WikiDer > Recht auf Aufstand
Es Recht der Revolte ist die Idee, dass Widerstand gegen einen Ungerechten Regime ist berechtigt. Neben dem aktiven Revolterecht ist das passive Revolterecht ziviler Ungehorsam ausgezeichnet, auch gewaltfreier Widerstand. Das Kriterien Für ein Rechtfertigung dieses Rechts bestehen normalerweise darin, wie der Herrscher Menschen Leckereien, wobei Menschen zu den gehören Moderne Zeiten übrigens nur die Oberklasse oder wohlhabend Bourgeoisie Betroffen fielen im Allgemeinen Arbeiter, Frauen und Sklaven aus ihr heraus. Auch der Daseinsberechtigung oder das Interesse des Staates wird häufig als Kriterium genannt.
Der Kompromiss zwischen Machtmissbrauch und despotisch, tyrannisch Herrschaft einerseits und Frieden und Stabilität andererseits wurde es von vielen Denkern gemacht. Die Idealisten entwickelten eine Widerstandstheorie, die die Möglichkeit bieten sollte, ein schlechtes Regime zu stürzen. Sie sahen aber auch die Gefahren, so dass bei ihnen das Recht auf Rebellion oft an Bedingungen geknüpft ist.
Die Realisten betonen die Alternative eines schlechten Regimes, wie etwa Regime Anarchie und Bürgerkrieg, aber auch die Idee, dass der Herrscher von a göttliches Recht hast. Auch die Möglichkeit, dass nicht politische, sondern persönliche Motive wie Machtgier Dabei ist es wichtig, die eigentliche Motivation zu sein. Unter strengen Auflagen sehen viele Realisten aber auch ein gewisses Revoltenrecht.
Die Widerstandstheorie wurde nicht nur als abstraktes Ideal, sondern auch als Begründung nach einem erfolgreichen Regimewechsel. Bei einer erfolgreichen Machtübernahme besteht jedoch die Gefahr, dass Lord Acton davor gewarnt alle Macht neigt dazu, zu korrumpieren und diese absolute Macht korrumpiert absolut. Es kommt auch vor, dass eine neue Macht neue Störungen genauso unterdrückt wie die alte Macht, eine Gefahr, vor der viele Realisten warnen.
Naturgesetz
Je nach Position zur Erwünschtheit wird dieses Recht als NaturgesetzGesetz, das nicht von einer Regierung herrührt, sondern von der Natur gegeben ist. Legitimität und Rechtfertigung sind wichtig, um festzustellen, ob das Aufstandsrecht ein natürliches Recht ist. Die Identifizierung kann so weit fortgeschritten sein, dass sie nicht nur ein Gerade, aber auch wenn Pflicht wird als Gegner einer Regierung angesehen, die ihre Untertanen unterdrückt.
Positives Gesetz
In einigen Fällen ist es Teil der positives oder geltendes Recht eines Landes. Die Aufnahme des Revoltenrechts in das geltende Recht wird wegen der möglichen destabilisierenden Wirkung und des Rechtskonflikts als problematisch angesehen. Gewaltmonopol des Zustand. Es wäre auch in a Demokratie mit Volkssouveränität sind weniger relevant, da es Ressourcen wie die Wahlrecht a loswerden Regierung. Dennoch gibt es Länder, in denen es Teil der Gesetzgebung ist, wie z. B. in Artikel 20.4 der Deutsches Grundgesetz. Dieser besagt:
- Gegen jeden, der es unternimmt, this zu beseitigen, have all German das Recht zum Widerstand, WENN other Abhilfe nicht möglich ist.
Die Zahl der Länder, in denen das Aufstandsrecht in irgendeiner Form in der Verfassung verankert ist, variiert, liegt aber bei etwa 20 %.[1]
Geschichte
China
In China war es Himmlisches Mandat (tianming, 天命) als Legitimität, oft auch nachträglich, um Übernahmen zu rechtfertigen. Dieses Mandat – das aufgrund der Herzog von Zhou – wäre nur gültig, wenn der vom Himmel gewählte und gesegnete Kaiser tugendhaft regierte. Wenn nicht, gab der Himmel jemand anderem das Mandat und er wurde Kaiser.
Das Besondere in China ist der scheinbar strukturelle Charakter der Aufstände. Diese traten in China häufiger, intensiver und länger auf als im Rest der Welt und erwiesen sich als geeignet, Regime zu stürzen, ohne die bestehende gesellschaftspolitische Struktur zu verändern, was anderswo selten gelungen ist. So endeten die Dynastien der qin, Westliches Han, Osthan, Suic, Yuan, Ming und qing durch Aufstände, während viele Regime auch innerhalb von Dynastien zu Ende gingen, ohne dass sich der Staat grundlegend änderte. Da die Geschichtsschreibung jedoch von den Herrscherdynastien beeinflusst war, ist unklar, inwieweit die letzten Kaiser abgesetzter Dynastien wirklich so böse waren, wie die Überlieferung sie darstellt, und inwiefern es also tatsächlich eine scheinbar zyklische Geschichte gab.
mencius (372-289 v. Chr.), na Konfuzius selbst das wichtigste konfuzianisch Denker, lebte während der Zeit der kriegführenden Staaten. Wie Konfuzius bevorzugte er eine Regierung, die auf der Grundlage von Fähigkeiten ausgewählt wurde, anstatt einer Abstammung oder einer Volkswahl. Denn im letzteren Fall soll das ganze Volk erzogen werden und im ersteren Fall genügt die herrschende Elite. Dennoch ist die Rolle des Herrschers bei Mencius der des Volkes untergeordnet, dessen Wohl auf dem Spiel steht. In dem mencius Deshalb verurteilt er die Tyrannei:
- König Xuan von Qi fragte:"Zange verbannt jie und König Wu unterworfen Zhou. Ist es so?“ Mencius antwortete: „So steht es in der Überlieferung.“ „Ist es dann für einen Untertanen erlaubt, (chen) sein Prinz (jun) tötet?“ „Wer die Menschheit? (Lauf) Gewalt wird als Rebell bezeichnet. Wer Pflichtgefühl (ja) tut Gewalt wird ein Unterdrücker genannt. Rebellen und Unterdrücker werden gewöhnliche Individuen genannt. Ich habe gehört, dass die Person (fu) Zhou wurde hingerichtet (zhu), ich habe nicht gehört, dass ein Monarch ermordet wurde (schi).’''[2]
So kam es nach Menzius nicht in Frage Königsmord (shijun), da Zhou durch seine Grausamkeit das Mandat verloren hatte, zu regieren und damit praktisch kein König zu sein (Juni) war und weit entfernt vom Ideal von wangdao durch eine Legende, etwas ähnlich dem Philosoph-König von Plato. Das Chinesische Geschichtsschreibung wurde daher nach dem festen Muster einer wiederkehrenden Dynastischer Zyklus. Der erste Kaiser erhielt aufgrund seiner Qualitäten das Himmlische Mandat, aber seine Nachfolger besaßen immer weniger Qualitäten und der letzte Kaiser wurde schließlich wegen Fehlherrschaft abgesetzt. Das Himmlische Mandat ging dann an den ersten Kaiser der neuen Dynastie über, der so zum neuen wurde Sohn des Himmels wurde.
Diese Erklärung von Menzius war nicht für alle akzeptabel, weil sie widerrechtliche Übernahme der Macht würde legitimieren, ein Problem, das für Realisten bis heute eine wichtige Rolle spielen würde.[3] Darüber hinaus kann dies erklärt werden als Siegerrecht, oder , Wer gewinnt, wird König, wer verliert, ein Bandit. Dies bedeutet, dass die chinesische Geschichtsschreibung mit Vorsicht zu genießen ist, da die Beschreibungen möglicherweise so gewählt wurden, dass sie dem dynastischen Zyklus entsprechen.
Antike
Griechen
Die Griechen kannten das Prinzip der Tyrannenmord wo ein Tyrann oder Despot wurde getötet. Identifizierung des Aufstandsrechts eine wichtige Rolle bei der Unterscheidung von Königsmord oder Königsmörder. Harmodius und Aristogiton sind die ersten bekannten Tyrannen-Töter, weil sie 514 v. Chr. getötet wurden. in dem antikes Athen der Tyrann Hipparchos ermordet. Sie hatten wahrscheinlich keine politischen Motive, aber es war ein Verbrechen aus Leidenschaft. Hipparchos' Bruder, Hippies, blieb noch einige Jahre an der Macht. Als jedoch einige Jahre später im Jahr 510 v. Hippias wurde vertrieben von Kunden, Harmodius und Aristogiton wurden als Tyrannentöter als Nationalhelden geehrt und als Helden der Demokratie dass die isonomos, das Gleichheit vor dem Gesetz, ist zurückgekehrt. Dies trotzdem Herodot und Thukydides diesen historischen Fehler bekämpfen. Thukydides argumentierte, dass die Herrschaft des Hippias ausgezeichnet gewesen sei und dass es gerade der Mord war, der die Herrschaft unterdrückerisch machte.
Für die Athener mit ihrer Abneigung gegen Tyrannen blieb der Tyrannenmord jedoch auch danach eine edle Tat. Dies spiegelt sich in der Populärkultur unter anderem mit Bildern und Hymnen von Harmodios und Aristogeiton, aber auch mit Philosophen wie Plato und Aristoteles der eine ideologische Rechtfertigung für den Tyrannenmord anbot. Nachdem während der Peloponnesischer Krieg die Demokratie wurde nach der Oligarchische Revolution im Jahr 411 v. Chr. wurde von Demophantos erließ ein Dekret, das alle Athener verpflichtete, einen Eid zu leisten, jeden zu töten, der die Demokratie stürzte, und jeden zu belohnen, der dies tat, wie Harmodius und Aristogiton.[4]
Im Zustand oder Polizei (380 v. Chr.) ausgezeichnet Plato (ca. 427–347 v. Chr.) auf der Suche nach dem idealen Staat fünf Regierungsformen. In der Reihenfolge der Degeneration sind dies:
- Adel oder königlich, tugendhaft regiert, das Interesse des Staates zuerst, des idealen Staates;
- Timokratie, wo die Bedeutung des Prestiges zunimmt. Mit Ehrgeiz nimmt die Qualität des Boards ab;
- Oligarchie, von Imperien kontrolliert;
- Demokratie, basierend auf zu viel Freiheit;
- Tyrannei, wo jeder einem Mann unterworfen ist, was unweigerlich zu Ausbeutung und Sklaverei führt. Tyrannei ist die höchste Form der Unmoral.
Der Übergang von einer Staatsform in eine andere erfolgt immer durch eine Revolution. Bemerkenswerterweise hat Platon keinen Revolutionsmechanismus für die letztere Regierungsform genannt. Ein möglicher Grund dafür ist, dass es ihm mehr um die Beschreibung der verschiedenen Regierungsformen ging. Er wies darauf hin, was in einer Demokratie zu tun sei, um zu verhindern, dass die Menschen in die Tyrannei abgleiten:
- Und so muss ein guter Arzt und Gesetzgeber einer Stadt mit Weitblick zunächst wie ein geübter Imker verhindern, dass diese beiden Gruppen entstehen, aber wenn sie entstehen, so schnell wie möglich ausschneiden, kämmen und alles.[5]
Platon hat das gesehen Philosoph-König als idealer Führer seines idealen Staates. Platon lässt rein ZustandSokrates (470-399 v. Chr.) sagen:
- Solange entweder Philosophen keine Könige in ihrem Land sind, oder diejenigen, die jetzt den Titel eines Königs oder Herrschers tragen, keine wahren und vollwertigen Weisen sind; solange die politische Macht nicht in derselben Person mit der Philosophie zusammenfällt; und solange nicht die mannigfaltigen Naturen, die jetzt das eine ohne das andere verfolgen, nicht gewaltsam verwehrt werden, - auch, mein lieber Glauco, wird das Übel, das die Staaten, ja, ich glaube, das ganze Leiden, kein Ende nehmen Menschheit.[6]
Eine Gelegenheit dazu ergab sich, als Platon von eingeladen wurde Dionysios I (ca. 430–367 v. Chr.), der Tyrann von Syrakus auf Sizilien, auf Drängen seines Chefberaters, des Philosophen Dion (ca. 410–354 v. Chr.). Dion übernahm schließlich die Macht, aber um sie zu behalten, musste er selbst zu tyrannischen Methoden greifen und wurde bald getötet.
Aristoteles (384–322 v. Chr.), Schüler Platons, ausgezeichnet in Politik (350 v. Chr.) drei Regierungsformen. Diese drei hatten jeweils eine gute und eine schlechte Form, die auch Unterteilungen hatte. Sie erschienen nicht in dieser extremen Form, sie waren Idealtypen:
| Nummer | Gemeinsame Interessen | Eigener Sake |
|---|---|---|
| EIN (Monarchie) | Königtum (basileus) | Tyrannei |
| etwas | Adel | Oligarchie |
| Alle | höflichia | Demokratie |
Tyrannei bei Aristoteles ist somit das schlechte Gegenstück zur idealen Staatsform, der Monarchie. Dies erschwert eine klare Definition der beiden und ist stärker auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Er sieht den Tyrannenmord hauptsächlich als eine Handlung derer, die auf der Suche nach persönlichem Gewinn sind, während diejenigen, die aus der gemeinsame Interessen selten sein. Aristoteles beschreibt die Mechanismen einer Tyrannei und alle Möglichkeiten, wie ein Tyrann seine Grausamkeit verschleiern kann, um seine Herrschaft zu verlängern, was es fast zu einem Handbuch für den Tyrannen macht. Der Rat läuft jedoch darauf hinaus, dass der Tyrann sich in einen gerechten König verwandeln muss, um an der Macht zu bleiben. Obwohl er die Tyrannei für die schlimmste Regierungsform hält, scheint er der Revolution und dem damit verbundenen Chaos gegenüber misstrauisch zu sein. Aristoteles gibt daher das Recht zur Revolte gegen die Tyrannei nicht ausdrücklich an, sondern beschränkt es auf:
- kein freier Mann unterzieht sich freiwillig einer solchen Herrschaft.[7]
Ob er a hat beschreibend oder ein normative Aussprache tut, die Meinungen gehen auseinander.[8]
Römer
Auch in Rom sahen Philosophen als Cicero (106-43 v. Chr.) die Tötung von a Diktator der seine Macht als guten Zweck nicht aufgeben würde. Cicero stand während der Diktatur von Caesar (100-44 v. Chr.) eine Rückkehr in die Republik vor dem. Im der Offizier (44 v. Chr.) erklärte Cicero unter anderem:
- Im Falle von phalaris Urteil ist ganz einfach. Es gibt kein Bündnis mit Tyrannen, im Gegenteil, es ist die größte Entfernung, da es nicht gegen die Natur ist, einen, der aus moralischen Gründen getötet werden sollte, wenn möglich zu berauben, und so muss diese verderbliche Geißel aus der menschlichen Gesellschaft ausgerottet werden.[9]
Während Caesars Ermordung durch Brutus (85-42 v. Chr.) 44 v. Chr. würde das sic semper tyrannis haben angerufen, so gehen Tyrannen immer. Ob Brutus diese Aussage tatsächlich getroffen hat, ist zwar bezweifelt, wird aber seither mehrfach als Motto im Kampf gegen angebliche Tyrannen verwendet. Brutus erreichte nicht sein gewünschtes Ergebnis, um dem ein Ende zu setzen Militärdiktatur und die Republik wiederherstellen. Es Reich war unter August (63 v. Chr.-14 n. Chr.) eine Tatsache. In den folgenden Jahren wurden unter dem Deckmantel der Bekämpfung des Tyrannismus viele Angriffe auf Kaiser verübt, die jedoch oft nur persönliche Motive zur Machtergreifung hatten.
Seneca (ca. 4 v. Chr.-65 n. Chr.) spät Herkules im Hercules Furens sagen:
Angesichts seiner Dienste für Nero (37-68) brachte ihm jedoch schon in der Antike den Vorwurf der Heuchelei ein. Dio (ca. 155-nach 229) schrieb in Römische Geschichte:
- Nicht nur in dieser, sondern auch in anderer Hinsicht stellte sich heraus, dass er alles tat, was er als Philosoph behauptete. Denn während er die Tyrannei anprangerte, wurde er ein Lehrer der Tyrannen, während er über diejenigen schimpfte, die mit Despoten waren, blieb er selbst dem Palast nicht fern. Während er Schmeichler anprangerte, hatte er sich ständig bemüht, Messalina und die Ex-Sklaven von Claudius um die Gunst zu gewinnen, damit er ihnen sogar einen Schreiben von der Insel geschickt, die ihr Lob sangen. Später vertuschte er es aus Scham. Er denunzierte die Reichen, erwarb aber ein Vermögen von 300 Millionen Sesterzen. Er mißbilligte die Opulenz der anderen, hatte aber fünfhundert Tische aus Zitronenholz mit drei Beinen aus Elfenbein, auf denen er das Essen servieren ließ.[11]
Ebenfalls Plutarch (ca. 46-ca. 120) eingeben Parallele Leben (c. 96) drückte mehrmals seine Abneigung gegen Tyrannen aus.
Die beste antike Analyse der Tyrannei ist jedoch wahrscheinlich die von Tacitus (ca. 56-117). In vielen seiner Werke stellt sich die zugrunde liegende Frage, warum es Schulleiter von August (63 v. Chr.-14 n. Chr.) ist in die Tyrannei der Herrschaft von Kaisern wie Tiberius (42 v. Chr.-37 n. Chr.) bis Domitian (51–96).[12]Tacitus bewunderte den gewaltlosen Widerstand der Stoiker gegen die kaiserliche Tyrannei, als Senator Thrasea (?-66) gegen Nero. Andererseits hat er sie gesehen Martyrium als bedeutungslos.
Obwohl Tacitus Tyrannei sehr verabscheute, rief er nicht zum Widerstand auf, sondern wartete lieber auf bessere Zeiten, wie es ihm unter den Kaisern zukam. nerven und Trajan. Im Geschichte lass ihn allgemein Cerialis gegen die Treveric und Lingonen sagen:
- [...] wie Sie Unfruchtbarkeit oder zu viel Regen und andere Naturkatastrophen ertragen, so auch die Verschwendung oder Gier Ihrer Herrscher. Es wird Unzulänglichkeiten geben, solange es Menschen gibt, aber diese werden nicht ewig andauern und werden durch das Eingreifen besserer Zeiten [...][13]
Bemerkenswerterweise erlaubte seine Vielseitigkeit und Komplexität späteren Denkern mit gegensätzlichen politischen Ansichten, Tacitus zu zitieren, um ihren Standpunkt zu untermauern.[14]
Christentum
| 38Sie haben gehört, dass es sagte:Auge um Auge und Zahn um Zahn.” 39Und ich sage dir, du sollst dem Übeltäter nicht widerstehen, aber wer dich auf die rechte Wange schlägt, wende auch die linke Wange.Matthew 5:38-39 (Bergpredigt) |
| 1Jeder muss die Autorität der Regierung anerkennen, denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt; auch die gegenwärtige Autorität wird von Gott eingesetzt. 2Wer sich dieser Autorität widersetzt, widersetzt sich daher einer Einrichtung Gottes, und wer dies tut, zieht sich seine eigene Verurteilung zu.Römer 13:1-2 |
| 22Und Daniel sagte zu dem König„Eure Majestät, lebe ewig! 23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt und dem Löwen das Maul geschlossen. Sie haben mir keinen Schaden zugefügt, weil er mich für unschuldig hält; aber ich habe Ihnen nichts Böses getan, Majestät.“ 24 Der König war überglücklich und befahl, Daniel aus der Höhle zu holen. Daniel wurde aus der Grube gezogen, und man fand ihn unverletzt, denn er hatte auf seinen Gott vertraut.Daniel 6:22-24 |
| 17 [...] Gebt Cäsar, was Cäsar gehört, und Gott, was Gott gehört. [...] Marcus 12:17 |
| 29 [...] Man sollte Gott mehr gehorchen als den Menschen.Aktionen 5:29 |
Das nur Krieg (bellum iustum) war ein römisches Konzept, das von in die christliche Tradition integriert wurde Augustinus (354-430) in Die bürgerliche Dei (zwischen 413 und 426). Gestützt auf eine Aussage von Paul (ca. 3-64 oder 67) im Neues Testament, Römer 13:1-7, die besagt, dass jeder die Autorität der Regierung anerkennen muss, sah Augustinus wie viele andere others Kirchenväter kein Aufstandsrecht. Mit dem Decretum Gratian (1140) von gratian der gerechte krieg wurde ein teil der kanonisches Recht.
Thomas von Aquin (1225-1274) führte dies weiter aus in Summa-Theologie (1265). Im secunda secundae Artikel 1 der Frage 40 fragt, ob es immer sündhaft ist, Krieg zu führen. Dies wird zunächst anhand von vier Einwänden geltend gemacht. Es folgt jedoch Sed contra (andererseits) von Thomas. Drei Merkmale standen im Mittelpunkt: Der Krieg musste von einer legitimen Autorität erklärt, aus einem gerechten Grund und mit der richtigen Absicht geführt werden.[15] Aquino beschränkte sich nicht auf den Kampf zwischen den Staaten, sondern argumentierte, dass ein tyrannisches Regime, angeführt von eigener willen, nach denselben Prinzipien gestürzt werden sollte und dass dies kein Aufstand war, weil es gemeinsame Interessen wurde vom tyrannischen Regime nicht bedient. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass Unruhen keinen größeren Schaden anrichten als Tyrannei.[16] Thomas von Aquin erkannte Römer 13:1-7 an, passte ihn jedoch entsprechend an Scriptum super-Sentitiis (1256), dass es zwei Möglichkeiten gibt, bei denen Christen der weltlichen Macht nicht gehorchen müssen. Dies könnte der Fall sein, wenn die Stromversorgung nicht ordnungsgemäß erhalten wurde (tyrannus in titula) oder bei falscher Verwendung (Tyrannus im Regime).[17] Darüber hinaus weist er mit einem Hinweis auf Cicero darauf hin, dass jeder, der einen Tyrannen tötet, gelobt und belohnt wird.[18]
Johannes von Salisbury (1120-1180), Sekretär von Thomas Becket (c. 1118-1170), verteidigt in Polikratisch (um 1159) einerseits die göttliches Recht der Fürsten, sondern dass auch sie dem Willen Gottes und der Kirche folgen müssen. Sobald sie Einspruch erheben, ist der Tyrannenmord rechtmäßig.
In dem Mittelalter Es wurde unterschieden, dass der König zwei Körper hatte, einen politisches Gremium (Körperpolitik) und ein natürlicher Körper (Körper natürlich). Obwohl dies nicht beabsichtigt war Königsmord zu legitimieren, könnte durch diese Unterscheidung Karel I 1649 hingerichtet, ohne die britische Monarchie zu gefährden. 1793 erwies sich dies mit der Hinrichtung von als unmöglich Ludwig XVI die der französischen Monarchie ein Ende bereitete.
Im Allgemeinen ist die katholische Kirche die Ansicht, dass Tyrannei ertragen werden sollte. So wurde während der fünfzehnten Sitzung der Konstanzer Konzil (1414-1418) verurteilte ein Argument, das den Tyrannenmord sanktionierte. Diese Rede kam von Jean Petit (um 1360−1411), was also Johannes ohne Angst (1371–1419) verteidigte diese Ludwig I. von Orleans (1372-1407) getötet in der Schlacht zwischen den Bourguignons und der Armagnacs.
In einer Reihe von Fällen hat sich die Kirche selbst gegen die weltliche Autorität gewehrt und in einigen Fällen wurden Staatsoberhäupter ernannt exkommuniziert. Dies galt unter anderem für Kaiser Heinrich IV (1050-1106) während der Investiturkampf und Elisabeth I. von England (1533–1603) mit dem päpstliche BulleRegnans in Excel von 1570. Dieser Bulle war eine Antwort auf die Akt der Vorherrschaft von 1559, in dem die anglikanische Kirche wurde unabhängig von Rom und kam direkt unter die Autorität des englischen Monarchen.
Das Mittelalter Konstitutionalismus kannte das Widerstandsrecht, das passiven Widerstand gegen einen Monarchen erlaubte, der die Freiheiten seines Volkes verletzte. In dem Herzogtum Brabant dieses Recht wurde frühzeitig schriftlich festgehalten.[19] Das Kortenbergs Wahl (1312) verfügte, dass die großen und kleinen Männer der Städte dem Herzog keine Unterwerfung schuldeten, wenn er seine Verpflichtungen aus der Urkunde brach. In dem Fürstbistum Lüttich schlug die vor Frieden von Fexhe ein ähnliches Widerstandsrecht in (1316).
Reformation
Das Reformation und die darauffolgenden Revolten setzten eine neue Theorie über das Aufstandsrecht in Gang.
In dem Frühe Neuzeit in Europa war es zuallererst die Protestanten die unter dem Einfluss der Unterdrückung Ideen dazu entwickelt haben. Ein früher Aufstand war der Deutscher Bauernkrieg (1524-1525), der teilweise inspiriert wurde von Von der Freiheit eines Christianmenschen (1520) von Luther (1483–1546). Luther ging jedoch von gewaltfreiem Widerstand aus und schrieb daraufhin: Wider die Mordischen und Reubischen Rotten der Bawren (1525), in dem er sich gegen die Bauern und für die Rechte der Fürsten aussprach. Er erhielt dafür viel Kritik, aber es ebnete den Weg für schrittweise Reformen in Deutschland als Luther, mit etwas späterem seiner zwei Königreiche erwähnt wurde, sah Kirche und Regierung als getrennt. 1523 schrieb er darüber in Von weltlicher Obrigkeit, who weit man ihr Gehorsam schuldig sei.[20] Laut Luther folgt die Notwendigkeit, der Regierung zu gehorchen, aus Römer 13. Aber das beschränkt sich nur auf weltliche Angelegenheiten und betrifft nicht den Glauben.[21] Widerstand ist jedoch nicht erlaubt.[22] Für diejenigen, die dem nicht zustimmen konnten, blieb es jus emigrandi über das Recht zur Auswanderung, das später im Religionsfrieden Augsburg (1555). Für die Situation in Frankreich und den Niederlanden bedeutete dies jedoch, dass man sich nach einem anderen Ideologen umsehen musste.
Calvin (1509–1564) war zunächst auch der Meinung, man solle sich der fürstlichen Obrigkeit unterwerfen. Die Maßnahmen in Frankreich gegen die Hugenotten schockierte ihn zutiefst, woraufhin er 1536 Institut an König gerichtet Französisch I. Er sah den Widerstand den unteren Behörden, den Richtern, vorbehalten und nicht dem Einzelnen.[23] Dass Widerstand den Richtern vorbehalten ist, bedeutet nicht, dass einem König immer gehorcht werden muss, der Gehorsam gegenüber Gott hat Vorrang.[24] Fünfundzwanzig Jahre später, am Vorabend des Hugenottenkriege (1562–98), scheint Calvins Position in seiner Erklärung der Daniel buchen in seinem Vorauswahlen (1561). Darin erklärte er, dass irdische Fürsten ihre Macht verlieren, wenn sie sich gegen Gott auflehnen.[25] Calvin blieb jedoch sehr vorsichtig und rief nicht zum Widerstand auf. Widerstand war den Richtern vorbehalten, für alle anderen war es ein Verbrechen.
Trotzdem ist die monarchomachen, Hugenotten Anwälte, die Idee Volkssouveränität. Nach dem Bartholomäusnacht ab 1572 wurde dies zur Theorie der Tyrannenmord oder Tyrannenmord, bei dem sie sich gegen die absolute Monarchie. heisser Mann (1524-1590) argumentierte, dass Könige immer von einer Volksversammlung ernannt wurden und dass Widerstand gerechtfertigt war, wenn sie das Gesetz umgingen.
Ein anderer Monarchomach, Morgen (1549-1623) schrieb möglicherweise Vindiciae gegen Tyrannos (1579), die Verteidigung der Freiheit gegen Tyrannen. Dies war ein wichtiger Schritt in der protestantischen Sichtweise von ziviler Ungehorsam. Dieser Text beeinflusst Villiers beim Schreiben der Entschuldigung von Wilhelm von Oranien (1580). Die Entschuldigung bildete erneut die Grundlage für die Plakat der Verlassenheit von 1581. Wo vorher gesagt wurde, es gebe keinen Kampf gegen den König, sondern gegen die von ihm gesandten bösen Repräsentanten, Allgemeine Staaten Jetzt, da ihr Prinz, Philipp II, hatte ihre Freiheiten und Rechte verletzt und erklärte ihn damit für vom Thron gefallen. Die Monarchomachen waren nicht allein in den aufständischen Gebieten. Mariana (1536-1624) war ein Spanier Jesuit Priester, der in De rule et regis institutione (1598) bejahte die Frage, ob ein Tyrann getötet werden könne. Die Jesuiten nahmen unter ObergeneralAquaviva weg von dieser Arbeit.
Den Monarchomachen gegenüber standen die sogenannten Absolutisten, von denen die Katholiken bodin (1530-1596) war der wichtigste Vertreter mit Les Six Livres de la Republique (1576). In dieser Arbeit führte er das Konzept ein Souveränität. Bodin legte damit den Grundstein für die theoretische Fundierung der Absolutismus und moderner Staatsgewalt und damit ein wichtiger Übergang vom Mittelalter und der Moderne Zeiten.
Die Ausarbeitung des Souveränitätsbegriffs von Bodin ist vor dem Hintergrund der Hugenottenkriege. Um Frieden und Ruhe in die Gesellschaft zurückzubringen, dachte Bodin genau wie just Machiavellianisch (1469-1527), dass eine starke Autorität erforderlich war. Für Bodin war dies der französische König, der, analog zum päpstlichen, absolute Macht haben musste plenititudo potestatis. Er ging daher gegen die Begrenzung der königlichen Macht, die das Monarchomachen im Sinn hatte. Bodin hat dem widersprochen Souveränität ist die absolute und ewige Macht eines Staates.[26] Absolute stand hier für die unteilbare Macht, nicht begrenzt durch ein äußeres Höheres Behörde oder mit internen unteren Institutionen geteilt. Ewig oder unveräußerlich bedeutete, dass niedere Institutionen seine Macht ausüben konnten – durch Rechtsprechung, Ernennung von Beamten und Erhebung von Steuern – aber diese Befugnisse sind immer widerruflich. Bemerkenswerterweise versuchte Bodin nicht, die Souveränität zu manipulieren legitimieren mit Verträgen oder Prinzipien wie diesen droit divin, das göttliche Recht, das Fürsten haben sollten. Bodin gehörte somit zu den Politik die eine starke zentrale Autorität für notwendig hielten, um der Gewalt ein Ende zu setzen. Sie setzten ihre Hoffnungen auf die Monarchie und waren bereit, mit Menschen anderer Konfessionen zusammenzuleben, solange sie dem Gesetz und dem König gehorchten.
Der Begriff Monarchomachen kommt von Der Regno et Regali Potestate (1600) der Katholischen Barclay (1546–1608), ein bedeutender schottischer Jurist Apologet gehörte zu den Rechten der Könige. In ganz außergewöhnlichen Fällen jedoch, bei grausamer Tyrannei, sah er ein Recht zur Selbstverteidigung, ohne sich am König rächen zu dürfen.[27]
Neben Luther und Calvin war eine wichtige Bewegung die der Wiedertäufer oder Täufer. Die wörtliche Auslegung des Bergpredigt, im Bekenntnis von Schleitheim (1527), unter anderem veranlasste sie, die Annahme der Eid und Gewalt anzuwenden. Dies brachte sie in Konflikt mit Regierungen, gegen die ihre Überzeugungen passiv waren, obwohl es eine kurze Periode des revolutionären Täufertums gab.
Neben den vielen religiösen Werken ist die Arbeit der humanistisch Machiavelli. Er legte mehr Wert auf die praktische Umsetzung als auf ein abstraktes Ideal und suchte nicht den Bezug zur Bibel, sondern zum die Klassiker. Er lebte in Italien, wo die Städte viel Macht erlangt hatten, weil sie Koniuratio ob beeidigter Geschlechtsverkehr in der Lage gewesen wäre Herr abzuschwören. Dies führte zu vielen Kämpfen zwischen den Städten, bei denen die großen Familien in blutigen Schlachten gegeneinander kämpften Rachefeldzug umstritten, wie zwischen den Guelfi und der Ghibellini. Machiavelli sah auch das Chaos der Italienische Kriege (1494-1559) und strebten daher eine Rückkehr einer effektiven Regierung an, wie sie unter der Römischen Republik von Livius (59 v. Chr.-17 n. Chr.). Im Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio (1519) zeigt sich seine Abneigung gegen Tyrannei. Er warnt auch vor den Gefahren von Verschwörungen gegen den Monarchen, die oft zum Scheitern verurteilt sind. Gleichzeitig liest sich dies wie eine Anleitung, damit es gelingt. Auch in Istorie Florenz (1525) warnt er mit einer Beschreibung der Pazzi-Verschwörung (1478), der das Gegenteil von dem erreichte, was beabsichtigt war, und die eigentliche Macht von Lorenzo I de' Medici (1449–1492) verstärkt. Seine Trennung oder Recht haben Realismus erscheint in Il Prinzip (1532), in dem er nach einem suchte prinzip nuovo (neuer Monarch), um die Ausländer zu vertreiben und Italien wieder zu vereinen. Trotz seiner Vorliebe für die Republik beschrieb er hier, wie ein Monarch an die Macht kommen und sie tyrannisch halten konnte.
Das Reformation und die folgende Religionskriege markierte das endgültige Ende des Ideals der res publica christiana, der christliche Staat, in dem Kaiser und Papst zusammenarbeiteten. Obwohl dies mit dem banale Revolution und der Investiturkampf zwischen Kaiser und Papst seit einiger Zeit unter Druck stand, ebnete das Ende der Glaubenseinheit in Europa den Weg souveräner Staat. In dieser Krise ist ein neues Identifizierung von dem Behörde und die Vertragstheorie war geboren. In diesem Fall, oft implizit, a hypothetischGesellschaftsvertrag sind dazwischen eingetreten Zustand und Individuell letztere verzichtete auf bestimmte Freiheiten im Austausch für Schutz.
Der Kampf der Protestanten mit Aufständischen kam auch in der Heidelberger Katechismus von 1563. In Sonntag 39 heißt es, dass die fünftes Gebot verlangt Gehorsam nicht nur gegenüber den Eltern, sondern gegenüber jeder Autorität, die über irgendjemanden übertragen wurde. Ebenfalls Grotius (1583-1645) unterstützte das Recht der Revolte nicht. Er lebte während der Achtzigjähriger Krieg (1568-1648), aber die Abspaltung von Spanien war mehr selbstverständlich als der innere Kampf in der Republik. Er war ein Unterstützer der Arminianismus, auch genannt Remonstranten oder strecken erwähnt. Während der Zwölfjähriger Waffenstillstand (1609-1621) kwamen de remonstranten in conflict met de contraremonstranten over de leer van de predestinatie. Dit conflict dreigde de staatsinvloed op de kerk te verminderen, waarop raadpensionaris van de Staten-GeneraalOldenbarnevelt (1547–1619) partij koos voor de remonstranten. Dit mondde uit in een tegenstelling tussen de staatsen en de orangisten. Als medestander van Oldenbarnevelt was Grotius van mening waren dat de staat het hoogste gezag was, en dus boven de kerk stond. Het pleit werd gewonnen door prins Maurits en Grotius kreeg ter eeuwige gevangenisse. In 1621 wist hij te ontsnappen uit Loevestein. In Frankrijk schreef hij daarna De iure belli ac pacis (Over het recht van oorlog en vrede, 1625) waarin hij hij in Boek 1 onder meer de vraag stelde wie het recht heeft om oorlog te voeren, waarbij in hoofdstuk 4 ook de vraag aan bod komt of onderdanen oorlog mogen voeren tegen hun eigen overheid.[28] Allereerst stelt hij dat men geen bevelen moet gehoorzamen die ingaan tegen het natuurrecht of de goddelijke wet. Daarbij beroept hij zich op de apostelen en Plato.[29][30] Ongehoorzaamheid is echter iets anders dan actief verzet, wat volgens Grotius niet is toegestaan. Zelfs als de ongehoorzaamheid resulteert in geweld tegen de onderdaan, zal deze dit moeten ondergaan. Dit ondanks het natuurrecht dan eenieder het recht geeft om weerstand te bieden. Zodra de burgergemeenschap werd ingesteld, gold namelijk dat deze een hoger recht bezat om zo het algemene doel van de burgergemeenschap te bereiken, namelijk de publieke veiligheid waarmee een situatie moet worden voorkomen van complete anarchie zoals ook Hobbes vreesde. Zo haalt hij Favorinus (ca. 85 - 160) aan:
- Een burgeroorlog is nog slechter dan een illegitieme dwingelandij.[31]
Grotius wijst ook de stelling van de monarchomachen af dat lagere gezagdragers wel weerstand zouden mogen bieden tegen de hoogste macht. Zelfs in het geval van de hoogste nood wijst hij weerstand tegen de hoogste macht af en moet men eerder vluchten. Alleen bij zeer acuut gevaar is in hoge uitzondering zelfverdediging toegestaan, waarbij wel de koning gespaard moet worden. Er zijn echter zeven bijzondere gevallen waarin deze wet niet geldt, zoals wanneer een vorst ondergeschikt is aan het volk, wanneer deze de heerschappij heeft opgegeven, wanneer deze de macht wil vervreemden, wanneer deze uit is op de ondergang van het hele volk, wanneer het koningschap vervalt, wanneer de koning slechts een deel van de hoogste macht heeft en wanneer er een bedongen recht is om weerstand te bieden. Daarnaast geldt de vreemde bezetter, waaraan wel weerstand geboden mag worden, tenzij hiermee groter onheil ontstaat.
Atlantische revoluties
De Amerikaanse revolutie was de eerste van een serie liberale of Atlantische revoluties die meer macht aan het volk gaven. Het volk betrof overigens slechts de gegoede burgerij, over het algemeen vielen arbeiders, vrouwen en slaven daarbuiten.
In een zoektocht naar rechtvaardiging was het begrip soevereiniteit aan de nodige verandering onderhevig. Na de reformatie waren het vooral Hobbes (1588–1679), Locke (1632–1704) en Rousseau (1712-1778) die hieraan bijdroegen met het idee van een sociaal contract tussen volk en heerser waarop de volkssoevereiniteit gebaseerd was. Deze ideeën zouden belangrijk blijken in wat Godechot de Atlantische revoluties noemde. Waar het eerder naast de religieuze motieven nog vooral ging om een terugkeer naar de adellijke privileges en particularistische tendensen, kwam de nadruk nu te liggen op het volk. Daarbij dacht men dan wel aan de gegoede burgerij, over het algemeen vielen arbeiders, vrouwen en slaven daarbuiten.
Ook Engeland kende een traditie van legitimatie van gezag of juist de opstand daartegen. Zo was Killing No Murder (1657) een verhandeling over het recht om Cromwell te doden. Hobbes – die het werk van Bodin goed kende – schreef in de tijd van de Engelse Burgeroorlog (1642–1645 en 1648–1649). In Leviathan (1651) stelde hij dat de natuurtoestand (status hominum naturalis) een situatie was waarin iedereen totaal vrij was zonder wetten, maar waar de mens elke dag de dood vreest. In deze oorlog van allen tegen allen (bellum omnium in omnes) gold wat Hobbes in zijn eerdere werk De Cive (1642) had genoemd homo homini lupus est (Latijn: 'de mens is voor andere mensen een wolf'). De enige manier om dit te doorbreken, is door middel van een sociaal contract. Hierbij worden de geweldsmiddelen overgedragen aan een superieure macht, de Leviathan. Deze soeverein heerst voor ieders bestwil over de burgers die deze in eerste instantie hebben gekozen. Zolang deze de burgers bescherming kan bieden, kan deze niet meer afgezet worden. Om terugkeer naar de natuurtoestand te voorkomen, hebben burgers namelijk de plicht om te gehoorzamen.
Spinoza (1632–1677) schreef zijn Tractatus theologico-politicus (1670) ten tijde van het eerste stadhouderloze tijdperk (1650-1672). In die periode nam de druk van de orangisten op de staatsen toe en in dat licht spreekt hij zich uit tegen het recht van opstand en voor behoud van de status quo. In navolging van Machiavelli zag hij tirannenmoord als zinloos, omdat dit wel de tiran, maar niet de tirannie kon verwijderen. Het gevaar van anarchie is dusdanig groot, dat het gezag in stand moet worden gehouden.[32]
Van Locke kwam de filosofische onderbouwing voor het recht van opstand waarbij hij in Two Treatises of Government allereerst stelde over slavernij:
- Het is de natuurlijke vrijheid van de mens vrij te zijn van enige hogere macht op aarde, en niet onderworpen te zijn aan de wil of het wetgevend gezag van mensen, maar alleen de natuurwet als regel te hebben. De vrijheid van de mens in de samenleving is onderworpen te zijn aan geen andere wetgevende macht dan die door instemming is gevestigd in het gemenebest, noch onder de heerschappij te staan van enige wil of de beperking van enige wet, buiten hetgeen de wetgevende macht overeenkomstig het verleende vertrouwen zal bepalen.[33]
Rebellion to Tyrants is Obedience to God.
Verder gold voor Locke dat het sociaal contract juist de basis was van de regeringsmacht. Dit maakte dat zodra een regering dit schond en zich dus niet meer op de volkswil kon beroepen, opstand en burgerlijke ongehoorzaamheid gelegitimeerd waren. Waar Hobbes een legitimatie bood voor absolutisten en dictaturen, gold Locke als inspiratie voor vrijheidsbewegingen, zoals de Amerikaanse Onafhankelijkheidsoorlog. Die opstand vond daarnaast zijn rechtvaardiging onder meer in het pamflet Common Sense uit 1776. In de Amerikaanse Onafhankelijkheidsverklaring van 1776 is te lezen dat het recht van opstand niet snel ingeroepen wordt, maar dat het wel degelijk het recht is van een volk dat niet gehoord wordt:
- That whenever any Form of Government becomes destructive of these ends, it is the Right of the People to alter or to abolish it, and to institute new Government, laying its foundation on such principles and organizing its powers in such form, as to them shall seem most likely to effect their Safety and Happiness. Prudence, indeed, will dictate that Governments long established should not be changed for light and transient causes; and accordingly all experience hath shewn, that mankind are more disposed to suffer, while evils are sufferable, than to right themselves by abolishing the forms to which they are accustomed. But when a long train of abuses and usurpations, pursuing invariably the same Object evinces a design to reduce them under absolute Despotism, it is their right, it is their duty, to throw off such Government, and to provide new Guards for their future security.
Voor Thomas Jefferson (1743–1826) was regelmatige opstand zelfs een belangrijke voorwaarde voor goed bestuur:
- God forbid we should ever be 20 years without such a rebellion. [...] [W]hat country can preserve it's liberties if their rulers are not warned from time to time that their people preserve the spirit of resistance? Let them take arms. The remedy is to set them right as to facts, pardon & pacify them. What signify a few lives lost in a century or two? The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots & tyrants. It is it's natural manure.[34]
Problematisch bij Locke was nog dat bij hem gehoorzaamheid volgde uit het gezag. Hume (1711-1776) loste dat op door dit om te draaien en te stellen dat gezag op gehoorzaamheid berust.
Rousseau ging uit van wat hij algemene wil (volonté générale) noemde. Deze staat tegenover de volonté de tous, de wil van alle individuen, die ondergeschikt is aan de algemene wil. Wie daar niet in meegaat, moet daartoe gedwongen worden. Rousseau stelde dat men daarmee wilsvrijheid bereikte. Niet de individuele vrijheid voor eenieder te doen en laten wat men wil, maar een vrijheid van de willekeur van anderen. Hierbij is men vrij om als gemeenschap een keuze te maken zonder de tirannie van de meerderheid.
Problematisch daarbij is dat het op die manier ook gebruikt kon worden als legitimatie voor geweld, zoals gedurende de Terreur tijdens de Franse Revolutie (1789–1799). Deze terreur vond niet plaats met een beroep op een opperwezen, maar zij was volgens Robespierre de verdediging van de door de volkswil gewenste revolutie. In een toespraak tijdens de Nationale Conventie op 5 februari 1794 stelde hij dat de Terreur een deugd was:
- Indien in vredestijd de deugd de beweegreden van de regering is, dan is die beweegreden in een tijd van revolutie tegelijk de deugd en de terreur: terreur is niets anders dan snelle, strenge en onwrikbare gerechtigheid. De terreur komt daarom voort uit de deugd en is het resultaat van de toepassing van het beginsel van de democratie voor de dringende noden van het land.[35]
In de Franse grondwet van 1793 werd het recht en zelfs plicht tot opstand genoemd in artikel 35:
- Als de regering de rechten van het volk verkracht, is opstand een heilige en absolute plicht voor het volk en elk deel van het volk.[36]
Dat weerhield de jonge Republiek er niet van om de opstand in de Vendée (1793-1796) neer te slaan met zeer veel geweld. Tijdens wat door de republikeinen werd afgeschilderd als een contrarevolutie vielen mogelijk meer dan 200.000 doden.
Naast Rousseau waren de ideeën van Montesquieu (1689–1755) van grote invloed op de Revolutie en dan vooral Over de geest van de wetten (1648). De aristocratische Montesquieu had grote kritiek op de excessen van het absolutisme, wat hij aanduidde als despotisme. Dit zou beteugeld moeten worden door de scheiding der machten in een wetgevende, een uitvoerende en een rechtsprekende macht. Hoewel Montesquieu een groot tegenstander van het despotisme was, was hij overigens opvallend stil over het recht van opstand.
Moderne Tijd
Achenwall (1719-1772) stelde dat opstand gerechtvaardigd is als het gevaar daarvan minder is dan het onrecht van de heerser. Kant (1724-1804) was tegenstrijdig over opstanden. Hij zette zich enerzijds af tegen Achenwall en stelde dat opstand verboden is, omdat er zonder gehoorzaamheid geen recht is. Zodra een opstand echter een nieuwe regering en nieuwe grondwet heeft voortgebracht, heeft deze volgens Kant het wettelijke gezag en mag deze niet omvergeworpen worden.
- Tegen het wetgevende staatshoofd is er dus geen legitiem verzet van het volk; want alleen door onderwerping aan zijn algemeen-wetgevende wil is een rechtstoestand mogelijk; dus geen recht van opstand (seditio), nog minder van opruiing (rebellio), het minst van al tegen hem, als een enkel persoon (vorst), onder het voorwendsel van misbruik van zijn macht (tirannie), overtreding tegen zijn persoon, zelfs zijn leven (monarchomachismus sub specie tyrannicidii). De geringste poging hiertoe is hoogverraad (proditio eminens), en de verrader van dit soort kan als iemand, die probeerde zijn vaderland te doden (parricida), niet minder dan met de doodstraf bestraft worden.[37]
Daarmee lijkt hij vooruit te lopen op het latere rechtspositivisme van Bentham (1748-1832) en Austin (1790-1859).
Opmerkelijk is echter dat hij grote bewondering had voor de Amerikaanse en Franse Revolutie. Zelfs de Terreur bracht hem hier niet vanaf, zodat hij ook wel de 'oude jakobijn' werd genoemd. Hiermee lijkt hij weer meer aan te sluiten bij het natuurrecht. Hij lijkt echter de voorkeur te hebben gegeven aan een geleidelijke, evolutionaire overgang waarbij hij in Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Horatius' uitspraak Sapere aude! (Durf te weten!) zag als motto van de verlichting waarmee een einde moest komen aan het dogmatische autoriteitsgeloof.
Tocqueville (1805–1859) gaf in De la démocratie en Amérique (1835-1840) blijk van een grote bewondering voor de democratie, maar waarschuwde voor keerzijdes, zoals de spanning tussen vrijheid en gelijkheid, de tirannie van de meerderheid en de mogelijkheid dat een democratie zichzelf democratisch kan opheffen. In L'Ancien Régime et la Révolution (1856) zag hij de Franse Revolutie waarmee de middenklasse aan de macht was gekomen niet als eindpunt. Revoluties zouden ook niet betekenen dat er meer vrijheid zou komen, aangezien de staat na de strijd veelal meer macht naar zich toetrok, ook in een democratie. Hij zag daarbij centralisatie en industriële imperia als grootste gevaren, omdat deze tot een nieuwe vorm van despotisme zouden kunnen leiden.
Bij Marx (1818–1883) lijkt het idealistische standpunt een extreem bereikt te hebben. De ontwrichtende gevolgen lijken voor lief genomen te worden om het gedane onrecht maar ongedaan te kunnen maken. Marx schreef in een tijd waarin de industriële revolutie met een politiek van laisser faire en daarmee hard kapitalisme domineerde. Regelgeving was in nachtwakersstaten tot een minimum beperkt, met een fabriekssysteem met excessen als kinderarbeid en slechte arbeidsomstandigheden tot gevolg. De verstedelijking maakte daarbij ook de onderste sociale lagen van de samenleving zichtbaar als arbeidersklasse. Hieruit ontstond een arbeidersbeweging die zich afzette tegen de bourgeoisie. In 1848 verscheen van Marx en Engels (1820-1895) het Communistisch Manifest en daarna van Marx het beroemde Das Kapital (1867-1894). Zij voorzagen een wereldrevolutie waarbij de klassenstrijd beslecht zou worden door het kapitalisme omver te werpen en te vervangen door een socialistische samenleving onder een dictatuur van het proletariaat. Uiteindelijk zou dit leiden tot nog een ander maatschappelijk stadium, het communisme. In de twintigste eeuw kwamen zo revolutionair socialistische regeringen aan de macht in een aantal landen, zoals de Sovjet-Unie en de Volksrepubliek China.
In de westerse wereld kregen de ideeën van Marx en Engels echter weinig voet aan de grond. De overtuiging werd steeds meer dat binnen een constitutionele staat of rechtsstaat de rechten van de burgers voldoende gewaarborgd waren, zodat een recht van opstand overbodig was geworden:
- Der Staat ist uns die höchste Macht im menschlichen Gemeinschaftsleben, eine auf sich selbst gestelte Herrschergewalt, die von keiner anderen Macht abgeleitet ist. Im modernen Staat ist aber diese Herrschermacht 'in das Recht gestellt', ihre wirkungen geschehen im Rahmen der Rechtsordnung, der Staat ist Rechtsstaat. Daher würde für den modernen Staat die Anerkennung eines Volkswiderstandsrechtes den rechtlichen Verzicht auf die Wahrung seiner Herrschermacht bedeuten, also eine Selbstentäußerung seines Wesens.Wolzendorff (1916): Staatsrecht und Naturrecht
Dat iets wat legaal of rechtmatig is, ook legitiem is, kwam echter onder druk te staan, omdat ook in de moderne staat de vraag gesteld kon worden in hoeverre het recht en het parlement voldoende in staat zijn om de burger te beschermen. Zo werden de rechten van burgers sterk beperkt onder het Scheinkonstitutionalismus van Bismarck (1815–1898). Met de Sozialistengesetz (1878) werden socialistische en sociaaldemocratische partijen verboden in het Duitse Keizerrijk. De opkomst van het fascisme en de Tweede Wereldoorlog brachten dit probleem nog sterker naar voren. Hierbij waren fascistische partijen op min of meer legale gronden aan de macht gekomen, waarna de rechten van de burgers sterk werden ingeperkt.
De Duitse rechtsgeleerde Radbruch (1878-1949) had de sterke overtuiging dat positief recht voor ging op natuurrecht. Dit, omdat natuurrecht problematisch is, aangezien zelfs zogenaamde fundamentele waarden en normen niet collectief gelden, maar kunnen conflicteren en zelfs tegengesteld zijn. Daarmee is vanuit natuurrecht het dynamische, veranderlijke karakter van recht ook moeilijk te begrijpen, aangezien waarden en normen niet alleen verschillen per gebied, maar ook in de tijd. De rechtszekerheid zou hiermee geweld aangedaan worden.
Rechtszekerheid is echter niet het enige van belang in het recht. Ook rechtvaardigheid is van belang en dit is problematisch voor het rechtspositivisme door het ontbreken van een verband tussen recht en de in een samenleving geldende waarden en normen. De rechtszekerheid vereist dat ook de regels van een dictatuur gehoorzaamd dienen te worden, hoe onrechtvaardig deze ook lijken te zijn. Na de gruwelen van de Tweede Wereldoorlog zocht Radbruch dan ook naar een minder scherpe scheiding tussen moraal en recht. Dit was de zogenaamde Radbruchformule waarmee hij alsnog rechtvaardigheid introduceerde als de kloof tussen gerechtigheid en rechtszekerheid onverdraaglijk groot wordt. Hij sprak van wettelijk onrecht en bovenwettelijk recht:
- Het conflict tussen de gerechtigheid en de rechtszekerheid zou zo opgelost kunnen worden, dat het positieve recht dat door uitvaardiging en macht zeker gesteld is voorrang heeft, ook indien het naar de inhoud onrechtvaardig en ondoelmatig is, tenzij de tegenspraak van de positieve wet met de gerechtigheid zo onverdraaglijk groot wordt, dat de wet als 'onjuist recht' voor de gerechtigheid moet wijken. Het is onmogelijk een scherpe lijn te trekken tussen de gevallen van wettelijk onrecht en de wetten die ondanks hun onjuiste inhoud toch gelden; maar een andere grens kan wel heel scherp getrokken worden: waar niet eens naar gerechtigheid gestreefd wordt, waar de gelijkheid die de kern van de gerechtigheid uitmaakt, bij het uitvaardigen van het positieve recht bewust ontkend wordt, daar is de wet niet alleen maar 'onjuist recht', maar daar ontbreekt het rechtskarakter er volstrekt aan. Want recht, ook positief recht, kan niet anders gedefinieerd worden dan als ordening en normering die bestemd is de gerechtigheid te dienen.[38][39]
Opmerkelijk is dat het begrip van recht van opstand bij recente belangrijke politieke filosofen niet meer ter sprake komt, zoals bij Rawls in A Theory of Justice (1971) en Robert Nozick in Anarchy, the State and Utopia (1974).
Islam
In de islam werd het recht van opstand van oudsher afgewezen. Legitieme opstand werd veelal gezien als baghy, maar ondanks de gegronde redenen werd dit sterk ontmoedigd in het klassieke en middeleeuwse islamitische recht. Een opstand zonder gegronde redenen werd verworpen als terrorisme of hirabah. Dit veranderde vanaf de achttiende eeuw toen gezocht werd naar legitimatie van de strijd tegen het westerse kolonialisme. Deze werd gevonden in de jihad. Daartoe werd teruggegrepen op de veertiende-eeuwse Ahmad ibn Tajmijja die opstand tegen de islamitische Mongolen had gerechtvaardigd door te stellen dat deze weliswaar stelden bekeerd te zijn tot de islam, maar in werkelijkheid vast zouden houden aan hun jahiliyya, de oude gewoonten van voor de bekering. Daarmee werd jihad tegen de Mongolen volgens Tajmijja een heilige plicht. Tajmijja behoorde tot de Hanbali-school, de kleinste en strengste van de vier traditionele soennitische scholen voor islamitische jurisprudentie. In de achttiende eeuw werd deze school echter van meer belang, doordat deze van grote invloed was op het wahabisme/salafisme dat vooral groeide onder invloed van het Saoedische koningshuis.
In de twintigste eeuw ontwikkelde het begrip jihad zich onder invloed van het islamisme tot een heilige strijd die onder voorwaarden ook tegen andere moslims gevoerd mocht worden. Hassan al-Banna richtte in 1928 de Moslimbroederschap op als reactie op de Britse bezetting van Egypte en de seculaire houding van de regerende Wafd-partij. Al-Banna stelde in Risalat al-jihad dat moslims de plicht hadden om zich tegen de onderdrukking te verzetten om op die manier vrede (salaam) te bereiken. Die rechtvaardige oorlog moest dan wel aan zekere voorwaarden voldoen.
Een andere belangrijke islamist was Abul Ala Maududi die in Brits-Indië in 1941 mede-oprichter was van Jamaat-e-Islami die de vorming van een islamitische staat voorstond, geregeerd door de sharia en bereikt via de jihad, zowel militair als niet-militair. Omdat deze strijd de mensheid ten goede zou komen, vond Maududi deze niet te vergelijken met normale oorlogen.
Maududi was van grote invloed op de Egyptische Said Qutb, een belangrijke ideoloog van de Moslimbroederschap. Qutb stond takfir voor, de excommunicatie tot ongelovige of kafir van moslims die vasthouden aan jahiliyya. Dit maakt de weg vrij om geweld te gebruiken tegen hen en zo riep hij op om in opstand te komen tegen Gamal Abdel Nasser. Zonder het expliciet te benoemen, draaide Qutb in zijn werk Ma'alim fi al-Tariq uit 1964 de rollen om van de innerlijke en uiterlijke jihad en maakte die laatste de grote jihad.
Qutb werd in 1966 opgehangen vanwege zijn vermeende betrokkenheid bij een moordaanslag op Nasser, wat hem voor onder meer Muhammad abd-al-Salam Faraj een martelaar maakte. Faraj zag de uiterlijke jihad als een fard 'ayn, een individuele verplichting voor elke moslim. Zo werd dit ook voor hem tegen de traditie in de grote jihad. Hoewel de vestiging van de staat Israël veel kwaad bloed had gezet in de islamitische wereld, legde Faraj de nadruk op het bestrijden van de nabije vijand, in zijn geval president Sadat die een geloofsafvallige zou zijn. Nadat Faraj werd geëxecuteerd vanwege zijn betrokkenheid bij de moord op Sadat werd Al-Farida al-gha'iba van Faraj gepubliceerd. Door selectief verzen uit de Koran en hadiths te citeren zoals het Zwaardvers omzeilde Faraj voorwaarden en beperkingen die elders in de Koran gesteld worden aan de jihad. Parallel aan de fatawa van Tajmijja over de vermeende afvalligheid van de Mongolen oordeelde Faraj over Sadat als een afvallige. Om de jihad op de gewenste schaal te kunnen voeren, is de slagkracht van een staat nodig en aangezien de Koran zich niet uitspreekt over overheidsvormen, deed Faraj een beroep op een enkele hadith die een kalifaat voorzag. Bij het ontbreken van een dergelijk kalifaat en daarmee de legitimatie voor een aanvallende jihad schetste Faraj de opstand tegen niet-moslims en vermeende afvalligen als een verdedigende jihad. De prioriteit lag bij het bestrijden van de nabije vijand, de afvalligen, en minder bij de verre vijand, zoals het Westen.
Ondanks de onderlinge strijd waren er veel overeenkomsten tussen deze soennitische activisten en sjiitische activisten als Khomeini. Khomeini zag de strijd tegen politieke tirannie eveneens als een plicht, waarbij hij imperialisten en onrechtvaardige regeringen als thaghoet bestempelde.
Ook Osama bin Laden zag het als een plicht om te strijden tegen afvallige moslims en ongelovigen, maar legde een grotere prioriteit bij de verre vijand. Zoals Samuel Huntington de wereld onderverdeelde in botsende beschavingen zag ook Bin Laden een onoverbrugbare kloof tussen de islamitische wereld en het Westen.[40]
Antikolonialisme
De onderdrukking van de lokale bevolking die gepaard ging met het westerse kolonialisme bracht een antikolonialistische tegenreactie teweeg. Een belangrijke ideoloog daarvan was Frantz Fanon. Geboren op Martinique wierp hij zich in Frankrijk op als pleitbezorger van de Algerijnse Revolutie. Fanon was een marxist maar zag in Les Damnés de la Terre (De verworpenen der aarde) een verschil tussen het westerse proletariaat en het equivalent daarvan in de koloniën. Waar het proletariaat in het Westen uitgebuit zou worden, zou deze in de koloniën juist een bevoorrechte klasse zijn, omdat zij in tegenstelling tot andere leden van de lokale bevolking onderdeel uitmaken van de koloniale economie. Ook zouden zij volgens Fanon maar 1% van de bevolking uitmaken. In Algerije waren het juist de boeren die de revolutie steunden, terwijl Marx die juist als conservatief zag, een lompenproletariaat zonder potentieel voor opstand. Volgens Fanon waren de boeren te organiseren volgens marxistische principes door onderduikers van de Front de libération nationale. Naast de marxistische organisatie zag Fanon spontaniteit als een belangrijke factor. Het lijkt echter dat hij, zelf niet gelovig, de invloed van de islam daarbij over het hoofd zag. Algerije kende een lange geschiedenis van opstanden, zoals onder de Darqawiyya en later onder Abd al-Kader, waarbij de islam met zijn decentrale structuur een belangrijke rol speelde.[41] Het voorwoord was van Jean-Paul Sartre die daarin stelde dat het gebruik van geweld tegen de onderdrukkers de eigenwaarde van de onderdrukten herstelde doordat het de ontmenselijking door de onderdrukkers ongedaan maakt.
Fanon beïnvloedde op zijn beurt Ali Shariati, de ideoloog van de Iraanse Revolutie. Voor Shariati speelde naast het marxisme ook de islam een belangrijke rol. Waar volgens Fanon religie afgezworen moest worden in de strijd tegen het imperialisme, stelde Shariati dat juist eerst de culturele identiteit herwonnen moest worden, iets waar religie een belangrijke onderdeel van kon zijn.
Literatuur
- (2004): De Nieuwe Bijbelvertaling
- Barclay, W. (1600): De Regno et Regali Potestate
- Boesche, R. (2010): Theories of Tyranny. From Plato to Arendt, Pennsylvania State Press
- Calvijn (1536): Institutio, vertaald door Sizoo, A.
- Calvijn (1561): Praelectiones in Danielem
- Cicero (44 v.Chr.): De officiis III:32
- Dio: Romeinse geschiedenis, boek 61 33.9, vertaling naar Hooff, A. van (2010): Nero en Seneca, Ambo/Anthos
- Fukuyama, F. (2015): De oorsprong van onze politiek 2. Orde en verval, Atlas Contact
- Geldenhouwer, G.: Historia Batavica, vertaling naar Bejczy, I.P.; Stegeman, S. (1998): Gerard Geldenhouwer van Nijmegen (1482-1542). Historische werken, Uitgeverij Verloren
- Ginsburg, T.; Lansberg-Rodriguez, D.; Versteeg, M. (2013): 'When to Overthrow your Government: The Right to Resist in the World's Constitutions', 60 UCLA Law Review 1184
- Grotius (1993): Het recht van oorlog en vrede. Prolegomena & Boek I, vertaling Lindemans, J.F., Ambo
- Horn, C. (2013): Law, governance, and political obligation in Deslauriers, M.; Destrée, P.The Cambridge Companion to Aristotle's Politics, Cambridge University Press
- Huang, J.; Paul, G.; Roetz, H. (2008): The Book of Mencius and Its Reception in China and Beyond. Veröffentlichungen des Ostasien-Instituts der Ruhr-Universität Bochum 52, Otto Harrassowitz
- Jefferson, J. (1787): To William S. Smith Paris, Nov. 13, 1787
- Kant (1797): Die Metaphysik der Sitten (De metafysica van de zeden), eerste deel: Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre (Metafysische beginselen van de rechtsleer)
- Locke, J. (1689): Two Treatises of Government, vertaling naar Remans, J. (2005): De boom van goed en kwaad. Over bio-ethiek, biotechniek, biopolitiek, Acco
- Luther (1523): Over de wereldlijke overheid, in hoeverre men haar gehoorzaamheid verschuldigd is
- Maris, C.W.; Jacobs, F.C.L.M. (red.) (2003): Rechtsvinding en de grondslagen van het recht, Van Gorcum
- Mencius: Mencius 1B.8, vertaling naar Leeuw, K.L. van der (2006): Confucianisme. Een inleiding in de leer van Confucius, Ambo
- Plato: vertalingen Win, X. de (1999): Plato, Verzameld Werk, Agora
- Radbruch, G. (1946): "Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht", in Süddeutsche Juristenzeitung, Nr. 5
- Teegarden, D. (2013): Death to Tyrants! Ancient Greek Democracy and the Struggle against Tyranny, Princeton University Press
- Verheijen, B. (2013): Geschiedenis onder de guillotine. Twee eeuwen geschiedschrijving van de Franse Revolutie, Vantilt
Noten
- ↑Ginsburg; Lansberg-Rodriguez; Versteeg (2013)
- ↑Mencius
- ↑Huanget al (2008)
- ↑I shall kill, by word and deed, by vote and by my own hand, if I can, anyone who overthrows the democracy at Athens, and anyone who, when the democracy has been overthrown, holds any office thereafter, and anyone who aims to rule tyrannically or helps to set up the tyrant. And if anyone else kills him, I shall consider that man to be pure in the sight of both gods and spirits, because he has killed an enemy of the Athenians, and I will sell all the property of the dead man and give half to the killer and not keep any back. And if anyone dies while killing or attempting to kill any such man, I shall care both for him and for his children, just as for Harmodios and Aristogeiton and their descendants. And all oaths that have been sworn against the people of Athens, at Athens or on campaigns or anywhere else, I declare null and void.Teegarden (2013)
- ↑Plato: Staat 564 c
- ↑Plato: Staat 473 c-e
- ↑Aristoteles: Politika, IV.10, 1295a23
- ↑Note that even in this case Aristotle does not formulate a genuine right to resist, but at least he contends that:
- there is also a third kind of tyranny, which is the most typical form, and is the counterpart of the perfect monarchy. This tyranny is just that arbitrary power of an individual which is responsible to no one, and governs all alike, whether equals or betters, with a view to its own advantage, not to that of its subjects, and therefore against their will. No freeman willingly endures such a government. (IV 10, 1295a17—23)
Two further texts discussed by Rosler, however, namely Politics V 1, 1301a35—40 and V 2, 1302a22—29, are less helpful for an analysis of Aristotle's theory of civil disobedience. In the first passage, as I read it, Aristotle only claims that the epieikeis will not cooperate with tyrants. Basically, Aristotle argues that one should follow even imperfect laws. On Rosler's reading, the epieikeis abstain from their right to disobey and to resist since they know the value of political stability. But this is contradictory: either they are threatened with enslavement and hence ought to resist; or they are not in danger of enslavement, in which case they have no right to resist. There is, however, a further text which contains the idea of civil disobedience in a clearer form: Politics III 15. It discusses how many troops a king might have; Aristotle determines that a monarch must have a sufficient number of soldiers for his personal safety, but should not have enough to defend himself against the entire people:- There is also a difficulty about the force which he is to employ; should a king have guards around him for coercing the reluctant? If not, how will he administer his kingdom? If he is the lawful sovereign who does nothing arbitrarily or contrary to law, still he must have some force wherewith to maintain the law. In the case of a limited monarchy there is not much difficulty in answering this question; the king must have such force as will be more than a match for one or more individuals, but not so great as that of the people. (III 15, 1286b27—37)
- ↑Nam quod ad Phalarim attinet, perfacile iudicium est. Nulla est enim societas nobis cum tyrannis et potius summa distractio est, neque est contra naturam spoliare eum, si possis, quem est honestum necare, atque hoc omne genus pestiferum atque impium ex hominum communitate exterminandum est. Etenim, ut membra quaedam amputantur, si et ipsa sanguine et tamquam spiritu carere coeperunt et nocent reliquis partibus corporis, sic ista in figura hominis feritas et immanitas beluae a communi tamquam humanitate corporis segreganda est. Huius generis quaestiones sunt omnes eae, in quibus ex tempore officium exquiritur.Cicero (44 v.Chr.)
- ↑victima haut ulla amplior potest magisque opima mactari Iovi, quam rex iniquus.SenecaHercules Furens
- ↑Dio
- ↑Boesche (2010)
- ↑quo modo sterilitatem aut nimios imbris et cetera naturae mala, ita luxum vel avaritiam dominantium tolerate. vitia erunt, donec homines, sed neque haec continua et meliorum interventu pensanturTacitusHistoriae. Vertaling naar Geldenhouwer
- ↑He was so versatile, and his personality so complex, that he seemed to provide slogans for – and against – every section of political opinion. Everybody saw in him an adherent of something different. Thus, while the Venetians attacked him for political cynicism, a French royalist praised him as a supporter of autocratic law and order; and, in reaction, he was attacked by John Milton as one who had despaired of the Republic. Towards the end of the seventeenth century Tacitus' reputation temporarily declined, because of two opposite factors: the impact of religious scruples, and the growth of rationalism, neither of which phenomena was in harmony with the historian's attitude. After 1700, however, he found new followers. They were particularly numerous in England, where, ever since Francis Bacon, he had been admired as the enemy of despots. In France, too, he exercised a profound influence on thinkers of the Revolutionary age. 'The utterance of his name,' declared André Chénier, 'turns tyrants pale.' Madame Roland was reading him in prison before her execution, and the echoes of Tacitus in Le Vieux Cordelier, the journal of Camille Desmoulins, caused Robespierre to have the paper burned. And the Founding Fathers of the United States of America studied him with equal care – deeply concerned with his warning against a constitution of mixed type, which was what they hoped to establish.Grant, M. (1996): The Annals of Imperial Rome, Penguin, vertaling van Tacitus: Annales
- ↑Sed contra est quod Augustinus dicit, in sermone de puero centurionis, si Christiana disciplina omnino bella culparet, hoc potius consilium salutis petentibus in Evangelio daretur, ut abiicerent arma, seque militiae omnino subtraherent. Dictum est autem eis, neminem concutiatis; estote contenti stipendiis vestris. Quibus proprium stipendium sufficere praecepit, militare non prohibuit.
Respondeo dicendum quod ad hoc quod aliquod bellum sit iustum, tria requiruntur. Primo quidem, auctoritas principis, cuius mandato bellum est gerendum. Non enim pertinet ad personam privatam bellum movere, quia potest ius suum in iudicio superioris prosequi. Similiter etiam quia convocare multitudinem, quod in bellis oportet fieri, non pertinet ad privatam personam. Cum autem cura reipublicae commissa sit principibus, ad eos pertinet rem publicam civitatis vel regni seu provinciae sibi subditae tueri. Et sicut licite defendunt eam materiali gladio contra interiores quidem perturbatores, dum malefactores puniunt, secundum illud apostoli, ad Rom. XIII, non sine causa gladium portat, minister enim Dei est, vindex in iram ei qui male agit; ita etiam gladio bellico ad eos pertinet rempublicam tueri ab exterioribus hostibus. Unde et principibus dicitur in Psalm., eripite pauperem, et egenum de manu peccatoris liberate. Unde Augustinus dicit, contra Faust., ordo naturalis, mortalium paci accommodatus, hoc poscit, ut suscipiendi belli auctoritas atque consilium penes principes sit. Secundo, requiritur causa iusta, ut scilicet illi qui impugnantur propter aliquam culpam impugnationem mereantur. Unde Augustinus dicit, in libro quaest., iusta bella solent definiri quae ulciscuntur iniurias, si gens vel civitas plectenda est quae vel vindicare neglexerit quod a suis improbe factum est, vel reddere quod per iniuriam ablatum est. Tertio, requiritur ut sit intentio bellantium recta, qua scilicet intenditur vel ut bonum promoveatur, vel ut malum vitetur. Unde Augustinus, in libro de verbis Dom., apud veros Dei cultores etiam illa bella pacata sunt quae non cupiditate aut crudelitate, sed pacis studio geruntur, ut mali coerceantur et boni subleventur. Potest autem contingere quod etiam si sit legitima auctoritas indicentis bellum et causa iusta, nihilominus propter pravam intentionem bellum reddatur illicitum. Dicit enim Augustinus, in libro contra Faust., nocendi cupiditas, ulciscendi crudelitas, implacatus et implacabilis animus, feritas rebellandi, libido dominandi, et si qua sunt similia, haec sunt quae in bellis iure culpantur. Aquino (1265): Summa Theologiæ, II-II, vraag 40, artikel 1 - ↑Ad tertium dicendum quod Regimen tyrannicum non est iustum, quia non ordinatur ad bonum commune, sed ad bonum privatum regentis, ut patet per philosophum, in III Polit. et in VIII Ethik. Et ideo perturbatio huius regiminis non habet rationem seditionis, nisi forte quando sic übermäßige perturbatur tyranni Regimen quod multitudo subiecta maius detrimentum patitur ex perturbatione consequenti quam ex tyranni Regime. Magis autem tyrannus seditiosus est, qui in populo sibi subiecto discordias et seditiones nutrit, ut tutius dominari possit. Hoc enim tyrannicum est, cum sit ordinatum ad bonum proprium praesidentis cum multitudinis nocumento.Aquino (1265): Summa-Theologie, II-II, Frage 42, Artikel 2
- ↑Utrum Christiani Teneantur obedire potestatibus saecularibus, et maxime tyrannis [...]
Praeterea, Rom. 13, 2: qui potestati resistit, Dei ordinationi resistit. Sed non est licitum Dei ordinationi resistere. Ergo nec saeculari potestati resistere licet.
Respondeo dicendum, quod sicut dictum est, obedientia respicit in praecepto quod servat, debitum observandi. Hoc autem debitum causatur ex ordine praelationis, quae virtutem coactivam habet, non tantum temporaliter sed etiam spiritualiter propter conscientiam, ut apostolus dicit Roman. 13, secundum quod ordo praelationis a Deo descendit, ut apostolus, ebenda, innuit. Et ideo secundum hoc quod a Deo est, obedire talibus Christianus tenetur, non autem secundum quod a Deo praelatio non est. Dictum est autem, quod praelatio potest a Deo non esse dupliciter: vel Quantum ad modum acquindi praelationem, vel Quantum ad usum praelationis. Quantum ad primum contingit dupliciter: aut propter defektum personae, quia indignus est; aut propter defektum in ipso modo acquindi, quia scilicet perviolentiam sheet per simoniam, aliquo illicito modo acquirit. Ex primo defektu non impeditur quin jus praelationis egg acquiratur; et quoniam praelatio secundum suam formam sempre a Deo est (quod debitum obedientiae causat); ideo talibus praelatis, quamvis indignis, obedire tenentur subditi. Sed secundus failureus impedit jus praelationis: qui enim perviolentiam dominium surripit non efficitur vere praelatus vel dominus; et ideo cum facultas adest, potest aliquis tale dominium repellere: nisi forte postmodum dominus verus effectus Sit Sheet per consensum subditorum, Sheet per auctoritatem superioris. Abusus autem praelationis potest esse dupliciter: vel ex eo quod est praeceptum a praelato, contrarium ejus ad quod praelatio ordinata est, ut si praecipiat actum peccati contrarium virtuti ad quam inducendam et conservand oramtur et; et tunc aliquis praelato non solum non tenetur obedire, sed etiam tenetur non obedire, sicut et sancti martyres mortem passi sunt, ne impiis jussis tyrannorum obedirent: vel quia cogunt ad hoc ad extenditis ordo sepraelation ut si dominus exigat tributa quae servus non tenetur dare, vel aliquid hujusmodi; et tunc subditus non tenetur obedire, nec etiam tenetur non obedire.Aquino (1256): Scriptum super-Sentitiis, Buch 2, Dist. 44, Suche. 2, Kunst. 2 - ↑Ad quintum dicendum, quod Tullius loquitur in casu illo quando aliquis dominium sibi perviolentiam surripit, nolentibus subditis, vel etiam ad consensum coactis, et quando non est recursus ad superiorem, per quem judicimorec pos.Aquino (1256): Scriptum super-Sentitiis, Buch 2, Dist. 44, Suche. 2, Kunst. 2
- ↑Robert Stein, "74 Worte, die den Unterschied machen. Zur Entwicklung des Brabanter Widerstandsrechts", in: Historisches Jahrbuch von Nordbrabant, 2012, s. 47-63
- ↑Hier sollen wir Adams Kinder und alle Menschen in zwei Gruppen einteilen: die erste gehört zum Reich Gottes, die anderen zum Reich der Welt.Luther (1523)
- ↑Daraus folgt, dass er nicht vom Glauben spricht. Er meint also nicht, dass die weltliche Regierung die Macht haben sollte, über den Glauben zu gebieten, sondern die äußeren Güter auf Erden zu regieren und zu verwalten.Luther (1523)
- ↑Verbrechen sollte nicht widerstanden, sondern erlitten werden; aber man sollte es nicht beurteilen, nicht mit einem Schritt oder mit einem Finger helfen, ihm folgen oder ihm gehorchen.Luther (1523)
- ↑[...] In der Zwischenzeit müssen wir sehr aufpassen, dass wir nicht die Autorität von Amtsträgern übernehmen, die voller ehrwürdiger Majestät ist und die Gott mit sehr feierlichen Geboten bestätigt hat, auch wenn sie bei sehr unwürdigen Männern liegt, die wegen ihrer Bosheit , sie machen, beflecken, dass wir diese Autorität nicht verachten oder verletzen, sage ich. Denn obwohl die Rache des Herrn die Strafe ungezügelter Tyrannei ist, dürfen wir nicht sofort denken, dass sie uns auferlegt ist. Ich rede immer von Privatpersonen. Denn wenn jetzt irgendwelche Volksrichter eingesetzt werden, um die Willkür der Könige (von alters her) ephor waren gegen die Könige der Spartaner, oder die die stände der menschen gegenüber dem Römer Konsuln, oder die Demarchen zum Rat der Athener) (und wie es die Macht sein mag, die nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge in jedem Königreich die drei Positionen wenn sie ihre Hauptversammlungen abhalten), dann ist es mir so fern, dass ich ihnen gemäß ihrer Pflicht, sich gegen die wütenden Freiheiten der Könige zu widersetzen, eher verbiete, dass ich eher sage, wenn sie es dulden, wenn Könige mit Gewalt und Qual handeln das arme Volk, das vorgibt, es nicht wahrzunehmen, ist nicht frei von kriminellem Verrat: denn dann verraten sie betrügerisch die Freiheit des Volkes, von dem sie wissen, dass es ihnen nach Gott gehört.Calvin (1536), IV.20.31
- ↑Aber bei dem Gehorsam, der, wie wir festgestellt haben, der Herrschaft der Fürstentümer geschuldet ist, muss immer diese Ausnahme gemacht, oder besser gesagt, berücksichtigt werden, dass ein solcher Gehorsam uns nicht vom Gehorsam gegen Ihn ablenken darf, dessen Willen der Könige unterstehen sollten, deren Befehlen ihre Befehle weichen müssen und vor deren Majestät sich ihre Zepter beugen müssen. Und wahrlich, wie falsch wäre es, wenn die Menschen, um die Menschen zufriedenzustellen, Ihn beleidigen würden, um dessentwillen die Menschen gehorchen! Der Herr ist also der König der Könige: Wenn er seinen heiligen Mund geöffnet hat, muss er vor allem und vor allem allein gehört werden; ferner sind wir denen unterworfen, die über uns stehen, aber keinem anderen als in Ihm. Wenn sie ihm etwas entgegensetzen, darf es nicht gezählt werden. Und wir dürfen uns hier nicht mit all der Würde befassen, mit der die Beamten ausgestattet sind: denn ihnen wird kein Unrecht zugefügt, wenn sie dieser besonderen und wahrhaft höchsten Macht Gottes unterworfen sind. In Übereinstimmung damit drückt Daniel (Als. 6:22), dass er nicht gegen die gesündigt habe Königals er seinem bösen Gebot nicht gehorcht hatte; denn der König war über seine Grenzen hinausgegangen und hatte nicht nur den Menschen Unrecht getan, sondern auch seine eigene Macht zerstört, indem er seine Hörner gegen Gott erhob. [...] Calvin (1536), IV.20.32
- ↑Abdicant enim se potestate terreni Prinzipien dum insurgunt contra Deum: imò indigni sunt qui censeantur in hominum numero. Potius ergo conspuere oportet in ipsorum capita, quàm illis parêre, ubi ita proterviunt ut velint etiam spoliare Deum iure suo, & quasi occupare solium eius, àc si possent eum è cælo detrahere.Calvin (1561), VI.22
- ↑La souveraineté est la puissance absolute und perpetuelle d'une République. Republik kann hier als modernes Konzept verstanden werden.Zustand'.
- ↑Quod si quis fortè dicat, Ergóne populus tyrannicæ rawlitati & furori iugulum sempre præbebit? ergóne multitudo civitates suas fame, ferro & flamma vastari, séque, coniuges, ac liberos, fortunæ ludibrio & tyranni libidini exponi, inque omnia vitæ pericula omnésque miserias & molestias à Rege deduci patiétur num illis, quod omni animantiú generi est a natura tributum, denegari debit? ut scilicet vim vi abstoßend, seseque ab iniuria tueantur? Huic Breviter Responsum sitzen. populo universo neque defensionem, quæ iuris naturalis est, adimi, neque ultionem, quæ præter naturam est, adversus Regem concedi debere. Quapropter si Rex non in singulares tantùm personas aliquot privatum odium exerceat, sed corpus etiam Reipub. cuius ipse caput est, id est, totum populú vel insignem aliquam eius partem, immani & intoleranda sævitiâ seu tyrannide Divexet: populo quidé hoc casuendi acturi tuendi se ab iniuria potestas competite seddieni iniuria potestas competite sed denique impetum propulsandi, non vim præteritam ulciscendi ius habet. Horum ením alterum à naturâ est, ut vitam scilicet corpúsque tueamur: alterum verò contra naturam, ut inferior de superiori supplicium sumat, quod itaque populus malum, antequam factum sit, impedire potest ne fiat. id, postquam factum est, in Regem authorem sceleris vindicare non potest: populus igitur hoc amplius quàm privatus quisquam habet: quod huic, vel ipsis adversariis iudicibus ausser Buchanano, nullum nisi in patientia remedium superbitiseran.Barclay (1600), Buch III, Kapitel VIII, S.159
- ↑Grotius (1993), I 4:1-20
- ↑Apostel 5:29
- ↑Entschuldigung von Sokrates 29d
- ↑Grotius (1993)
- ↑Daher ist es vorgekommen, dass das Volk oft einen Tyrannen ersetzen konnte (mutare), konnte es aber nie entfernen (tollere), noch die Ausübung von Autorität durch eine Monarchie für eine andere Regierungsform (in aliud alterius formae) konnte (mutare). [...]
Daher bestätigen diese Beispiele vollständig, was wir gesagt haben, nämlich dass die Form jeder Ausübung von Autorität notwendigerweise erhalten bleiben muss (retinenda est) und kann nicht ohne Gefahr eines Totalkollapses ersetzt werden [...] Spinoza (2010): Theologisch-politische Abhandlung, Eburon, Kapitel 18, Übersetzung von Klever, W. - ↑Die natürliche Freiheit des Menschen besteht darin, frei von jeder höheren Macht auf Erden zu sein und nicht dem Willen oder der gesetzgebenden Autorität des Menschen zu unterliegen, sondern nur das Naturgesetz zu seiner Herrschaft zu haben. Die Freiheit des Menschen darf in der Gesellschaft keiner anderen gesetzgebenden Gewalt unterliegen, als der, die im Commonwealth durch Zustimmung festgelegt wurde; noch unter der Herrschaft irgendeines Willens oder einer Beschränkung irgendeines Gesetzes, sondern was dieser Gesetzgeber gemäß dem in ihn gesetzten Vertrauen erlassen soll.locke (1689)
- ↑Jefferson (1787)
- ↑Verheijen (2013)
- ↑Quand le gouvernement viole les droits du peuple, l'insurrection est, pour le peuple et pour chaque portion du peuple, le plus sacré des droits et le plus unverzichtbar des devoirs.
- ↑Wider das gesetzgebende Oberhaupt des Staatsgibt es auch keinen Rechtmäßigen Widerstand des Volks; denn nur durch Unterwerfung unter seinen allgemein-gesetzgebenden Willen ist ein Rechtlicher Zustand möglich; auch kein recht des Entfernungen (Aufruhr), noch weniger des Aufruhrs (rebellio), am allerwenigsten gegen ihn, als einzelne Person (Monarch), unter dem Verwände des Mißbrauchs seiner Gewalt (tyrannis), Erfassung an seiner Person, ja an seinem Leben (monarchomachismus sub specie tyrannicidii). Der kleinste Versuch hiezu ist Hochverrat (proditio eminens), und der Verräter dieser Kunst kann als einer, der sein Vaterland umzubringen verucht (parricida), Nichte weniger wenn mit dem Tode bestraft wurden.Seite (1797)
- ↑Übersetzung von J. van der Vliert im Maris und Jacobs (2003)
- ↑Der Konflikt zwischen der Rechtigkeit und der Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, dass das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich unrecht und unzweckmäßs sig des positiven ist, dass es ein so unerträgliches Maß erreicht hat, dass das Gesetz als 'unrichtiges Recht' der Rechtigkeit zu Weichen hat. Es ist unmöglich, eine schärfere Linie zu ziehen zwischen den Fällen des gesetzlichen Unrechts und den trotz unrichtigen Inhalts dennoch geltenden Gesetzen; Eine andere Grenzziehung aber kann mit aller Schärfe wurden vorgenommen: wo Rechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Rechtigkeit ausmacht, bei der Setzung positive Rechts bewußt verleugnet wurde, da ist 'nicht das Gerichtsetz'r fellmehr entbehrt es at all der Rechtsnatur. Denn man kann Recht, auch positives Recht, gar nicht anders definieren als Eine Ordnung und Satzung, sterben ihrem Sinn nach bestimmt ist, der Rechtigkeit zu dienen.Radbruch (1946)
- ↑Afsaruddin, A. (2013): Streben auf dem Weg Gottes: Dschihad und Martyrium im islamischen Denken, Oxford University Press, p. 205-231
- ↑Slisli, F. (2008): Islam: Der Elefant in Fanons Die Elenden der Erde' im Kritik: Kritische Nahoststudien, Bd. 17, Nr. 1, s. 97-108