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NS 6300 | ||||
| Nummer | 22 | |||
| Nummerierung | 6301-6322 | |||
| Hersteller | Henschel & Sohn, Berliner Maschinenbau | |||
| Beschäftigt | 1930-1931 | |||
| Außer Betrieb | 1957 | |||
| Achsanordnung | 2'D 2' | |||
| Spurweite | 1435 mm | |||
| Masse Lokomotive | 127 Tonnen | |||
| Masse zärtlich | 102 Tonnen | |||
| Achslast | 18 Tonnen | |||
| Durchmesser Antriebsräder | 1550 mm | |||
| Durchmesser Laufräder | 930 mm | |||
| Länge über Puffer | 17.385 mm | |||
| Höhe | 4550 mm | |||
| Maximale Geschwindigkeit | 90 km/h | |||
| Feuerraum | 17 m2 | |||
| Flammenrohre | 149 m²2 | |||
| Überhitzer | 50 m2 | |||
| Gitteroberfläche | 3,16 m2 | |||
| Maximale Dampfspannung | 14 kg/cm²2 | |||
| Nummer Zylinder | 4 | |||
| Durchmesser × Zylinderhublänge | 420 x 660 mm | |||
| Dampfverteilung | Walschärts | |||
| Wassergehalt | 14 m3 | |||
| Kraftstoffversorgung | 4,5 Tonnen Kohle | |||
| Leistung | ± 1600 PKic | |||
| Traktion | 14.720 kg | |||
| Typ Marke | GTO4 | |||
| ||||
Die Serie NS 6300 war eine serie Tenderlokomotiven des Niederländische Eisenbahnen (NS) lässt sich in zwei Unterserien unterteilen, Besteck 6301-6310 und Besteck 6311-6322. Der Hauptunterschied zwischen Besteck 1 und 2 besteht darin, dass letzteres eine erhöhte Kohleschale hat. Die erste Unterserie war 1930 durch Henschel & Sohn im Kassel gebaut. Die zweite Teilserie war 1931 bis zum Berliner Maschinenbau AG (früher L. Schwartzkopff) zu Berlin hergestellt.
Diese großen Tenderlokomotiven mit dem Achsanordnung 2'D2', wurden von Ingenieur W.A.C. Pont und waren die letzte neue Baureihe von Dampflokomotiven für die NS. Sie sind speziell für den schweren Kohletransport der Süd-Limburg Minen im Westen der Niederlande. Der Kessel ist nahezu baugleich, Rahmen und Beschläge sind von der Serie abgeleitet derived NS 3900 mit locker zärtlich. Wegen ihres großen Kessels, der Heizer weiterhin viel Kohle schaufeln, um einen ausreichenden Dampfdruck aufrechtzuerhalten. Das hat ihnen den Spitznamen unter den Mitarbeitern eingebracht "Der Scharfrichter". Die maximale Leistung von 1600 pk war stark von den Qualitäten des Heizers und der Kohle abhängig.
Das Achsgewicht der Antriebsräder betrug 18 Tonnen. Aufgrund ihrer 1,55 m langen Antriebsräder konnten diese Lokomotiven auch Personenzüge mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h ziehen, obwohl teilweise inoffiziell Geschwindigkeiten über 100 km/h gemessen wurden.
Während der Zweiter Weltkrieg elf Lokomotiven wurden nach Deutschland transportiert. Zehn davon kehrten zurück, von denen alle bis auf zwei nach Beschädigung repariert und wieder in Betrieb genommen wurden.
Die 6313 kehrte nicht zurück und wurde 1950 als vermisst gemeldet. Von den elf in den Niederlanden zurückgebliebenen Lokomotiven wurden die 6306 und 6321 so stark zerstört, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte. Die wieder in Dienst gestellten Lokomotiven wurden zwischen 1955 und 1957 ausgemustert.
Die 6305 und 6317 wurden weiterhin als Rollenlokomotive zum Einrollen neuer Gleise und für Belastungstests auf neuen Brücken eingesetzt.
Mit einem Plädoyer des Utrechter Architekten und Eisenbahnliebhabers Toon Haakma Wagenaar an den damaligen Präsidenten-Direktor der NS, F. Q. der Holländer, Lokomotive 6317 (mit dem Kessel der 3927) blieb für die Nachwelt erhalten und ging in den Besitz der Niederländisches Eisenbahnmuseum. Die 6317 ist seit der letzten großen Renovierung des Eisenbahnmuseums im Jahr 2004 zu einer Attraktion geworden und kann daher nur für kurze Zeit besichtigt werden.
Die andere Rollenlokomotive 6305 wurde als solche 1962 außer Dienst gestellt und verschrottet.
| Hersteller | Fabriknummer | Beschäftigt | NS-Nummer | Außer Betrieb | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Henschel & Sohn | 21782 | 1930 | 6301 | 1957 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Henschel & Sohn | 21783 | 1930 | 6302 | 1956 | |
| Henschel & Sohn | 21784 | 1930 | 6303 | 1956 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Henschel & Sohn | 21785 | 1930 | 6304 | 1957 | Nach Deutschland transportiert, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Henschel & Sohn | 21786 | 1930 | 6305 | 1957 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. Als Rollenlokomotive von 1957 bis 1962 eingesetzt. |
| Henschel & Sohn | 21787 | 1930 | 6306 | 1947 | Ausrangiert nach Kriegsschäden. |
| Henschel & Sohn | 21788 | 1930 | 6307 | 1957 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Henschel & Sohn | 21789 | 1930 | 6308 | 1955 | |
| Henschel & Sohn | 21790 | 1930 | 6309 | 1956 | |
| Henschel & Sohn | 21791 | 1930 | 6310 | 1955 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Berliner Maschinenbau | 10050 | 1931 | 6311 | 1957 | |
| Berliner Maschinenbau | 10051 | 1931 | 6312 | 1955 | |
| Berliner Maschinenbau | 10052 | 1931 | 6313 | 1950 | Nach Deutschland verschleppt, 1950 als vermisst gemeldet. 1951 in Hagenow zerstört. Replika aus dem Jahr 2015, jetzt gelistet Preston-Palast im Almelo. |
| Berliner Maschinenbau | 10053 | 1931 | 6314 | 1947 | Abtransport nach Deutschland, nach Rückkehr nach Kriegsschäden deportiert. |
| Berliner Maschinenbau | 10054 | 1931 | 6315 | 1955 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Berliner Maschinenbau | 10055 | 1931 | 6316 | 1947 | Abtransport nach Deutschland, nach Rückkehr nach Kriegsschäden deportiert. |
| Berliner Maschinenbau | 10056 | 1931 | 6317 | 1957 | Als Rollenlokomotive von 1957 bis 1959 eingesetzt. In der aufbewahrt Niederländisches Eisenbahnmuseum. |
| Berliner Maschinenbau | 10057 | 1931 | 6318 | 1957 | Nach Deutschland verschleppt, nach der Rückkehr von Kriegsschäden geborgen. |
| Berliner Maschinenbau | 10058 | 1931 | 6319 | 1956 | |
| Berliner Maschinenbau | 10059 | 1931 | 6320 | 1957 | |
| Berliner Maschinenbau | 10060 | 1931 | 6321 | 1947 | Ausrangiert nach Kriegsschäden. |
| Berliner Maschinenbau | 10061 | 1931 | 6322 | 1955 | 1951 in Weert stark beschädigt, der Rahmen einer ausrangierten 6314 restauriert. |
Bilder

NS 6303 (1930)

A 6300 in Maastricht (1957)

Alte NS-Lokomotiven im Schmelztiegel (17.01.1956)

NS 6310 an der wieder in Betrieb genommenen Eisenbahnbrücke Buggenum (12.03.1945)

NS 6310 an der wieder in Betrieb genommenen Eisenbahnbrücke Buggenum (12.03.1945)

NS 6307 Bei der Erprobung der Eisenbahnhilfsbrücke über den Vaartsche Rijn (11.02.1936)

NS 6322 im Leuchtturm der Zentralwerkstatt der N.S. in Tilburg. (1937)

NS 6318 auf dem Hof der Werkstatt in Tilburg (23.03.1954)

Front der NS 6303 (zwischen 1930 und 1955)

NS 6322 im Depot der Zentralwerkstatt der N.S. in Tilburg. (1937)

Dampflokomotive Nr. 6322 (1945) während des Krieges beschossen

Eine Dampflokomotive in der durch Kriegshandlungen zerstörten Werkstatt (1945)

Innenraum einer Dampflokomotive der Baureihe 6300 der N.S. Fahrerhaus (1930)

NS-Lok 6317 im Niederländisches Eisenbahnmuseum zu Utrecht.
Quellen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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