WikiDer > Trilex
trilex | ||||
Trilex Desiro in Dresden Hbf (2015) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Land | Deutschland, Tschechien, Polen | |||
| Hauptquartier | Hradek nad Nisou | |||
| Gründer(n) | Die Landerbahn | |||
| Aktiv | Ende 2010 - heute | |||
| Webseite | Webseite trilex | |||
| Firmenstruktur | ||||
| Muttergesellschaft | Die Landerbahn | |||
| Verwaltung | ||||
| Flotte | 26 Desiro Klassik | |||
| ||||
Trilex (eigene Schreibweise trilex) ist ein Markenname von Die Landerbahn mit Hauptsitz in Hradek nad Nisou.
Geschichte
Trilex wurde Ende 2010 als Markenname der damaligen Vogtlandbahn (heute Die Länderbahn GmbH) gegründet, nachdem diese den Betrieb rund um die Jahre aufgenommen hatte Dreiländerpunkt Deutschland, Polen und Tschechien im Sinne von Liberec durch Zittau zu Seifhennersdorf und Rybnistě 10 Jahre garantiert. Grundlage für die Konzession war eine deutsch-tschechische Ausschreibung der drei Konzessionsanbieter Liberecký kraj, Ústecký kraj und ZVON für den Betrieb der Dreiländerstrecke Liberec – Zittau – Varnsdorf – Rybniště/Seifhennersdorf.
Der Markenname Trilex geht auf einen Namenswettbewerb im Oktober 2013 zurück und steht für Dreiländerexpress. Das Präfix Drei- kommt vom griechischen Präfix für drei und der Endung -lex lässt sich auf die Namensphilosophie der Vogtlandbahn zurückführen, sodass diese mit dem Markennamen in Verbindung gebracht werden kann Alex verbinden.[1] Der Markenname bezieht sich auf die drei Länder Deutschland, Tschechien und Polen, die von den Zügen bedient werden.
Zum Betriebsstart übernahm Trilex die Dienste der Sächsisch-Böhmischen Eisenbahngesellschaft und eske dráhy. So wird beispielsweise eine umsteigefreie Verbindung von Liberec nach Seifhennersdorf und Rybniště angeboten, die stündlich zwischen Liberec und Varnsdorf verkehrt. Von Varnsdorf ist es eine Stunde nach Seifhennersdorf und die andere Stunde nach Rybniště. Außerdem verkehrt während der Hauptverkehrszeit jede halbe Stunde eine Verbindung zwischen Liberec und Hrádek nad Nisou.[2]
Ende Juni 2013 gab der ZVON nach einer gemeinsamen Ausschreibung mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) bekannt, dass die Vogtlandbahn den Verkehr auf der sog Ostsachsen-Netz auf der Bahn Dresden - Bischofswerda - Bautzen - Löbau - Görlitz und Dresden - Bischofswerda - Wilthen - Oberoderwitz - Zittau - Liberec ab Dezember 2014 für insgesamt vier Jahre. Die vorherige Fluggesellschaft hat sich gegen diese Entscheidung ausgesprochen DB Region Sudost beim Gericht in Leipzig Berufung eingelegt.[3]
Der Richter entschied, dass die Fördergeber die Angebote von DB Regio und Vogtlandbahn neu bewerten sollten.[4] Nach der Neubewertung gab der ZVON im Oktober 2013 bekannt, dass die Vogtlandbahn die Konzession gewonnen hat.[5]
Im März 2014 wurde bekannt, dass die Ostsachsen-Netz wird auch unter dem Namen Trilex gefahren.[6] Die Referenz tri im Markennamen jetzt auch auf den drei Regionen Dresdner Elbtal, Oberlausitz und das obere Tal der Lausitzer Neiße.
Ende Februar 2015 gaben die Verkehrsbetriebe VVO und ZVON bekannt, dass der Direktanschluss von Dresden durch Görlitz zu Breslau Glowny wurde aufgehoben. Grund dafür waren fehlende finanzielle Mittel aus Polen.[7]
Seit Ende Februar 2015 hat Trilex ein Luchs (deutsch: Luchs) mit dem Namen Luca als Maskottchen. Der Name wurde aus einem Wettbewerb mit 400 Namensvorschlägen ausgewählt.[8]
Mit dem neuen Fahrplan am 13. Dezember 2015 wurde die Direktverbindung Dresden – Görlitz – Wrocław/Breslau wiedereröffnet. Die DB Regio Südost ist als Subunternehmer für Trilex und die KD (Koleje Dolośląskie) tätig.
Linien
Trilex betreibt im Auftrag der Verkehrsbetriebe Liberecký kraj, Ústecký kraj, VVO und ZVON die folgenden fünf Linien auf drei Bahnlinien (KBS) 230, 235 und 236/089.
| Linien | Route | Länge | Stationen | Zeitspanne |
|---|---|---|---|---|
| RE 1 | Dresden Hbf - Bischofswerda - Bautzen - Löbau - Görlitz einige Züge bis Wroław Głowny (Breslau) (Dresden-Wrocław-Express) | 105 km | 10/38 | 14.12.2014 - 08.12.2018 |
| RE 2 | Dresden Hbf - Bischofswerda - Zittau (- Liberec) | 105/132 km | 13/19 | 14.12.2014 - 08.12.2018 |
| RB 60 | Dresden Hbf - Bischofswerda - Bautzen - Löbau - Görlitz | 105 km | 23 | 14.12.2014 - 08.12.2018 |
| RB 61 | Dresden Hbf - Bischofswerda - Zittau | 105 km | 28 | 14.12.2014 - 08.12.2018 |
| L7 | Liberec - Zittau - Varnsdorf - Rybniště/Seifhennersdorf (Mandaubahn) | 56/50 km | 17/16 | 12. Dez. 2010 - 12. Dez. 2020 |
Zwischen Liberec und Varnsdorf verkehren alle 60 Minuten Züge. Die Filialen nach Seifhennersdorf und Rybniště werden im Zweistundentakt abwechselnd bedient. Zwischen Liberec und Hrádek nad Nisou wird die Frequenz während der Hauptverkehrszeit auf eine halbstündliche Frequenz erhöht. Die Linie L7 hieß zwischen Betriebsbeginn und Dezember 2014 TLX und bis Dezember 2016 TL70.
Die Linien RE1 und RE2 verkehren im Zweistundentakt, wodurch ein stündlicher Takt zwischen Dresden und Bischofswerda entsteht. Auch die im Zweistundentakt verkehrenden Linien RB60 und RB61 ergänzen sich zu einem Stundentakt zwischen Dresden und Bischofswerda. Aufgrund der Überschneidung mit der RB34 der Städtebahn Sachsen gibt es einen verzerrten Halbstundentakt zwischen Dresden und Radeberg. Zwischen Bischofswerda und Görlitz verdichtet sich die Linie OE60V Van ODEG mit der Linie RB60 bis zu einem Stundentakt. Die Linien RE1 und RE2 wurden von der Betriebsaufnahme durch Trilex bis Dezember 2016 als TLX1 und TLX2 („Trilex-Express“) nummeriert. Das Regionalbahndie Linien RB60 und RB61 hatten im gleichen Zeitraum die Nummern TL60 und TL61.
Ausrüstung
Auf den oben genannten Linien sind Triebzüge des Typs Desiro Klassik eingesetzt. Es handelt sich um 26 Triebzüge dieses Typs der Länderbahn, teilweise durch die Bundesländer Sachsen und Bayern finanziert wurden. Für die Fahrten nach Polen agiert DB Regio – mit dafür ausgerüsteten eigenen Desiro-Classic-Triebzügen – als Subunternehmer der Länderbahn. Auch nach Einstellung des grenzüberschreitenden Verkehrs seit März 2015 wird DB Regio einen Teil der Fahrten nach Görlitz weiterführen. DB Regio stellt auch Fahrer zur Verfügung. Die Züge verkehren meist mit wenigen oder zwei gekoppelten Triebzügen und manchmal sogar mit drei Triebzügen.
Nur auf der Linie L7 fuhren teilweise auch Züge des Typs RegionSprinter der Vogtlandbahn. Wegen Mängel vermietet Regions-Shuttle RS1 bereitgestellt.
Die Triebzüge werden bei der Länderbahn installiert Neumark, Bei der Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft (ODIG) oder teilweise auch bei der Deutschen Bahn in Dresden gewartet. Die Abstellplätze befinden sich in Görlitz, Dresden und Zittau.
Seit April 2015 sind auf der Linie L7 weitere vier von der ODEG übernommene Regio Shuttles im Einsatz. Dieser deckte zusammen mit einem Desiro den gesamten Verkehr auf der L7-Strecke ab und entlastete auch den störanfälligen RegioSprinter.[9]
2013 wurden zwei Desiro-Triebzüge mit den Namen Hrádek nad Nisou und Großschöna (Sachs) getauft.[10] Alle anderen Triebzüge haben keinen Namen. Seit Dezember 2014 wirbt ein Desiro für die Zittauer Schmallspurbahn. Die von der ODEG gekauften Regio Shuttles trugen auch Werbung für touristische Ziele im Trilex-Netzwerk.[9] Die Hälfte eines weiteren Desiro wurde im Farbschema Koleje Dolośląskie gemalt, um die Verbindungen dieser Eisenbahngesellschaft nach Jelenia Góra und Wrocław Główny hervorzuheben.
Zwischen Dezember 2014 und Juni 2016 waren einige Desiro-Triebzüge als Ersatztriebwagen erhältlich Oberpfalzbahn eingesetzt, weil die neuen Triebzüge für die Oberpfalzbahn noch nicht geliefert wurden. Nach der Rückkehr dieser Triebzüge wurden die vier Regio-Shuttles, die mit Werbung erschienen waren, nicht mehr im Trilex-Netz eingesetzt. Neben dem Desiro Classic auf der Linie L7, dem Regio-Shuttle von Vogtlandbahn eingesetzt.[11]
Seit Mitte April 2017 fährt ein Desiro-Zugset Werbefahrten in die Zittauer Gebirge.[12]
| Siehe die Kategorie Trilex (Bahnlinie) von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Albanien: | Hekurudhe und Shqiperise (HSH) |
| Armenien: | Harawkowkasjan Jerkatughic (HJ) |
| Aserbaidschan: | Azirbaycan Dəmir Yolları (ADY) |