek van zijn regering onder leiding van Thorbecke om openlijk afstand te nemen van het protest, wat uiteindelijk leidde tot de val van de regering.[109]

Ondanks het verzet zou de invoering van de hiërarchie binnen Nederland gewoon doorgang vinden.

Verenigde Staten van Amerika

De toename van het aantal katholieken in Amerika, die vooral het gevolg was van de immigratie uit Ierland en Italië, deed Pius IX besluiten het aantal bisdommen binnen het land uit te breiden. Verschillende bestaande bisdommen werden tevens verheven tot aartsbisdom, waaronder die van Boston, San Francisco en New York.[110] In 1875 werd de aartsbisschop van New York, John McCloskey, de eerste kardinaal uit de Verenigde Staten.[28]

Om de verspreiding van het katholieke geloof in de Verenigde Staten te bevorderen riep Pius IX de bisschoppen op bisschops synodes bijeen te roepen en liet hij in Rome het Pauselijk Noord-Amerikaans College oprichten, een opleidingsinstituut voor toekomstige Amerikaanse priesters.[111]

Op 7 april 1848 was de Amerikaanse regering diplomatieke betrekkingen aangegaan met het Vaticaan. Tot een uitwisseling van ambassadeur/nuntius kwam het echter niet, omdat een katholiek priester als nuntius niet werd geaccepteerd. Onder binnenlandse druk, die voortkwam uit de sympathieën voor de eenwording van Italië en afschaffing van de pauselijke, wereldlijke macht, kwam in 1867 een einde aan deze betrekkingen. Het zou tot 1939 duren vooraleer er weer sprake was van diplomatieke betrekkingen, zij het op persoonlijke titel van de Amerikaanse president Franklin Delano Roosevelt, voortkomend uit het bezoek dat Eugenio Pacelli – de latere paus Pius XII – bracht aan de Verenigde Staten.[112]

Spraakmakend werd de positie die Pius IX innam tijdens de Amerikaanse Burgeroorlog. Hierover werd geschreven in het boek Fifty Years in the Church of Rome van de Canadese ex-priester Charles Chiniquy.[113] Pius zou namens de Kerkelijke Staat als enig land ter wereld de claim van Jefferson Davis op het presidentschap van de Geconfedereerde Staten van Amerika (de zuidelijke staten) erkend hebben, zoals opgetekend in een brief aan Davis op 3 december 1863. Tijdens de gevangenschap van Davis in Fort Monroe stuurde Pius IX hem twee opmerkelijke geschenken: een foto van hemzelf en een doornenkroon die volgens de overlevering door Pius zelf in elkaar gevlochten was. Beide giften bevinden zich momenteel in de Confederate Memorial Hall in de Amerikaanse stad New Orleans.[114]

Pius’ actie zou zijn voortgekomen uit het verlangen het Amerikaanse vrijheidsideaal te beteugelen.[115] Deze houding van de paus zou ertoe geleid hebben dat vele katholieken in dienst van de legers van de noordelijke staten deserteerden. Chiniquy ging zelfs zover dat hij het Vaticaan ervan beschuldigde de moord op president Abraham Lincoln beraamd te hebben via de tussenkomst van Jezuïeten.

Zalig- en heiligverklaringen

Gedurende zijn pontificaat verklaarde Pius IX in totaal 329 personen zalig, onder wie de Nederlandse Jezuïet Petrus Canisius[116], de Vlaamse Jezuïet Jan Berchmans[117] en twee van Pius’ voorgangers: de pausen Urbanus V en Eugenius III.

In totaal werden 63 personen heilig verklaard, bijna evenveel als tijdens de 17e en 18e eeuw samen.[118] Onder hen de uit Spanje afkomstige inquisiteur Pedro de Arbués, de Pool Josafat Kuncewycz, de eerste door de Katholieke Kerk erkende heilige van de oosterse ritus, en de 19 Martelaren van Gorcum. Deze in 1572 door de Watergeuzen vermoorde groep Franciscanen werd op voorspraak van hun orde en op initiatief van Pius IX zelf verheven tot het altaar. De Nederlandse bisschoppen zelf zouden niet zo happig geweest zijn op deze heiligverklaring, omdat zij vreesden de protestanten voor het hoofd te stoten.[119][120]

Technische vernieuwing en restauratie van beschadigde kerken

Standbeeld van Petrus bij de Sint-Pietersbasiliek in Vaticaanstad

Pius IX toonde een grote belangstelling voor de vernieuwingen op het gebied van de technologie. Zo gaf hij in 1856 opdracht tot verdere uitbreiding van het spoorwegnet binnen de Kerkelijke Staat. Op de plaats van het huidige Romeinse treinstation Roma Termini werd het eerste station binnen Rome gebouwd. In 1859 werd de eerste treinverbinding gerealiseerd tussen Rome en Civitavecchia officieel geopend door Pius IX zelf.

Door de verschillende revoluties en belegeringen van de stad Rome waren vele (kerkelijke) gebouwen en verkeersverbindingen zwaar beschadigd. Pius IX gaf daarom de opdracht deze vernielingen te herstellen, hoewel het de Kerkelijke Staat ontbrak aan de benodigde gelden. Door dit geldgebrek werd bij de restauratie van veelal kerken gezocht naar alternatieven, wat resulteerde in het met marmermotieven beschilderen van kerkinterieurs waarmee de toepassing van echt marmer werd gesuggereerd.[121]

Voor het Sint-Pietersplein gaf Pius IX in 1847 de opdracht de daar aanwezige standbeelden van de apostelen Petrus en Paulus te vervangen door nieuwe. Deze nieuwe beelden waren in opdracht van paus Gregorius XVI gemaakt en oorspronkelijk bedoeld voor de basiliek Sint-Paulus buiten de Muren. De beelden (beide meer dan 10 meter hoog – inclusief piëdestal) waren door hun grootte volgens Pius meer in lijn met de grootte van “de tempel van Petrus [=Sint-Pietersbasiliek], prins der apostelen”, zoals aangegeven in een inscriptie op het voetstuk van de beelden.

Standbeeld van Pius IX te Milaan

Andere monumenten opgericht in opdracht van Pius IX naast de eerder genoemde Colonna dell'Immacolata zijn:

  • Een standbeeld ter ere van de martelaar Laurentius van Rome en geplaatst op een zuil voor de basiliek Sint-Laurens buiten de Muren;
  • Een standbeeld van Petrus, die een zwaard overhandigt aan een middeleeuws ridder. Met dit beeld werd de overwinning van de (Franse) pauselijke troepen op de soldaten van Garibaldi in de Slag bij Mentana in 1867 herdacht. Het beeld bevindt zich momenteel op de begraafplaats Campo Verano te Rome;
  • Een standbeeld van Petrus, een kolossaal beeld ter herdenking van het Vaticaans Concilie. Het beeld zou oorspronkelijk geplaatst worden vóór de Romeinse kerk San Pietro in Montorio, maar door de annexatie van de stad Rome in 1870 werd het uiteindelijk geplaatst in de Vaticaanse tuinen.

Ter ere van Pius IX zelf werden tijdens en na zijn leven diverse monumenten opgericht. In 1871 werd ter viering van zijn 25-jarig pontificaat binnen de Sint-Pietersbasiliek een baldakijn geplaatst over het genadebeeld van Petrus waarboven een afbeelding van Pius IX werd aangebracht. Hiermee werd symbolisch aangegeven dat Pius IX de ambtstermijn van de eerste paus, Petrus, overschreden had.[122]

In opdracht van Pius’ opvolger, Leo XIII, werd binnen de Bethlehem crypte van de basiliek Santa Maria Maggiore een standbeeld van Pius geplaatst dat de paus toont in aanbidding voor het in de crypte aanwezige relikwie. Het zou hierbij gaan om stukken hout van de kribbe van Jezus.

Andere standbeelden ter ere van Pius bevinden zich onder andere in de Sant’Ambrogiokerk te Milaan, in de Portugese plaats Penha en in Oudenbosch.

Overlijden

Het lichaam van Pius IX opgebaard in de Sint-Pietersbasiliek. Het betreft hier een artistieke impressie, waarbij de overleden paus blootsvoets en getooid met een tiara wordt afgebeeld. Een ooggetuigenverslag beschrijft echter dat de paus opgebaard was met een mijter en rode, zijden schoenen droeg.[123]

In 1877 werd het 50-jarig bisschopsjubileum van Pius IX gevierd. Kort na de viering besloot Pius op verzoek van de Concilievaders de heilige Franciscus van Sales uit te roepen tot kerkleraar, wat bevestigd werd in de apostolische brief Dives in misericordia Deus van 16 november 1877. Tevens werd van Sales uitgeroepen tot beschermheilige van de katholieke pers.[124]

Tijdens een van zijn laatste publieke audiënties voor een groep pelgrims gaf Pius IX opnieuw zijn visie duidelijk weer over het verlies van de Kerkelijke Staat: “U bent hier gekomen om de graftombe van de heilige Petrus te bezoeken en de gevangenis van zijn opvolger die in de stad Rome woont, de hoofdstad en het centrum van het katholicisme, maar nu omgevormd tot de hoofdstad van de chaos.”[125]

Hoewel Pius zelf kampte met zijn gezondheid, probeerde hij toch begin januari 1878 een verzoeningspoging te bewerkstelligen met Victor Emmanuel, die stervende was. Pius’ toenadering via monseigneur Francesco Marinelli werd echter door het hof geweigerd en op 9 januari overleed de koning.[126]

Op 5 februari 1878 kreeg Pius een bronchitisaanval, gevolgd door zware koorts. Op 6 februari werd duidelijk dat de ziekte voor de 85-jarige paus onomkeerbaar was, en in de vroege ochtend van 7 februari werden hem de laatste sacramenten toegediend. Hij overleed diezelfde dag nog na een pontificaat van 31 jaar en 236 dagen. Met zijn dood kwam een einde aan het langste pontificaat in de geschiedenis.[127]

Op 13 februari 1878 vond zijn begrafenis plaats in de Sint-Pietersbasiliek, waarbij Pius’ lichaam tijdelijk werd bijgezet in een sarcofaag binnen de basiliek.[128] In zijn testament uit maart 1875, gepubliceerd in de Populo Romano op 26 mei 1878,[129] had Pius echter aangegeven dat hij begraven wilde worden in de basiliek Sint-Laurens buiten de Muren. Op 13 juli 1881 werd tegen de nacht het lichaam overgebracht naar de laatste rustplaats. De keuze voor het late uur kwam voort uit de vrees voor eventuele rellen. Toch kon niet voorkomen worden dat de begrafenisstoet door een bende antikatholieke Nationalisten werd bestookt met modder en er werd zelfs geprobeerd om het lichaam van de overleden paus in de Tiber te gooien.[130][131]

Im Konklave nach dem Tod von Pius IX. wurde nach drei Wahlgängen Kardinal Gioacchino Pecci gewählt, der den Namen Leo XIII. annahm. Pecci war Erzbischof von Perugia bis er 1877 zu Camerlengo vom Papst ernannt.

Auf Initiative von u.a. Graaf Giovanni Acquadernia (einer der Gründer der Katholische Aktion) und nach dem Willen von Pius IX. wurde ein Grabdenkmal errichtet. Die Inschrift bezieht sich auf sein Pontifikat von 31 Jahren, 7 Monaten und 22 Tagen.[132]

Bei der Seligsprechung von Pius im Jahr 2000 wurde der Leichnam, der dank einbalsamieren war noch gut intakt, in a Reliquiar in die Kirche gestellt.

Seligsprechung und Ansichten zum Pontifikat

Reliquiar mit dem Leichnam des seligen Papstes Pius IX. in St. Laurens vor den Mauern: zeigt auch die roten Seidenschuhe, die der Papst bei seiner Einsetzung trug

Das Verfahren zur Seligsprechung von Pius IX. wurde am 11. Februar 1907 von Papst Pius X. eingeleitet. Obwohl der Vatikan den Prozess kurzfristig abschließen wollte, stieß der Vorschlag auf erheblichen Widerstand. 1962, gegen den Willen von Papst Johannes XXIII beschloss erneut, die Seligsprechung zu verschieben, weil weitere historische Forschungen zu Pius' Leben und Verhalten notwendig wären.[133] Johannes glaubte, Pius IX. sei ein „bewundernswerter Hirte“ gewesen, dessen Seligsprechung die Ziele des Zweiten Vatikanischen Konzils symbolisieren würde.[134]

Paul VI. war sich auch über die beabsichtigte Seligsprechung klar. In einer Rede anlässlich des 100. Todestages von Pius IX. lobte er seinen Vorgänger und beschrieb die neuen Dogmen, die aus dem Ersten Vatikanischen Konzil hervorgegangen sind, als „Leuchtfeuer in der tausendjährigen Entwicklung der Theologie“. Dass es noch Meinungsverschiedenheiten über die Person Pius IX. gab, war in den Augen von Paul VI ").[133]

1986 wurde der Prozess schließlich abgeschlossen, und auch die Untersuchung eines Pius IX. zugeschriebenen Wunders wurde abgeschlossen: Eine Nonne, Marie-Thérèse de St-Paul, soll durch Pius' Fürsprache von einer Arthrose im Knie geheilt worden sein aus medizinischen Gründen nicht erklärt werden konnte. Beunruhigt über die Reaktion – insbesondere aus Italien –, die auf die Proklamation folgen würde, bat Papst Johannes Paul II. Bischöfe, Historiker und Politiker um Rat; sie wiesen darauf hin, dass der befürchtete Widerstand nicht existierte.[135]

Als bekannt wurde, dass die Seligsprechung noch durchgeführt werde, brach von verschiedenen Seiten Kritik aus. Kirchenhistoriker, versammelt in Innsbruck, warf dem Vatikan vor, wichtige Erkenntnisse bei der Untersuchung von Pius IX „Menschliche und geistige Defekte“ von Pius trat vor. Bei der Analyse der Ereignisse seiner Zeit hatte Pius nur das Werk Gottes oder das des Teufels gesehen, was ihn zu einem "Mangel Intelligenz beschuldigt wurde, so dass von einer Seligsprechung keine Rede sein konnte.[135]

Andere wiesen darauf hin, dass die Entscheidung bedeutete, dass der Vatikan opportunistisch entworfen; hätten die Päpste Johannes Paul II. und Johannes XXIII. in der Zeit von Pius IX. gelebt, wären sie sicherlich für ihre Ideen und Worte verurteilt worden.[136] Pius würde aufgrund seines hartnäckigen Vorgehens gegen demokratische Reformen haben die römisch-katholischen Anhänger von modernen gesellschaftlichen Entwicklungen entfremdet und bilden indirekt die Grundlage für die faschistisch (absolute) Regelung eingeführt worden wäre.[136]

Die meiste Kritik kam jedoch aus jüdischen Kreisen. Pius IX. wird von vielen jüdischen Organisationen als Repräsentant der Kirche angesehen Antijudaismus, unter Hinweis auf seine Handlungen im Fall Edgardo Mortara, aber auch darauf, wie er die Juden zum Leben in Ghettos verurteilte und die Juden Roms als „Heulende Hunde“ von denen er hoffte, dass sie eines Tages bekehren würden. Bemerkenswert ist, dass der Fall Edgardo Mortara bei den Ermittlungen keine nennenswerte Rolle spielte, denn es sei damals nach Angaben eines Vatikan-Sprechers Brauch gewesen, Juden zu taufen und Katholiken zu erziehen.[135] Die Zeugenaussage von Edgardo Mortara hingegen wurde in das Ermittlungsverfahren einbezogen. Darin deutete Mortara an, dass er inbrünstig auf die Selig- und Heiligsprechung von Pius IX. hoffte und betonte, dass Pius der jüdischen Gemeinde viel bedeutet habe.[137] Der Moment der Seligsprechung, der 3. September 2000, war auch in den Augen jüdischer Organisationen unglücklich, denn die Zeremonie fiel mit der Feier des europäischen jüdischen Kulturtages zusammen. Von verschiedenen jüdischen Organisationen wurden Befürchtungen geäußert, dass die Annäherungsversuche des Vatikans gegenüber den Juden erneut unter Druck geraten könnten.[135]

Sympathisanten von Pius IX. beschrieben ihn als einen freundlichen und charmanten Mann, dessen Vorgehen gegen neue Ideen durch Pius' Opposition gegen eine antiklerikale und antireligiöse Stimmung gerechtfertigt war.[136]

Am 3. September 2000 wurde Pius IX. zusammen mit Johannes XXIII. und drei weiteren Kandidaten selig gesprochen.[138] In seinem Predigt Während der Zeremonie beschrieb Johannes Paul das Pontifikat von Pius IX. als eine schwierige Zeit, in der „Er hat viel gelitten, um seine Mission im Dienst des Evangeliums zu erfüllen. Aber genau während dieser Zeit Konflikte dass das Licht seiner Tugenden am hellsten schien.“[139]

Am 4. September verteidigte der Papst die Entscheidung, Pius IX. Er betonte, die Welt hätte Pius nicht verstanden: Die Hosannas zu Beginn seiner Amtszeit seien schnell zu Anschuldigungen, Angriffen und Verleumdungen geworden. Trotzdem wäre Pius IX. auch seinen Feinden gegenüber immer langmütig gewesen.[140] Am 5. September 2000 fügte Papst Johannes Paul II. in einer Untersuchung hinzu „Wir schauen nicht so sehr auf die historischen Entscheidungen eines Kandidaten für die Seligkeit, sondern auf bestimmte Eigenschaften, die den Gläubigen als Vorbild und Verehrung dienen.“[Quelle?] [141]

Wissenswert

Spekulationen über sein Privatleben

Mehrere Biografien über Papst Pius IX. wollen deutlich machen, dass Giovanni schon früh zu einer kirchlichen Laufbahn hingezogen wurde. Die 1861 erschienene Veröffentlichung „Papst Pius IX. Eine aus dem Leben gezeichnete Biografie“ enthüllte jedoch, dass Giovanni im Alter von 17 Jahren mit mehreren Frauen Geschlechtsverkehr hatte, die namentlich genannt wurden: unter ihnen Lena Mastai und Prinzessin Helena Albanien.[142] Aus Briefen der Polieren zählen Ladislaus Kulczyckic an den italienischen Außenminister gerichtet, scheint auch ein Kind aus einer dieser Beziehungen hervorgegangen zu sein: Filippo Maria Guidic, der unter Pius IX.[143] Eindeutige Beweise dafür wurden jedoch nie gefunden. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Biographie von Pius IX. in einer Zeit großer Unruhen in den italienischen Territorien erschien, in der die Rolle des Papstes als weltlicher Führer und seine Opposition gegen die Vereinigung Italiens wurde stark kritisiert. Wie in der Einleitung zu der Veröffentlichung erwähnt, wollte der Autor ein kritisches Bild von Pius IX Kleid, der dreimal gekrönten Kopfbedeckung, wird zumindest nicht jedes hellseherische Auge blenden, sondern den meisten Lesern dieser Broschüre eher verborgen erscheinen.“

Im gleichen Zeitraum soll Giovanni auch heimlich der Freimaurerei, wurden aber nach seiner Ernennung zum Papst aus der Loge ausgeschlossen, weil er wiederholt seinen Verpflichtungen gegenüber der Loge nicht nachgekommen war.[144] Während seines späteren Papsttums wurden die Freimaurer und andere „sektiererische Gesellschaften“ von Giovanni angeklagt, die großen politischen und sozialen Unruhen in den italienischen Territorien angestiftet zu haben.[145]

Epilepsie

Pius IX. litt an einer Form der Epilepsie, die auf eine angeborene Schädigung des Gehirns zurückzuführen sein soll zentrales Nervensystem und ein Unfall in seiner Kindheit, bei dem er beinahe ertrunken wäre.[146] Forscher aus der Mayo-Klinik bei Phönix (Vereinigte Staaten), in Verbindung mit dem der Kongressbibliothek und die Vatikanische Bibliothek haben untersucht, inwieweit Epilepsie bei den Entscheidungen und Handlungen von Papst Pius IX. eine Rolle gespielt hat. Sie stützten sich auf erzählte Geschichten und Recherchen von Fotomaterial, da medizinische Akten fehlen.[147] Einige der Schlussfolgerungen sind bemerkenswert: Die Epilepsie soll Pius zum Papsttum geführt haben und auch die Etablierung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens beeinflusst haben: als Dank für ihre Hilfe bei seiner „Heilung“ von Epilepsie.

Es wurde von den Forschern nicht bestätigt, dass Pius IX. Medikamente gegen Epilepsie genommen hätte. Sie wiesen darauf hin, dass das damals beliebte Antiepileptikum Kaliumbromid möglicherweise zur Erhaltung des Leichnams von Pius IX. beigetragen haben, der bei seiner Exhumierung praktisch intakt war.[147]

Im Epilepsiemuseum in Kork (Kehl, Deutschland) Pius IX. wird in die Liste der berühmten Personen aufgenommen, die an epileptischen Anfällen litten.[148]

Auftritte

Mehrere Erscheinungen der Jungfrau Maria, die von der römisch-katholischen Kirche anerkannt wurden, trugen dazu bei, dass Pius eine göttliche Funktion erfüllte, um den Glauben und die kirchliche Institution zu schützen.

Angeblich am 8. Dezember 1634, Mariana de Jesus Torres, eine Nonne aus Spanien, die in der Ecuadorianer Hauptstadt Quito, Maria in Begleitung von drei Erzengel sind erschienen. Sie soll folgende Botschaft verkündet haben:

Dies symbolisiert das feierlichste Sakrament der Eucharistie, das meine katholischen Priester ihren treuen Christen darbringen, die der Heiligen Römisch-Katholischen und Apostolischen Kirche angehören, an deren Spitze der Papst, der König der Christenheit, steht. Seine päpstliche Unfehlbarkeit wird von demselben Papst, der auserwählt wurde, das Dogma des Mysteriums meiner Unbefleckten Empfängnis zu verkünden, als Glaubensdogma verkündet werden. Er wird im Vatikan verfolgt und inhaftiert, weil er den Kirchenstaat durch Sünde, Neid und Gier eines säkularen Monarchen unrechtmäßig erobert hat

Eine weitere Prophezeiung stammt aus dem Jahr 1846: Mélanie Calvat, eines der beiden Hirtenkinder aus La Salette, Frankreich, behauptete, ihr sei offenbart worden, dass „Rom seinen Glauben verlieren und der Sitz der Antichrist würde werden." Auch in einer ihrer anderen Aussagen würde Maria das Konzept verwenden "unfehlbar" in Bezug auf den Papst verwendet haben.[149]

Diese Offenbarungen sowie eine Vision der Jungfrau Maria, die Pius IX. selbst gehabt haben soll[149] und die Vision von Giovanni Bosco Am 5. Januar 1870 bekräftigte Pius seine Absicht, das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit genehmigen zu lassen, und sah gleichzeitig, dass sein zuvor verkündetes Dogma über die Unbefleckte Empfängnis bestätigt wurde.

Familie Pacelli

Ein markanter Name im Gefolge von Pius IX. war der von Marcantonio Pacelli, Großvater von Eugenio Pacelli, der später zum Papst Pius XII. gewählt wurde. Marcantonio war bereits unter Papst Gregor XVI. Aufgrund seiner Loyalität gegenüber dem Papst und seiner Ablehnung der Vereinigung Italiens (unter weltlicher Macht) wurde Marcantonios Familie 1853 von Pius IX. geadelt und Marcantonio selbst wurde bis zum endgültigen Ende des Kirchenstaates 1870 stellvertretender Innenminister.[150] 1861 war er auch einer der Initiatoren der Gründung von L'Osservatore Romano, die Tageszeitung des Vatikans, die ein Gegengewicht zu dem suchte, was der Vatikan als antiklerikale Presse ansieht.

Emblem of Vatican City State.svgAufnahmen von Nationalhymnen in der Vatikanstadt
Gran Marcia Trionfale (1929-1950)
Inno und Marcia Pontificale (1950- )

Hymne

Anlässlich des 50. Priesterjubiläums von Papst Pius IX. komponierte der französische Komponist Charles Gounod das Päpstlicher März, die am 11. April 1869 uraufgeführt wurde. Papst Pius XII. beschloss, dass anlässlich der Heiliges Jahr 1950 wurde dieser Marsch zur neuen Nationalhymne des Staates Vatikanstadt. Das machte die alte Nationalhymne Gran Marcia Trionfale, komponiert von dem Österreicher Vittorino Hallmayr 1857.[151] Zwei Marschlinien, die der Titel Inno und Marcia Pontificale wurden bei feierlichen Feierlichkeiten auf dem Petersplatz zusammen mit den ersten beiden Zeilen der italienischen Nationalhymne gespielt Fratelli d'Italia.[152]

Pfälzer Tiara, gespendet von der Pfälzer Wache im Jahr 1877

Pius Kantate

Der niederländische Priester-Dichter Hermann Schaepman organisierte 1871 anlässlich des 25-jährigen Pontifikats von Pius IX. eine große Kundgebung in Amsterdam. Anlässlich dieses Treffens – der ersten großen katholischen Kundgebung in den Niederlanden nach der Wiederherstellung der bischöflichen Hierarchie – schrieb er a Pius Kantate. Die Musik zu diesem Stück wurde komponiert von Johannes Verhulst. Der letzte Teil davon Kantate, Für dich, o König der Zeitalter (womit Schaepman Pius selbst meinte), wurde später ein beliebter Hymne in der niederländischen Kirchenprovinz. Es wird dort immer noch anlässlich der Feierlichkeit von Christus König, der letzte Sonntag des Kirchenjahres.

Tiaras als Geschenk

Während seines fast 32-jährigen Pontifikats erhielt Pius IX. anlässlich verschiedener Feierlichkeiten insgesamt sieben Diademe.[153] 1854 erhielt er von Queen Isabella II. von Spanien die Drei-Krone, die er bei der Verkündung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis tragen würde. Zwei weitere Diademe wurden von der Pfälzer Wache.

1871 die Damen der Belgisches Königshaus Pius de Belgische Tiara anlässlich seines 25-jährigen Bestehens. Diese Tiara, von der nicht bekannt ist, ob sie jemals getragen wurde, fällt auf, weil jede der Kronen einen Text trägt:

  • Obere Krone: Iesu Christi Vicario Unfehlbarkeit (=an den unfehlbaren Stellvertreter Jesu Christi)
  • Mittlere Krone: Orbis Supremo in Terra Rectori (= an den obersten Statthalter der Welt auf Erden)
  • Untere Krone: Regum Atque Populorum Patric (= an den Vater der Länder und Könige)[154]

Siehe auch

1.-2. Jahrhundert:Peter · Linus · Anakletus II · Clemens I · Evarist · Alexander I · Sixtus II · telesporus · Hyginus · Pius I · Anicetus · soter · eleuterus · Victor I · Zephyrinus
3.-4. Jahrhundert:Hippolyt · Calixtus I · Urban I · Pontian · Anterus · Fabianus · Novatian · Cornelius · Lucius ich · Stephan I · Sixtus II · Dionysius · Felix I · Eutychianus · cajus · Marcellinus · Marcellus I · Eusebius · Miltiades · Silvester I · Marcus · Julius I · Liberius · Felix II · Damasus II · Ursine · Sirius · Anastasius I
5.-6. Jahrhundert:Innozenz I · Zosimus · Bonifatius II · Eulalius · Celestine I · Sixtus III · Leo I · Hilary · einfach · Felix II. (III) · Gelasius II · Anastasius II · Symmachus · Laurentius · Hormisdas · Johannes I · Felix III (IV) · Dioskurs · Bonifatius II · Johannes II · Agapitus II · Silverius · Vigilius · Pelagius II · Johannes III · Benedikt I · Pelagius II · Gregor I
7.-8. Jahrhundert:Sabinianus · Bonifatius III · Bonifatius IV · Adeodatus I · Bonifatius V · Honorius I · Severinus · Johannes IV · Theodore I · Martin I · Eugenius I · Vitalian · Adeodatus II · donus · agatho · Leo II · Benedikt II · Johannes V · Conon · Theodor II · Ostern I · Sergius I · Johannes VI · Johannes VII · sisinnius · Konstantin I · Gregor II · Gregor III · Zacharias · Stephan (II) · Stephan II. (III) · Paul I · Konstantin II · Philipp · Stephan III. (IV) · Adrian I · Leo III
9.-10. Jahrhundert:Stephan IV. (V) · Ostern I · Eugenius II · Valentin · Gregor IV · Sergius II · Johannes VIII · Leo IV · Anastasius III · Benedikt III · Nikolaus I · Adrian II · Johannes VIII · Marinus I · Adrian III · Stephan V. (VI) · formosus · Bonifatius VI · Stephan VI. (VII) · Romanus · Theodor II · Johannes IX · Sergius III · Benedikt IV · Leo V · Christopher · Sergius III · Anastasius III · Lando · Johannes X · Leo VI · Stephan VII. (VIII) · Johannes XII · Leo VII · Stephan VIII. (IX) · Marinus II · Agapitus II · Johannes XII · Leo VIII · Benedikt V · Johannes XIII · Benedikt VI · Bonifatius VII · Benedikt VII · Johannes XIV · Bonifatius VII · Johannes XV · Gregor V · Johannes XVI · Silvester II
11.-12. Jahrhundert:Johannes XVII · Johannes XVIII · Sergius IV · Benedikt VIII · Gregor VI · Johannes XIX · Benedikt IX · Silvester III · Benedikt IX · Gregor VI · Clemens II · Benedikt IX · Damasus II · Löwe IX · Viktor II · Stephan IX. (X) · Nikolaus II · Benedikt X · Alexander II · Honorius II · Gregor VII · Clemens III · Viktor III · Urban II · Ostern II · Theoderich · Albert · Silvester IV · Gelasius II · Gregor VIII · Calixtus II · Honorius II · Celestine II · Unschuldig II · Anakletus II · Viktor IV (Gregory) · Celestine II · Lucius II · Eugenius III · Anastasius IV · Adrian IV · Alexander III · Viktor IV (Oktavian) · Ostern III · Calixtus III · Unschuldig III · Lucius III · Urban III · Gregor VIII · Clemens III · Celestine III · Unschuldig III
13.-14. Jahrhundert:Honorius III · Gregor IX · Celestine IV · Unschuldiger IV · Alexander IV · Urban IV · Clemens IV · Gregor X · Unschuldiger V · Adrian V · Johannes XXI · Nikolaus III · Martin IV · Honorius IV · Nikolaus IV · Celestine V · Bonifatius VIII · Benedikt XI · Clemens V · Johannes XXII · Nikolaus V · Benedikt XII · Clemens VI · Unschuldiger VI · Urban V · Gregor XII · Urban VI · Clemens VII · Bonifatius IX · Benedikt XIII
15.-16. Jahrhundert:Unschuldiger VII · Gregor XII · Alexander V · Johannes XXIII · Martin V · Clemens VIII · Benedikt XIV · Eugenius IV · Felix V · Nikolaus V · Calixtus III · Pius II · Paul II · Sixtus IV · Unschuldiger VIII · Alexander VI · Pius III · Julius II · Löwe X · Adrian VI · Clemens VII · Paul III · Julius III · Marcellus II · Paul IV · Pius IV · Pius V · Gregor XIII · Sixtus V · Urban VII · Gregor XIV · Unschuldiger IX · Clemens VIII
17.-18. Jahrhundert:Leo XI · Paul V · Gregor XV · Urban VIII · Unschuldiger X · Alexander VII · Clemens IX · Clemens X · Unschuldiger XI · Alexander VIII · Unschuldiger XII · Clemens XI · Unschuldiger XIII · Benedikt XIII · Clemens XII · Benedikt XIV · Clemens XIII · Clemens XIV · Pius VI · Pius VII
19.-20. Jahrhundert:Leo XII · Pius VIII · Gregor XVI · Pius IX · Leo XIII · Pius X · Benedikt XV · Pius XI · Pius XII · Johannes XXIII · Paul VI · Johannes Paul II · Johannes Paul II
21. Jahrhundert:Benedikt XVI · Francis

Kursivschrift: Gegenpapst

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EtalagesterDieser Artikel war am 15. Mai 2010 diese Version in der Vitrine enthalten.