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Patrick Modiano
Nobelpreisträger Patrick Modiano
Modiano im Jahr 2014
GeburtslandFlagge von Frankreich Frankreich
GeburtsortBoulogne Billancourt
StaatsangehörigkeitFlagge von Frankreich Frankreich
NobelpreisLiteratur
Jahr2014
VorgängerAlice Munro
NachfolgerSwetlana Alexijewitsch

Jean Patrick Modiano (Boulogne Billancourt, 30. Juli1945) ist ein Französisch Autor und Gewinner des Literaturnobelpreis 2014. Modiano wurde zuvor unter anderem mit dem Grand Prix du Roman des Französische Akademie (1972) und die renommierte Prix ​​Goncourt (1978).

Modiano ist der Sohn von Louisa Colpijn, ein Belgier Schauspielerin und Albert Modiano, ein Ägypter Alexandria Ursprung jüdisch-Italienisch Mann, der sich 1942 gegenseitig besetzte Paris Modiano hatte eine eher einsame Kindheit: Seine Eltern waren oft abwesend, sein Bruder starb in jungen Jahren und er verbrachte Jahre in streng katholischen Internaten. Er verbrachte einen Großteil seiner Zeit damit, Bücher von Schriftstellern wie Louis-Ferdinand Céline, Gustave Flaubert und Marcel Proust (er wird oft mit letzterem verglichen). An einer seiner Schulen wurde er unterrichtet von Raymond Queneau, der ihn unter seine Fittiche nahm und ihn später in die literarische Welt einführte, indem er ihn zu einer Party mitnahm Editionen Gallimard, Modianos zukünftiger Verlag.

Erinnerungen an und die Suche nach der eigenen Vergangenheit stehen im Zentrum von Modianos Werk. Dieses Werk zeichnet sich durch einen gedämpften, melancholischen Ton aus, der sich nach und nach zu seinem Markenzeichen entwickelt hat. In der Dankesrede hielt er, als er Literaturnobelpreis erhalten, sagt er selbst, er verdanke seine Existenz dem besetzten Paris, und dieser Ort sei daher für ihn immer eine Art Urquelle gewesen, die ihn bis heute heimgesucht habe.[1]

Preise

Literaturverzeichnis

  • 1968: La Place de l'Etoile (übersetzt von Edu Borger als Der Ort des Sterns)
  • 1969: La Round de Nuit (übersetzt von Edu Borger als Nachtrunde)
  • 1972: Les Boulevards de Ceinture (übersetzt von Edu Borger als Die Ringboulevards)
  • 1974: Lacombe Lucien (in Zusammenarbeit mit Louis Malle)
  • 1975: Villa Tristea (übersetzt von Edu Borger als Villa Tristea)
  • 1976: Emmanuel Berli, Interrogatoire, suivi de Il fait beau, allons au cimetiere (übersetzt unter dem Titel Verhör, danach Schönes Wetter heute, auf zum Friedhof)
  • 1977: Livret die Familie (übersetzt von Edu Borger als Trauschein)
  • 1978: Rue des boutiques obscures (übersetzt von Edu Borger als Die Straße der dunklen Geschäfte)
  • 1981: Speicherspur (übersetzt als Speicherspur vom Institut für Translationswissenschaft unter der Leitung von Marianne Kaas)
  • 1981: Une jeunesse (übersetzt von Edu Borger als eine Jugend)
  • 1982: Die si braves garçons (übersetzt von Edu Borger als nette Kerle)
  • 1983: Poupée Blonde von Pierre-Michel Wals
  • 1984: viertel perdu (übersetzt von Edu Borger als Verlorenes Viertel)
  • 1986: Dimanches d'août (übersetzt von Edu Borger als Sonntage im August)
  • 1986: Une aventure de Choura
  • 1987: Eine Verlobte für Choura
  • 1988: Remise de peine (übersetzt von Edu Borger als vertagte Trauer)
  • 1988: Catherine Gewissheit (übersetzt von Marijke Arijs als Die kleine Ballerina)
  • 1989: Garderobe de l'enfance
  • 1990: Paris Tendresse (mit Bildern von Brassaï)
  • 1990: Reise de noces (übersetzt von Edu Borger als Flitterwochen)
  • 1991: Fleurs de ruine (übersetzt von Paul Gellings als Blumen und Schutt)
  • 1992: Un Cirque Passe (übersetzt von Edu Borger als Der Zirkus zieht vorbei)
  • 1993: Chien de printemps (übersetzt von Edu Borger als Hund Frühling)
  • 1995: Du plus loin de l'oubli (übersetzt von Edu Borger als Aus ferner Vergessenheit)
  • 1997: Dora Bruder (übersetzt von Maarten Elzinga as Dora Bruder)
  • 1999: die Unbekannten (übersetzt von Maarten Elzinga as unbekannte Frauen)
  • 2002: La petite bijou (übersetzt von Maarten Elzinga as Kleines Bijou)
  • 2003: Unfallnacht (übersetzt Maarten Elzinga as Nachtunfall)
  • 2005: Un-Stammbaum (übersetzt von J. Bernlef wenn Ein Zuchtbuch)
  • 2007: Tanzen Sie le cafe de la jeunesse perdue (übersetzt von Maarten Elzinga as Im Café der verlorenen Jugend)
  • 2010: Horizont' (übersetzt von Maarten Elzinga as Der Horizont)
  • 2012: L'Herbe des Nuits (übersetzt von Maarten Elzinga as Das Gras der Nacht)
  • 2014: Pour que tu ne te perdes pas dans le quartier (übersetzt von Maarten Elzinga as Nicht verloren gehen)
  • 2017: Souvenirs ruhen (übersetzt von Maarten Elzinga as Schlafende Erinnerungen)
  • 2019: Encre sympathique (übersetzt von Maarten Elzinga as Unsichtbare Tinte)

Kurzgeschichten

  • 2018: Blaues Aloha. Kurzgeschichten. Übersetzt von Maarten Elzinga. Enthält eine biografische Skizze seiner Frau Dominique Zehrfuss und ein umfangreiches Nachwort von Dirk Leyman. Beinhaltet Je suis un jeune homme seul ab 1966. Verlag Wings, Bleiswijk, 2018. ISBN 978 90 78627 61 6

Filmografie

Externe Links