WikiDer > Romain Rolland

Romain Rolland
Nobelpreisträger Romain Rolland
29. Januar186630. Dezember1944
Romain Rolland
GeburtslandFrankreich
GeburtsortClamecy
StaatsangehörigkeitFranzösisch
Ort des TodesVézelay
NobelpreisLiteratur
Jahr1915
Grund"In Anerkennung des beeindruckenden Idealismus in seinen literarischen Werken und der Sympathie und Liebe zur Wahrheit, mit der er verschiedene Menschen beschrieben hat."
VorgängerRabindranath Tagore
NachfolgerVerner von Heidenstam

Romain Rolland (Clamecy, 29. Januar1866Vézelay, 30. Dezember1944) war ein Französisch Autor und Gewinner des Literaturnobelpreis. Er war auch bekannt als Pazifist.

Biografie

Romain Rolland wurde in A . geboren römisch katholisch Familie, sondern brach mit dem katholischen Glauben. Er blieb zeitlebens ein religiöser Mensch.

Rolland gesucht Musiker aber wurde darin von seinen Eltern abgelehnt. Er studierte an der lecole française im Rom, wo er unter den Einfluss des deutschen Schriftstellers geriet Malwida von Meysenbug, mit dem unter anderem befreundet war, Friedrich Nietzsche und Richard Wagner. Sie machte ihn auf die enge Verbindung zwischen Frankreich und Deutschland. In Rom schrieb er seine ersten Dramen: Empedokles und Orsino, die nicht durchgeführt wurden. Zurück in Frankreich wurde er Dozent für Geschichte an der Ecole Normal Superieure von Paris. Kurz vor der Jahrhundertwende freundete er sich an Charles Peguy. Obwohl sich seine Ideen oft von denen Péguys unterschieden, blieb ihre Freundschaft eng.

Zwischen 1904 und 1912 sein 10-teiliges Jean Christophe, eine fiktive Biografie über einen genialen Musiker, für den Ludwig van Beethoven Modell stand. Darin zeigt er die enge Verbindung zwischen Frankreich und Deutschland. Danach schrieb er viele Werke für das Volkstheater und Dramen über die Französische Revolution. Im 1913 er erhielt den Großen Preis der Académie Française für Jean Christophe.

Kurz vor dem Erster Weltkrieg ausgebrochen, er hat sich eingelebt Schweiz. Er hasste den Ausbruch des Krieges, nicht nur aus pazifistischer Sicht, sondern auch, weil er sich so bemüht hatte, die Einheit der deutsch-französischen Kultur zu demonstrieren. Im Frankreich damals galt er als deutschfreundlich (wegen seiner Ablehnung des Krieges) und in Deutschland als pro-französisch und französisch nationalistisch. Introvertiert verbrachte er die Kriegsjahre in der Schweiz.

Im 1915 er hat die bekommen Literaturnobelpreis. Er nahm den Preis entgegen und überreichte den dazugehörigen Geldpreis an die Rotes Kreuz.

Im Schweiz Rolland traf dort die im Exil lebenden russischen Revolutionäre Lenin und Trotzki. Unter ihrem Einfluss wurde er ein radikaler Revolutionär. Seine Gedanken zu a Revolution allerdings waren sie nach Meinung vieler romantisch und die (gewalttätigen) Exzesse einer Revolution waren ihm ein Gräuel.

Romain Rolland war befreundet mit Stefan Zweig[1], der ein Buch über ihn geschrieben hat mit dem Titel: Romain Rolland. Der Mann und das Werk (1929)[2].

Nach dem Krieg

Nach dem Erster Weltkrieg er kehrte nach Frankreich zurück. Er, zusammen mit dem marxistischen Intellektuellen Henri Barbusse das PazifistClarte-Bewegung an. Als erbitterter Gegner von Nationalismus und Konformismus er fand Befriedigung in der Hindu-mystisch. Im 1924 er schrieb eine Biographie über Gandhi: Vie de Mahâtmâ Gandhi, in dem er seine Bewunderung für Mahatma Gandhirevolutionäre Ausdauer, die auch revolutionär und sicherlich unangepasst war. Einmal hatte er die Gelegenheit, Gandhi in der Schweiz zu treffen.

Er schrieb auch Bücher über hinduistische Mystiker Ramakrishna (Vie de Ramakrishna) und vivekanda (Vie de Vivekanda).

Neben einer Annäherung an die (hinduistische) Mystik zeigte er auch Sympathie für die Kommunismus in dem Sovietunion. Sein Umgang mit dem Kommunismus ist vor allem im Lichte seiner Abscheu davor zu sehen Nationalsozialismus in Deutschland, das er als kriegerisch ansah. Im 1935 er besuchte die UdSSR und traf dort den russischen Schriftsteller Maxim Gorki und sowjetischer Führer Josef Stalin. Obwohl er vom Kommunismus und Stalin etwas enttäuscht war, lehnte er den Kommunismus in der Sovietunion zu missbilligen, weil er es sonst sein könnte Faschisten für ihre Zwecke missbraucht würden. In dem von ihm geschriebenen Stück Robespierre jedoch eine Missbilligung der Materialismus (was bedeutet Atheismus) durch (in Bezug auf den Atheismus im russischen Kommunismus).

Im 1937 er entschied sich endgültig für Frankreich und demokratische Ideen. Nach der deutschen Invasion in Frankreich 1940 er arbeitete hauptsächlich an seiner umfangreichen Beethoven-Biographie.

Nach Rollands Ansicht waren die Urgeschichten der Religionen (Schöpfungsgeschichten, Paradies, Sintflut etc.) weitgehend gleich und lassen sich auf eine Religion zurückführen. (Archäosophie)

Arbeiten (Auswahl)

Bereits erwähnte Bücher sind nicht enthalten.

  • Vie de Beethoven 1903
  • Vie de Michel-Ange 1904
  • Vie de Händel 1910
  • Vie de Tolstoï 1911
  • Colas Breugnon 1919
  • Empedocle d'Agrigente 1921
  • Vie de Charles Peguy 1944
  • St. Louis 1897 (Theater)
  • Le temps viendra 1903 (Theater)
  • Les origines du theater lyrique moderne. Histoire de l'opéra en Europe avant Lully et Scarlatti 1895
  • Musiker d'aujourd'hui (1908)

Siehe auch

Externe Links

Siehe die Kategorie Romain Rolland von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.